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Wiedersehen mit Kuntz

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 13:32    Titel: Wiedersehen mit Kuntz Antworten mit Zitat

Ehe­mali­ger TuS-Manager in Bochum erfolg­reich

Wie­der­sehen mit Kuntz

Koblenz - Für Fußball-Zweit­ligist TuS Koblenz steht vor dem Rück­run­den­start am kommenden Woche­nende am Samstag die Gene­ral­probe beim VfL Bochum auf dem Programm. Ganz nebenbei gibt's im Ruhr­gebiet auch ein Wie­der­sehen mit dem Ex-TuS-Manager Stefan Kuntz, der als Vorstand Sport auf dem besten Weg ist, den Revier­club in der Bun­des­liga zu sta­bili­sie­ren.

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Die Macher des VfL Bochum: Zusammen mit Trainer Marcel Koller (rechts) ist Stefan Kuntz als Sport­vor­stand auf dem besten Weg, den Club in der Bun­des­liga zu eta­blie­ren.



Teofanis Gekas, Stanislav Sestak, Jaroslav Drobny. Das sind nur drei Namen von Fußball-Profis, die Stefan Kuntz zum VfL Bochum gelotst hat und die beim Bun­des­ligis­ten mächtig für Furore gesorgt haben und im Fall Sestak noch sorgen. Vor dem Testspiel gegen TuS Koblenz am heutigen Samstag (15 Uhr) verrät der ehemalige TuS-Manager sein Erfolgs­rezept in Sachen Kader­pla­nung. Klar, dass er obendrein die sport­liche Ent­wick­lung der TuS weiter verfolgt.


Herr Kuntz, haben Sie in Bochum ihr beruf­liches Glück gefunden?

Die letzten zwei Jahre mit den Erfolgen auf vielen Ebenen haben mir natürlich das Arbeiten und den Einstieg in der Bun­des­liga sehr erleich­tert.


Inwieweit unter­schei­det sich Ihre Arbeit in Bochum von der in Koblenz?

Letzten Endes ist alles eine Nummer größer. Ich habe mehr Verant­wor­tung, allein schon deshalb, weil ich im Vorstand bin. Daneben bin ich für die Pres­seab­tei­lung und einen Teil des Mar­ketings zuständig. Dazu kommt der sport­liche Bereich, und da sind die Anfor­derun­gen doch um einiges höher. Man darf auch nicht vergessen, dass wir ein sehr breit auf­gestell­ter Verein sind. Wir haben hier 33 Mit­arbei­ter - in Koblenz haben wir die Dinge zu viert erledigt. Insofern gibt es schon gra­vie­rende Unter­schiede.


Welche Erkennt­nisse aus Koblenz konnten Sie in Bochum mit in die Arbeit ein­fließen lassen?

Dadurch, dass ich in Koblenz in praktisch allen Bereichen tätig war, hatte ich auch hier schnell einen Einblick in die ver­schie­denen Themen. Daneben hat der Zusam­men­halt in der Geschäfts­stelle geholfen, aber auch die Zusam­men­arbeit mit der Stadt und den Sponsoren hat Früchte getragen. Ähnliches sieht man jetzt hier in Bochum, aber dafür bin ich natürlich nicht alleine ver­ant­wort­lich.


Inwieweit verfolgen Sie die Ent­wick­lung in Koblenz?

Am Rande. Ich habe ja noch Kontakt zu den han­deln­den Personen im Umfeld. Von daher verfolge ich die Dinge infor­mativ.


Im Ruhr­gebiet stehen meist Schalke 04 oder Borussia Dortmund im Mit­tel­punkt. Ist das für den VfL ein Stück weit auch ein Vorteil, um sich abseits der Schlag­zei­len in der Bun­des­liga zu sta­bili­sie­ren?

Das würde ich so nicht sagen. Wir haben mit unserem Leitbild eine ganz klare Posi­tio­nie­rung bezogen, um den Menschen zu ver­deut­lichen, wofür der VfL steht. Es ist für uns zwischen beiden Vereinen schwer, zumal wir das älteste Stadion haben. Insofern geraten wir in Sachen Ver­mark­tung oder den Einnahmen aus den Spiel­tagen an unsere Grenzen.


Dem Verein haftet ein bisschen das Image der grauen Maus an. Inwieweit können Sie dem ent­gegen­wir­ken?

Unsere sport­liche Ent­wick­lung in den letzten zwei Jahren spiegelt deutlich den Auf­wärt­strend wider, zumal wir mit dem ein oder anderen Spieler vermehrt in der Öffent­lich­keit stehen, siehe Gekas oder Sestak.


Sie haben in den letzten beiden Jahren bei den Neu­ver­pflich­tun­gen ein glück­liches Händchen gehabt. Was ist das Erfolgs­rezept?

Wenn man mit dem Trainer eng zusam­men­arbei­tet, können zwei Augen­paare mit Fuß­ball­ver­stand den Markt beob­ach­ten. Wichtig ist neben dem Bemühen um einen Spieler auch, dass man ihn ken­nen­lernt, um zu sehen, ob er cha­rak­ter­lich in die Mann­schaft passt. Wichtig ist auch, dass die Mann­schaft an einer schnellen Inte­gra­tion inter­essiert ist. Wenn es dem Trainer dann gelingt, alles zu einer Einheit zusam­men­zufü­gen, macht sich das in den Ergeb­nis­sen bemerkbar.


Zum Spiel gegen die TuS. Wie kam die Partie zustande?

Sozusagen auf dem kleinen Dienstweg. Ich habe mit Trainer Marcel Koller gespro­chen, wann er welche Güte an Gegnern haben möchte. Wir wollten den schwers­ten Gegner unmit­tel­bar vor dem Rück­run­den­start haben, und da kam eben auch TuS Koblenz infrage - natürlich auch aus alter Ver­bun­den­heit heraus.


Welchen Stel­len­wert hat das Spiel gegen TuS Koblenz für den VfL?

Es geht in die Richtung einer Gene­ral­probe.

Das Gespräch führte Sven Sabock

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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Jörgi
A-Jugend-Spieler
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BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu kann ich nur neidisch sagen: Schade, daß wir ihn nicht halten konnten.
_________________
Ich habe von meinem Geld viel für Frauen, Autos und Alkohol ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst.
(George Best)
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chris
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Beiträge: 6811
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BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Nie­der­lage in Bochum lässt nur bedingt Rück­schlüsse zu

TuS-Härtetest mit Abstri­chen

Bochum - Fußball-Zweit­ligist TuS Koblenz musste im letzten Testspiel vor dem Rück­run­den­start eine Nie­der­lage hinnehmen. Durch diverse Ver­let­zungs­nöte wurde die Partie beim VfL Bochum nur bedingt zur Gene­ral­probe, brachte aber dennoch etliche Erkennt­nisse.

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Einen schweren Stand hatte Njazi Kuqi (rechts, im Duell mit VfL-Ver­tei­diger Anthar Yahia). Beim Koblenzer 0:3 in Bochum konnte sich der TuS-Angreifer nur bedingt empfehlen.

Ein echter Härtetest war's nicht. Wenn drei Stamm­spie­ler fehlen, wenn taktisch impro­visiert werden muss, wenn dem ein oder anderen Akteur die Müdigkeit in den Knochen steckt, fällt es schwer, den wahren Leis­tungs­stand einer Mann­schaft ein­zustu­fen. So ähnlich lässt sich das 0:3 von TuS Koblenz beim VfL Bochum zusam­men­fas­sen. Eine Partie, in der dem Zweit­ligis­ten wenig gelang, in der sich der klas­sen­höhere Kon­tra­hent aber auch sehr kon­zen­triert und engagiert zeigte. Kon­sequenz des Ganzen: relativ ein­sei­tige 90 Minuten, an dessen Ende die Koblenzer mit drei Gegen­tref­fern noch gut bedient waren.

"Die erste Halbzeit war nicht besonders gut, aber ich konnte dadurch auch einige Dinge erkennen", sagte TuS-Trainer Uwe Rapolder später und sprach damit vor allem das taktische Verhalten seiner Mann­schaft an. Weil neben Goran Sukalo auch die Stamm­kräfte Manuel Hartmann (grippaler Infekt) und Ardijan Djokaj (Bluter­guss im Ober­schen­kel) fehlten, musste der Coach in Mit­tel­feld und Angriff umbauen. Statt der ver­meint­lichen Start­for­mation, die wohl auch am Sonntag gegen Mainz 05 auflaufen wird, gab's deshalb eine Elf zu sehen, die in dieser Form wohl eine Ausnahme bleiben wird. Vor der etat­mäßi­gen Vie­rer­kette bildeten Anel Dzaka und Rüdiger Ziehl die "Dop­pelsechs", daneben agierten Gabriel Fernandez (links) und Fatmir Vata (rechts) auf den Außen­bah­nen. Im Angriff durfte sich neben Njazi Kuqi auch Nou­red­dine Daham von Beginn an beweisen, wobei gerade die Rolle des Algeriers nicht ganz klar wurde. Zeitweise agierte er hinter Kuqi aus dem Mit­tel­feld heraus, zeitweise wartete er in vor­ders­ter Linie auf Anspiele. Beides funk­tio­nierte nicht, auch Kuqi konnte kaum einen Ball halten.

"Im Abschluss hat die Klarheit gefehlt"

Die Kon­sequenz: Die TuS schaffte es nur selten, eigene Aktionen bis vor das geg­neri­sche Tor zu tragen. In den gesamten 90 Minuten erspielte sich die TuS nur eine echte Torchance, als Gabriel Fernandez nach einer Flanke von Marko Lomic per Kopf nur knapp das Tor verfehlte (14.). "Im Abschluss hat die Klarheit gefehlt", bemän­gelte Rapolder, der eine Erklärung gleich mit­lie­ferte: "Man hat gesehen, dass Fernandez und Vata keine Außen­spie­ler sind." In seinen Über­legun­gen sind beide eher als Impuls­geber im Zentrum vor­gese­hen, diese Rolle konnte Dzaka aufgrund seiner Defen­siv­auf­gaben indes nur bedingt ausfüllen. Dass die Koblenzer in der unge­wohn­ten tak­tischen Formation obendrein recht früh störten, erwies sich zudem als Bumerang. Die Bochumer ließen aus der Abwehr heraus geschickt den Ball laufen und erspiel­ten sich häufig eine Überzahl im Mit­tel­feld. Der Ex-Mainzer und -FCK'ler Benjamin Auer nutzte die Abstim­mungs­pro­bleme schon nach acht Minuten zum 1:0, ehe der über­ragende Stanislav Sestak mit einem sehens­wer­ten Freistoß aus 20 Metern auf 2:0 erhöhte (30.).

Rapolder stellte nach der Pause um

Rapolder erkannte die Mängel im Koblenzer Spiel und stellte nach der Pause um. "Im gewohnten 4-2-3-1 hatten wir dann mehr Sicher­heit", fand der Trainer und konnte damit zumindest die Defensive eini­ger­maßen sta­bili­sie­ren. Die Koblenzer hatten mehr Ball­besitz­zei­ten, blieben nach vorne hin aber harmlos. Auf der anderen Seite hatte Torwart Dennis Eilhoff mehrfach die Chance, sich aus­zuzeich­nen, unter anderem lenkte er in der 69. Minute einen Kopfball von Christoph Dabrowski gerade noch über die Querlatte. Und dann gab's da ja auch noch Sestak, der bei seinem Treffer zum 3:0-Endstand (74.) unter Beweis stellte, warum er auf Platz fünf der Bun­des­liga-Tor­schüt­zen­liste rangiert.

"Bochum war vor allem im Angriff einfach stärker", sagte Rapolder, dem ebenfalls nicht entgangen war, dass auch seine ansonsten solide Innen­ver­tei­digung mit Branimir Bajic und Matej Mavric nicht frei von indi­vidu­ellen Fehlern war. "Bajic wirkte etwas müde", gab sich der Trainer milde, wie er ohnehin die Nie­der­lage nicht über­bewer­ten wollte. Sch­ließ­lich wird es erst am kommenden Sonntag gegen

Sven Sabock

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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