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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.01.2008, 13:32 Titel: Wiedersehen mit Kuntz |
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Ehemaliger TuS-Manager in Bochum erfolgreich
Wiedersehen mit Kuntz
Koblenz - Für Fußball-Zweitligist TuS Koblenz steht vor dem Rückrundenstart am kommenden Wochenende am Samstag die Generalprobe beim VfL Bochum auf dem Programm. Ganz nebenbei gibt's im Ruhrgebiet auch ein Wiedersehen mit dem Ex-TuS-Manager Stefan Kuntz, der als Vorstand Sport auf dem besten Weg ist, den Revierclub in der Bundesliga zu stabilisieren.
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Die Macher des VfL Bochum: Zusammen mit Trainer Marcel Koller (rechts) ist Stefan Kuntz als Sportvorstand auf dem besten Weg, den Club in der Bundesliga zu etablieren.
Teofanis Gekas, Stanislav Sestak, Jaroslav Drobny. Das sind nur drei Namen von Fußball-Profis, die Stefan Kuntz zum VfL Bochum gelotst hat und die beim Bundesligisten mächtig für Furore gesorgt haben und im Fall Sestak noch sorgen. Vor dem Testspiel gegen TuS Koblenz am heutigen Samstag (15 Uhr) verrät der ehemalige TuS-Manager sein Erfolgsrezept in Sachen Kaderplanung. Klar, dass er obendrein die sportliche Entwicklung der TuS weiter verfolgt.
Herr Kuntz, haben Sie in Bochum ihr berufliches Glück gefunden?
Die letzten zwei Jahre mit den Erfolgen auf vielen Ebenen haben mir natürlich das Arbeiten und den Einstieg in der Bundesliga sehr erleichtert.
Inwieweit unterscheidet sich Ihre Arbeit in Bochum von der in Koblenz?
Letzten Endes ist alles eine Nummer größer. Ich habe mehr Verantwortung, allein schon deshalb, weil ich im Vorstand bin. Daneben bin ich für die Presseabteilung und einen Teil des Marketings zuständig. Dazu kommt der sportliche Bereich, und da sind die Anforderungen doch um einiges höher. Man darf auch nicht vergessen, dass wir ein sehr breit aufgestellter Verein sind. Wir haben hier 33 Mitarbeiter - in Koblenz haben wir die Dinge zu viert erledigt. Insofern gibt es schon gravierende Unterschiede.
Welche Erkenntnisse aus Koblenz konnten Sie in Bochum mit in die Arbeit einfließen lassen?
Dadurch, dass ich in Koblenz in praktisch allen Bereichen tätig war, hatte ich auch hier schnell einen Einblick in die verschiedenen Themen. Daneben hat der Zusammenhalt in der Geschäftsstelle geholfen, aber auch die Zusammenarbeit mit der Stadt und den Sponsoren hat Früchte getragen. Ähnliches sieht man jetzt hier in Bochum, aber dafür bin ich natürlich nicht alleine verantwortlich.
Inwieweit verfolgen Sie die Entwicklung in Koblenz?
Am Rande. Ich habe ja noch Kontakt zu den handelnden Personen im Umfeld. Von daher verfolge ich die Dinge informativ.
Im Ruhrgebiet stehen meist Schalke 04 oder Borussia Dortmund im Mittelpunkt. Ist das für den VfL ein Stück weit auch ein Vorteil, um sich abseits der Schlagzeilen in der Bundesliga zu stabilisieren?
Das würde ich so nicht sagen. Wir haben mit unserem Leitbild eine ganz klare Positionierung bezogen, um den Menschen zu verdeutlichen, wofür der VfL steht. Es ist für uns zwischen beiden Vereinen schwer, zumal wir das älteste Stadion haben. Insofern geraten wir in Sachen Vermarktung oder den Einnahmen aus den Spieltagen an unsere Grenzen.
Dem Verein haftet ein bisschen das Image der grauen Maus an. Inwieweit können Sie dem entgegenwirken?
Unsere sportliche Entwicklung in den letzten zwei Jahren spiegelt deutlich den Aufwärtstrend wider, zumal wir mit dem ein oder anderen Spieler vermehrt in der Öffentlichkeit stehen, siehe Gekas oder Sestak.
Sie haben in den letzten beiden Jahren bei den Neuverpflichtungen ein glückliches Händchen gehabt. Was ist das Erfolgsrezept?
Wenn man mit dem Trainer eng zusammenarbeitet, können zwei Augenpaare mit Fußballverstand den Markt beobachten. Wichtig ist neben dem Bemühen um einen Spieler auch, dass man ihn kennenlernt, um zu sehen, ob er charakterlich in die Mannschaft passt. Wichtig ist auch, dass die Mannschaft an einer schnellen Integration interessiert ist. Wenn es dem Trainer dann gelingt, alles zu einer Einheit zusammenzufügen, macht sich das in den Ergebnissen bemerkbar.
Zum Spiel gegen die TuS. Wie kam die Partie zustande?
Sozusagen auf dem kleinen Dienstweg. Ich habe mit Trainer Marcel Koller gesprochen, wann er welche Güte an Gegnern haben möchte. Wir wollten den schwersten Gegner unmittelbar vor dem Rückrundenstart haben, und da kam eben auch TuS Koblenz infrage - natürlich auch aus alter Verbundenheit heraus.
Welchen Stellenwert hat das Spiel gegen TuS Koblenz für den VfL?
Es geht in die Richtung einer Generalprobe.
Das Gespräch führte Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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Jörgi A-Jugend-Spieler

Anmeldedatum: 02.01.2008 Beiträge: 258 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 26.01.2008, 14:41 Titel: |
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Dazu kann ich nur neidisch sagen: Schade, daß wir ihn nicht halten konnten. _________________ Ich habe von meinem Geld viel für Frauen, Autos und Alkohol ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst.
(George Best) |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 28.01.2008, 13:09 Titel: |
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Niederlage in Bochum lässt nur bedingt Rückschlüsse zu
TuS-Härtetest mit Abstrichen
Bochum - Fußball-Zweitligist TuS Koblenz musste im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart eine Niederlage hinnehmen. Durch diverse Verletzungsnöte wurde die Partie beim VfL Bochum nur bedingt zur Generalprobe, brachte aber dennoch etliche Erkenntnisse.
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Einen schweren Stand hatte Njazi Kuqi (rechts, im Duell mit VfL-Verteidiger Anthar Yahia). Beim Koblenzer 0:3 in Bochum konnte sich der TuS-Angreifer nur bedingt empfehlen.
Ein echter Härtetest war's nicht. Wenn drei Stammspieler fehlen, wenn taktisch improvisiert werden muss, wenn dem ein oder anderen Akteur die Müdigkeit in den Knochen steckt, fällt es schwer, den wahren Leistungsstand einer Mannschaft einzustufen. So ähnlich lässt sich das 0:3 von TuS Koblenz beim VfL Bochum zusammenfassen. Eine Partie, in der dem Zweitligisten wenig gelang, in der sich der klassenhöhere Kontrahent aber auch sehr konzentriert und engagiert zeigte. Konsequenz des Ganzen: relativ einseitige 90 Minuten, an dessen Ende die Koblenzer mit drei Gegentreffern noch gut bedient waren.
"Die erste Halbzeit war nicht besonders gut, aber ich konnte dadurch auch einige Dinge erkennen", sagte TuS-Trainer Uwe Rapolder später und sprach damit vor allem das taktische Verhalten seiner Mannschaft an. Weil neben Goran Sukalo auch die Stammkräfte Manuel Hartmann (grippaler Infekt) und Ardijan Djokaj (Bluterguss im Oberschenkel) fehlten, musste der Coach in Mittelfeld und Angriff umbauen. Statt der vermeintlichen Startformation, die wohl auch am Sonntag gegen Mainz 05 auflaufen wird, gab's deshalb eine Elf zu sehen, die in dieser Form wohl eine Ausnahme bleiben wird. Vor der etatmäßigen Viererkette bildeten Anel Dzaka und Rüdiger Ziehl die "Doppelsechs", daneben agierten Gabriel Fernandez (links) und Fatmir Vata (rechts) auf den Außenbahnen. Im Angriff durfte sich neben Njazi Kuqi auch Noureddine Daham von Beginn an beweisen, wobei gerade die Rolle des Algeriers nicht ganz klar wurde. Zeitweise agierte er hinter Kuqi aus dem Mittelfeld heraus, zeitweise wartete er in vorderster Linie auf Anspiele. Beides funktionierte nicht, auch Kuqi konnte kaum einen Ball halten.
"Im Abschluss hat die Klarheit gefehlt"
Die Konsequenz: Die TuS schaffte es nur selten, eigene Aktionen bis vor das gegnerische Tor zu tragen. In den gesamten 90 Minuten erspielte sich die TuS nur eine echte Torchance, als Gabriel Fernandez nach einer Flanke von Marko Lomic per Kopf nur knapp das Tor verfehlte (14.). "Im Abschluss hat die Klarheit gefehlt", bemängelte Rapolder, der eine Erklärung gleich mitlieferte: "Man hat gesehen, dass Fernandez und Vata keine Außenspieler sind." In seinen Überlegungen sind beide eher als Impulsgeber im Zentrum vorgesehen, diese Rolle konnte Dzaka aufgrund seiner Defensivaufgaben indes nur bedingt ausfüllen. Dass die Koblenzer in der ungewohnten taktischen Formation obendrein recht früh störten, erwies sich zudem als Bumerang. Die Bochumer ließen aus der Abwehr heraus geschickt den Ball laufen und erspielten sich häufig eine Überzahl im Mittelfeld. Der Ex-Mainzer und -FCK'ler Benjamin Auer nutzte die Abstimmungsprobleme schon nach acht Minuten zum 1:0, ehe der überragende Stanislav Sestak mit einem sehenswerten Freistoß aus 20 Metern auf 2:0 erhöhte (30.).
Rapolder stellte nach der Pause um
Rapolder erkannte die Mängel im Koblenzer Spiel und stellte nach der Pause um. "Im gewohnten 4-2-3-1 hatten wir dann mehr Sicherheit", fand der Trainer und konnte damit zumindest die Defensive einigermaßen stabilisieren. Die Koblenzer hatten mehr Ballbesitzzeiten, blieben nach vorne hin aber harmlos. Auf der anderen Seite hatte Torwart Dennis Eilhoff mehrfach die Chance, sich auszuzeichnen, unter anderem lenkte er in der 69. Minute einen Kopfball von Christoph Dabrowski gerade noch über die Querlatte. Und dann gab's da ja auch noch Sestak, der bei seinem Treffer zum 3:0-Endstand (74.) unter Beweis stellte, warum er auf Platz fünf der Bundesliga-Torschützenliste rangiert.
"Bochum war vor allem im Angriff einfach stärker", sagte Rapolder, dem ebenfalls nicht entgangen war, dass auch seine ansonsten solide Innenverteidigung mit Branimir Bajic und Matej Mavric nicht frei von individuellen Fehlern war. "Bajic wirkte etwas müde", gab sich der Trainer milde, wie er ohnehin die Niederlage nicht überbewerten wollte. Schließlich wird es erst am kommenden Sonntag gegen
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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