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Wie Ultras die Stimmung kaputt machen
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chris
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Anmeldedatum: 13.10.2006
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Wohnort: Koblenz-Güls

BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 01:26    Titel: Wie Ultras die Stimmung kaputt machen Antworten mit Zitat

Heute habe ich einen sehr lesenswerten Artikel in "11 Freunde" gelesen. Viel Diskussionsstoff. Hier mal ein paar Ausschnitte.

Der dressierte Fanblock

Ruhe bitte!

Zitat:
Am sechsten Spieltag der 2. Liga verlor der 1. FC Nürnberg sein Heimspiel gegen den MSV Duisburg sang- und klanglos mit 0:1 und rutschte auf den 14. Tabellenplatz ab. Das Gegentor fiel bereits in der 23. Minute, anschließend ging nicht mehr viel zusammen. Nun hat es in der Vergangenheit bereits Spiele gegeben, in denen Heimmannschaften einen solchen Rückstand noch gedreht haben, mit eigener Leidenschaft und der Unterstützung des Publikums. Nicht so jedoch an diesem Abend in Nürnberg, denn die Ultras in der Nordkurve des Frankenstadions schienen wenig interessiert am Treiben auf dem grünen Rasen. Sie schwiegen zu Spielbeginn zunächst 20 Minuten lang und sangen dann bis zum Abpfiff eine einschläfernde Endlosmelodie – als Protest gegen die Montagsspiele im DSF und fanfeindliche Anstoßzeiten.

Vielleicht nur eine Momentaufnahme. Vielleicht aber auch ein weiterer Beleg für die Vermutung, dass die Fankultur in deutschen Stadien inzwischen ziemlich auf den Hund gekommen ist. Denn der deprimierende Abend in Nürnberg zeigte exemplarisch, wie weit sich der Support in vielen Kurven bereits vom ursprünglichen Sinn und Zweck eines Fanblocks entfernt hat, nämlich die Mannschaft zu unterstützen, der viel beschworene 12. Mann zu sein. Und vielleicht noch schlimmer: Von der Wildheit, der Anarchie, der Spontaneität, die die Fanblöcke über Jahrzehnte hinweg auszeichneten, ist im Herbst 2008 nicht mehr viel übrig geblieben. Stattdessen trifft sich jeden Samstag auf den Stehrängen ein gut gedrillter Männerchor und wartet auf seinen Dirigenten. Staatsoper statt Punkrock.

Natürlich hat diese Entwicklung viele Ursachen. Sie hat zu tun mit den antiseptischen Stadien, in denen Profifußball heutzutage stattfindet. Und auch die Klubs haben dazu beigetragen, weil sie immer noch nicht begreifen wollen, dass Fußball kein Musical ist, kein Starlight Express auf grünem Rasen. Und trotzdem: Schuld an der Misere sind nicht nur der moderne Fußball, der verdammte Polizeistaat und skrupellose Vereine, sondern eben auch jene, die einmal antraten, um die Fankultur zu retten: die Ultras.


Zitat:
Wie binde ich meinen Schal, welche Lieder singe ich, wie schaue ich Fußball, all das schauten sich die deutschen Kurven seit den 60er Jahren vorwiegend von den englischen Lads ab.


Zitat:
Seit 1997 haben sich die Verhältnisse radikal geändert. Begünstigt durch den langsamen Niedergang der englischen Fankultur, befeuert aber vor allem durch die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs, entdeckten deutsche Anhänger die italienische „Curva“ als neues Vorbild.


Zitat:
Doch was zunächst daherkam wie ein offenes System, wie ein verlockendes Angebot an Fans aller Couleur, mehr zu tun als nur zu singen und in die Hände zu klatschen, ist inzwischen weitgehend erstarrt, in strengen Hierarchien, merkwürdigen Ritualen, kindischen Diebstählen und jenem vielbeschworenen Kampf „gegen den modernen Fußball“, der für so ziemlich alles verantwortlich gemacht wird, was seit Fritz Walter im deutschen Fußball schief gelaufen ist.


Zitat:
Das Elend der Ultra-Kultur versinnbildlicht dabei der Vorsänge. Jener Fan, der auf dem Zaun sitzt, dem Spielfeld den Rücken kehrt und mit Megaphon in der Hand den nächsten Song anstimmt. 90 Minuten lang brüllt er heisere Kommandos ins Sprachrohr, ohne Pause, ohne Unterlass. Man muss den Vorsänger nichts Böses wollen, jeder für sich ist sicherlich ein integerer Bursche und altgedienter Veteran, um festzustellen, wie fatal dieses Cheerleading vom Zaun herab auf den Fanblock wirkt. Denn es macht aus aktiven Fans willige Vollstrecker. Gesungen wird nur noch das, was dem Vorsänger gerade einfällt, spontane Zwischenrufe haben entgegen allen Beteuerungen keine Chance, schleichend haben sich so Witz und Anarchie aus den Kurven verabschiedet, die Fanblöcke entmündigen sich selbst.


Zitat:
Was auch daran liegt, dass viele Ultras kaum noch auf das Spielfeld schauen, weil es auf den Rängen viel zu viel zu tun gibt. Hüpfen, klatschen, unterhaken, ein schweißtreibender Vollzeitjob. Nun ist gegen den Support mit Händen und Füßen prinzipiell nichts einzuwenden, nur haben sich die Anhänger stillschweigend vom einstigen Selbstverständnis jedes Fanblocks verabschiedet, ein Teil des Spiel sein zu wollen. Nicht selten spulen Ultras gänzlich unabhängig vom Spielverlauf ihr Programm herunter und lassen sich, polemisch formuliert, nur ausnahmsweise und höchst ungern von Toren unterbrechen. Anschließend geht es möglichst fix weiter im eigenen Programm. Sie hecheln dabei einem Ideal hinterher, nämlich dem des 90-minütigen Dauersupports, der vermeintlich maximalen Unterstützung des Teams, die bei Licht besehen allerdings genau das Gegenteil ist. Denn woran erkennt man ein gutes Publikum? Muss es tatsächlich zwanghaft 90 Minuten lang lärmen, völlig wurscht, ob das eigene Team gerade stürmt oder an der Mittellinie Rasenschach aufführt? Nein, ein gute Publikum sollte im richtigen Moment für die Mannschaft da sein. Ein gutes Publikum ist fachkundig und leidenschaftlich, es honoriert Einsatz, Kampfesmut und Spielwitz, es bejubelt Tore und leidet mit, wenn auf dem Rasen nichts zusammenläuft. Eine gutes Publikum darf sich die Seele aus dem Leib pfeifen, wenn die Spieler lustlos über den Rasen schleichen.


Zitat:
Stattdessen aber kultivieren viele Ultras einen merkwürdigen Leistungesgedanken. Das beginnt bei den Choreographien vor dem Spiel, die inzwichen längst zu uninspirierten Materialschlachten verkommen sind. Wenn wieder einmal das halbe Stadion Papptafeln hochhalten muss, während die Kurve ein martialisches Spruchband präsentiert, ist das auch nicht viel kreativer als eine nordkoreanische Aufführung anlässlich des Geburtstags des großen Führers Kim Jong Il. Was viele Ultras nicht zu stören scheint, denn kaum etwas findet solche Resonanz in der Szene wie die immer gleichen Bilder von Papptafeln, Doppelhaltern und bunten Girlanden. Kaum einem Ultra-Aktivisten fällt dabei auf, wie die Jagd nach immer bombastischeren Aufführungen die Kritik m Showbusiness Fußball konterkariert. So wortmächtig man nämlich gegen die klebrige Inszenierung des Profifußballs als bonbonfarbenes Event für zahlungskräftige Mittelstandsfamilien wettert, so leidenschaftlich produziert man selbst die atmosphärischen Bilder für die Anmoderation der Premiere-Konferenz. Schon Frankfurt-Ultras Adorno wusste: Das richtige Leben im falschen ist manchmal nicht so einfach.


Zitat:
Ähnlich verhält es sich bei dem Liedgut. Auch hier jagen die Ultra-Szenen nach immer neuen, immer komplexeren Songs, die Eindruck bei den Gegnern schinden sollen.......


Zitat:
Dass ständig neue, immer komplexere Lieder gesungen werden müssen, hat allerdings den unschönen Effekt, dass oftmals nur der harte Kern der Szene, der die Lieder zuvor gelernt hat, auch wirklich mitsingt (wobei allerdings mindestens die Hälfte des harten Kerns damit beschäftigt ist, die andere Hälfte des harten Kerns mit Fotohandys abzufilmen).


Zitat:
Ultras sind im Gegenzug für die Entwicklung der letzten Jahre schon häufiger hart angegangen worden. Kaum ein Vereinsforum, in dem nicht schon mehrfach und sehr engagiert über die Rolle der Ultra-Szenen, die Vorsänger und das Liedgut gestritten wurde.


Und bevor ich jetzt die ganze Zeitschrift kopiere, empfehle ich die Lektüre der aktuellen "11 Freunde". Der komplette Artikel ist lesenswert. Und NEIN, ich bekomme kein Geld für die Empfehlung.

Quelle: http://www.11freunde.de/ballkultur/116034 - 11 Freunde


Feuer frei.
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"Genau so isses."
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danopper
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Meinung.......sehr schön........Siehe Stimmung im Stadion....Stichwort "Laola Welle".....
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Koblenzer
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr guter Beitrag/ Bericht,
hier sollten die Ultras mal ansetzen und drüber nachdenken!
Dies soll ausdrücklich keine Kritik an der Unterstützung sein,
nur mal drüber nachdenken,
ob es nicht auch anders gehen könnte... Wink .
_________________
100 Jahre TuS Koblenz 1911
und Tschüss,
kein Forum, kein Stadion mehr???


Zuletzt bearbeitet von Koblenzer am 01.12.2008, 15:30, insgesamt einmal bearbeitet
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chris
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema fällt mir noch was aus den letzten Jahren ein. Es ist ja üblich, dass der Fanbeauftragte der Gast-Mannschaft seine Anhängerschaft vorher informiert, welche Fan-Utensilien im Gästeblock erlaubt sind. So auch beim Gastspiel der Offenbacher bei uns.
Er teilte mit, dass ein Megaphon erlaubt und sogar ein Vorsängerpodest vorhanden ist. Die Reaktion der Offenbacher Fans war sinngemäß (und teilweise wörtlich):
"Megaphon ist Ultra-Kinderkacke. Können sie ruhig erlauben, wir kommen ohne."

Und auf den Bericht der 11 Freunde habe ich noch eine Reaktion im Kölner Forum gefunden. Dort schrieb ein User:

Zitat:
gähn

wer kein bock auf support hat, soll zuhause bleiben


Die direkt folgende Antwort war:
Zitat:
Vielleicht hat man ja nur kein Bock auf Stimmhoheit durch Megaphoneinsatz.

Vielleicht hat man kein Bock auf 90 Minuten sinnentleertes Hintergrundgeräusch.

Vielleicht hat man kein Bock auf "Sektion/Ultras XY" Sticker an jeder Ecke, in jedem Zugabteil, an jedem Stromkasten und an jedem Straßenschild.

Vielleicht hat man kein Bock auf junge Männer, die um 20:30 Uhr mit Sonnenbrille auf der Nase und Schal vor dem Mund auf dem Zaun stehen und aus sicherer Entfernung Bambule-Armbewegungen zum Gästeblock machen.

Vielleicht hat man kein Bock auf unreflektiertes und in Mode gekommenes Solidarisieren mit den stets unschuldigen "Ausgesperrten".

Liste beliebig fortsetzbar...

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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat Nr. 6, besser kann man es nicht formulieren.

Gruß Doc
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Die letzten paar Monate habe ich sogar schon manchmal an mir gezweifelt, ob es noch normal ist nicht im Kreis zu laufen und laut "SIEG" zu rufen wenn die trommel laut geschlagen wird oder wenn ich nicht mitsingen konnte "Fußballfans sind keine Verbrecher" und damit meine, dass die Ausgesperrten natürlich das nur sind, weil es die Polizeiwillkür Schuld ist.
Die tausenden IK03 Aufkleber an allen Ecken fand ich auch schon lange Zeit was daneben...

Bin ich etwa der einzige der noch normal tickt oder sind die anderen normal und ich bin kein Fußballfan?

Irgendwie bin ich echt froh das Thema hier gelesen zu haben und weiß nun, dass ich nicht allein bin mit meiner Meinung Wink
Denn so unterstützt man den Verein sich nicht, da bin ich mir sicher.
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Auch_ein_TuS_Fan hat Folgendes geschrieben:

Irgendwie bin ich echt froh das Thema hier gelesen zu haben und weiß nun, dass ich nicht allein bin mit meiner Meinung.


Sei Dir sicher: Du bist nicht alleine. Auch ich kann mit der ganzen "Ultrasch...e" nichts anfangen.
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

chris hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
gähn

wer kein bock auf support hat, soll zuhause bleiben


Die direkt folgende Antwort war:
Zitat:
Vielleicht hat man ja nur kein Bock auf Stimmhoheit durch Megaphoneinsatz.

Vielleicht hat man kein Bock auf 90 Minuten sinnentleertes Hintergrundgeräusch.

Vielleicht hat man kein Bock auf "Sektion/Ultras XY" Sticker an jeder Ecke, in jedem Zugabteil, an jedem Stromkasten und an jedem Straßenschild.

Vielleicht hat man kein Bock auf junge Männer, die um 20:30 Uhr mit Sonnenbrille auf der Nase und Schal vor dem Mund auf dem Zaun stehen und aus sicherer Entfernung Bambule-Armbewegungen zum Gästeblock machen.

Vielleicht hat man kein Bock auf unreflektiertes und in Mode gekommenes Solidarisieren mit den stets unschuldigen "Ausgesperrten".

Liste beliebig fortsetzbar...


Genau diese Punkte sind er Grund warum mir diese Ultra-Kacke auf den Sack geht. Und da ich regelmäßiger 11 Freunde Leser bin ist mir dieser Bericht bereits vorher in die Finger gefallen. Er trifft den Nagel auf den Kopf.
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Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein.
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Seth
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Bericht wahr hin oder her...
Ohne die Supporter hätten wir mit Sicherheit ne verdammt miese Stimmung im Stadion.
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"Dieser Taylor geht mir auf'n Sack!! " FCK-Forum, 05. Oktober 2008

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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

sicher, aber es gibt einen unterschied zwischen Support & sich selbst feiern.
Ich stehe auch immer im Supporterblock und singe auch mit, aber ich brauche mit nicht vom cappo anzuhören wie scheiße ich bin, nur weil ich mal eine Sekunde nicht mitsinge. Streit
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Seth
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Ausschluss

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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finds z.B. sehr schade das der Rest vom einser nicht mitmacht Confused
Da stehen Leute 90 Minuten lang da wie angewurzelt, selbst nach dem 4:1 regungslos.....
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"Dieser Taylor geht mir auf'n Sack!! " FCK-Forum, 05. Oktober 2008

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Strange
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht ... ich finde einiges spiegelt sich echt lustig wieder in dem Artikel ...

Ich habe häufig das Gefühl es ist einer gestorben wenn die da rummurmeln ... und trommeln ... mich erinnern die Jungs häufig eher an eine Brasband als an Ultras ... kommt dann wohl von den geistreichen Texten ... Wer hätte es gedacht?

Ein Ultra sein? Es ist halt typisch das Jugendliche sowas ein sein wollen.
Früher war man Punk, Psyke, Skin oder was weiß ich noch alles ...
Nun ist man halt Ultra ... das ist doch OK ... das braucht man
in dem Alter halt und das sollten wir denen auch so lassen.

Und zu den "Spukies" was soll ich sagen ...
Früher stand drauf "Nazis raus", Gegen Atomkraft und was noch alles und heute ist es halt IK03 ... im Grunde hat sich nichts geändert ...

Wir sollten den "jungen Menschen" den Spass lassen ...


Der Artikel streift einiges schön und triff auch manchmal voll ...
Wirklich zu kritisieren ist bei uns eigentlich nur das die so tun als gäbe es kein Spiel ... völlig balla balla an der Spielrealität vorbei wird da rumsupported ... kein Wunder der "Brainbug" schaut ja nichtmal das Spiel ... da kann ja nur Unfug bei rum kommen ...

Bleibe aber dabei! "Das müssen die Jugendlichen selber wissen"
Und wir sollten Sie auch lassen ...
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TuS Fan 89
Stammplatz in der 1.
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss sagen, dass mir der 11 Freunde Artikel in vielen Punkten aus der Seele gesprochen hat. Aber mir fällt auf, dass die Artikel in der 11 Freunde sich mehr und mehr auf eine Seite schlagen. Beispielsweise denke ich, dass die Ultras ein Grund waren, dass der Fan erst an singen gedacht hat. Die Ultras haben in Deutschland Verdienste.

Ansonsten sehe ich die Sache eher kritisch. Es ist bei anderen Vereinen oft so, wenn es Ärger gibt, dass es aus der Ultra Szene kommt. Bsp. KSC - Stuttgart; Köln - Mönchengladbach aus dem letzten Jahr. Desweiteren habe ich den Eindruck, dass sich Ultras oft selbst darstellen, Stichwort Dauersupport. Ich finde es nun mal wichtig, dass man die Gesänge auf die Spielsituation bezieht.

Letztlich führt nur der Dialog zu einem gesunden fans, aber dafür müssen sich die Gruppen gegenseitig akzeptieren und kommunizieren.

Womit ich wieder bei der TuS währe. Ich weiß noch wie weit wir letztes Jahr nach dem Wehen Spiel auseinander waren und wie eng alle ZUSAMMEN vor dem Rückspiel zusammen standen.
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Mit freundlichen grüßen
TuS Fan 89

Gegen Panikmache vor dem ersten Spieltag...
mittlerweile regiert die Panik auf dem Platz!
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Tyler Durden
B-Jugend-Spieler
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Also mal ganz ehrlich, wenn es wirklich so sein sollte, dass eine Gruppe von 2-4 % des gesamten Stadions ein ganzes Stadion im Griff haben sollte, spiegelt das doch nur die Hilflosigkeit und Unfähigkeit eigenständig zu supporten der gesamte restlichen Fanszene wieder! Sorry, statt rum zu flennen wie schlimm die Ultras sind, sollten die Leute mal selbst was in die Hand nehmen und was auf die Beine stellen, dazu sind Sie aber anscheinend nicht in der Lage sind. Der Frust über die eigene Unfähigkeit, wird an den Leuten ausgelassen, die es selbst in die Hand nehmen und lieber handeln statt nur in Foren labern....irgendwie typisch deutsch!

Naja Fakt ist, die Ultras sind nunmal da und werden es auch noch eine Zeitlang bleiben, bis irgendwann eine neue Generation von Fans kommt, die die Ultras vertreibt. Wink
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Seth
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Ausschluss

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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Tyler Durden hat Folgendes geschrieben:
[...]sollten die Leute mal selbst was in die Hand nehmen und was auf die Beine stellen, dazu sind Sie aber anscheinend nicht in der Lage sind. [...]


Hätten die Supporters denn nichts dagegen wenn im Rest vom Einser was auf die Beine gestellt wird? Ich hab mal sowas vernommen..
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"Dieser Taylor geht mir auf'n Sack!! " FCK-Forum, 05. Oktober 2008

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