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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 08.11.2007, 10:39 Titel: Wegen Bombe: TuS spielt erst am Dienstag |
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Partie gegen Paderborn wegen Sperrungen und Evakuierungen verlegt
Wegen Bombe: TuS spielt erst Dienstag
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Warten auf die Bombe: Tus-Coaches haben am Sonntag frei
Selbst im bis ins Detail durchorganisierten Profi-Fußball gibt es noch Kuriositäten abseits des Rasens: Weil die in der Koblenzer Innenstadt gefundene Bombe am Sonntag entschärft wird, muss das Zweitligaspiel zwischen TuS Koblenz und dem SC Paderborn auf den kommenden Dienstag verschoben werden.
KOBLENZ. Es war einer dieser Tage, an denen das Telefon in der TuS-Geschäftsstelle nicht still stand. Zwischen Koblenz und Paderborn und der Zentrale der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in Frankfurt glühten die Drähte. Die Ursache des Ganzen gilt getrost als ein Novum im deutschen Profi-Fußball: Ein Bombenfund in der Koblenzer Innenstadt hat die Behörden dazu veranlasst, das für Sonntag angesetzte Zweitliga-Spiel zwischen der TuS und dem SC Paderborn abzusetzen. Am Sonntag soll um 9 Uhr mit der Entschärfung des Zehn-Zentner-Ungetüms begonnen werden, Teile der Innenstadt werden dabei evakuiert. Im Zuge der umfangreichen Maßnahmen sind einige Hundert Rettungskräfte im Einsatz, für den zeitgleichen Polizei-Einsatz rund um die TuS fehlt das Personal. Und: Etliche Zufahrtswege zum Stadion Oberwerth sind gesperrt. Nach zahlreichen Gesprächen einigten sich alle Beteiligten darauf, die Partie am kommenden Dienstag, 13. November, nachzuholen. Anstoß ist dann um 18 Uhr.
"Das ist natürlich höhere Gewalt, wir müssen das so hinnehmen", sagte TuS-Geschäftsführer Hermann ***** am Nachmittag. Bei den Koblenzern kann man mit dem neuen Termin aber durchaus leben, "auch wenn ich noch nicht weiß, wie sich das auf die Zuschauerzahl auswirken wird", so ***** weiter.
Angesichts der Verpflichtungen gegenüber den Fernsehsendern sieht es die DFL eigentlich nicht gerne, wenn Spiele verlegt werden müssen, "in diesem Fall hatte man aber Verständnis für unsere Situation", so der TuS-Geschäftsführer. Die Clubs sind aber angehalten, Spielausfälle zeitnah nachzuholen, um eine Schieflage in der Tabelle zu vermeiden. Der Termin am Dienstag hatte sich auch angeboten, da am kommenden Wochenende die Liga wegen der abschließenden Runde in der EM-Qualifikation eine Pause macht. Den Akteuren bleibt somit eine weitere "englische Woche" erspart.
Zunächst hatte der 27. November im Raum gestanden, womit sich die Gäste aber nicht anfreunden konnten. Dass der SC Paderborn nun dem DFL-Vorschlag zustimmte, lag auch daran, dass deren georgischer Nationalspieler David Siradze einen Tag später zur Ländermannschaft anreisen darf. Ähnlich verhält es sich bei der TuS: Branimir Bajic, der zum Stamm der bosnischen Auswahl zählt, ist erst eine Woche später beim EM-Qualifikationsspiel in der Türkei gefordert.
Zwischenzeitlich hatte unter der Fanschar das Gerücht die Runde gemacht, dass beide Vereine über ein Ausweich-Stadion nachdenken, was TuS-Pressesprecher Dirk Zilles aber dementierte: "Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Überlegungen in diese Richtung." Laut Zilles behalten die Eintrittskarten ihre Gültigkeit, können aber auch im TuS-Shop im Schängel-Center umgetauscht werden.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 08.11.2007, 10:40 Titel: |
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Rapolder hat fast Gesamt-Kader auf dem Platz
Personalsituation bei der TuS entspannt sich
KOBLENZ. Hinter den Kulissen herrschte gestern bei TuS Koblenz hektische Betriebsamkeit, auf dem Rasen floss reichlich Schweiß. Mit zwei Übungseinheiten begann Trainer Uwe Rapolder die neue Woche und hatte dabei annähernd den kompletten Kader zur Verfügung - 21 Feldspieler und drei Torleute tummelten sich auf dem Südplatz.
Auch Sascha Traut war mit von der Partie, der Mittelfeldspieler hat seinen Muskelfaserriss auskuriert. Einzig die Langzeitverletzten Philipp Langen, Evangelos Nessos und Alassane Ouedraogo fehlten, wobei Ouedraogo nach seinem Kreuzbandriss wohl in zwei bis drei Wochen wieder mittrainieren kann.
"Schön, dass sich die Lage entspannt hat", sagte Rapolder, "wir können jetzt im Training einiges ausprobieren." Konsequenz des Ganzen: Das Gerangel um die Plätze in der Startelf nimmt zu. Der TuS-Coach hat nun die Qual der Wahl, zumal Branimir Bajic nach seiner Rot-Sperre wieder mitmischen darf. (sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 09.11.2007, 11:48 Titel: |
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TuS Koblenz arbeitet vor Partie gegen Paderborn an Balance
Bombe ändert Rapolders Plan
KOBLENZ. Die Bombe in der Koblenzer Innenstadt zwingt auch Uwe Rapolder zum Improvisieren. Weil der explosive Fund auf dem Zentralplatz selbst ein Zweitliga-Spiel platzen lässt, muss der Trainer seinen Übungsplan über den Haufen werfen. Statt am Sonntag geht es nun erst am Dienstag (18 Uhr) gegen den Tabellenletzten SC Paderborn, den Koblenzern bleiben zwei Tage mehr Zeit, um sich auf die Partie vorzubereiten.
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TuS-Verteidiger Branimir Bajic hat seine Rot-Sperre abgesessen. Foto: J. Weber
Wobei die Verlegung aus Koblenzer Sicht durchaus ihre positiven Seiten hat: Nachdem der Kader fast wieder seine Sollstärke erreicht hat, kann sich Rapolder in aller Ruhe ansehen, wer sich in den Übungseinheiten aufdrängt. Gerade in der Defensive gibt's durch Rückkehrer Branimir Bajic etliche taktische Optionen, vor seiner Abreise zur bosnischen Nationalmannschaft soll der Innenverteidiger für mehr Stabilität sorgen.
"Durch die vielen Gegentore steht man natürlich vor der Versuchung, einiges zu ändern", sagt Rapolder, wohlwissend, dass ständige Wechsel der Sicherheit eher abträglich sind. Immerhin: Unter der Woche wurde gerade in der Rückwärtsbewegung gut gearbeitet - wie auch zu Beginn der Partie in Freiburg. Dort war es dem TuS-Block gelungen, gut zu verschieben und im Mittelfeld Überzahl zu schaffen. Erst als das Tempo merklich anzog, bekamen die TuS-Hünen ihre Probleme, die Fehlerquote stieg sichtbar an. "Wir müssen sehen, dass wir insgesamt stabiler stehen", weiß der Trainer, der mit der TuS im Schnitt bislang über zwei Gegentore kassiert hat - was eigentlich ziemlich untypisch für die Rapoldersche Philosophie ist.
Bis zum Dienstag kann er nun daran arbeiten, dass hinten wieder einmal die Null steht, ohne das gesamte Gefüge über den Haufen zu werfen. Dass die Koblenzer auf der anderen Seite stets für einen Treffer gut sind, hat der bisherige Saisonverlauf ebenfalls gezeigt. Wohl auch deshalb nahm der TuS-Trainer mit einem Lächeln zur Kenntnis, dass während einer Übungseinheit etliche Bälle in den Fangzäunen statt im Tornetz landeten. Gegen Paderborn soll das freilich wieder anders aussehen.
(sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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