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Koblenzer Trainer der 1.


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 6169 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 23.08.2007, 17:45 Titel: Warum sind wir süchtig nach Fußball... nach der TUS? |
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Wir die Fans der TUS wandern/ fahren zu jedem Spiel aufs Oberwerth oder jetzt auf den Kiez, München oder Jena...
Warum macht uns der Fußball süchtig..., warum wollen wir immer mehr davon...?
Es kostet viel, nach meiner Meinung leider bereits zu viel , aber welche Sucht kostet nichts .
Wir brauchen das Krippeln, dass Adrenalin den beinahe Infakt,
ja so sind wir Fußballfans!
Ob Mann oder heute auch immer mehr Frauen, siehe auch den Frauenfußball gestern auf dem Oberwerth , ob jung oder alt...solange die Füße tragen schleppen wir uns aufs Oberwerth.
Es gibt nicht viele Sachen die uns mehr bewegen, Ok vielleicht die Geburt eines Sohnes (Mädel ist auch OK ) und natürlich der Weg dorthin .
Für viele von uns gibt es kaum Wichtigeres als unseren Fußball,
was interessiert uns der Ehestreit (Partner) am Wochenende... ,
wenn die TUS siegt .
Brauchen wir den Blitzableiter..., die Bindung zum Verein,
wollen wir nur Luft ablassen uns abreagieren..., neue Menschen kennen lernen...
Warum ist dies so...
Was meint Ihr dazu... _________________ 100 Jahre TuS Koblenz 1911
und Tschüss,
kein Forum, kein Stadion mehr??? |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 23.08.2007, 17:47 Titel: |
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| Sehr schönes Thema. Frage ich mich manchmal auch. Trotzdem verschiebe ich das besser mal ins TuS-Dorf und freue mich auf ein interessantes Austauschen. |
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Tom Hardt Wandelndes Lexikon


Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 4076 Wohnort: Irlich (Neuwied)
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Verfasst am: 23.08.2007, 18:49 Titel: |
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Vielleicht weil der Sport das Kind im Mann/Frau wieder aufleben läßt ohne da man wegen seines Spieltriebs belächelt wird _________________ Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein. |
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Fußballpumpe Kapitän der 1.


Anmeldedatum: 26.01.2007 Beiträge: 1526 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 23.08.2007, 19:27 Titel: |
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Vielleicht, wenn man ein paar mal da war, erkennt man die Persönlichkeit des Vereins und will sehen, wie sich dieses Wesen weiterentwickelt. Und außerdem ist Fußball ein Glücksspiel. Wenn der Verein grade ne Pechsträhne hat, sagt man sich "Nächstes Mal gewinnen wir!" und "Nächstes Mal" und so weiter, und man will endlich einen Sieg sehen. Wenn man einen sieht, merkt man, dass man Fan geworden ist...so seh ich das... _________________ Mit wehenden Fahnen werden wir untergehen.
Wir halten durch, wir warten noch,
denn es ist noch nichts geschehen.
DTH
TuS Koblenz ein Leben lang! |
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Verfasst am: Titel: |
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Tom Hardt Wandelndes Lexikon


Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 4076 Wohnort: Irlich (Neuwied)
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Verfasst am: 23.08.2007, 21:19 Titel: |
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| Fußballpumpe hat Folgendes geschrieben: | | Vielleicht, wenn man ein paar mal da war, erkennt man die Persönlichkeit des Vereins und will sehen, wie sich dieses Wesen weiterentwickelt. |
Dann müßt ich langsam anfangen an Selbstmord zu denken  _________________ Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein. |
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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 24.08.2007, 08:15 Titel: |
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gute Frage...vor einem Jahr habe ich mir ab uind zu mal ein Länderspiel in der Kiste angesehen und seit der geschenkten Eintrittskarte im vergangenen Jahr TUS gegen den KSC bin ich zunächst nur angesteckt gewesen und zwischenzeitlich infiziert.....mein Arzt sagt zwecklos, da könne man nichts machen  |
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Tom Hardt Wandelndes Lexikon


Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 4076 Wohnort: Irlich (Neuwied)
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Verfasst am: 24.08.2007, 09:13 Titel: |
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Gut Länderspiele im allgemeinen reizen nicht zum "Live" Erlebnis. Eine künstvoll hochgefahrene Stimmung ist nicht mit der gewachsenen Atmo im Stadion zu vergleichen. _________________ Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein. |
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8394 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 24.08.2007, 16:47 Titel: |
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Warum nur, warum nur? Manchmal kann ich es selbst nicht erklären. Es ist ein Phänomen, für das wohlgewählte Worte nicht ausreichen. Zumindest kann ich meine Leidenschaft kaum einem Nichtinteressierten verständlich machen. Am ehesten stimme ich noch Tom zu (siehe auch mein angehängtes Peter Ustinov-Zitat)). Angefixt durch meinem Pap in den 60er-Jahren (Gott habe ihn selig), kam ich nicht mehr von diesem Flair los. Und ich in welcher Hochstimmung ich jetzt bin (mit der 2.Liga) nach all den dürren und trostlosen Jahren, ist nicht zu übertreffen. Am ehesten hat es meiner Meinung nach Nick Hornby in "Fever Pitch" beschrieben. Den dortigen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!
Nie wieder vierte Liga! |
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Baitzel Gast
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Verfasst am: 26.08.2007, 00:25 Titel: Passion |
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Meine Erklärung ist die eines durch etliche Jahrzente TUS-"Passion" gegangenen Altfans; jüngere werden andere Gründe finden: Am besten trifft unsere "Anbindung" wohl der Begriff "Passion". Was Leiden meint und zugleich Leidenschaft, Mitleiden mit dem Verein, ihm durch die Jahre und Jahrzehnte treu sein, keinen Alltag kennen, sich auf jedes Spiel immer wieder freuen, auf den Ausgang gespannt sein.
Das Interesse für altes Personal, neues Personal, das vertraute Stadion, womöglich der immer gleiche Block, die vertrauten Fans; der Verein, sein Stadion, werden mit der Zeit zu einem Ort, der ein Stück Heimat werden kann, vergleichbar dem Dorf, der Stadt, aus der man kommt, eine Art Kiez.
Wenn man früh damit anfängt, ist es mit dem gefühlsmäßigen Stellenwert vergleichbar, den das Weihnachtsfest bei uns einnimmt: was in der Kindheit und Jugend grundgelegt wird, damals als "schön" empfunden wird, kann später, vom Erwachsenen, als ein Stück vergangenes Paradies empfunden werden, das durch regelmäßige Vergegenwärtigung am Leben erhalten werden kann.
Dazu der Kick des Ungewissen, der Ausgang, das "Ergebnis". Der Kick des Gemeinschaftserlebnisses im Kreis der Fans, das irrationale, neudeutsch: "geile", Aufgehen der vereinzelten Privatperson, z.B. des ansonsten eher coolen Baitzel, im anonymen Kollektiv, in der Menge vieler tausend Gleichgesinnter, die mitfiebern und mitbangen, in der tobenden Menge der empört Pfeifenden, der frenetisch Jubelnden, der im Gleichklang Singenden, der vollen Ränge, die beim späten unerwarteten Sieg im wichtigen Spiel ganz und gar außer sich geraten. Vielleicht brauchen wir alle ein Stückchen Aggression, das Tollhaus zu unserem (TUS-)Glück...
Baitzel entsinnt sich der Karnevalskampagne, in der er in seiner Heimatstadt den Prinz Karneval zu geben hatte; zur Kürung, auf der die Tollität proklamiert wird, gingen Einladungen hinaus, deren Rückseite ein gezeichneter Clown und ein Sinnspruch zierte: "Die Fassenacht mit Herz genieß', sie ist ein Stückchen Paradies."
Unsere heile Welt, unser Paradies, aus dem uns bisher keiner vertreiben konnte, ist das globalste aller Spiele, das zugleich auch das lokalste und heimatlichste sein kann: das umfassende Erlebnis Fußball.
(Um es biblisch zu formulieren: "Wer es fassen kann, der fasse es"...) |
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madsen Alte Herren

Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 2099
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Verfasst am: 27.08.2007, 21:57 Titel: |
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Baitzel schreibt vom Kick des Ungewissen, des Ausgangs des Spieles. Da liegt meiner Meinung nach der Hase im Pfeffer.
Fussball ist die einzige Sportart, wo die an diesem Tag schwächere Mannschaft das Spiel gewinnen kann.
In allen anderen Mannschaftssportarten gewinnt die an diesem Tag bessere Mannschaft auch immer das Spiel. Spannend wird es beim Handball, Basketball u.s.w. nur, wenn beide Mannschaften gleichstark sind.
Im Fussball hingegen bleibt des öfteren das ganze Match über Spannung in der Hütte, obwohl eine der beiden Mannschaften klar besser spielt, aber eben das Tor nicht erzielt.
Deshalb gibt es keinen interesannteren Sport als Fussball. |
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