chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
|
Verfasst am: 11.12.2007, 13:52 Titel: Trend macht Koblenzern Mut |
|
|
|
Verbesserte Defensivarbeit als Grundlage
Trend macht Koblenzern Mut
Koblenz - Es mag Zahlenspielerei sein, aber die Statistiken sehen in diesen Tagen für TuS Koblenz gar nicht so schlecht aus. Denn nach dem 0:0 in Aue und vor dem Hinrunden-Abschluss am Freitag gegen Alemannia Aachen hat sich der Trend verstärkt, dass die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder nicht verängstigt den Blick nach unten werfen muss. Stattdessen lebt die Hoffnung, die zäh begonnene Hinrunde mit stattlichen 24 Punkten abzuschließen.
Sechs Zähler stehen aus den vergangenen vier Spielen zu Buche, wobei gerade der Zähler in Aue am Wochenende besondere Wichtigkeit erlangte. Durch die Siege von Osnabrück und Augsburg ist das Mittelfeld in Liga zwei einmal mehr zusammengerückt, die Konkurrenz liegt dicht an dicht. "Wir haben die Auer mit dem Unentschieden auf Distanz gehalten", sagt Rapolder. Fünf Punkte beträgt bereits die Differenz auf den ersten Abstiegsplatz, die TuS entfernt sich damit auch von der Drucksituation, die der Abstiegskampf mit sich bringt.
Indiz für den Aufwärtstrend
Und der Blick auf die Tabelle zeigt auch, dass es um die Koblenzer vor der Partie gegen die auswärtsschwache Alemannia aus Aachen gar nicht so schlecht bestellt ist. Sieht man von dem unterirdischen 0:1 beim FC St. Pauli ab, als Rapolder aus disziplinarischen Gründen die Keule geschwungen hatte, hat die TuS bislang lediglich gegen die vier Top-Teams der Zweiten Liga verloren - ein markantes Indiz für den Aufwärtstrend der letzten Wochen.
Was vor allem an der Defensive liegt, in der die persönlichen Patzer inzwischen minimiert worden sind. Nicht zuletzt hat sich mittlerweile auch Torwart Dennis Eilhoff stabilisiert und der TuS in Aue den wichtigen Punkt gesichert. "Am Beispiel von Marko Lomic merkt man, dass sich etliche Neuzugänge immer besser einfinden", nennt der Schlussmann einen der Gründe für die in der Tabelle sichtbare Konstanz, "neben unseren Offensiv-Qualitäten sind wir nun auch in der Rückwärtsbewegung kompakter geworden." Und eine funktionierende Defensivarbeit ist bekanntermaßen für jeden Trainer die Basis, um eine Mannschaft nachhaltig nach vorne zu bringen. Ein Erfolg gegen Aachen würde das Ganze abrunden - und wäre eine solide Grundlage für die verbleibenden 17 Partien der Rückrunde.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
|