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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 28.09.2007, 11:19 Titel: Nächster TuS-Gegner 1860 München |
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Trainer Marco Kurz hat ein homogenes Team geformt
Nächster TuS-Gegner 1860 München: "Blaue" dürfen von Bundesliga träumen
KOBLENZ. Das simple Wort "Tabellenführer" geht jedem Fan der "Blauen" dieser Tage derart leicht über die Lippen, dass sie wohl am liebsten von nichts anderem sprechen würden. Die Fußballer vom TSV 1860 München grüßen derzeit in der Zweiten Bundesliga vom Platz an der Sonne - und damit war bei den Sechzigern, einem Verein, der in den letzten Jahren mehr durch Unstimmigkeiten in der Vorstandsetage als durch gelungen Kombinationen auf dem Spielfeld aufgefallen war, nicht unbedingt zu rechnen.
Gut möglich, dass am Ende der Saison sogar die Rückkehr in die Bundesliga gefeiert werden kann. Zunächst geht's am Sonntag für 1860 München um 14 Uhr gegen TuS Koblenz.
Trainer Marco Kurz, der selbst 300 Mal in der ersten Liga aktiv war, hat es geschafft, eine Mannschaft, die noch im Mai 2006 beinahe in der Drittklassigkeit versunken wäre, aufzubauen, in der sich Routiniers und junge Talente erfolgbringend ergänzen. "Wir haben eine junge Truppe, die alles aufnimmt, was Marco uns vermittelt", sagt der vom VfB Stuttgart zu den Löwen gewechselte dreimalige Nationalspieler Daniel Bierofka. Hinzu kommt: Die Sechziger verspüren einen enormen Teamgeist, die Stimmung in der Mannschaft soll phänomenal sein. Was steckt noch hinter diesem Erfolgsteam des Spätsommers 2007?
In erster Linie wäre das Stichwort Konstanz zu nennen. So ließ Kurz in allen sechs Partien, in denen die Löwen genau wie ihre erstklassigen Stadtrivalen vom FC Bayern erst drei Siege, dann zwei Unentschieden und schließlich wieder einen Sieg erspielten, die gleiche Viererabwehrkette auflaufen. Vor Torhüter Michael Hofmann, der den verletzten Philipp Tschauner vertritt, ist hinten rechts Markus Thorandt gesetzt. Der 26-Jährige ist zweikampfstark, groß gewachsen, stämmig. In der Innenverteidigung läuft die Sache mit dem 20 Jahre jungen Georgier Mate Ghvinianidze und dem robusten Amerikaner Gregg Berhalter richtig gut. Ghvinianidze, der unter Klaus Toppmöller in der Nationalelf kickt, zeichnen ein gutes Kopfballspiel und saubere Bälle in der Spieleröffnung aus. Links hinten gilt Routinier Torben Hoffmann als gesetzter Spieler und Leitfigur gleichermaßen.
Im Mittelfeld verdiente sich Kapitän Danny Schwarz bislang Bestnoten, gegen St. Pauli aber brach sich der 32-Jährige eine Rippe und wird gegen Koblenz fehlen. Juniorennationalspieler Timo Gebhart weilt mit der U-19-Nationalmannschaft in Russland, und der ebenfalls erst 18 Jahre alte Sven Bender hat Muskelprobleme. Zusammen mit Zwillingsbruder Lars Bender zählt er zu den hoffnungsvollsten Talenten der 60er. "Um beide dauerhaft halten zu können, müssen wir aufsteigen", sagt 1860-Manager Stefan Reuter.
Eine Reihe weiter vorne treiben der wieselflinke Rückkehrer Daniel Bierofka über links, Wandervogel Berkant Göktan zentral und der US-Amerikaner Josh Wolff über rechts das Spiel des TSV 1860 an. Wenn ein Spieler die Hochphase der Blauen verkörpert, dann Göktan. Beim FC Bayern groß geworden, galt der Türke einst als Megatalent, hatte schon mit 18 einen Einsatz in der Champions League. Doch seine eigene Großspurigkeit wurde dem heute 26 Jahre alten Mittelfeldspieler zum Verhängnis. In Gladbach und Bielefeld sollte er Spielpraxis sammeln, was nur bedingt klappte. Auch bei Galatasaray und Besiktas Istanbul kam er nicht wie gewollt zum Einsatz, und beim 1. FC Kaiserslautern ging dann gar nichts mehr. Nun aber, in seiner Münchner Heimat, hat Göktan Form und Selbstbewusstsein zurückgefunden. Und wie sagt Franz Maget, der neue Vize, über Göktan, den die Türken gerne als Nationalspieler hätten: "Im aktuellen Kader ist er mein Lieblingsspieler. Er ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung für die Mannschaft." Und nicht zu vergessen: Im 4-2-3-1-System des Spitzenreiters ist Antonio Di Salvo in vorderster Linie immer für ein Tor gut.
Marco Plein
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-3.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 29.09.2007, 10:04 Titel: |
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Koblenzer treten mit breiter Brust bei 1860 an
TuS: Oktoberfest als Extra-Prämie
Koblenz - Glaubt man den Beteiligten, steht TuS Koblenz am Sonntag um 14 Uhr vor einer vergleichsweise einfachen Aufgabe. Was durchaus verwunderlich ist, schließlich geht die Reise zum TSV 1860 München, der bis zum Donnerstag noch ohne Niederlage geblieben war.
Aber: Bis zum Mittwoch galt dies auch für die SpVgg Greuther Fürth, ehe die Franken in Koblenz in ihre Einzelteile zerlegt wurden. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder hat mit dem 3:0 reichlich Selbstvertrauen getankt und bringt dies vor dem Duell bei den "Löwen" auch zum Ausdruck.
"Wir haben in München nichts zu verlieren", lautet fast stereotyp die Prognose der TuS-Profis, in der mehr als nur die vage Hoffnung mitschwingt, Zählbares in der imposanten Allianz Arena zu verbuchen. "Wir haben in den letzten Spielen gesehen, was möglich ist", sagt zum Beispiel TuS-Innenverteidiger Branimir Bajic, der den starken Koblenzer Auftritt gegen Fürth aber auch nicht überbewerten will: "Gegen Köln haben wir doch auch gut gespielt, aber der FC hat aus einer Chance zwei Tore gemacht."
"Warum sollen wir jetzt in München nicht auch was holen?", fragt TuS-Kapitän Anel Dzaka - und dieser lapidare Ansatz hat einen durchaus realistischen Hintergrund. Bereits vor Wochenfrist hatte der FC St. Pauli die 60er im eigenen Stadion mächtig ins Wanken gebracht, beim 2:1 kamen die "Blauen" mit einem blauen Auge davon. Und nach dem ernüchternden 0:3 in Mainz stehen die Jungspunde von Trainer Marco Kurz erstmals in der Saison vor einer kribbeligen Situation: Trotz der Niederlage im Rücken ist im "Wiesn-Heimspiel" ein Dreier fast Pflicht. "Jetzt wird sich zeigen, wie stabil unser Grundgefüge ist", sagt der Erfolgscoach.
Das alles ändert nichts daran, dass die TuS vor vermutlich 50 000 Zuschauern klarer Außenseiter ist. "Die 60er haben vorne einiges zu bieten", weiß TuS-Trainer Uwe Rapolder - auch wenn das beim 0:3 in Mainz nicht zum Tragen kam. "Wir müssen da höllisch aufpassen und gut dagegenhalten", sagt der TuS-Coach. Weil die "Löwen" auch mit einem 4-2-3-1-System agieren, will der Trainer mit der gleichen taktischen Ausrichtung antworten. Wer die Positionen letztlich mit Leben füllt, ist aber noch offen - vor allem die Besetzung der Flügel. Die Hoffnung, dass Ardijan Djokaj wieder mitmischen kann, hat sich zerschlagen. "Er soll in Ruhe fit werden", sagt Rapolder.
Hinten setzt er auf die selbe Viererkette wie gegen Fürth, also erneut mit Joshua Grenier auf der rechten Seite. "Er bringt Präsenz mit und kann uns mit seiner Kopfballstärke helfen", lobt Trainer Rapolder, der seiner Mannschaft im Übrigen eine kleine Extra-Prämie in Aussicht stellt: "Wenn das Ergebnis positiv ausfällt, ist ein Gang aufs Oktoberfest drin." (sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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