chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 08.09.2007, 12:57 Titel: TuS-Kapitän Dzaka fordert Stabilität |
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Offensivspieler sieht noch Defizite in der Abstimmung
TuS-Kapitän Dzaka fordert Stabilität
Koblenz - Nach einem durchwachsenen Start arbeitet Fußball-Zweitligist TuS Koblenz während der Länderspielpause vor allem an der Abstimmung. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Kapitän Anel Dzaka ein, der vor den anstehenden Aufgaben ein kompakteres Auftreten fordert.
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Vorbild in Sachen Einsatz: Neben seinen technischen Fähigkeiten scheut TuS-Kapitän Anel Dzaka (links) keinen Zweikampf - wie hier gegen Kaiserslauterns Aimen Demai.
Er ist keiner, der seine Kollegen lautstark mitreißt. Anel Dzaka versucht vielmehr mit seiner Leistung die Kollegen zu ermuntern, keinen Ball verloren zu geben. Der Kapitän von Fußball-Zweitligist hat in den ersten vier Saisonspielen einmal seine Vielseitigkeit in der Offensive unter Beweis gestellt, zuletzt half der 26-Jährige beim 2:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern auf der linken Seite aus. Abseits des Platzes ist der Koblenzer "Zehner" zudem als Integrationsfigur gefordert, zumal etliche Neuzugänge aus dem Balkan noch kein Deutsch sprechen.
Vier Spiele, vier Punkte, wie beurteilen Sie den Saisonstart von TuS Koblenz?
Natürlich hätten wir gerne gegen Kaiserslautern gewonnen und würden dann auch mit sechs Punkten besser dastehen. Der Start ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Wir haben viele neue Spieler und müssen uns eben erst finden. So gesehen hilft uns die Liga-Pause, wir arbeiten derzeit sehr konzentriert, und das Zusammenspiel wird auch immer besser.
Im Vorfeld der Saison wurde der TuS ein größeres Potenzial als im Vorjahr bescheinigt. Hat sich die Mannschaft davon einlullen lassen?
Nein, nein. So etwas interessiert uns nicht. Alle Spieler sind clever genug, die Dinge richtig einzuordnen. Uns war klar, dass es seine Zeit braucht, bis die Mannschaft funktioniert. Wir haben uns nicht blenden lassen und wissen, dass uns auch in dieser Saison jede Menge Arbeit bevorsteht. Im Vorjahr war es doch genau anders herum: Da waren wir vor der Saison Abstiegskandidat Nummer eins - auf die Prognosen sollte man nicht zu viel geben.
Wo muss die TuS in den nächsten Wochen den Hebel ansetzen?
Wir müssen insgesamt als Mannschaft besser auftreten und stabiler werden. Das heißt vor allem, kompakter zu stehen. Es darf nicht passieren, dass wir die Ordnung verlieren, wenn wir müde werden - das müssen wir verbessern. Jeder muss daran arbeiten und im Training Gas geben, dann werden wir auch Erfolg haben.
Wie verläuft die Integration der neuen Spieler? Gerade Sie als Kapitän sind ja da auch als Integrationsfigur gefordert.
Es sind ja bekanntermaßen etliche Spieler aus dem Balkan gekommen, ich helfe natürlich, wo ich kann. Viele der Jungs können auch Englisch, dazu lernen sie jetzt Deutsch. Ich hoffe, dass alle schnell Fortschritte machen, eine bessere Verständigung hilft uns als Mannschaft auch.
Wie läuft im Moment die Verständigung?
Es werden alle möglichen Sprachen gesprochen. In erster Linie natürlich Deutsch, dazu Englisch und auch Serbokroatisch. Wir verstehen uns irgendwie alle - das ist das Wichtigste.
Am nächsten Freitag steht die Partie bei Carl Zeiss Jena auf dem Programm. Ist das Spiel richtungsweisend für die nächsten Wochen, schließlich geht"s in den Wochen danach fast nur gegen Spitzenteams?
Es macht keinen Unterschied, ob es gegen Jena oder Köln geht - in der Zweiten Liga ist jedes Spiel schwer. Jedes Spiel ist wichtig, wir wollen jetzt aber auch auswärts was holen. Danach haben wir zwei Heimspiele, und zu Hause müssen wir uns ohnehin vor niemandem verstecken.
Das Gespräch führte Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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