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TuS-Kapitän Dzaka fordert Stabilität

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 08.09.2007, 12:57    Titel: TuS-Kapitän Dzaka fordert Stabilität Antworten mit Zitat

Offen­sivspie­ler sieht noch Defizite in der Abstim­mung

TuS-Kapitän Dzaka fordert Sta­bilität

Koblenz - Nach einem durch­wach­senen Start arbeitet Fußball-Zweit­ligist TuS Koblenz während der Län­der­spiel­pause vor allem an der Abstim­mung. Eine Schlüs­sel­rolle nimmt dabei Kapitän Anel Dzaka ein, der vor den anste­hen­den Aufgaben ein kom­pak­teres Auftreten fordert.

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Vorbild in Sachen Einsatz: Neben seinen tech­nischen Fähig­kei­ten scheut TuS-Kapitän Anel Dzaka (links) keinen Zweikampf - wie hier gegen Kaisers­lau­terns Aimen Demai.


Er ist keiner, der seine Kollegen lautstark mitreißt. Anel Dzaka versucht vielmehr mit seiner Leistung die Kollegen zu ermuntern, keinen Ball verloren zu geben. Der Kapitän von Fußball-Zweit­ligist hat in den ersten vier Sai­son­spie­len einmal seine Viel­sei­tig­keit in der Offensive unter Beweis gestellt, zuletzt half der 26-Jährige beim 2:2 gegen den 1. FC Kai­sers­lau­tern auf der linken Seite aus. Abseits des Platzes ist der Koblenzer "Zehner" zudem als Inte­gra­tions­figur gefordert, zumal etliche Neu­zugänge aus dem Balkan noch kein Deutsch sprechen.


Vier Spiele, vier Punkte, wie beur­tei­len Sie den Sai­son­start von TuS Koblenz?

Natürlich hätten wir gerne gegen Kai­sers­lau­tern gewonnen und würden dann auch mit sechs Punkten besser dastehen. Der Start ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Wir haben viele neue Spieler und müssen uns eben erst finden. So gesehen hilft uns die Liga-Pause, wir arbeiten derzeit sehr kon­zen­triert, und das Zusam­men­spiel wird auch immer besser.


Im Vorfeld der Saison wurde der TuS ein größeres Potenzial als im Vorjahr beschei­nigt. Hat sich die Mann­schaft davon einlullen lassen?

Nein, nein. So etwas inter­essiert uns nicht. Alle Spieler sind clever genug, die Dinge richtig ein­zuord­nen. Uns war klar, dass es seine Zeit braucht, bis die Mann­schaft funk­tio­niert. Wir haben uns nicht blenden lassen und wissen, dass uns auch in dieser Saison jede Menge Arbeit bevor­steht. Im Vorjahr war es doch genau anders herum: Da waren wir vor der Saison Abstiegs­kan­didat Nummer eins - auf die Prognosen sollte man nicht zu viel geben.


Wo muss die TuS in den nächsten Wochen den Hebel ansetzen?

Wir müssen insgesamt als Mann­schaft besser auftreten und stabiler werden. Das heißt vor allem, kompakter zu stehen. Es darf nicht passieren, dass wir die Ordnung verlieren, wenn wir müde werden - das müssen wir ver­bes­sern. Jeder muss daran arbeiten und im Training Gas geben, dann werden wir auch Erfolg haben.


Wie verläuft die Inte­gra­tion der neuen Spieler? Gerade Sie als Kapitän sind ja da auch als Inte­gra­tions­figur gefordert.

Es sind ja bekann­ter­maßen etliche Spieler aus dem Balkan gekommen, ich helfe natürlich, wo ich kann. Viele der Jungs können auch Englisch, dazu lernen sie jetzt Deutsch. Ich hoffe, dass alle schnell Fort­schritte machen, eine bessere Ver­stän­digung hilft uns als Mann­schaft auch.


Wie läuft im Moment die Ver­stän­digung?

Es werden alle möglichen Sprachen gespro­chen. In erster Linie natürlich Deutsch, dazu Englisch und auch Ser­bokroa­tisch. Wir verstehen uns irgendwie alle - das ist das Wich­tigste.


Am nächsten Freitag steht die Partie bei Carl Zeiss Jena auf dem Programm. Ist das Spiel rich­tungs­wei­send für die nächsten Wochen, schließ­lich geht"s in den Wochen danach fast nur gegen Spit­zen­teams?

Es macht keinen Unter­schied, ob es gegen Jena oder Köln geht - in der Zweiten Liga ist jedes Spiel schwer. Jedes Spiel ist wichtig, wir wollen jetzt aber auch auswärts was holen. Danach haben wir zwei Heim­spiele, und zu Hause müssen wir uns ohnehin vor niemandem ver­ste­cken.

Das Gespräch führte Sven Sabock - Foto: Thomas Frey

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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