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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 24.08.2007, 08:30 Titel: Berichte zum Spiel St. Pauli - TUS |
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Rapolder setzt auf die einfachen Dinge
Vor der Partie beim FC St. Pauli sucht der Trainer von TuS Koblenz nach der Balance im Spiel
KOBLENZ. Im Freudenhaus der Liga sind die einfachen Dinge des Fußballs gefragt. Da ist nur wenig Raum für übergeordnete Philosophien oder hochkomplexe Strategien. "Da geht's zur Sache, darauf muss man sich einstellen", sagt Trainer Uwe Rapolder, der mit TuS Koblenz am Sonntag bei Aufsteiger FC St. Pauli antreten muss.
Taktik, Disziplin, Leidenschaft - auf diese elementaren Dinge kommt es im Millerntor-Stadion an, "aber das sind ja eigentlich Grundsätze, die man den Spielern jede Woche mit auf den Weg gibt", sagt Rapolder vor der Reise nach Hamburg. Ohnehin will der 49-Jährige die Begrifflichkeiten rund um seine Fußball-Philosophie gar nicht so hoch hängen, sondern in diesen Tagen und Wochen vor allem am goldenen Mittelweg arbeiten - den die TuS bislang nur in einzelnen Phasen gefunden hat. Soll heißen: aus einer kompakten Grundordnung gezielt den Weg nach vorne suchen und zum Abschluss kommen. "Beides müssen wir noch verbessern", sagt der Coach, "wir machen in einigen Bereichen noch Fehler." Und Rapolder findet trotz des erlösenden 2:1 aus der Vorwoche gegen Augsburg kritische Töne: "Leider haben noch nicht alle verstanden, was wir spielen wollen."
So gesehen kommt die Partie bei den Kiez-Kickern vielleicht gerade zur rechten Zeit, um über die Grundlagen des Spiels zu mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu finden. "Wichtig ist vor allem das Bestreben, Fußball zu spielen", sagt Rapolder, "wir brauchen die Balance, damit wir sorgenfrei durch die Saison kommen."
In St. Pauli, so lässt sich heraushören, wird die TuS nicht um jeden Preis die Offensive suchen, sondern zunächst einmal den Gastgebern das Leben schwer machen wollen, denn, so der Coach, "St. Pauli tut sich schwer damit, das Spiel zu machen." Unabhängig davon wird er seine Elf wohl mit der gleichen taktischen Ausrichtung ins Rennen schicken, "vielleicht stehen wir ein paar Meter tiefer als im Heimspiel gegen Augsburg". Nimmt man das jüngste 2:1 als Maßstab, gibt es wenig Grund, die Startelf zu ändern, zumal Linksfuß Ardijan Djorkaj weiter pausieren muss. Goran Sukalo, Branimir Bajic und Artim Polozani, die unter der Woche im Länderspieleinsatz waren, haben sich ohne Blessuren zurückgemeldet. Einen Freibrief gibt's freilich für keinen der Akteure: "Die Trainingsleistungen entscheiden, wer am Sonntag spielt", sagt der Trainer.
Gespannt darf man sein, wie sich Rapolders persönliche Bilanz in St. Pauli entwickelt. "Mit Waldhof Mannheim haben wir dort mal 5:0 verloren, mit LR Ahlen 4:1 gewonnen", kramt er in seinem Gedächtnis, "dort kann wirklich alles passieren." Mit einem Ergebnis irgendwo in der Mitte könnte der Koblenzer Trainer dieses Mal wohl durchaus leben. "Zuerst einmal geht es aber darum, dass wir dort eine engagierte Leistung abliefern."
Rhein-Zeitung
Zuletzt bearbeitet von Mika am 24.08.2007, 08:38, insgesamt einmal bearbeitet |
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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 24.08.2007, 08:31 Titel: |
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Trulsen: Wir haben keinen Druck
Der Trainer des FC St. Pauli im Interview: Koblenzer Gegner setzt vor allem auf das Kollektiv und die Euphorie der Fans
Der FC St. Pauli ist seit jeher der etwas andere Fußballverein in der Profi-Szene. Nach dem Aufstieg in die Zweite Liga startet der nächste Gegner von TuS Koblenz den nächsten Versuch, sich im Unterhaus festzusetzen - und dabei den speziellen Charakter des Klubs zu erhalten.
HAMBURG. Beim FC St. Pauli ist Arbeitsteilung angesagt. Weil Teamchef Holger Stanislawski beim Zweitliga-Aufsteiger nicht über die erforderliche Lizenz verfügt, wurde sein Assistent André Trulsen kurzerhand zum Trainer befördert. Gemeinsam wollen sie nun dafür sorgen, dass der Klub in der Liga bleibt - am Sonntag geht's für Trulsen und Stanislawski gegen TuS Koblenz.
Herr Trulsen, ist Ihre Mannschaft mit dem 1:0 in Jena in der Liga angekommen?
Wenn man das erste Spiel gegen Köln gesehen hat, muss man sagen: Die Mannschaft kann auch mit den stärksten Teams in dieser Liga mithalten. Da hätten wir zumindest einen Punkt ganz sicher verdient gehabt. Der Sieg in Jena war dagegen eher glücklich. Ob man "angekommen" ist oder nicht, sollte man also nicht an einem einzelnen Spiel festmachen.
Was zeichnet den FC St. Pauli in dieser Spielzeit aus?
Ganz eindeutig unser Teamgeist. Wir haben sicher nicht die großen Stars in unserer Mannschaft, dafür verfügen wir über ein tolles Kollektiv. Wir haben viel Spaß zusammen, jeder zerreißt sich für den anderen. Das kann man auch auf dem Platz spüren.
Reichen Aufstiegs-Euphorie und Kampfgeist, um in der Liga zu bleiben?
Ganz sicher nicht! Euphorie, Einsatz, Kampfgeist - das sind Grundtugenden, die in jeder Mannschaft selbstverständlich sein sollten. Richtig ist, dass wir häufig und gerade zu Hause von der tollen Stimmung rund um das Team getragen werden. Aber in dieser starken Liga benötigt man mehr als das. Wir haben ein klares Spielsystem, das zu uns passt. Wir sind davon überzeugt, dass wir damit die Klasse halten werden.
Wie lässt sich dem Außenstehenden der besondere Charakter des Vereins vermitteln?
Das lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben. Wer einmal bei uns im Stadion war, kann die besondere Atmosphäre dort sicher nachvollziehen.
Inwieweit kann der Verein im kurzlebigen Liga-Alltag sein spezielles Image wahren?
Also darüber mache ich mir wirklich überhaupt keine Sorgen. Fußball war schon immer ein kurzlebiges Geschäft, und trotzdem hat der FC St. Pauli sein "spezielles Image", wie Sie es nennen, über die Jahre bewahrt. Das wird auch in Zukunft so sein.
Kann sich der Verein ohne den begonnenen Stadion-Umbau überhaupt in der Liga halten?
Die neue Südtribüne wird ja zu Beginn der Rückrunde voll nutzbar sein. Natürlich würden auch wir gern jetzt schon im fertigen Stadion spielen - aber mit Ausnahme des Köln-Spiels haben wir in der Umbauphase zu Hause kein einziges Mal verloren. Das sehe ich also nicht als Nachteil an.
Wie sehr spüren Sie den Rückhalt in der Stadt, und wie gehen Sie mit der Erwartungshaltung der Fans um?
Der Rückhalt unserer Fans ist wirklich enorm. Unsere Heimspiele sind seit vielen Monaten restlos ausverkauft - und das sogar in der Regionalliga. Seit dem Aufstieg hat diese Euphorie sogar noch zugenommen. Mit dem Erfolg wachsen natürlich auch die Erwartungen, aber das bedeutet für uns keinen Druck, sondern zusätzlichen Ansporn.
Zum Spiel: Haben Sie TuS Koblenz beobachtet, wie schätzen Sie den Gegner ein?
Natürlich haben wir Koblenz beobachtet. Man hat ja schon in Bielefeld und zumindest ansatzweise in Köln gesehen, dass die Mannschaften von Uwe Rapolder eine ganz klare Spielphilosophie haben. TuS Koblenz ist kämpferisch stark und verfügt auch spielerisch über gutes Potenzial, wie man zuletzt gegen Augsburg sehen konnte.
Stellen Sie sich speziell auf den Gegner ein oder werden Sie Ihr Spiel durchziehen?
Wir haben ein Heimspiel, und da wollen wir immer versuchen, dem Gegner unser Spiel so gut es geht aufzuzwingen. Von unserer Spielausrichtung werden wir daher sicher auch gegen Koblenz nicht abrücken.
Was muss Ihre Mannschaft im Vergleich zum Heimauftakt gegen Köln besser machen?
Das ist im Grunde einfach: Sie muss ihre Chancen besser nutzen und über 90 Minuten konzentriert bleiben. Wenn wir an die Leistung aus dem ersten Heimspiel anknüpfen können, sehe ich gute Möglichkeiten, dass wir das Spiel gewinnen.
Rhein-Zeitung |
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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 24.08.2007, 08:37 Titel: |
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Vorfreude aufs "Freudenhaus": Die TuS in St. Pauli
Das "Freudenhaus der Liga" erwartet die TuS und ihre Fans am kommenden Sonntag: Beim FC St. Pauli wollen die Schängel ihre ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren. Dabei dürften es viele Fans der Mannschaft gleich tun und bereits am Samstag Richtung Norden reisen – wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen als der offizielle TuS-Tross. Trainer Uwe Rapolder kennt die spezielle Atmosphäre des Millerntor-Stadions sowie das begeisterungsfähige Publikum bereits, wenngleich er unterschiedliche Erinnerungen damit verbindet: "Mit Waldhof Mannheim habe ich dort einmal 0:5 verloren, mit Ahlen 4:1 gewonnen." Und er weiß, was in der urigen Arena, der mittlerweile wegen Umbaus eine komplette Tribünenseite fehlt, gefragt ist: "Robustheit, defensive Kompaktheit, Zweikämpfe annehmen." Taktisch dürfte der Coach sein Team wohl nicht verändern ("Wir spielen auswärts ja nicht anders als zu Hause, nur stehen wir etwas tiefer"), personell eventuell. Wer spielt, hänge allein von den Trainingseindrücken ab. Und vom vorhandenen Personal: Ardijan Djokaj, der am Donnerstag mit Lauftraining begonnen hat, fehlt ebenso noch wie Joshua Grenier und die Langzeitverletzten Evangelos Nessos und Alassane Ouedraogo.
Leicht missverstanden fühlte sich der Coach zuletzt bezüglich des Themas Spielphilosophie: "Erlebnisfußball kann auch Kampffußball sein – das Ganze ist mir etwas zu sehr thematisiert worden. Ich habe uns gegen Augsburg spielerisch nicht so schlecht gesehen." Im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung habe sein Team dort auch nicht mit einer, sondern mit drei Spitzen gespielt: "Dragan Bogavac und Philipp Langen sind Außenstürmer – da kann man doch nicht von einer Spitze sprechen." Natürlich gebe es auch noch Punkte, die verbessert werden müssten: "Taktisch haben noch nicht alle verstanden, was genau wir spielen wollen."
Im letzten Jahr ging´s für die TuS am dritten Spieltag auch gen Norden – wo in Braunschweig prompt der erste Zweitliga-Auswärtsdreier eingefahren wurde. Vielleicht ein gutes Omen…
TUS Koblenz |
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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 27.08.2007, 08:35 Titel: |
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Die TuS-Spieler in der Einzelkritik
Dennis Eilhoff: Der TuS-Torwart präsentierte sich sehr konzentriert. Kein Fehler während der 90 Minuten, stark seine Fußabwehr in der ersten Halbzeit gegen Pauli-Stürmer Schnitzler. Beim 1:0 machtlos.
Martin Forkel: Bearbeitete Filip Trojan und ließ Paulis Dampfmacher nicht zur Entfaltung kommen. Verlor nur einen Zweikampf - und Trojan nickte zum 1:0 ein.
Matej Mavric: Noch einer der stärksten im TuS-Kollektiv. Gutes Stellungsspiel des Innenverteidigers, um einen soliden Spielaufbau bemüht.
Andreas Richter: Begann seinen ersten Saisoneinsatz mit einem gruseligen Fehlpass, fand dann aber besser in die Partie. Stark in den Kopfballduellen, in der Spieleröffnung ausbaufähig.
Frank Wiblishauser: Machte seine linke Seite über weite Strecken zu, die Impulse nach vorn hielten sich in Grenzen.
Goran Sukalo: Um Ordnung im Mittelfeld bemüht. Ständig anspielbar, kurbelte etliche Aktionen an - die allerdings mehrfach verpufften.
Rüdiger Ziehl: Kam für Manuel Hartmann in die Startelf und hatte keinerlei Eingewöhnungsprobleme. Lief zahlreiche Bälle ab, hielt Sukalo den Rücken frei.
Sascha Traut: Durchschnittliches Spiel auf der rechten Außenbahn. Zeigte vor der Pause ein paar gute Antritte, in der zweiten Halbzeit war von dem Neuzugang dann wenig zu sehen.
Anel Dzaka: Es war nicht der Tag des TuS-Kapitäns. Lief und arbeitete viel, aber unter dem Strich kam nicht viel heraus. Zu kompliziert im Abschluss.
Philipp Langen: Fand nicht recht seinen Rhythmus. Weil die TuS insgesamt wenig Struktur im Spiel nach vorn hatte, konnte der Linksaußen kaum einen Antritt starten. Forderte aber auch zu wenig die Bälle.
Du-Ri Cha: Durfte im Sturm beginnen und lieferte Trainer Rapolder wenig Argumente, dieses Vorhaben zu wiederholen. Ging ohne Selbstvertrauen in die Zweikämpfe, hielt kaum einen Ball.
Branimir Bajic: Kam für Forkel ins Spiel, fiel weder positiv noch negativ auf.
Dragan Bogavac: Kam für Ziehl und verstärkte die Offensive - einen Torschuss brachte aber auch er nicht zustande.
Marko Lomic: Nach zuletzt bescheidenen Trainingsleistungen musste der Serbe auf die Bank und durfte erst in den letzten zwölf Minuten mitmischen.
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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 27.08.2007, 08:38 Titel: |
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FC St. Pauli - TuS Koblenz 1:0 (0:0)
TuS-Offensive enttäuscht
Hamburg - Wer nicht aufs Tor schießt, kann auch nicht als Sieger vom Platz gehen. Weil TuS Koblenz in der Offensive wenig zustandebrachte, gab's beim FC St. Pauli eine Niederlage.
Foto-Der Koblenzer "Masken-Mann" Andreas Richter (rechts) gewinnt diesen Luftkampf gegen seinen Hamburger Kontrahenten Rene Schnitzler. Foto: dpa
Es hätte ein so schöner Sonntag werden können für TuS Koblenz. Nahezu 1000 gut gelaunte Fans hatten das Auswärtsspiel der Rapolder-Elf in Hamburgs Amüsierviertel zu einem Wochenend-Ausflug genutzt, aber der krönende Abschluss blieb aus. Im Stadion am Millerntor unterlag die TuS dem FC St. Pauli, was vor allem an der fehlenden Durchschlagskraft der Gäste lag.
"Es war eigentlich ein typisches Unentschieden", sagte TuS-Trainer Uwe Rapolder und sagte damit schon viel über die Güte des Spiels. Über weite Strecken neutralisierten sich beide Mannschaften und rackerten um jeden Zentimeter in der etwas anderen Kultstätte des Profifußballs. Unzählige Zweikämpfe prägten die Aktionen auf beiden Seiten, im Spiel nach vorn passierte über 90 Minuten kaum etwas. Das Ärgerliche aus Koblenzer Sicht: Den Gastgebern reichte eine gelungene Aktion, um drei Punkte einzufahren. Auf der anderen Seite wurde die TuS dafür bestraft, dass sie ihr Augenmerk vor allem darauf gelegt hatte, das 0:0 zu verwalten und über die Runden zu bringen.
Rappolder schickte runderneuerte Startelf auf den Rasen
Daran änderte auch nichts, dass Rapolder eine runderneuerte Startelf auf den Rasen geschickt hatte. Diese Maßnahme hatte sich schon unter der Woche angekündigt, der TuS-Coach war mit den Trainingsleistungen einiger Schützlinge ganz und gar nicht zufrieden. Zudem wollte Rapolder Undiszipliniertheiten gleich im Keim ersticken.
Prominentestes Opfer wurde Angreifer Fatmir Vata, der unter anderem zum Frühstück vor dem Spiel zu spät kam und aus dem Aufgebot gestrichen wurde. Andere, wie die zuletzt gesetzten Marko Lomic oder Dragan Bogavac, mussten in Hamburg zu Beginn auf die Bank. Im Vergleich zum Augsburg-Spiel in der Vorwoche gab's insgesamt fünf Änderungen. "Es geht darum, dass alle die Regeln der Gruppe einhalten müssen", so der TuS-Coach später.
Du-Ri Cha gelang so gut wie gar nichts
Da war es letztlich auch zweitrangig, dass sich die erzieherische Maßnahme auf dem Platz nicht niederschlug. Dem neu ins Team gerutschten Du-Ri Cha gelang in vorderster Linie so gut wie gar nichts, dem Koreaner ist deutlich anzusehen, dass er weite Teile der Vorbereitung verpasst hat.
Aber Cha allein konnte man die Niederlage nun wirklich nicht anlasten. "Bis zum Strafraum war es ganz in Ordnung", fand Rapolder, "aber es hat die letzte Konsequenz gefehlt." Unter dem Strich stand nur ein Torschuss gleich zu Beginn der ersten Halbzeit von Sascha Traut, mehr Möglichkeiten gab es nicht. "Man kann nicht erwarten, dass man auswärts Chance um Chance herausarbeitet", gab sich Rapolder milde, der zu Recht konstatieren konnte, dass die Arbeit gegen den Ball durchaus funktionierte.
Auch St. Pauli hatte nur zwei zwingende Chancen
Auch die Männer vom Millerntor hatten nur zwei zwingende Chancen, ansonsten wurden gerade im Mittelfeld geschickt die Räume zugemacht. Die bisweilen wild anrennenden Paulianer wurden häufig bereits 40 Meter vor dem Koblenzer Tor gestellt, da musste letztlich ein ruhender Ball herhalten. In der 57. Minute fand ein Einwurf den Kopf von Filip Trojan, der aus fünf Metern einnickte.
Foto Rapoler und *****
Das Ende einer erfolglosen Dienstfahrt: TuS-Trainer Uwe Rapolder (links) und Geschäftsführer Hermann ***** trotten nach dem 0:1 in St. Pauli vom Platz. Rapolder nahm die Niederlage vergleichsweise gelassen hin, zumal sich für die TuS in der Tabelle keine wesentlichen Änderungen ergeben haben. "Wir müssen jetzt einfach sehen, dass wir gegen den FCK einen Dreier landen", blickt der Coach bereits auf das nächste Heimspiel am Freitag voraus. Dann soll es besser laufen. Rapolder: "Dann ist die Welt wieder in Ordnung."
Rapolder reagierte prompt und verstärkte die Offensive. Zwingende Chancen oder gar ein Treffer sprangen nicht heraus, auch weil Schiedsrichter Welz aus Wiesbaden ein Foul an Philipp Langen im Strafraum nicht ahndete (84.). Pauli hatte keine Mühe, den ersten Heimsieg einzufahren, auf dem Kiez war Feiern angesagt. Inmitten des ganzen Trubels schlichen die TuS-Kicker in die Kabine, die in dieser Woche vor allem im Spiel nach vorn einiges aufarbeiten müssen.
Sven Sabock
Rhein Zeitung |
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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 27.08.2007, 08:40 Titel: |
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Koblenzer Defensivmann erstmals mit dabei
Interview mit Richter: "Waren nicht heiß aufs Tor"
Foto - Andreas Richter: "Habe ganz gut in die Partie reingefunden"
Hamburg - Abwehrspieler Andreas Richter, in der Vorsaison Stammspieler der TuS Koblenz, kam gegen St. Pauli erstmals in dieser Saison zum Einsatz. Der Defensivmann fiel auf im Stadion - weil er wegen eines Nasenbeinbruchs eine Gesichts-Plastikmaske trug.
Herr Richter, das erste Saisonspiel am Millerntor. Wie war's?
Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass ich gerade hier in Hamburg spielen durfte. Für mich war es der erste Einsatz in diesem Stadion und in dieser Saison. Das ist schon etwas ganz Besonderes, wie die Fans ihrer Heimmannschaft Dampf machen. Da macht es auch überhaupt nichts, dass die Südtribüne in diesem Stadion derzeit eine Baustelle ist und einige Zuschauerplätze deswegen fehlen.
Sie haben mit einer Maske gespielt, wegen eines Nasenbeinbruchs. Hat Sie das sehr irritiert?
Nein, überhaupt nicht. Im Training ist mir das Ding zwar einige Male verrutscht. Aber heute hatte ich keine Schwierigkeiten. Die Verletzung ist mittlerweile auch fast überstanden.
Wie sind Sie mit Ihrer Leistung zufrieden?
Ich habe ganz gut in die Partie reingefunden. Wir standen hinten ziemlich sicher. Im Grunde haben sich beide Mannschaften ja neutralisiert. In der zweiten Hälfte haben wir dann nur reagiert und zu wenig nach vorne gebracht. Wir waren irgendwie nicht heiß genug auf den Torerfolg.
War es ein Problem, dass gleich fünf Neue in der Start-elf standen?
Nein, damit kommen wir klar. Wir trainieren diese Konstellationen ja auch unter der Woche. Deshalb: An diesen Veränderungen hat es heute sicher nicht gelegen.
Jetzt steht am Freitag das Spiel gegen Kaiserslautern an. Werden Sie dabei sein?
Das kann ich nicht sagen. Mein Ziel ist immer das Gleiche: es dem Coach im Training so schwer wie möglich zu machen, mich nicht in der Startelf bei der nächsten Partie zu berücksichtigen.
Die Fragen stellte Holger Schleper
Rhein-Zeitung |
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