TUS_Ahrtal Kapitän der 1.

Anmeldedatum: 16.04.2010 Beiträge: 1628
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Verfasst am: 16.11.2010, 11:26 Titel: Festtag beim Rheinlandpokal |
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Rund 1000 Zuschauer erwartet der Verein am Mittwoch, für den TuS aus Immendorf ist es das Spiel des Jahres. Für Trainer Robby Brace ist es sogar das größte Spiel seitdem er Trainer in Immendorf ist, und das ist er nun schon seit sechs Jahren. Hinzu kommt, dass Brace zur aktiven Zeit vier Jahre lang im Trikot der TuS Koblenz spielte. „Ich habe bei der TuS noch viele Freunde“, sagt Brace, „die TuS ist in meinem Herzen geblieben.“
Ein paar düstere Wolken liegen über der Begegnung, weil Immendorf in der Bezirksliga nicht nur in Oberwinter ein 0:5 kassierte, sondern vorgestern auch noch zu Hause gegen Bengen mit 1:2 unterlag. „Das ist natürlich bitter“, sagt der Immendorfer Abteilungsleiter Thomas Neis. Doch für ein Pokalspiel muss der Ligabetrieb nun ausgeblendet werden, am Mittwoch hängen sich die Immendorfer Spieler richtig rein, schließlich kommt es so gut wie nie vor, dass der Bezirksligist eine solche Kulisse erleben darf. Der Verein ist jedenfalls gewappnet. „Wir haben 1200 Brötchen und 100 Liter Glühwein bestellt“, erzählt Neis.
Aus Sicht der Gäste ist die Vorgabe denkbar einfach: Nachdem die Blau-Schwarzen in den vergangenen Jahren als Zweitligist automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert waren, ist nun wieder der Umweg über den Gewinn des Rheinland-Pokals Pflicht – und die Partie in Immendorf soll der erste Schritt auf diesem Weg sein. Vermeintlich ärgster Konkurrent ist dabei Regionalligist Eintracht Trier, vorausgesetzt beide Klubs geben sich vor dem zu erwartenden „Traumfinale“ keine Blöße. „Wir nehmen das Spiel in Immendorf sehr ernst“, sagt denn auch Trainer Petrik Sander und legt Wert darauf, dass seine Elf mit der entsprechenden Einstellung zu Werke gehen wird.
Am Sonntag blieb beim insgesamt lockeren 3:0 gegen den SV Sandhausen sogar Zeit, um U23-Akteur Eike Mund seine ersten Drittliga-Minuten zu ermöglichen und damit das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team zu dokumentieren, personelle Experimente sind am Mittwochabend aber nicht vorgesehen. „Dazu ist das Spiel zu wichtig“, sagt Sander und betont: „Wir werden keine 1b-Mannschaft auf den Platz schicken.“ Hinzu kommt, dass die Begegnung gut in den Trainings-Rhythmus passt und die vermeintlich beste Elf quasi eine Einheit unter Wettkampfbedingungen absolvieren kann.
Aller Voraussicht nach dürfte somit die Elf vom Sonntag wieder beginnen, einzig Ole Kittner ist nach seiner Gelb-Sperre in der Liga wieder ein ernsthafter Kandidat für die Startelf. Erfreulich für den Coach: Alle Akteure haben die 90 Minuten gegen Sandhausen ohne Blessuren überstanden. Um auch allen Eventualitäten vorzubeugen, werden die Profis am Abend die abschließende Einheit auf dem Kunstrasen in Immendorf bestreiten. Schließlich soll es gegen den krassen Außenseiter keine unliebsame Überraschung geben – zumal Sander am Mittwoch seinen 50. Geburtstag feiert. sab/sle
Quelle: Rheinzeitung.de |
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