Der Wendler Spieltagsbeauftragter ;-)


Anmeldedatum: 24.01.2010 Beiträge: 2773 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.09.2010, 11:17 Titel: TuS verliert Spiel und den Kapitän |
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Burghausen - Das war völlig unnötig aus Sicht von TuS Koblenz: Nach vier Spielen ohne Niederlage musste der Fußball-Drittligist beim 1:3 in Burghausen erstmals wieder als Verlierer den Platz verlassen. Das Ärgerliche daran: Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander schlug sich nach gutem Beginn praktisch selbst und gab ohne Not das Spiel aus der Hand.
Dabei schien die Kulisse wie geschaffen für fußballerische Großtaten. Ein lauer September-Abend, ein herrliches Abendrot als Kulisse – Herz, was willst due mehr? Im südöstlichsten Zipfel der Republik unweit der österreichischen Grenze machten die Koblenzer denn auch da weiter, wo sie in den letzten Partien aufgehört hatten. Die Raumaufteilung stimmte ebenso wie die Laufwege, die TuS agierte wie aus einem Guss.
Das Auftreten der Koblenzer schien die Gastgeber derart zu beeindrucken, dass sie sogar helfend zur Seite sprangen. Wacker-Verteidiger Peter Hackenberg legte Marcus Steegmann vor dem eigenen Strafraum den Ball auf, der TuS-Routinier bedankte sich für das Geschenk mit einem sehenswerten Heber zum 0:1 (13.).
In der Folgezeit wurde indes einmal mehr deutlich, dass die Sander-Elf noch reichlich Nachholbedarf in Sachen Chancenauswertung hat. Allein vor der Pause boten sich neben Steegmanns Treffer drei hochkarätige Möglichkeiten, die allesamt nicht genutzt wurden. Unmittelbar vor dem 0:1 war Johannes Rahn unbehelligt in Richtung Tor marschiert, um den Ball zu vertändeln; auch Ole Kittner (27.) und Stefan Haben (36., Latte) gingen verschwenderisch mit den Chancen um.
Derlei Nachlässigkeiten rächen sich auch in Liga drei. Nicht genug, dass Eric Agyemang praktisch aus dem Nichts in der 22. Minute den Ausgleich erzielte. Nach der Pause kippte die Partie vollends, war von TuS-Souveränität nichts mehr zu sehen. Begünstigt wurde der Umschwung durch die Rote Karte gegen Dennis Brinkmann. Der Mittelfeldmann hatte kurz nach der Pause Christoph Burkhard humorlos von den Beinen geholt, die Strafe war dennoch überzogen.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Ausgerechnet der Gefoulte war drei Minuten später wieder putzmunter und erzielte das 2:1 (56.), ehe Sören Halfar kurz darauf durch die TuS-Abwehr spazierte und zum 3:1 nachlegte (59.). Binnen sechs Minuten standen die Koblenzer ohne Punkte und ihren Kapitän da. Kein schönes Ende eines eigentlich herrlichen Tages in Oberbayern.
http://www.rhein-zeitung.de/sport/tuskoblenz_artikel,-T....apitaen-_arid,140356.html _________________ Einmal TuS, immer TuS. |
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