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Basler als Co-Trainer zurück auf der Fußballbühne

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 11.08.2007, 11:10    Titel: Basler als Co-Trainer zurück auf der Fußballbühne Antworten mit Zitat

Basler als Co-Trainer zurück auf der Fußballbühne

Ko­blenz - Markige Sprüche waren ebenso sein Zeichen wie Genie­strei­che auf dem Platz.

- FOTO -
Mario Basler schreit bei seiner Tätig­keit in Regens­burg auf das Spiel­feld.

Er glänzte mit exzel­len­ter Tech­nik, trat aber neben dem Rasen wegen seiner scho­nungs­losen Offen­heit in manches Fett­näpf­chen. Unver­ges­sen ist sein Inter­view mit Ziga­rette im Mund­win­kel.

Jetzt ist Mario Basler zurück auf der Fuß­ball­büh­ne, wenn auch zunächst nur als Neben­dar­stel­ler. Beim Zweit­ligis­ten TuS Koblenz möchte er als Co-Trai­ner unter Chef­coach Uwe Rapol­der lernen und dann in eine erfolg­rei­che Kar­riere an der Sei­ten­linie durch­star­ten. „Ich will irgend­wann einmal eine Mann­schaft selbst trai­nie­ren. Es ist mein Ziel, Chef­trai­ner zu werden. Ich mache mir wegen des Zeit­punk­tes aber keinen Druck”, sagte Basler in einem Gespräch mit der Deut­schen Presse-Agen­tur dpa.

Seit fünf Wochen ist der 38-Jäh­rige in Koblenz tätig. Das muss Basler, der mit Bayern München und Werder Bremen Meis­ter­schaf­ten und Pokal­siege feierte sowie 1996 mit Deutsch­land Euro­pameis­ter wurde, als tiefste Provinz emp­fin­den. Doch „Su­per-Mario” ist begeis­tert. „Es macht mir enorm viel Spaß. Ich habe schon unheim­lich viel gelernt von Rapol­der und in der Vor­berei­tungs­zeit viel mit­genom­men”, schwärmt der frühere Mit­tel­feld­spie­ler, der ehren­amt­lich seinem Hei­mat­ver­ein ATSV Wat­ten­heim als Prä­sident vor­steht und dort auch noch selbst die Schuhe schnürt.

Über seine Verpflichtung in Koblenz gibt es die wil­des­ten Gerüch­te. Kol­por­tiert wurde in den Medien eini­ges. Sogar von einer Poker­par­tie zwi­schen Rapol­der und Basler war die Rede. Tatsäch­lich fragte Rapol­der beim gebür­tigen Pfälzer Basler nach und über­zeugte die Ver­eins­führung von dessen Ein­stel­lung. Erste Sporen hatte sich Basler als Team-Mana­ger beim Regio­nal­ligis­ten Jahn Regens­burg ver­dient, wo er aller­dings im Sep­tem­ber 2005 gehen musste. In diesem Jahr hat er die Aus­bil­dung zum Fuß­ball-Leh­rer an der Sport­hoch­schule in Köln erfolg­reich absol­viert.

In seiner Rolle als rechte Hand Rapol­ders fühlt sich Basler wohl. Still und leise begnügt sich die eins­tige Skan­dal­nudel derzeit mit Hütchen auf­stel­len, Spiel­beob­ach­tun­gen und sons­tigen Auf­gaben eines Co-Trai­ners. Baslers Enga­gement hat zwar zu Beginn für einigen Wirbel im beschau­lichen Koblenz gesorgt, doch mitt­ler­weile kann das wohl pro­minen­teste Trai­ner-Duo der 2. Liga in der Abge­schie­den­heit der 100 000 Ein­woh­ner zählen­den Stadt am Zusam­men­fluss von Mosel und Rhein unge­stört seiner Arbeit nach­gehen. „Die Vor­berei­tung ist gut gelau­fen. Ich hoffe, dass sich die gute Arbeit auch in ent­spre­chen­den Ergeb­nis­sen zeigt”, meint Basler.

Wenn es am 12. August zum Saisonauftakt gleich gegen den Nach­barn aus der rhein­land-pfäl­zischen Lan­des­haupt­stadt Mainz geht, wird der 31-malige Natio­nal­spie­ler wieder im Fokus der Öffent­lich­keit stehen. Die Kameras im Bruch­weg­sta­dion werden sich vor dem Anpfiff wohl weniger auf die Kicker rich­ten, als viel­mehr auf die Trai­ner­bän­ke. Denn mit dem Mainzer Coach Jürgen Klopp sowie dem Duo Rapol­der/Bas­ler nehmen dort Cha­rak­tere Platz, die pola­risie­ren. Basler lässt dies alles kalt. Wichtig sei allein die Mann­schaft, betont er. „Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte errei­chen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. So etwas wie letzte Saison, als wir bis zum Schluss zittern muss­ten, soll es nicht noch einmal geben.” Von Susan Dobias, dpa

dpa-infocom

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/fussball/t/rzo355408.html


Zitat:
Baslers Enga­gement hat zwar zu Beginn für einigen Wirbel im beschau­lichen Koblenz gesorgt, doch mitt­ler­weile kann das wohl pro­minen­teste Trai­ner-Duo der 2. Liga in der Abge­schie­den­heit der 100 000 Ein­woh­ner zählen­den Stadt am Zusam­men­fluss von Mosel und Rhein unge­stört seiner Arbeit nach­gehen.

Tatsächlich? Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass die Autorin noch nie in Koblenz war? Oder meinte sie damit, dass der Express und die Bild aus Koblenz kommen? Hmmmm
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