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Hannes Frauenbeauftragter ;-)


Anmeldedatum: 03.12.2008 Beiträge: 6915 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 20.08.2010, 22:50 Titel: Nach dem Spiel in Stuttgart |
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Koblenz wieder erfolgreich
Leipzig (dpa) - Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz hat am fünften Spieltag der 3. Fußball-Liga in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Nach der Auswärtsniederlage bei Mitabsteiger Hansa Rostock vor knapp zwei Wochen machte es die Mannschaft von Coach Petrik Sander besser und setzte sich beim VfB Stuttgart II mit 2:1 (1:0) durch. Für die Tore der Gäste sorgten Massimo Cannizarro (42. Minute) und Stefan Haben (55.). Der Ehrentreffer von Matthias Schwarz (90.+2) war Makulatur. Zudem sah sein Teamkollege Sven Schipplok kurz vor Schluss noch Rot.
Trotz des zweiten Saisonsieges rangieren die Koblenzer aber aufgrund der schlechteren Tordifferenz weiter hinter den punktgleichen Schwaben, die erstmals in dieser Saison verloren.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1029376 _________________ *** Mit freundlichen Grüssen, Hannes *** |
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Hannes Frauenbeauftragter ;-)


Anmeldedatum: 03.12.2008 Beiträge: 6915 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 20.08.2010, 22:53 Titel: |
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Die TuS verwertet ihre Standards eiskalt
Mit viel Selbstvertrauen aus dem Pokalsieg bezwang Koblenz die zweite Garde des VfB verdient mit 2:0 . Die Gäste kontrollierten das Geschehen gegen schlafmützige Stuttgarter über weite Teile der Partie, ohne sich jedoch zunächst mit einem Treffer zu belohnen. Erst nach einem Freistoß und einem Eckball entschied die TuS die Begegnung verdient für sich. Mit dieser Niederlage blieb die Seeberger-Elf zum ersten Mal in dieser Saison ohne Punktgewinn.
Stuttgarts Coach Jürgen Seeberger nahm im Vergleich zum 1:1-Remis bei Dynamo Dresden zwei Veränderungen vor. Enderle ersetzte auf der Position des rechten Außenverteidigers Hertner. Außerdem begann Rühle anstelle von Benyamina in der Spitze. Auf der gegnerischen Seite sah Koblenz' Trainer Petrik Sander nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Fortuna Düsseldorf in der ersten DFB-Pokalrunde keinen Grund, seine Startformation zu verändern.
Nach dem Erfolgserlebnis im DFB-Pokal wollte Koblenz das Selbstvertrauen mit in die Partie gegen Stuttgart nehmen. Früh übernahmen die Gäste die Kontrolle in der Partie und bestimmten durch aggressives Spiel das Geschehen auf dem Rasen. Nach zehn Spielminuten hatte das Team vom Deutschen Eck die erste Chance durch einen Schuss von Rahn. VfB-Keeper Leno war jedoch auf dem Posten. In der Folge passierte im Strafraum der Hausherren nicht mehr viel. Die zweite Garde der Schwaben wirkte nach dem spielfreien Wochenende etwas schlafmützig und konnte kaum nennenswerte Aktionen in der Offensive kreieren, weil ihr im Spielaufbau zu viele Abspielfehler unterliefen. Lediglich Schipplock prüfte Schlussmann Paucken mit einem Schuss im Strafraum (21.).
In der 27. Minute musste Gentner, der zuvor rüde gefoult wurde, ausgewechselt werden. Bender kam für ihn in die Partie. Nach der frühen personellen Veränderung gab es kleinen Bruch im Koblenzer Spiel. Die Sander-Elf stand gegen offensiv schwache Hausherren zwar weiterhin gut und ließ nichts zu, doch fehlte nun etwas das Tempo in den Angriffsaktionen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel die verdiente Führung für die TuS. Nach einem Stahl-Freistoß verlängerte Rahn das Leder mit dem Kopf. Nutznießer war Cannizzaro, der das Spielgerät unbehelligt verwerten konnte (42.). Kurz darauf verpasste Rathgeb auf der Gegenseite mit einem angeschnittenen Schuss knapp das Gehäuse von Schlussmann Paucken (45.).
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Koblenz war von Beginn an hellwach und kontrollierte das Geschehen. Stuttgart hatte weiterhin große Probleme und versuchte nun, über den Kampf in die Partie zu kommen - mit mäßigem Erfolg. Mit der ersten Chance für den Gast fiel der zweite Treffer: Nach einem Nottbeck-Eckball konnte Keeper Leno den Kopfball von Steegmann nicht festhalten. Im Nachsetzen vollstreckte Haben (55.). Kurz darauf verpasste Bender die Vorentscheidung hauchdünn (57.). Der VfB musste nun mehr investieren, wodurch Koblenz mehr Platz zum Kontern hatte. Kurz vor dem Abpfiff ging es richtig rund. Zuerst sah Schipplock die Rote Karte wegen groben Foulspiels (89.), ehe Schwarz noch den Anschlusstreffer erzielte (90.+2). Am Ende konnten sich die Kicker aus Rheinland-Pfalz verdient mit 2:0 durchsetzen. Mit diesem verdienten Sieg zogen die Gäste nun in der Tabelle gleich mit dem VfB.
Am 6. Spieltag der 3. Liga empfangen die Koblenzer am Freitag um 19 Uhr die zweite Mannschaft von Werder Bremen. Die Stuttgarter müssen am Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Saarbrücken antreten.
http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/3-l....293_tus-koblenz-1341.html _________________ *** Mit freundlichen Grüssen, Hannes *** |
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diggerduck Stammplatz in der 1.


Anmeldedatum: 09.05.2008 Beiträge: 642 Wohnort: Freilingen
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Verfasst am: 21.08.2010, 11:10 Titel: |
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Was so ein Sieg im Pokal doch alles bewirken kann. Das 1:0 der TuS Koblenz am vergangenen Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf war offenkundig mehr als nur das Erreichen de nächsten Runde. Im Nachklapp dokumentierte es den nächsten Entwicklungsschritt der jungen Elf von TuS-Trainer Petrik Sander. Beim 2:1 bei der U 23 des VfB Stuttgart präsentierten sich die Koblenzer jedenfalls als kompakte und abgeklärte Einheit, die vor allem in der Defensive überzeugen konnte. Die beiden Tore durch Massimo Cannizzaro und Stefan Haben ergaben sich da fast schon zwangsläufig.
Die erstaunlich souveräne Leistung war das Resultat dessen, was Sander im Vorfeld mit Vehemenz eingefordert hatte. Präsenz von der ersten Minute an, eine bissige Zweikampf-Führung und eine gute Raumaufteilung – all das brachte die TuS am Fuße des Fernsehturms auf den Platz. Konsequenz des Ganzen: Vom Kombinationsspiel des Bundesliga-Nachwuches war wenig zu sehen, zahlreiche Aktionen der Schwaben verpufften im Nirgendwo.
Weil die Koblenzer den Fokus auf die sogenannte Arbeit gegen den Ball legten, litt zunächst die Kreativität im Spiel nach vorn. Bei den wenigen zwingenden Aktionen bewiesen die Blau-Schwarzen aber auch vor dem gegnerischen Tor die nötige Konsequenz und belohnten sich für ihren gelungenen Auftritt mit drei Punkten.
Wie schon zuletzt gegen Düsseldorf wurden die ruhenden Bälle zur entscheidenden Waffe der TuS. In der 43. Minute legte Johannes Rahn einen Stahl-Freistoß mustergültig auf, Massimo Cannizzaro besorgte das 0:1.
Und schon früh in der zweiten Halbzeit gab die TuS den hilflosen Gastgebern den Rest. Stefan Haben war es, der nach einer Nottbeck-Ecke und einem Steegmann-Kopfball an der richtigen Stelle stand und den Ball aus zwei Metern zum 0:2 über die Linie drückte (55.). Der Innenverteidiger konnte seinen Coup kaum fassen, die rund 150 mitgereisten Koblenzer Anhänger waren indes restlos begeistert.
Das 1:2 der kurz vor Schluss durch eine Rote Karte dezimierten Stuttgarter in der Nachspielzeit war nur ein Schönheitsfehler im überzeugenden Gesamtbild. Mit den drei Punkten bleibt die Sander-Elf weiterhin auf beruhigender Distanz zu den unteren Tabellenregionen Und für den Trainer erhärtet sich der Eindruck, dass seine Elf verstanden hat, was er ihr vermitteln will. Zum Beispiel, dass ein gemeinsames Auftreten manche individuellen Defizite kaschieren kann.
Am kommenden Freitag bietet sich der TuS nun gegen Bremen die Chance, den Dreier von Stuttgart zu veredeln.
Sven Sabock
http://www.rhein-zeitung.de/sport/tuskoblenz_artikel,-T....rtssieg-_arid,126608.html _________________ Es geht alles außer Fingerhandschuhe über Fausthandschuhe |
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Kehla Alte Herren


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 4378
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Verfasst am: 23.08.2010, 09:43 Titel: |
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Teamgeist und Taktik als gute Mischung
Die Gründe für den starken Auftritt der TuS Koblenz beim VfB Stuttgart II – Zwischen Trainer Sander und der Mannschaft stimmt die Chemie
Im Lager von TuS Koblenz könnte die Stimmung derzeit nicht besser sein. Nach dem 2:1 beim VfB Stuttgart II sehen sich alle Beteiligten auf dem richtigen Weg.
Stuttgart. Solche Glücksmomente hat man als Fußball-Lehrer dann doch eher selten. Ein Auswärtssieg, gut und schön – aber das 2:1 beim VfB Stuttgart II dürfte auch für Petrik Sanders etwas Besonderes gewesen sein. Was noch nicht einmal an dem gelungenen Auftritt der TuS-Profis gelegen hat, vielmehr beeindruckte das Drumherum. Angesichts der Jubel-Arie drohte in der TuS-Kabine der Putz von den Wänden zu bröckeln, immer wieder riefen die Spieler: „Wir wollen den Trainer sehen.“
Paucken: Es passt einfach
Eine Randnotiz, die die aktuelle Situation bei der TuS nicht besser beschreiben könnte. Binnen kürzester Zeit hat sich da eine homogene Gruppe gebildet, die sich im besten Wortsinn als Mannschaft versteht. „Es macht einfach unheimlich Spaß“, findet Angreifer Johannes Rahn und ergänzt: „Einer läuft für den anderen.“ Ähnlich sieht Torwart Dieter Paucken die Dinge: „Es stimmt einfach im Team, es passt alles zusammen.“
Das persönliche Wohlbefinden der Akteure ist fraglos das Verdienst des Trainers, dem es gelungen ist, jedem einzelnen Spieler im Kader das Gefühl zu vermitteln, das er ein Teil des Ganzen ist. Der ausgeprägte Teamgeist ist denn auch die Basis dafür, dass Kapitän Dennis Brinkmann nach den 90 Minuten festhielt, „dass wir mit dem Saisonbeginn sehr zufrieden sein können“. Acht Punkte nach fünf Runden stehen derzeit zu Buche, das kann sich in der Tat sehen lassen.
Eine erste Zwischenbilanz, die aber nicht allein das Ergebnis von Teamgeist und guter Stimmung ist. Vielmehr dokumentierte das 2:1 in Stuttgart einmal mehr, dass Sander offenkundig ein System gefunden hat, das zu seinen Spielern passt.
Zum Beispiel in der Defensive, wo sich Dennis Brinkmann je nach Spielsituation aus dem Mittelfeld immer wieder nach hinten in die Viererkette absetzt. In Stuttgart wurde daraus ein undurchdringlicher Wall für die Gastgeber, die es zu gerade mal drei mickrigen Schüssen aufs Tor brachten. „Dennis hält den Laden prima zusammen“, findet Rahn. Neben dem Kapitän als ordnende Hand bilden Michael Stahl und Lukas Nottbeck derzeit ein solides Mittelfeldpaar. Hinzu kommt, dass in Dennis Riemer ein Außenverteidiger im Team steht, dem es fast egal ist, ob er rechts oder links eingesetzt wird. Als Thomas Gentner nach einem üblen Foul schon nach einer halben Stunde vom Feld musste, wechselte Riemer kurzerhand die Seite und agierte auch links souverän. Gentners Verletzung ist im Übrigen wohl „nur“ eine Prellung, sodass er wohl am Freitag gegen Bremen wieder mitmischen kann.
System funktioniert
Aber auch in der Offensive ist eine Weiterentwicklung unverkennbar. Selbst gegen einen spielstarken Gegner wie die VfB-Bubis hielt Sander an seinem mutigen System mit praktisch drei Spitzen fest. „Voraussetzung dafür ist, dass alle körperlich topfit sind“, weiß Sander, dass gerade Rahn und Marcus Steegmann auf den Außenpositionen verstärkt Defensivaufgaben übernehmen müssen. „Beide fühlen sich eigentlich in der Mitte wohler“, so der Coach, „aber sie stellen sich in den Dienst der Mannschaft und erledigen ihre Aufgaben.“
Wobei sich Rahn bereits mit der ungewohnten Position auf der linken Seite angefreundet hat. „Das kommt mir eigentlich sogar entgegen, weil ich dann eher mal nach innen ziehen kann“, so der 24-Jährige. Gegen Stuttgart kamen indes wie schon in der Vorwoche gegen Düsseldorf mehr seine Qualitäten im Kopfballspiel zum Tragen. Vor dem 0:1 legte er nach einem Freistoß von Nottbeck perfekt auf, in der Mitte musste Cannizzaro nur noch einschieben. „Das war so geplant“, berichtete der 24-Jährige. Ob geflunkert oder nicht: Es passte ins Bild eines herrlichen Sommerabends, an dem der TuS ziemlich viel gelang.
Sven Sabock
Quelle Rhein-Zeitung 23.08.2010 http://rhein-zeitung.de _________________
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