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rob A-Jugend-Spieler


Anmeldedatum: 12.02.2008 Beiträge: 199 Wohnort: KO
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Verfasst am: 17.08.2010, 07:11 Titel: Loos: Kein neuer Spieler fürs Pokalgeld |
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Kurzes Durchatmen in Koblenz. Nach der 1:0-Pokalüberraschung gegen Zweitligist Düsseldorf ist neben dem sportlichen Erfolg vor allem die finanzielle Seite hoch zu bewerten.
Den Geldsegen von etwa 300 000 Euro (TV-Gelder + Zuschauereinnahmen) für den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals kann der klamme Verein gut gebrauchen. Ob mit diesem Geld noch in Spieler investiert wird, ist eher unwahrscheinlich. Derzeit muss Trainer Petrik Sander mit einem sehr dünnen Team, bestehend aus 19 Feldspielern, klarkommen.
Doch Geschäftsführer Wolfgang Loos hat derzeit andere Probleme, allein die Stadionkosten stellen eine hohe finanzielle Hürde dar: "Von den Mehreinnahmen geht deshalb kein Cent in einen neuen Spieler, ich muss den Verein am Leben erhalten."
Trainer Sander bleibt trotzdem zuversichtlich: "Wir haben das Potenzial, in der 3. Liga zu bestehen - das hat man nicht nur heute gesehen." Eine große Feier fand nach dem Pokalcoup in Koblenz dennoch nicht statt. Die volle Konzentration gilt dem Ligaspiel am Freitag beim VfB II. "Wir müssen das Selbstvertrauen aus dem Pokal mitnehmen", fordert Sander.
Quelle: http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/541....eler-fuers-Pokalgeld.html _________________ "Zweikämpfe müssen angenommen und gewonnen werden. Wir müssen kämpfen, kratzen, beißen und uns beim Gegner Respekt verschaffen.„
Zitat: P. Sander (09.01.2010) |
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Kehla Alte Herren


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 4379
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Verfasst am: 17.08.2010, 12:05 Titel: |
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Profis zum Nulltarif gesucht
TuS richtet nach dem Pokal-Triumph den Blick nach vorn – Kommt erneut Marvin Pourie?
Nach dem Pokal-Triumph gegen Fortuna Düsseldorf kehrt bei TuS Koblenz wieder der Alltag ein. Trotz der angespannten Finanzlage sucht Geschäftsführer Wolfgang Loos nach Mitteln und Wegen, um doch noch den einen oder anderen Akteur an Land zu ziehen.
Koblenz. Es ist noch sehr früh in der Saison, aber ein wesentliches Ziel haben Spieler und Verantwortliche von TuS Koblenz bereits erreicht. Das völlig neu formierte Team von Trainer Petrik Sander kommt beim Publikum an. Das 1:0 im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf war ein beeindruckender Beleg dafür, dass da eine Elf auf dem Platz steht, in der kein Platz für persönliche Eitelkeiten ist und in der die Moral stimmt. Eine Mannschaft eben, die trotz mancher Defizite im Passspiel munter den Weg nach vorn sucht.
„Wir können sehr stolz sein“, sparte denn auch Sander nicht mit Lob, „es freut mich, dass die Jungs sich endlich auch einmal für ihren Aufwand belohnt haben.“ Mit nicht weniger als sechs Akteuren unter 23 Jahren hatte die TuS den klassenhöheren Gegner niedergerungen, die Vorlage zum entscheidenden 1:0 kam von Oliver Laux – ein Eigengewächs, das im Vorjahr noch in der Bezirksliga aktiv gewesen ist. „Die Unterstützung der Fans zeigt, dass unsere Philosophie greift und angenommen wird“, freut sich Geschäftsführer Wolfgang Loos. In der Tat: Trotz der sintflutartigen Regenfälle feierten die Zuschauer noch lange nach dem Abpfiff mit den Spielern. Loos: „Diejenigen, die nicht dabei waren, werden sich ärgern“. Dennoch: 9035 Zuschauer, das kann sich sehen lassen.
Ungeachtet des erfreulichen Trends weiß Sander, dass die TuS erst am Anfang eines langen Weges und einer noch längeren Saison steht. „Es wird Rückschläge geben“, lässt sich der Coach nicht blenden und wiederholt: „In der Breite sind wir nicht drittligatauglich.“
Geschäftsführer Loos weiß um die Sorgen des Trainers wegen Verletzungen und Sperren, steckt aber in der Zwickmühle. Das Mini-Budget ist ausgereizt, selbst der warme Geldregen nach dem Pokal-Erfolg lindert allenfalls die Nöte. Trotz der Einnahmen von rund 300 000 Euro bleibt laut Loos nichts für mögliche Neuzugänge übrig.
Und doch lässt der Geschäftsführer nichts unversucht, um bis zum Ablauf der Transferfrist am 31. August noch den einen oder anderen Spieler zur TuS zu locken. „Wenn die Konstellation passt, werden wir natürlich prüfen, ob noch etwas möglich ist“, sagt der Manager verklausuliert. Im Klartext heißt das wohl: Die Koblenzer spekulieren in erster Linie auf eine Ausleihe von Profis, die in der Ersten oder Zweiten Liga durchs Raster gefallen sind. Oder auf solche Akteure, die andernorts Spielpraxis sammeln sollen.
Eine Variante, die sich die Koblenzer bereits im vergangenen Winter zunutze machten, als Edmond Kapllani, Andreas Glockner, Anel Dzaka oder auch Marvin Pourie ausgeliehen wurden. „Auch damals hatten wir eigentlich kein Geld“, so Loos.
Dem Vernehmen nach wird wohl hinter den Kulissen erneut versucht, einen „Leiharbeiter“ zu holen, Pourie könnte ein Kandidat sein. Der talentierte Angreifer hat bei Schalke 04 noch einen Vertrag bis 2013, derzeit aber keine Perspektive auf Einsätze in der Bundesliga-Elf. Loos hält sich dazu bedeckt und sagt nur: „Wir haben gute Kontakte zu Schalke 04.“ Möglichen Freiraum im Etat würde auch ein Wechsel von Lucas Musculus schaffen, doch für den nicht mehr berücksichtigten Angreifer gibt es bislang keine Interessenten.
So bleibt die Suche nach Verstärkungen praktisch zum Nulltarif eine zähe Angelegenheit. Erst das Erreichen des Achtelfinales würde die Lage wohl entspannen. Aber das ist noch Träumerei, Loos wartet gelassen die Auslosung am Samstag ab: „Wir nehmen es, wie es kommt.“
Sven Sabock
Rhein-Zeitung, 17.08.10 _________________
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