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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 30.07.2007, 09:26 Titel: Niederlage für Rapolder zweitrangig |
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TuS Koblenz - Eintracht Frankfurt 1:3 (1:1)
Niederlage für Rapolder zweitrangig
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Auf ungewohnter Position im Einsatz: TuS-Linksfuß Philipp Langen (Mitte, im Duell mit Frankfurts Alex Meier) konnte im defensiven Mittelfeld durchaus gefallen. Foto: Schmitt
BOPPARD. Das siebte Testspiel hat TuS Koblenz den ersten Fleck auf der weißen Weste beschert. Bei der Niederlage gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt machte sich das Fehlen etlicher Stammkräfte bemerkbar, zudem probierte TuS-Trainer Uwe Rapolder diverse taktische Varianten aus.
Das Ergebnis war zweitrangig, die übergeordneten Erkenntnisse standen im Mittelpunkt. Zumindest für Trainer Uwe Rapolder, der mit Fußball-Zweitligist TuS Koblenz erstmals in der Vorbereitung eine Niederlage einstecken musste. 1:3 hieß es am Ende gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt vor der ansprechenden Kulisse von 2700 Zuschauern in Boppard-Buchenau. "Wir haben gesehen, dass wir unsere Verletzten brauchen", fasste der 49-Jährige seine wesentlichen Eindrücke nach einem nur mäßig überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft zusammen.
Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel der Saison - dem DFB-Pokalspiel beim TSV Havelse - hatte man auf Koblenzer Seite Vorsicht walten lassen und in Dennis Eilhoff, Marko Lomic, Goran Sukalo und Ardijan Djokaj gleich vier Spieler der mutmaßlich ersten Elf geschont. Darüber hinaus waren auch Joshua Grenier und Frank Wiblishauser nicht zum Einsatz gekommen. "Im Ernstfall hätten heute alle spielen können", erklärte Mannschaftsarzt Peter Billigmann und fügte hinzu, dass lediglich für den seit Längerem an einem Muskelfaserriss laborierenden Du-Ri Cha das Pokalspiel zu früh kommt.
Rapolder hatte sich entschlossen, aus der personellen Not eine Tugend zu machen und mit dem zur Verfügung stehenden Personal das ein oder andere Experiment zu wagen. "Wir haben die wichtigen Tests schon hinter uns, heute war es nicht mehr entscheidend", begründete der Koblenzer Trainer das Ausprobieren verschiedener taktischer Maßnahmen und bekannte später: "Einige meiner Eindrücke sind bestätigt worden."
Vor allem auf der doppelt zu besetzenden Position im defensiven Mittelfeld versuchten sich am Samstag angesichts des Ausfalls des gesetzten Goran Sukalo insgesamt sechs verschiedene Spieler - nach der Einwechslung von Kenan Sahin probierten die Koblenzer gar die Variante mit zwei echten Stürmern aus, sodass Anel Dzaka von seiner Position als hängende Spitze auf die "Sechs" zurückbeordert wurde.
Es dauerte gut 25 Minuten, ehe TuS Koblenz in dieses Spiel fand und erste ernsthafte Versuche betrieb, die Frankfurter Führung durch ein Kopfballtor des ungedeckten Alexander Meier (16.) auszugleichen. Allein fehlte es an diesem Tag an den Mitteln, sich gegen die gut aufgestellte Defensive der Eintracht Chancen aus dem Spiel heraus zu erarbeiten.
Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel folglich nach einer Standardsituation: Routinier Fatmir Vata düpierte aus halbrechter Position den auf eine Flanke spekulierenden Eintracht-Keeper Markus Pröll und traf aus 17 Metern sehenswert ins rechte obere Toreck (41.).
Nach dem Wechsel ließen bei den Koblenzern Kräfte und Konzentration nach, sodass Frankfurt es mit zum Teil einfachen Mitteln immer wieder schaffte, die Viererkette der TuS zu durchbrechen. Dabei hätten durchaus mehr als die beiden Treffer durch Albert Streit (58.) und Kreso Ljubicic (90.) herausspringen können.
"Wir sind auf dem Höhepunkt der Müdigkeit", hatte Uwe Rapolder Verständnis für den Einbruch nach der Pause, und Flügelspieler Sascha Traut ergänzte: "Wenn die Frische wiederkommt, wird es auch für die anderen schwer gegen uns." Dass der zweite Anzug vor allem noch nicht passt, wenn es darum geht, Ballsicherheit im Mittelfeld zu behaupten und Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben, war auch Philipp Langen nicht entgangen: "Wir haben zu wenige Chancen herausgespielt." Der 21-Jährige durfte sich neben Branimir Bajic gleichwohl zu den Gewinnern des Tages zählen. "Bajic war unser bester Mann auf dem Platz, und Langen hat hinten links einen guten Eindruck hinterlassen", lobte Rapolder.
Christoph Oster
TuS Koblenz: Pantic (46. Gurski) - Forkel, Mavric, Bajic (46. Polozani), Richter (85. Versari) - Traut, Hartmann (66. Ziehl), Langen, Bogavac (66. Sahin) - Dzaka - Vata.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 30.07.2007, 09:26 Titel: |
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Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel
TuS am Lahn-Eck - Test gegen Volke-Elf
KOBLENZ. Die TuS-Profis haben im Vorfeld der Saison das Schlimmste überstanden. In dieser Woche beginnt für den Zweitliga-Kader die Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel am Sonntag, 5. August, 15 Uhr beim TSV Havelse.
Heute ist trainingsfrei, nach einer Laufeinheit am Dienstagvormittag steht am Abend um 19 Uhr (Rhein-Lahn-Stadion) ein abschließendes Testspiel bei Rheinlandligist SG Lahnstein auf dem Programm. Mit der Partie will sich die TuS auch für das Entgegenkommen der Lahnsteiner bedanken, die der TuS im vergangenen Winter den Rasenplatz für zahlreiche Trainingseinheiten zur Verfügung gestellt hatten. Lahnsteins Trainer Marc Volke - selbst einst bei der TuS aktiv - kann die Partie nutzen, um im Sturm nach Alternativen für den abgewanderten Torjäger Wilko Risser zu suchen. (sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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