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Niederlage für Rapolder zweitrangig

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 30.07.2007, 09:26    Titel: Niederlage für Rapolder zweitrangig Antworten mit Zitat

TuS Koblenz - Ein­tracht Frank­furt 1:3 (1:1)

Nie­der­lage für Rapol­der zweit­ran­gig

- FOTO -
Auf ungewohnter Position im Einsatz: TuS-Linksfuß Philipp Langen (Mitte, im Duell mit Frankfurts Alex Meier) konnte im defensiven Mittelfeld durchaus gefallen. Foto: Schmitt

BOPPARD. Das siebte Test­spiel hat TuS Koblenz den ersten Fleck auf der weißen Weste beschert. Bei der Nie­der­lage gegen Bun­des­ligist Ein­tracht Frank­furt machte sich das Fehlen etli­cher Stamm­kräfte bemerk­bar, zudem pro­bierte TuS-Trai­ner Uwe Rapol­der diverse tak­tische Vari­anten aus.

Das Ergeb­nis war zweit­ran­gig, die über­geord­neten Erkennt­nisse standen im Mit­tel­punkt. Zumin­dest für Trainer Uwe Rapol­der, der mit Fuß­ball-Zweit­ligist TuS Koblenz erst­mals in der Vor­berei­tung eine Nie­der­lage ein­ste­cken musste. 1:3 hieß es am Ende gegen Bun­des­ligist Ein­tracht Frank­furt vor der anspre­chen­den Kulisse von 2700 Zuschau­ern in Boppard-Buchenau. "Wir haben gese­hen, dass wir unsere Ver­letz­ten brau­chen", fasste der 49-Jäh­rige seine wesent­lichen Ein­drü­cke nach einem nur mäßig über­zeu­gen­den Auf­tritt seiner Mann­schaft zusam­men.


Eine Woche vor dem ersten Pflicht­spiel der Saison - dem DFB-Pokal­spiel beim TSV Havelse - hatte man auf Koblen­zer Seite Vor­sicht walten lassen und in Dennis Eil­hoff, Marko Lomic, Goran Sukalo und Ardijan Djokaj gleich vier Spieler der mut­maß­lich ersten Elf geschont. Darüber hinaus waren auch Joshua Grenier und Frank Wib­lis­hau­ser nicht zum Einsatz gekom­men. "Im Ernst­fall hätten heute alle spielen kön­nen", erklärte Mann­schafts­arzt Peter Bil­lig­mann und fügte hinzu, dass ledig­lich für den seit Län­gerem an einem Mus­kel­faser­riss labo­rie­ren­den Du-Ri Cha das Pokal­spiel zu früh komm­t.

Rapol­der hatte sich ent­schlos­sen, aus der per­sonel­len Not eine Tugend zu machen und mit dem zur Ver­fügung ste­hen­den Per­sonal das ein oder andere Expe­riment zu wagen. "Wir haben die wich­tigen Tests schon hinter uns, heute war es nicht mehr ent­schei­den­d", begrün­dete der Koblen­zer Trainer das Aus­pro­bie­ren ver­schie­dener tak­tischer Maß­nah­men und bekannte später: "Einige meiner Ein­drü­cke sind bestätigt wor­den."

Vor allem auf der doppelt zu beset­zen­den Posi­tion im defen­siven Mit­tel­feld ver­such­ten sich am Samstag ange­sichts des Aus­falls des gesetz­ten Goran Sukalo ins­gesamt sechs ver­schie­dene Spieler - nach der Ein­wechs­lung von Kenan Sahin pro­bier­ten die Koblen­zer gar die Vari­ante mit zwei echten Stür­mern aus, sodass Anel Dzaka von seiner Posi­tion als hän­gende Spitze auf die "Sechs" zurück­beor­dert wur­de.

Es dauerte gut 25 Minu­ten, ehe TuS Koblenz in dieses Spiel fand und erste ernst­hafte Ver­suche betrieb, die Frank­fur­ter Führung durch ein Kopf­ball­tor des unge­deck­ten Alex­ander Meier (16.) aus­zuglei­chen. Allein fehlte es an diesem Tag an den Mit­teln, sich gegen die gut auf­gestellte Defen­sive der Ein­tracht Chancen aus dem Spiel heraus zu erar­bei­ten.

Der zwi­schen­zeit­liche Aus­gleich fiel folg­lich nach einer Stan­dard­situa­tion: Rou­tinier Fatmir Vata düpierte aus halb­rech­ter Posi­tion den auf eine Flanke spe­kulie­ren­den Ein­tracht-Kee­per Markus Pröll und traf aus 17 Metern sehens­wert ins rechte obere Toreck (41.).

Nach dem Wechsel ließen bei den Koblen­zern Kräfte und Kon­zen­tra­tion nach, sodass Frank­furt es mit zum Teil ein­fachen Mitteln immer wieder schaff­te, die Vie­rer­kette der TuS zu durch­bre­chen. Dabei hätten durch­aus mehr als die beiden Treffer durch Albert Streit (58.) und Kreso Lju­bicic (90.) her­aus­sprin­gen kön­nen.

"Wir sind auf dem Höhe­punkt der Müdig­keit", hatte Uwe Rapol­der Ver­ständ­nis für den Ein­bruch nach der Pause, und Flü­gel­spie­ler Sascha Traut ergänz­te: "Wenn die Frische wie­der­kommt, wird es auch für die anderen schwer gegen uns." Dass der zweite Anzug vor allem noch nicht passt, wenn es darum geht, Ball­sicher­heit im Mit­tel­feld zu behaup­ten und Druck auf die geg­neri­sche Abwehr aus­zuü­ben, war auch Philipp Langen nicht ent­gan­gen: "Wir haben zu wenige Chancen her­aus­gespiel­t." Der 21-Jäh­rige durfte sich neben Bra­nimir Bajic gleich­wohl zu den Gewin­nern des Tages zählen. "Bajic war unser bester Mann auf dem Platz, und Langen hat hinten links einen guten Ein­druck hin­ter­las­sen", lobte Rapol­der.

Chri­stoph Oster

TuS Koblenz: Pantic (46. Gurski) - Forkel, Mavric, Bajic (46. Polo­zani), Richter (85. Ver­sari) - Traut, Hart­mann (66. Ziehl), Langen, Bogavac (66. Sahin) - Dzaka - Vata.

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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Wohnort: Koblenz-Güls

BeitragVerfasst am: 30.07.2007, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Vor­berei­tung auf das DFB-Pokal­spiel

TuS am Lahn-Eck - Test gegen Volke-Elf

KOBLENZ. Die TuS-Pro­fis haben im Vorfeld der Saison das Schlimmste über­stan­den. In dieser Woche beginnt für den Zweit­liga-Kader die Vor­berei­tung auf das DFB-Pokal­spiel am Sonn­tag, 5. August, 15 Uhr beim TSV Havel­se.

Heute ist trai­nings­frei, nach einer Lauf­ein­heit am Diens­tag­vor­mit­tag steht am Abend um 19 Uhr (Rhein-Lahn-Sta­dion) ein absch­ließen­des Test­spiel bei Rhein­land­ligist SG Lahn­stein auf dem Pro­gramm. Mit der Partie will sich die TuS auch für das Ent­gegen­kom­men der Lahn­stei­ner bedan­ken, die der TuS im ver­gan­genen Winter den Rasen­platz für zahl­rei­che Trai­nings­ein­hei­ten zur Ver­fügung gestellt hatten. Lahn­steins Trainer Marc Volke - selbst einst bei der TuS aktiv - kann die Partie nutzen, um im Sturm nach Alter­nati­ven für den abge­wan­der­ten Tor­jäger Wilko Risser zu suchen. (sab)

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html
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