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Manchester United Football Club

 
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Faber Bollonius
B-Jugend-Spieler
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Anmeldedatum: 25.04.2008
Beiträge: 130
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BeitragVerfasst am: 05.04.2010, 12:30    Titel: Manchester United Football Club Antworten mit Zitat

Falls es diesen Thread schon gibt, bitte ich um Entschuldigung, bei der Druchsicht und der Forensuche habe ich nichts gefunden. Dabei bin ich davon ausgegangen, dass es einen solchen Thread gäbe, wegen des Users TuS_ManU.

Und an ihn richte ich folgenden Textauszug, der mir eben noch vor die Füße geflattert kam:

Zitat:
Hingegen wird die vor allem im Ausland gebräuchliche Kurzform ManU von Teilen der Anhängerschaft des Vereins als beleidigend abgelehnt. Sie wurde ursprünglich von gegnerischen Fans verwendet, die sich die klangliche Nähe zum englischen Wort manure („Dünger“ bzw. „Mist“) zu Nutze machten, um die 1958 bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen Spieler zu verhöhnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Manchester_United#Bezeichnungen


Das ist aber nicht die Intention gewesen, diesen Thread zu eröffnen. Sondern das Folgende:

http://www.youtube.com/watch?v=KC_3nLRDrSU

Zitat:
[...]
Der Protest wird kämpferischer, die Gesänge gegen die Besitzer höhnischer, die Plakatsprüche provokativer. Sogar von Boykott war schon die Rede. Das Theatre of Dreams, wie das Stadion von Manchester United heißt, ist für die Glazers und das Management inzwischen mehr ein Ort für Albträume. Am meisten trifft den Klub wohl der optische Auftritt des Widerstands, der ganz gezielt Merchandising und Corporate Identity des Vereins schwächen soll. Demonstrativ tragen viele Anhänger nicht mehr Rot-Schwarz, sondern grün-goldene Schals oder Trikots. Es sind die Farben des Eisenbahnerklubs, des alten Vorgängervereins von United. Fliegende Händler verkaufen die heiße Ware vor dem Stadion im Zeichen der grün-goldenen Fußballrevolution.
[...]
Was den Kampf des Fußvolks ausgesprochen interessant macht, ist die enge Verbindung zu einigen der reichsten Briten. Ein exklusiver Kreis wohlhabender United-Anhänger hat sich zu den Red Knights (Rote Ritter) zusammengeschlossen, welche mit der Fanbasis von Must den Glazers eine Offerte zum Kauf von United unterbreiten wollen.
[...]
Das Management von Manchester United zeigt sich nervös. Gerade wurde einem Kioskverkäufer im Stadion gekündigt, weil er während eines Heimspiels den grün-goldenen Schal trug. Der hauseigene Fernsehsender zensiert Bilder und Aussagen und hat dafür bei den Fans schon einen neuen Namen weg: „Prawda“. Betreuer, Spieler und Offizielle des Vereins sind angewiesen, das Thema in der Öffentlichkeit strikt auszusparen.
[...]
In Manchester soll das Thema Mitbestimmung bei Fußballklubs gar in den britischen Wahlkampf eingebracht werden, um für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Bones nennt den deutschen Fußball, wo die Fans nicht nur durch moderate Eintrittspreise verwöhnt werden, sondern die Klubs durch eine Klausel im Mehrheitsbesitz der Vereinsmitglieder bleiben. „Da wollen wir hin“, sagt er. Dann klingelt bei ihm das Mobiltelefon, und er gibt sein nächstes Interview.


Quelle und vollständiger Artikel: Grün-goldene Fußballrevolution (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ich mag ManUtd ja überhaupt nicht, finde auf der Insel nur ManCity und Chelsea noch schlimmer, aber was die Fans dort derzeit machen, finde ich einfach respekteinflößend. Sei es damals durch die Gründung des FC United of Manchester der ganz traditionellen Garde, oder der jetzt einsetzende Massenprotest in Grün und Gold.
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Fußballpumpe
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BeitragVerfasst am: 07.04.2010, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Die ganze Zeit sieht man diese Revolutions-Schals und Mützen... da haben ja echt fast ALLE die Dinger!

Ich finde diese Aktion auch total bewundernswert, und wenn ich Man United Fan wäre, würde ich sie auch unterstützen. Klasse sowas.

...nützt aber alles nix. Die Fans gehen, und Bayern kommt ins Halbfinale von der CL.
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Mit wehenden Fahnen werden wir untergehen.
Wir halten durch, wir warten noch,
denn es ist noch nichts geschehen.

DTH

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Nemesis
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BeitragVerfasst am: 07.04.2010, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

F.C Bayern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Anti-Pfalz
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BeitragVerfasst am: 07.04.2010, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Go home you suckers!!!!!
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Verfasst am:     Titel:

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CBO
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BeitragVerfasst am: 08.04.2010, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es gut, dass die Fans sich endlich wehren gegen die "Diktatur" von Glazer und co. Ein Ticket im Stadion kostet dort 27 Pfund! Glazer hat den Verein quasi ruiniert, indem er ihnen die Schulden, die er aufnahm um den Club zu kaufen auf den Verein übertrug.

Von daher finde ich es sehr gut, dass die Fans sich auflehnen, den FC United of Manchester, gegründet von den ganz überzeugten Glazer/Übernahme Gegnern, verfolge ich auch seit geraumer Zeit und mir gefällt dieser Verein sehr.
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Waeller59
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BeitragVerfasst am: 08.04.2010, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

CBO hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es gut, dass die Fans sich endlich wehren gegen die "Diktatur" von Glazer und co. Ein Ticket im Stadion kostet dort 27 Pfund! Glazer hat den Verein quasi ruiniert, indem er ihnen die Schulden, die er aufnahm um den Club zu kaufen auf den Verein übertrug.

Von daher finde ich es sehr gut, dass die Fans sich auflehnen, den FC United of Manchester, gegründet von den ganz überzeugten Glazer/Übernahme Gegnern, verfolge ich auch seit geraumer Zeit und mir gefällt dieser Verein sehr.


das sind grade mal 30 Euro, ist auch nicht die Welt. In der mitte sitzt du für umgerechnet 60 Euro, dass bezahlste bei Bayern und anderen BL Clubs auch.
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Nemesis
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Wohnort: Neuwied

BeitragVerfasst am: 08.04.2010, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Waeller59 hat Folgendes geschrieben:
CBO hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es gut, dass die Fans sich endlich wehren gegen die "Diktatur" von Glazer und co. Ein Ticket im Stadion kostet dort 27 Pfund! Glazer hat den Verein quasi ruiniert, indem er ihnen die Schulden, die er aufnahm um den Club zu kaufen auf den Verein übertrug.

Von daher finde ich es sehr gut, dass die Fans sich auflehnen, den FC United of Manchester, gegründet von den ganz überzeugten Glazer/Übernahme Gegnern, verfolge ich auch seit geraumer Zeit und mir gefällt dieser Verein sehr.


das sind grade mal 30 Euro, ist auch nicht die Welt. In der mitte sitzt du für umgerechnet 60 Euro, dass bezahlste bei Bayern und anderen BL Clubs auch.


richtig, bei Bayern bezahlst du im CL Viertelfinale 100 .-- Originalpreis !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!auf der geraden 2 Ring
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Dr. Socrates
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Passt wohl hierein:

Schuldenlast: England neidisch auf die Bundesliga
vom 13.04.2010 | MLM




Die Premier League – Wiege des Fußballs, eine Liga voller Stars, aber auch eine Liga voller Schulden. Die Champions-League-Pleiten von ManU, Arsenal und Chelsea haben der englischen Fußball-Seele zu denken gegeben. Neidisch blickt das Inselvolk über den Kanal Richtung Deutschland, wo gesunde Vereine auch international wieder erfolgreich sind – und das sogar wieder in der Königsklasse. Das Geheimnis der Deutschen sind die soliden Finanzmodelle und das Lizenzierungsverfahren – doch was oder wer hat dem englischen Fußball sein vermeintliches Grab geschaufelt?

Wenn Vereine zu Spielzeugen werden
Der FC Liverpool steht zum Verkauf. Die amerikanischen Millionäre Tom Hicks und George Gillett haben die Lust an ihrem Spielzeug verloren. Jetzt, da sie umgerechnet ca. 270 Millionen Euro Schulden angehäuft haben, wollen sie nicht mehr. Die Investmentbank Barclays Capital sucht bereits Investoren, die entweder das Schuldenloch stopfen oder direkt alles aufkaufen wollen. Liverpool-Coach Rafael Benitez ist entzückt. Seine logische Forderung: „Wir brauchen drei oder vier Top-Spieler. Die Kosten für einen solchen Top-Spieler belaufen sich auf ca. 15-20 Millionen Pfund. Alles weitere können Sie sich selbst ausrechnen.“

Klingt komisch, ist aber so
Würde man das einem kleinen Kind in Deutschland erklären, müsste man nur noch hinzufügen: „Klingt komisch, ist aber so.“ Und schon würde die orangefarbene Maus mit dem blauen Elefanten über den Bildschirm flackern und das kleine Kind vor Freude jauchzen. Das Problem: In Liverpool jauchzt schon lange keiner mehr. Und weil großes Leid sogar Fans unterschiedlicher Gruppierungen miteinander verbindet, haben die Fans vom FC Liverpool und Manchester United etwas gemeinsam. Denn auch 50 Kilometer östlich von Liverpool schwelt der Hass auf einen amerikanischen Investor. Malcolm Glazer fand es eine gute Idee, im Jahr 2005 Manchester United für umgerechnet knapp 600 Millionen Euro zu übernehmen. Der Haken: Er selbst hatte gar nicht so viel Geld, nahm deshalb selbst einen Kredit auf und überschrieb die Schulden auf seinen Verein. Der bis dahin wirtschaftlich stärkste Fußball-Verein der Welt war von einem Tag auf den nächsten hochverschuldet, kann bis heute seine Kreditlinien nicht bedienen und hat mittlerweile über 800 Millionen Euro Schulden angehäuft. Glazer selbst verkündete jedoch unlängst, die Handlungsfreiheit des Klubs sei durch die Schuldenlast nicht eingeschränkt. Und wieder lacht das kleine Kind, während die englischen Fans in Tränen ausbrechen.

Aus Dominanz wird Bedeutungslosigkeit
Einzig an den Europapokalabenden hatten diese englischen Fans bisher weiterhin viel zu lachen. Die „Big Four“, also ManU, Liverpool, Arsenal und Chelsea, marschierten locker und lustig durch die Champions League und stellten in den letzten drei Jahren stets drei von vier Halbfinalisten. Nur der FC Bayern mit Uli Hoeneß an der Spitze warnte in steter Regelmäßigkeit, nach dem Hochmut komme stets der Fall. Und tatsächlich: Ein Blick auf die diesjährigen Begegnungen im Champions-League-Halbfinale verraten: Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland. Erstmals seit sieben Jahren ist keine englische Mannschaft dort zu finden. Uli Hoeneß hatte es vorausgesagt: „Die Finanzkrise wird zu einer Konstellation führen, in der der englische Fußball nicht mehr so eine tragende Rolle spielen wird wie zuvor.“

Fast 4 Milliarden Euro Netto-Schulden
Dass diese Konstellation aber auch vorhalten könnte, dafür hat die UEFA bereits höchstselbst gesorgt. Seit Jahren ist es nicht nur Uli Hoeneß ein Dorn im Auge, dass England (und auch Spanien) kein nationales Lizenzierungsverfahren hat, das nicht nur die Bilanzzahlen der Vereine prüft, sondern auch die Bonität und strategische Bereitschaft von Investoren. Laut einem aktuellen UEFA-Bericht beliefen sich Ende des Geschäftsjahres 2008 die Schulden der Premier-League-Vereine bei den eigenen Eigentümern auf ca. 1,5 Milliarden Euro, die Netto-Verschuldung bei Banken und Finanzämtern bei weiteren 2,3 Milliarden Euro. Mittlerweile drückt die Premier League eine Schuldenlast von über 4 Milliarden Euro.

Finanzielles Fairplay
Die UEFA hat nun angekündigt, diesem Geschäftsgebaren einen Riegel vorzuschieben. „Finanzielles Fairplay“ heißt das Konzept, das UEFA-Präsident Michel Platini recht einfach umschreibt: „Alle an den europäischen Wettbewerben teilnehmenden Vereine müssen ab der Spielzeit 2012/13 eine simple, aber anspruchsvolle Regel befolgen: Sie werden nicht mehr ausgeben dürfen, als sie einnehmen.“ Warum aber ist diese Regel für Deutschland so entscheidend?

TV-Gelder werden zum Bumerang
Die Premier League profitiert seit Jahren vor allem von enorm hohen Fernsehgeldern. Der aktuelle Vertrag mit BSkyB bringt der Liga bis 2012/2013 über zwei Milliarden Euro ein, also 677 Millionen Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum verteilt die Bundesliga jährlich 412 Millionen Euro. Im Gegensatz zu Deutschland ist die Premier League jedoch in deutlich höherem Maße von diesen Einnahmen abhängig. Während sich in Deutschland die Umsätze der Bundesligisten gleichmäßig auf Sponsoren-, Spieltags- und TV-Einnahmen verteilen, beruhen die Umsätze in England zu 48 Prozent auf den TV-Geldern. In England ist die Unruhe daher groß: Was kommt nach Ablauf des Vertrages mit BSkyB? Und welche Auswirkungen haben die neuen Vorschriften der UEFA, die ab der gleichen Saison gelten werden?

In Deutschland ist der Fan König
Ein anderer Knackpunkt ist der Umgang mit den Fans. Jeder deutsche Fan, der sich über die hiesigen Ticketpreise ernsthaft beschwert, wird in England nur müde belächelt. Nur selten ist es in England möglich, am Tag eines Spieles sich noch zu entscheiden, ins Stadion zu gehen. Doch nicht nur, weil sich viele Fans die teuren Tickets nicht leisten können. Viele Tickets gehen gar nicht erst in den Verkauf, weil englische Vereine im Gegensatz zu deutschen den Dauerkartenverkauf im Vorfeld einer Saison nicht begrenzen und so die preiswerten Kategorien im Stadion meist schon vor Saisonbeginn komplett ausverkauft sind. Während die deutschen Vereine in allen Kategorien Karten für den freien Verkauf zurückhalten, sind Tickets in erschwinglichen Kategorien oft nur über den englischen Zweitkarten-Markt erhältlich – und das wiederum mit entsprechenden Aufschlägen.

Zuschauerzahlen Deutschlands größtes Plus
Der unbeschränkte Dauerkartenverkauf zu Beginn einer Saison führt jedoch nicht zu allseits ausverkauften Stadien. Im Gegenteil: Meist bleiben die teuren Sitze leer, weil diese Tickets im Tagesverkauf nicht mehr abgenommen werden. Die Folge: Während Deutschland europaweit mit durchschnittlich 42.565 Zuschauern die höchsten Besucherzahlen vermelden kann, fällt England mit lediglich 35.630 Zuschauern im Schnitt deutlich zurück – und liegt dennoch auf Platz zwei in Europa. Zum Vergleich: In Spanien kommen im Schnitt nur 28.276 Zuschauer zu einem Spiel, in Italien sind es gar nur 25.045, in Frankreich lediglich 21.049.

Mehr Zuschauer, mehr Sponsoren
Weil ausbleibende Fans aber nicht nur weniger Einnahmen aus Spieltagen bedeuten, sondern auch geringere Sponsoreneinnahmen – schließlich wollen Sponsoren nicht in halbleeren Stadien werben – fallen alle internationalen Konkurrenten in der finanziellen Gesamtausstattung hinter Deutschland zurück. Die Konsequenz: England wird darauf angewiesen sein, auch zukünftig einen ähnlich potenten Fernsehpartner zu finden, um die Erträge zu sichern. Zu sehr sind die englischen Vereine von dieser Finanzspritze abhängig, die den Geldfluss sichert und damit überhaupt erst ermöglicht, dass die Vereine jeden Monat die Gehälter zahlen können – was passiert, wenn sie das nicht mehr können, hat das Beispiel Portsmouth gezeigt. Da jauchzt sogar unser kleines Kind nicht mehr.

Mentalität muss sich ändern
Die Vereine der Premier League müssen ihr Geschäftsmodell umstellen. Die Abhängigkeit von den TV-Geldern zur Sicherung des Tagesgeschäfts ist gefährlich und könnte mit Ablauf des aktuellen Vertrages den Kollaps bedeuten. Doch solange in England die „If you can’t beat them, buy them“-Mentalität erhalten bleibt und Rafael Benitez trotz dreistelliger Millionenschulden weiterhin auf Einkaufstour gehen will, werden die Fans froh sein, dass es überhaupt noch die Milliardäre gibt, die den ganzen Transferwahnsinn mitmachen und so wenigstens noch ein paar Stars in die Liga holen, bevor sie völlig zusammenbricht. In Deutschland hingegen sollte auch Martin Kind überlegen, ob die 50+1-Regel nicht doch zu was zu gebrauchen ist. Denn dank ihr kommen die Vereine gar nicht erst in die Bredouille, von externen Geldgebern abhängig zu sein, die einen Traditionsverein lediglich als Spielzeug ansehen.

Quelle: t-online.de



Gruß Doc
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Schöner Artikel, bisschen viel, aber es lohnt sich allemal ihn zu lesen.
Ich hoffe die die Premierleague noch irgendwie die Kurve bekommt, aber innerhalb der nächsten Jahren wird sie ihre (ehemalige?) Vormachtsstellung im Profifußball verlieren. Man sieht an Portsmouth was passiert. Und auch ManU hat in der Saisonpause 09 Ronaldo verkaufen müssen, konnte dafür aber keinen neuen teuren Ersatz holen, da sie nicht auf Roseng gebettet sind.

Die Goldenen Zeiten von ManU werden sehr bald vorbei sein, wenn van der Saar, Giggs,Scholes & Co. bald aufhören werden sie keinen entsprechenden Ersatz einkaufen können, da sie kein Geld mehr haben.
Roman Abramowitsch (schreibt man den so?) hat im letzten Jahr seinem Verein eine Finanzspritze gegeben, und achtet jetzt darauf, das Chelsea so gut wie es geht auf eigenen Beinen steht -> Auch bei denen wird EINKAUFEN wohl in den nächsten Jahren nichtmehr groß geschrieben.
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