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Koblenz gewinnt 2:0 gegen Maccabi Tel Aviv

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 10:03    Titel: Koblenz gewinnt 2:0 gegen Maccabi Tel Aviv Antworten mit Zitat

Koblenz gewinnt 2:0 gegen Maccabi Tel Aviv

Tests ver­lau­fen durch­weg posi­tiv

Nör­ters­hau­sen - Dritter Sieg im dritten Test - Zweit­ligist TuS Koblenz ver­steht es in diesen Tagen der Vor­berei­tung, sich nicht allein die Fit­ness, sondern auch das Selbst­ver­trauen für die neue Spiel­zeit zu holen. Gegen Maccabi Tel Aviv - 2004 Gegner der Münch­ner Bayern in der Vor­runde der Cham­pions League - landete die Elf von Trainer Uwe Rapol­der in Nör­ters­hau­sen vor 1168 über­wie­gend begeis­ter­ten Zuschau­ern einen 2:0 (1:0)-Erfol­g.

Trotz der "Sie­ges­serie" - zuvor gab es ein 3:0 gegen den FV Engers und ein 2:1 gegen den FC Metz - ist man bei der TuS bemüht, die Boden­haf­tung zu bewah­ren. Allen voran Coach Rapol­der, der nach dem Erfolg gegen die israe­lische Elf weitaus mehr zu krit­teln denn zu loben hatte.

- FOTO -
Dribbelstark und pfeilschnell: Mit einem kurzen Haken lässt TuS-Stürmer Dragan Bogavac (Mitte) seinen Gegenspieler (Nummer 19) ins Leere laufen. Auf diese Weise erzielte der Ex-Burghausener auch das 1:0 gegen Tel Aviv. Foto: Tom Frey

Im Gegen­satz zur über­zeu­gen­den Leis­tung bei der Partie gegen Metz war der Sieg gegen Maccabi weniger das Ergeb­nis eigener spie­leri­scher Über­legen­heit. Das neu­erli­che Erfolgs­erleb­nis kam nur zustande, weil die Tel Aviv-Stür­mer allzu fahr­läs­sig mit ihren hoch­karäti­gen Chancen umgin­gen und TuS-Tor­ste­her Djordje Pantic darüber hinaus einen glän­zen­den Tag erwi­scht hatte.

"Wir haben schon in der bes­seren ersten Hälfte nicht die kom­pakte Spiel­weise an den Tag gelegt wie gegen Metz. Wir haben unser Pass-Spiel viel zu selten auf­zie­hen können. In Durch­gang zwei war dann über­haupt keine Hand­schrift mehr zu erken­nen. Was auch daran lag, dass ich da viele Spieler ein­gesetzt habe, die zuletzt nicht regel­mäßig mit­trai­nie­ren konnten und ent­spre­chend auch tak­tisch noch nicht so weit sind", ana­lysierte Rapol­der.

Dass mit der Heraus­nahme von Anel Dzaka nach gut einer Stunde Ordnung und Mit­tel­feld­hoheit völlig flöten gingen, wollte der Trainer so nicht bestäti­gen. "Ich mache das nicht an einem Spieler fest", sagte Rapol­der und machte somit mehr das Kol­lek­tiv dafür ver­ant­wort­lich, dass die Partie aus TuS-Sicht immer mehr ver­flach­te.

Dzaka war Dreh- und Angel­punkt seiner Mann­schaft

Was nichts daran ändert, dass Dzaka Dreh- und Angel­punkt seiner Mann­schaft war. Nicht zuletzt, weil er - zumin­dest in Halb­zeit eins - das Spiel vor sich hatte, sehr ball­sicher und umsich­tig agier­te.

So über­zeu­gend wie Dzaka seine Vor­bild­funk­tion als Kapitän und Kopf der Mann­schaft auf dem Rasen erfüllt, so diplo­matisch ver­steht der Bosnier es, die Frage zu umschif­fen, auf welcher Posi­tion er sich denn wohler fühle - als zen­tra­ler Mit­tel­feld­spie­ler oder auf der "tiefen neun", als tem­porä­rer Stürmer also. "Ich spiele dort, wo ich der Mann­schaft am meisten helfen kann", meinte Dzaka, ließ dann aber doch eine Tendenz durch­schim­mern: "Natür­lich ist das eine gute Posi­tion, wenn ich von hinten kommen kann. Ich denke, so hatten wir in der ersten Halb­zeit auch einige gute Aktio­nen."

Zumeist von Dzaka initi­ierte Aktio­nen fanden oftmals den agilen und pfeil­schnel­len Dragan Bogavac als Adres­saten. Bogavac erzielte dann auch das ver­diente 1:0 für die TuS (8.), die ihre Führung in der Fol­gezeit noch hätte aus­bauen können. Das 4:4:2-Sys­tem mit einem lauf­freu­digen Mit­tel­feld und zwei stets rochie­ren­den Stür­mern (Bo­gavac und Fatmir Vata) berei­tete der hüft­stei­fen Mac­cabi-Innen­ver­tei­digung erheb­liche Pro­ble­me.

In Halb­zeit zwei kamen die Gäste stärker auf, aber aus den genann­ten Gründen nicht zu Toren. Goran Sukalo erzielte per Fou­lelf­meter kurz vor Schluss schließ­lich das 2:0. Die Erfolgs­serie der TuS hält also an.

Klaus Rei­mann

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Viel­spie­ler Traut

TuS-Neu­zugang ist derzeit im Dauer­ein­satz

Für TuS-Neu­zugang Sascha Traut ist derzeit Voll­beschäf­tigung ange­sagt. Weil der Süd­korea­ner Du-Ri Cha noch an einer Ver­här­tung im Ober­schen­kel labo­riert, gibt der Neu­zugang vom Karls­ruher SC auf dem rechten Flügel in diesen Tagen den Allein­unter­hal­ter.

Gegen Metz und auch am Samstag in der Partie gegen Maccabi Tel Aviv ging Traut als einer von ganz wenigen TuS-Akteu­ren über die volle Distanz. Was dem auf­stre­ben­den Jung-Profi durch­aus gelegen kommt. "Wenn ich viel spiele, ist das natür­lich in erster Linie gut für meine Grund­kon­dition." Ob er mit seinen Voll­zei­teinsät­zen auch eine Emp­feh­lung aus­gespro­chen habe, darüber wollte sich Traut in aller Beschei­den­heit nicht konkret äußern. Nur so viel: "Ich denke, ich habe eine akzep­table Leis­tung gebo­ten." Worum es auch bei ihm im zehntä­gigen Trai­nings­lager in Bad Ber­trich geht, liegt auf der Hand. "Klar, nach den bis­heri­gen lau­fin­ten­siven Ein­hei­ten fehlt es noch an der nötigen Fri­sche. Aber die wird noch kom­men."


Das hofft - mit Blick auf die gesamte Mann­schaft - auch Trainer Uwe Rapol­der. "Die Wege werden jetzt kürzer und schnel­ler. Wir müssen an unserer Dynamik und an tak­tischen Ele­men­ten arbei­ten", umschrieb der Fuß­ball-Leh­rer den Trai­nings­plan für die nächs­ten Tage.


Für Sascha Traut ist die von Rapol­der favo­risierte Art des Fuß­ball­spie­lens eher Neu­land. "Das von ihm gefor­derte schnelle Offen­siv­pres­sing kenne ich aus Karls­ruhe nicht." Er wird noch genug Gele­gen­heit bekom­men, es ein­gehend zu stu­die­ren. (rei)

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html
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