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Viertelfinale: Argentinien - Deutschland; 03.Juli, 16.00h
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WM-Viertelfinale - wie geht es aus?
Sieg Deutschland
80%
 80%  [ 32 ]
Sieg Argentinien
20%
 20%  [ 8 ]
Stimmen insgesamt : 40

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rancher
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Ausschluss

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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade auf FIFA.com (zur Bestätigung) gelesen... Wink

Brilliante Einzelteile, kein Team
Will heißen: Maradona ist es in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht gelungen, eine Mannschaft zu formen. Argentinien, das deutete Bundestrainer Joachim Löw an, bestehe aus Einzelteilen, die zusammen nicht aufeinander abgestimmt seien. Und Maradona hatte wie so oft keine Antworten: In den 13 Pflichtspielen unter ihm konnten seine Auserwählten kein Spiel gewinnen, bei dem sie in Rückstand geraten waren. Maradona vertraute auf die individuelle Klasse der Angreifer - doch Messi 2010 ist nicht Maradona 1986.

Als Nachfolger bietet sich derzeit nur einer an: Sergio Batista, Trainer der U-23. Noch im Oktober 2008 wurde der Weltmeister von 1986 völlig übergangen, auch bei der Auswahl der Assistenten von Maradona. Batista hat immerhin zwei Titel vorzuweisen: 2004 und 2008 wurden seine Mannschaften jeweils Olympiasieger.
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madsen
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Maradonna mag ja privat noch so viel falsch machen. Aber er bleibt der beste Fussballer aller Zeiten. Besser als Pele, Beckenbauer, Charlton u.s.w.
Er hat mit Argentinien und Neapel als einziger Fussballer der Geschichte den Satz 'Ein Spieler kann nicht alleine gewinnen' widerlegt.
Er brauchte keine Weltklassespieler um sich. Er brauchte nur eine Handvoll Kollegen mit gehobener Klasse und konnte mit denen die ganz grossen Titel gewinnen.
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rancher
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Ausschluss

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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

madsen hier steht aktuell der sogenannte "Trainer" Maradonna auf dem Prüfstand...sein Genie als Spieler, inkl. der "Hand Gottes" ist wohl unbestritten und wurde hier auch entsprechend gewürdigt.

Sein Privatleben, Eskapaden, Drogengeschichten ist sicher nicht vorbildhaft, steht aber für seine Trainerbewertung auch nicht so im Fokus.

Und als Trainer hat er m. E. schlichtweg versagt.
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MOAB
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe immer ein paar Probleme mit dem Mythos " Bester Spieler aller Zeiten".

Madsen, man kann nach meiner Meinung die einzeln von Dir aufgezählten Spieler nicht miteinander vergleichen. Zum einen spielten sie auf unterschiedlichen Positionen in Ihren Mannschaften zum anderen nicht alle im gleichen Zeitraum.

Ein Pele, ein Beckenbauer, ein Bobby Charlton, ein George Best, ein Fritz Walter, ein Puskas, ein di Stefano, ein Johann Cryuff, ein Garinscha oder eben ein Diego Maradona waren zu Ihren Zeiten großartige Fussballer.

Ich bin mir aber sicher das eine deutsche Weltmeistermannschaft von 1974 die von 1954, die von 1990 die von 1974 und vielleicht die heutige Nationalmannschaft die von 1990 ohne Probleme geschlagen hätte bzw. schlagen würde. Das Spiel hat sich verändert ... ist viel schneller und athletischer geworden. Das soll aber um Gottes Willen die leistung der einzelnen oben erwähnten Spieler ( und es gibt sicher noch eine ganze Menge mehr) absolut nicht trüben.

Manche hatten auch nach Ihrer Karriere das Glück des Tüchtigen andere viel viel weniger. Aber eines haben alle gemeinsam ... SIE WAREN ALLE GANZ GROSSE KÖNNER AM BALL... und ich ziehe vor jedem ehrfürchtig den Hut.
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Dr. Socrates
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz recht MOAB. Ich stimme Dir vollkommen zu. Es gibt Vergleiche, die sollte man lassen.

Gruß Doc
der noch Stan Matthews, Matthias Sindelar und Sandro Mazzola erwähnen möchte
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LGW
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

rancher hat Folgendes geschrieben:
LGW, Maradonna ist ein sehr gutes Beispiel für die Erfahrung, dass ein Weltklasse Spieler nicht unbedingt ein guter Trainer sein muß.
Ausnahmen sind eher die Regel.
Positives Beispiel ist z.B. Franz, negatives eher Lothar.
Die Reihe könnte man fortsetzen.

So wie er seine Mannschaft taktisch auf Gegner einstellt, gehts mir wie Löw. So richtig überzeugend wirkt das auf mich auch nicht.
Aber wird hier nicht die Karte "Idol", oder "Genie" oder "Vorbild" für viele Fußballer gespielt ?
Wo hat sky welche Fans befragt?
Leben die Argentinier den Fußball anders?
Genau auf diese Verschiedenheit, wie man den vielleicht besten Fußballer aller Zeiten sieht - darauf wollte ich hinweisen.
Nach der Niederlage in der Vorbereitung gegen Argentinien dachte ich noch, dass die Karte Nationalheld, sticht.

Von seiner Drogenkarriere weiß ich zu wenig.
Sollte er hauptsächlich gekokst haben, würde das zu seiner Karriere und dem unbedingten Ruhm und Leistung für alle seine Lebenszeiten passen.
Ganze Gottheiten auf Erden versuchten das.
Die Abhängigkeit von Kokain entsteht nicht durch die Pflanze selbst, sondern durch den Versuch, der Depression zu entfliehen, dass das Stimulant auch auf Dauer nicht ausreicht, die Leistung zu konservieren. Bei allen positiven Wirkungen auf die Leistungsfähigkeit, die Kokain hat.

rancher hat Folgendes geschrieben:
Respekt für den sportlichen Gegner ist natürlich Grundlage allen Denkens und Handelns. Das muß ich für meine Person nicht nicht extra erwähen.

Die Antwort an seth kann einen anderen Eindruck erwecken, ein überwiegend neg. gezeichnetes Gesamtbild auch.

Maradona hat einen ruhmreichen, aber sehr schwierigen Lebensweg hinter sich.
Ich drücke ihm die Daumen, dass er nicht da landet, wo sein Lebensweg begann.
Nicht räumlich, sondern in Bezug auf seine erlebte Nichtwertschätzung.
Im Fußball als kleiner Knirps hat er die Wertschätzung erhalten, in absoluten übermaßen, dass er sein Leben lang versucht, dieses zu erhalten.
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rancher
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Ausschluss

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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

LGW hat Folgendes geschrieben:

Maradona hat einen ruhmreichen, aber sehr schwierigen Lebensweg hinter sich.
Ich drücke ihm die Daumen, dass er nicht da landet, wo sein Lebensweg begann.
Nicht räumlich, sondern in Bezug auf seine erlebte Nichtwertschätzung.
Im Fußball als kleiner Knirps hat er die Wertschätzung erhalten, in absoluten übermaßen, dass er sein Leben lang versucht, dieses zu erhalten.


...das ist wohl so.
Sein Talent als Fußballspieler hat ihm ein Leben ermöglich, dass Jungen aus seinem Milieu sonst versagt geblieben wäre.
Mit diversen Abstürzen nach seiner aktiver Karriere, ist er mit mancher Prominenz aus dem showbiz in bester Gesellschaft, wenn die Scheinwerfer ausgehen. Hiermit haben nicht nur etwas einfach gestrickte Menschen Probleme.
Drogen/Alkoholkonsum ist eine Möglichkeit damit fertig zu werden.
Vielleicht ist es sogar zu bewunndern, dass er sich bis jetzt irgendwie immer wieder berappelt hat und die Berufung zum Nationaltrainer so eine Art Therapie, die ihm dabei geholfen hat.
Es ist ihm zu wünschen, dass er mit einer möglichen Demission klar kommt und nicht wieder in ein Loch fällt.
Mit solchen Lebensaufgaben müssen aber nicht nur prominente Menschen fertig werden.
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madsen
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke schon, dass ich Fussballer aus verschiedenen Jahrzehnten vergleichen kann. Natürlich lasse ich nicht die Szenen in meinem geistigen Auge nebeneinander laufen. Da weiss ich schon, dass solche Vergleiche wegen der jeweiligen Geschwindigkeit des Spiels nicht gemacht werden sollten. Aber ich vergleiche den Abstand zu den nächstbesten ihrer Zeit.
Und ein Maradonna hatte einen solchen Abstand zum sogenannten zweitbesten Fussballer in seiner Karriere wie kein anderer der grossen Fussballer in ihren Zeiten. Und mir kann jetzt keiner sagen dass in Maradonnas Fussballerleben zufällig keine anderen Grossen gewesen wären. Nein, es gab mit Platini, Matthäus, Rummennige, Zico u.s.w. viele grosse Fussballer. Aber die hatten alle zu Maradonna einen gehörigen Abstand.
Ich zitiere hier mal Platini, der gesagt hat: 'Was Zidane mit dem Ball gemacht hat, konnte Maradonna mit einer Orange.'
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Dr. Socrates
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Den Abstand zum zweitbesten als Maßstab zu wählen ist doch etwas gewagt bzw. eigenwillig.
Pele spielte in dem für immer unereichten Sturm

Garincha - Didi - Vava - Pele - Zagalo.

Seine vier Sturmkollegen waren jeder für sich absolute Weltklasse. Und trotzdem hat Pele bereits als 17jähriger Newcomer die anderen überstrahlt ob seiner Spiel- und Torkunst.

Will ich nur mal so geschrieben haben.

Gruß Doc
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madsen
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

O.K. Pele war der zweitbeste. Laughing
Wenn ich ehrlich bin, ist mein Beitrag vielleicht doch diskussionswürdig. Aber ich habe nun mal eine Affinität zum Fussballer Maradonna. Da suche ich dann schon mal nach Argumenten, um ihn zum Besten zu machen.
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rancher
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Einschätzung und Bewertung der "weltbesten Spieler", hat jeder also seinen eigenen Zugang...warum auch nicht.

Noch ein interessanter Artikel zu Maradonna und dem Spiel:

WM2010: Diego Maradona – Vom Fußballgott zum Buhmann
Geschrieben am 4. Juli 2010 um 10:25 Uhr.

Diego Armando Maradona, der Fußballgott Argentiniens, welcher im Oktober 1960 in Lanus (Arg.) das Licht der Welt erblickte und als wohl einer der größten Fußballer aller Zeiten gilt, verkraftet die gestrige Niederlage bei der Fußballweltmeisterschaft im Viertelfinale gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht sehr gut, wie es den Anschein hat.

Dabei kann man die Trauer von Diego Maradona, dem argentinischen Noch-Nationaltrainer, nach der gestrigen 4:0 Pleite gegen die deutsche Fußball-Elf sicherlich nachvollziehen, denn Diego Maradona hing und hängt mit seinem Herzblut am Fußball Argentiniens und natürlich auch an einigen argentinischen Fußballstars wie Lionel Messi.

Doch sicherlich war es angesichts des Ausscheidens gegen die deutsche Fußball-Elf unter Joachim Löw und den vorherigen Spielen der argentinischen Nationalmannschaft beim FIFA World Cup 2010 in Südafrika ein Fehler von Diego Maradona, dem Superstar Lionel Messi alle Freiheiten auf dem Platz zu gewähren, ihn von Defensivaufgaben zu befreien und einfach – sozusagen – das gesamte Spiel und die Taktik Argentiniens auf Lionel Messi auszulegen.


Das solch eine Taktik, welche sich auf einen Superstar wie Lionel Messi zu konzentrieren schien, am Ende auch oft schief geht, wenn es die gegnerische Fußballmannschaft versteht, diese Person auf dem Platz während des Spiels beinahe komplett „auszuschalten“, wusste man natürlich vorher.

Es ist kein Wunder, dass Argentinien bei der gestern im Viertelfinalspiel gegen die Buben aus Deutschland ausgeschieden ist und grandios dank den Leistungen von Müller, Klose oder einem Bastian Schweinsteiger mit 4:0 zurück nach Südamerika geschickt wurde.

Diego Armando Maradona steht nun in der argentinischen Presse wohl zu Recht in der Kritik und zeigte sich nach der Niederlage im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft sichtlich bestürzt und niedergeschlagen. So bezeichnete Maradona, der Noch-Trainer Argentiniens, diese Niederlage als „den größten Schmerz seiner Karriere“.

Ob Diego Maradona als Nationaltrainer Argentiniens aufhören wird, selbst zurücktritt oder zurückgetreten „wird“, wird sich in den kommenden Wochen sicherlich abzeichnen und am Ende herausstellen. Während die meisten argentinischen Fußballnationalspieler und natürlich Lionel Messi öffentlich hinter Diego Maradona als Trainer und Person stehen, berichten einige Sportzeitungen Argentiniens davon, dass nicht alles Sonnenschein bei der argentinischen Auswahl gewesen wäre und das öffentlich suggerierte Bild von Friede, Freude und „Eierkuchen“ nur eine Show war.

Was am Ende stimmt, weiß man natürlich nicht, doch für Diego Maradona dürfte es schon ziemlich Neuland gewesen sein, dass ihn argentinische Fans nach der Niederlage gegen Deutschland sogar von den Rängen aus anspuckten. Etwas, dass sich einerseits auf keinen Fall gehört und andererseits ein Verhalten bzw. ein Ereignis, welches man bei Maradona und Argentinien nie gedacht hätte.

Die Spieler Argentiniens „unterstützen Maradona“ bis „in den Tod“ wie sich einige argentinische Nationalspieler gestern äußerten, während die großen argentinischen Sportzeitungen schon am Stuhl und am Ruhm eines Diego Armando Maradonas sägen. Trotz aller privaten Ausraster, Probleme und Abstürze hat eine Person wie Diego Maradona sicherlich nicht verdient, von den eigenen Fans angespuckt zu werden – selbst wenn man sauer und wütend über die Niederlage beim Viertelfinalspiel gegen Deutschland gewesen ist.

Diego Armando Maradona ist ein Familienmensch, welcher sich nach den vielen Skandalen durchaus ins positive gewandelt hat und trotz der berechtigten Kritik an Taktik, Lionel Messi, der Aufstellung(en) und dem Spiel Argentiniens oder der Art und Weise, wie manch argentinische Verantwortliche öffentlich auftraten, sollte man eine Person wie Maradona noch mit etwas Respekt behandeln, schließlich handelt es sich um die gleiche Person, welche vor einigen Tagen durch die gleichen argentinischen Zeitungen noch als Fußballgott bezeichnet wurde – neben all der Kritik.

Immerhin weiß man nun, dass bei all den argentinischen Hymnen an Maradona auch nicht alles Gold ist, was glänzt und man diesen einst so herausragenden Fußballspieler Argentiniens durchaus auch in Argentinien nicht nur liebt und wie einen „Gott“ bewundert.

Ob Diego Maradona der Nationaltrainer Argentiniens bleibt, könnte sich noch während der letzten Phase der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika herausstellen, wobei es für die deutsche Fußballnationalmannschaft und Fans sicherlich viel wichtiger ist, wie das Halbfinale zwischen Deutschland und Spanien verlaufen und ausgehen wird. Deutschland vs. Spanien? Die „Rache“ für eine Endspielniederlage.. wobei man das Wort „Rache“ im Zusammenhang mit einer Sportart wie dem Fußball sicherlich nie verwenden sollte.
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Kein Problem madsi. Vielleicht ist es bei mir altem Mann so, weil ich Pele noch live (also per TV) erlebt habe. Maradonas (reguläres) Tor seinerzeit gegen England war - als Einzelaktion - das beste was ich je gesehen habe. Mannschaftlich darf ich an das Tor der Brasilianer im WM-Finale 1970 gegen Italien erinnern, als doch tatsächlich vom Torwart bis zum Torschützen alle elf Spieler den Ball berührten (natürlich ohne das ein Italiener ihn bekam) und der letzte ihn wunderbar versenkte. Und Pele war dabei!

Gruß Doc
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madsen
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, so ist das. Ich habe Pele nur als 12-jähriger im WM-Finale gegen Italien gesehen. Ansonsten kann ich mich an kein Spiel von ihm erinnern. Und von diesem Spiel habe ich komischerweise das Tor für Italien am besten in Erinnerung.
Jetzt müsste es nur noch Leute geben, die di Stefano noch live gesehen haben. Dann hätten wir vielleicht wieder einen Besten aller Zeiten. Nach allem was ich von dem so gelesen habe, dürfte er auch mit Pele und Maradonna auf einer Stufe stehen. Er wird aber selten genannt.
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rancher
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich könnte noch Ferenc Puskas bieten...aber wie schon gesagt:

Zur Einschätzung und Bewertung der "weltbesten Spieler", hat jeder also seinen eigenen Zugang...warum auch nicht.

Wer "seinen" Spieler noch vermisst, findet ihn vielleicht hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/FIFA_100
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MOAB
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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema weltbester Fussballer will ich jetzt mal für Madsen eine Lanze brechen.

Diego Maradonna war schon ein genialer Fussballer... ist es im abgespeckten Rahmen noch heute. Was der mit einem Ball alles kann ist schon überragend. Ich habe ihn mal live gesehen und war schon vorm Spiel beeindruckt von seiner Ballbehandlung nur beim warm machen. ein Ballgefühl war schon einzigartig.

Andere Spieler, die ich jetzt nicht wieder alle namentlich aufzählen will, waren auch sehr sehr gut, vielleicht fussballerisch nicht ganz so stark wie Maradona, haben aber auch nach Ihrer Karriere weiter im oder für den Fussball gelebt und so einen gewissen Status und z.T. einen Mythos geschaffen.

Wer letztendlich der allerbeste der Welt war, ist oder wird, werden wir nie final klären, weil der persönliche Eindruck für jeden von uns mit entscheidend ist. Für mich war immer Johann Cryuff das grosse Vorbild. Ich habe immer versucht seine Spielweise zu kopieren und ihm nachzueifern. Es ging soweit, das ich in jeder Mannschaft in der ich gespielt habe, das Trikot mit der Nummer 14 trug was damals in den 70 und 80ern viel Unruhe und Aufmerksamkeit auf sich zog, weil die Mannschaften immer von 1 - 11 auf den Trikots aufliefen ... nur meins hatte die 14 . Für mich war Cryuff zu seiner aktiven Zeit, trotz Beckenbauer der "Beste". Heute sage ich Beckenbauer war der beste Libero, Verteidiger uns seiner Anfangszeit auch Mittelfeldspieler ... aber Cryuff war der beste Spielmacher und Angreifer... und für mich immer "DER BESTE".

Es hängt wie gesagt sicher auch von der persönliche Nähe ab, wen wir als den "Besten" ansehen. Spieler die wir nur aus Berichten im fernsehen kennen, die nicht in "unserer" Zeit gespielt haben, können in unseren Gedanken nur schwer den "Olmyp des besten" erklimmen, haben uns doch immer nur unsere Väter versichert, das dieser Spieler der "Beste" wäre.
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