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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 13.03.2008, 10:24 Titel: Viel Lob und viel Arbeit für Loos |
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TuS-Geschäftsführer freut sich auf Herausforderung
Viel Lob und viel Arbeit für Loos
Koblenz - Der Mann hat viele Pläne, aber auch viele Baustellen: Wolfgang Loos ist der neue Geschäftsführer von TuS Koblenz - und der 52-Jährige steht beim Fußball-Zweitligisten vor der Herausforderung, binnen kürzester Zeit abseits des Rasens die Weichen für die kommende Spielzeit zu stellen.
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Ein Trio für die TuS: Der neue Geschäftsführer Wolfgang Loos (Mitte) freut sich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Rüdiger Sterzenbach (links) und Trainer Uwe Rapolder.
Wolfgang Loos hat sich gleich schon mal unbeliebt gemacht. "Seit ich hier bin, klagt der Trainer, dass seine Handy-Rechnung rapide angestiegen ist", flachste der Mann, der im Moment verständlicherweise viel Redebedarf hat. Loos, 52, seit zwei Tagen Geschäftsführer bei Fußball-Zweitligist TuS Koblenz, sprüht nicht nur vor Tatendrang, sondern hat zudem auch gleich jede Menge zu tun. Seine vorrangige Aufgabe: die Lizenzierungs-Unterlagen abschließend durchzuarbeiten und auf den Weg zur Deutschen Fußball-Liga zu bringen. Am Montag muss das Ganze in Frankfurt auf dem Tisch liegen.
"Wir müssen den Nachwuchs weiter nach vorn bringen"
Loos stand bis Ende Februar beim 1. FC Saarbrücken unter Vertrag, davor wirkte er bei Eintracht Braunschweig, Dynamo Dresden und dem 1. FC Köln. "Ich hatte das Glück, dass ich bei Traditionsvereinen arbeiten konnte, wo die Strukturen und das Umfeld stets schon ausgeprägt waren", sagte Loos im Rahmen der offiziellen Präsentation in der Koblenzer Lotto-Zentrale, "aber im Fußball kann man eben nicht nur auf die Vergangenheit bauen." Anders ausgedrückt: Den neuen Macher abseits des Rasens reizt die Aufgabe, die TuS nachhaltig im Profifußball zu etablieren. An Ideen und Konzepten mangelt es jedenfalls nicht. "Wir müssen den Nachwuchs weiter nach vorn bringen", sagt Loos, "allein schon wegen der Local-Player-Regel ist es wichtig, dass wir mehr Leute aus den eigenen Reihen heranziehen." Als Fernziel schwebt dem neuen Geschäftsführer eine U23 in der Oberliga vor, die A- und B-Junioren sollten nach Möglichkeit den Sprung in die Bundesliga schaffen.
Neben den Visionen hat Loos vor allem über 20 Jahre im Profi-Geschäft auf dem Buckel, diesen Erfahrungsschatz will sich nun die TuS zunutze machen. "Wolfgang Loos weiß, wovon er spricht. Ich habe ihn als absoluten Experten kennengelernt", lobt der Aufsichtsrats-Vorsitzende Walterpeter Twer den neuen Mitarbeiter, "oft kommt es ja gerade auf die Details an."
Auch von Rüdiger Sterzenbach gab's reichlich Vertrauensvorschuss für Loos, wobei der TuS-Präsident allem Anschein nach sehr zufrieden mit der Wahl seines Nachfolgers auf dem Posten des Geschäftsführers ist. "Zwischen uns hat gleich in den ersten Gesprächen die Chemie gestimmt", sagte Sterzenbach, "es ist eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten."
"Teamplayer"
Dass sich der TuS-Chef nun nicht mehr auf das Tagesgeschäft, sondern auf seine Kontrollfunktion beschränken kann, ist letztlich nicht nur juristisch zwingend, sondern auch die Konsequenz seiner Ankündigung ("Ich sehe mich eher als Präsident denn als Geschäftsführer") während der jüngsten Jahreshauptversammlung. Angesichts der Vorschusslorbeeren wollte auch Loos nicht zurückstehen. "Es wurde auf allen Ebenen enorm viel Arbeit geleistet, sonst hätte die Mannschaft ja jetzt nicht schon 30 Punkte auf dem Konto", so der neue Manager, der sich als "Teamplayer" sieht. Gemeinsam mit Uwe Rapolder wird er auch die Planungen für die neue Saison vorantreiben, wobei der Coach schon mal anmerkte, "dass es in der Natur der Sache liegt, dass Trainer und Manager nicht immer einer Meinung sind".
Verständlich, Rapolder ist und bleibt der Sportliche Leiter, Loos ist der Herr der Finanzen. Was nichts daran ändert, dass auch der Koblenzer Cheftrainer froh ist, einen Experten an seiner Seite zu haben, "mit dem man sich über die fußballspezifischen Dinge austauschen kann". Gestern Abend haben sich beide denn auch zu einem persönlichen Gespräch getroffen - ganz ohne Telefon.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.03.2008, 10:31 Titel: |
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Neuer TuS-Geschäftsführer verbreitet Zuversicht
Loos will jeden Tag besser werden
Koblenz - Eigentlich war es eine gute Woche für TuS Koblenz. Der neue Geschäftsführer ist an Bord und hat jede Menge Motivation im Gepäck. "Ich möchte jeden Tag besser werden", sagte Wolfgang Loos bei seiner Vorstellung, ehe noch ein entscheidender Zusatz kam: "Das verlange ich dann auch von meinen Mitarbeitern."
Keine Frage, der künftige Hüter der Finanzen hat viel vor bei der TuS, wo er angesichts des aktuellen Arbeitsaufwands auch wohl kaum mit einem Acht-Stunden-Tag auskommen dürfte. Natürlich hat der 52-Jährige mit seinem Leitmotiv nicht die kickenden Angestellten bei TuS Koblenz gemeint, für deren Motivation nach wie vor Trainer Uwe Rapolder zuständig ist. Aber vielleicht stoßen die Worte von Loos ja auch bei den Balltretern auf offene Ohren, die in diesen Tagen um ihre Aufgaben nicht zu beneiden sind. Die Partie in Köln haben Rapolders Mannen zwar achtbar über die Runden gebracht, aber eben nichts Zählbares verbucht. Und jetzt geht's zum Tabellendritten nach Fürth, anschließend warten 1860 München und Borussia Mönchengladbach - nicht eben Laufkundschaft in der Zweiten Liga.
Solides Punkte-Polster
Da trifft es sich gut, dass die TuS schon 30 Punkte eingefahren und ein solides Acht-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze geschaffen hat. Geht es nach Rapolder, hätten es schon ein paar mehr sein können, "aber insgesamt spielen wir bis jetzt eine ordentliche Runde". Nur einmal, so fügt der Coach an, hätten die Koblenzer in dieser Saison eine "echte Drucksituation" gehabt, die mit dem 3:2 in Kaiserslautern aber letztlich souverän gemeistert und dem Pflichtsieg gegen Jena abgerundet wurde.
Entsprechend durfte Loos durchaus zu Recht behaupten, "dass die Mannschaft den Klassenverbleib schaffen wird, auch wenn noch ein paar Siege nötig sind". Genau genommen sind es drei, denn bei dem Schneckenrennen am Tabellenende werden in dieser Spielzeit wohl weniger als 40 Punkte reichen, um in der Liga zu bleiben. Ein Unterfangen, das in den ausstehenden elf Runden zu schaffen sein dürfte, zumal Loos große Stücke auf seinen künftigen Kompagnon Rapolder hält: "Er ist ein exzellenter Trainer, der sich bestens auskennt."
Herausforderung für Rapolder
Insofern ist auch die aktuelle Situation bei der TuS durchaus eine Herausforderung für Rapolder, der die Spannung hochhalten will und muss. Bloß keinen (gefährlichen) Schlendrian aufkommen lassen. Von unten fehlt der Druck, auch nach oben wird nichts mehr gehen - da muss man kein Fußballexperte sein. "Wir müssen einfach sehen, dass wir jetzt ein bisschen Fantasie in den Ablauf bringen", so Rapolder. Was im Bezug auf das Fürth-Spiel schon damit beginnt, dass der Trainer vermutlich von seinem Lieblings-System mit zwei defensiven Mittelfeldakteuren abweichen muss. Grund: Manuel Hartmann ist der einzig gesunde "Sechser" im Kader.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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