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Viel Lob und viel Arbeit für Loos

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 10:24    Titel: Viel Lob und viel Arbeit für Loos Antworten mit Zitat

TuS-Geschäfts­füh­rer freut sich auf Her­aus­for­derung

Viel Lob und viel Arbeit für Loos

Koblenz - Der Mann hat viele Pläne, aber auch viele Bau­stel­len: Wolfgang Loos ist der neue Geschäfts­füh­rer von TuS Koblenz - und der 52-Jährige steht beim Fußball-Zweit­ligis­ten vor der Her­aus­for­derung, binnen kürzester Zeit abseits des Rasens die Weichen für die kommende Spielzeit zu stellen.

- FOTO -
Ein Trio für die TuS: Der neue Geschäfts­füh­rer Wolfgang Loos (Mitte) freut sich auf die Zusam­men­arbeit mit Präsident Rüdiger Ster­zen­bach (links) und Trainer Uwe Rapolder.

Wolfgang Loos hat sich gleich schon mal unbeliebt gemacht. "Seit ich hier bin, klagt der Trainer, dass seine Handy-Rechnung rapide ange­stie­gen ist", flachste der Mann, der im Moment ver­ständ­licher­weise viel Rede­bedarf hat. Loos, 52, seit zwei Tagen Geschäfts­füh­rer bei Fußball-Zweit­ligist TuS Koblenz, sprüht nicht nur vor Taten­drang, sondern hat zudem auch gleich jede Menge zu tun. Seine vor­ran­gige Aufgabe: die Lizen­zie­rungs-Unter­lagen absch­ließend durch­zuar­bei­ten und auf den Weg zur Deutschen Fußball-Liga zu bringen. Am Montag muss das Ganze in Frankfurt auf dem Tisch liegen.

"Wir müssen den Nachwuchs weiter nach vorn bringen"

Loos stand bis Ende Februar beim 1. FC Saar­brü­cken unter Vertrag, davor wirkte er bei Eintracht Braun­schweig, Dynamo Dresden und dem 1. FC Köln. "Ich hatte das Glück, dass ich bei Tra­diti­ons­ver­einen arbeiten konnte, wo die Struk­turen und das Umfeld stets schon aus­geprägt waren", sagte Loos im Rahmen der offi­ziel­len Prä­sen­tation in der Koblenzer Lotto-Zentrale, "aber im Fußball kann man eben nicht nur auf die Ver­gan­gen­heit bauen." Anders aus­gedrückt: Den neuen Macher abseits des Rasens reizt die Aufgabe, die TuS nach­hal­tig im Pro­fifuß­ball zu eta­blie­ren. An Ideen und Konzepten mangelt es jeden­falls nicht. "Wir müssen den Nachwuchs weiter nach vorn bringen", sagt Loos, "allein schon wegen der Local-Player-Regel ist es wichtig, dass wir mehr Leute aus den eigenen Reihen her­anzie­hen." Als Fernziel schwebt dem neuen Geschäfts­füh­rer eine U23 in der Oberliga vor, die A- und B-Junioren sollten nach Mög­lich­keit den Sprung in die Bun­des­liga schaffen.

Neben den Visionen hat Loos vor allem über 20 Jahre im Profi-Geschäft auf dem Buckel, diesen Erfah­rungs­schatz will sich nun die TuS zunutze machen. "Wolfgang Loos weiß, wovon er spricht. Ich habe ihn als absoluten Experten ken­nen­gelernt", lobt der Auf­sichts­rats-Vor­sit­zende Walt­erpe­ter Twer den neuen Mit­arbei­ter, "oft kommt es ja gerade auf die Details an."

Auch von Rüdiger Ster­zen­bach gab's reichlich Ver­trau­ens­vor­schuss für Loos, wobei der TuS-Präsident allem Anschein nach sehr zufrieden mit der Wahl seines Nach­fol­gers auf dem Posten des Geschäfts­füh­rers ist. "Zwischen uns hat gleich in den ersten Gesprächen die Chemie gestimmt", sagte Ster­zen­bach, "es ist eine Freude, mit ihm zusam­men­zuar­bei­ten."

"Team­player"

Dass sich der TuS-Chef nun nicht mehr auf das Tages­geschäft, sondern auf seine Kon­troll­funk­tion beschrän­ken kann, ist letztlich nicht nur juris­tisch zwingend, sondern auch die Kon­sequenz seiner Ankün­digung ("Ich sehe mich eher als Präsident denn als Geschäfts­füh­rer") während der jüngsten Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Ange­sichts der Vor­schuss­lor­bee­ren wollte auch Loos nicht zurück­ste­hen. "Es wurde auf allen Ebenen enorm viel Arbeit geleistet, sonst hätte die Mann­schaft ja jetzt nicht schon 30 Punkte auf dem Konto", so der neue Manager, der sich als "Team­player" sieht. Gemeinsam mit Uwe Rapolder wird er auch die Planungen für die neue Saison vor­antrei­ben, wobei der Coach schon mal anmerkte, "dass es in der Natur der Sache liegt, dass Trainer und Manager nicht immer einer Meinung sind".

Ver­ständ­lich, Rapolder ist und bleibt der Sport­liche Leiter, Loos ist der Herr der Finanzen. Was nichts daran ändert, dass auch der Koblenzer Chef­trai­ner froh ist, einen Experten an seiner Seite zu haben, "mit dem man sich über die fuß­ball­spe­zifi­schen Dinge aus­tau­schen kann". Gestern Abend haben sich beide denn auch zu einem per­sön­lichen Gespräch getroffen - ganz ohne Telefon.

Sven Sabock - Foto: Thomas Frey

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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Wohnort: Koblenz-Güls

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Neuer TuS-Geschäfts­füh­rer ver­brei­tet Zuver­sicht

Loos will jeden Tag besser werden

Koblenz - Eigent­lich war es eine gute Woche für TuS Koblenz. Der neue Geschäfts­füh­rer ist an Bord und hat jede Menge Moti­vation im Gepäck. "Ich möchte jeden Tag besser werden", sagte Wolfgang Loos bei seiner Vor­stel­lung, ehe noch ein ent­schei­den­der Zusatz kam: "Das verlange ich dann auch von meinen Mit­arbei­tern."

Keine Frage, der künftige Hüter der Finanzen hat viel vor bei der TuS, wo er ange­sichts des aktuellen Arbeits­auf­wands auch wohl kaum mit einem Acht-Stunden-Tag auskommen dürfte. Natürlich hat der 52-Jährige mit seinem Leitmotiv nicht die kickenden Ange­stell­ten bei TuS Koblenz gemeint, für deren Moti­vation nach wie vor Trainer Uwe Rapolder zuständig ist. Aber viel­leicht stoßen die Worte von Loos ja auch bei den Ball­tre­tern auf offene Ohren, die in diesen Tagen um ihre Aufgaben nicht zu beneiden sind. Die Partie in Köln haben Rapolders Mannen zwar achtbar über die Runden gebracht, aber eben nichts Zählbares verbucht. Und jetzt geht's zum Tabel­len­drit­ten nach Fürth, ansch­ließend warten 1860 München und Borussia Mön­chen­glad­bach - nicht eben Lauf­kund­schaft in der Zweiten Liga.

Solides Punkte-Polster

Da trifft es sich gut, dass die TuS schon 30 Punkte ein­gefah­ren und ein solides Acht-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze geschaf­fen hat. Geht es nach Rapolder, hätten es schon ein paar mehr sein können, "aber insgesamt spielen wir bis jetzt eine ordent­liche Runde". Nur einmal, so fügt der Coach an, hätten die Koblenzer in dieser Saison eine "echte Druck­situa­tion" gehabt, die mit dem 3:2 in Kai­sers­lau­tern aber letztlich souverän gemeis­tert und dem Pflicht­sieg gegen Jena abge­run­det wurde.

Ent­spre­chend durfte Loos durchaus zu Recht behaupten, "dass die Mann­schaft den Klas­sen­ver­bleib schaffen wird, auch wenn noch ein paar Siege nötig sind". Genau genommen sind es drei, denn bei dem Schne­cken­ren­nen am Tabel­lenende werden in dieser Spielzeit wohl weniger als 40 Punkte reichen, um in der Liga zu bleiben. Ein Unter­fan­gen, das in den aus­ste­hen­den elf Runden zu schaffen sein dürfte, zumal Loos große Stücke auf seinen künftigen Kompagnon Rapolder hält: "Er ist ein exzel­len­ter Trainer, der sich bestens auskennt."

Her­aus­for­derung für Rapolder

Insofern ist auch die aktuelle Situation bei der TuS durchaus eine Her­aus­for­derung für Rapolder, der die Spannung hoch­hal­ten will und muss. Bloß keinen (gefähr­lichen) Schlen­drian aufkommen lassen. Von unten fehlt der Druck, auch nach oben wird nichts mehr gehen - da muss man kein Fuß­ball­experte sein. "Wir müssen einfach sehen, dass wir jetzt ein bisschen Fantasie in den Ablauf bringen", so Rapolder. Was im Bezug auf das Fürth-Spiel schon damit beginnt, dass der Trainer ver­mut­lich von seinem Lieblings-System mit zwei defen­siven Mit­tel­feldak­teu­ren abweichen muss. Grund: Manuel Hartmann ist der einzig gesunde "Sechser" im Kader.

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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