Mael Im Kader der 1.

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Verfasst am: 10.03.2011, 17:42 Titel: TuS-Zukunft: Loos und Sander schlagen Alarm |
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Koblenz - Droht dem Drittliga-Fußball in Koblenz das Ende? Zumindest schlagen Trainer Petrik Sander und Geschäftsführer Wolfgang Loos im Vorfeld des Heimspiels gegen Wacker Burghausen Alarm und fordern massive strukturelle Verbesserungen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins zu sichern.
"Wir sind in der glücklichen Lage, in einer so frühen Phase der Saison Planungssicherheit zu haben. Aber es passiert nichts", sagt Sander. Damit meint der Trainer noch nicht einmal seine persönliche Situation um die ungeklärte Vertragsverlängerung. Vielmehr liegt dem 50-Jährigen die Zukunft seiner Mannschaft am Herzen, deren sportliche Entwicklung angesichts der schlechten wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen im Sand zu verlaufen droht. "Das stimmt mich sehr traurig", so Sander, "und ich weiß nicht, wie lange ich mir das noch angucken soll." Dabei ist der Coach eigentlich der festen Überzeugung, "dass wir mit zwei, drei Verstärkungen durchaus andere Ziele in Angriff nehmen könnten".
Für Loos, dessen Vertrag ebenso wie der von Sander am 30. Juni ausläuft, sind in erster Linie die enormen Stadionkosten ein massives Problem, die den Handlungsspielraum des Klubs erheblich einschränken. "Wenn in dieser Stadt nicht bald eine Stadionphilosphie entwickelt wird, geht hier demnächst bald alles den Bach runter", sagt Loos und zeichnet ein düsteres Bild. Während in Städten wie Dresden, Braunschweig, Offenbach oder auch Heidenheim die Stadien neu- oder umgebaut werden, sieht sich Loos im völlig veralteten Stadion Oberwerth einer weiteren Steigerung der Kosten gegenüber.
"Man muss sich fragen, ob Fußball auf dem Niveau in dieser Stadt noch gewünscht ist", so der Geschäftsführer, der ähnlich wie der Trainer offen lässt, ob er unter diesen widrigen Umständen auch künftig arbeiten will: "Ich werde mir in aller Ruhe überlegen, wie es weitergeht."
Wie Loos die Hutschnur platzte: Video folgt
Quelle: Rhein-Zeitung, online, 10.03.11 / 14.49 Uhr _________________ Lass die andern Deutschland sein, wir sind einfach Koblenz, denn hier sind wir daheim....... |
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