Mael Im Kader der 1.

Anmeldedatum: 29.01.2009 Beiträge: 475 Wohnort: Bendorf
|
Verfasst am: 04.05.2011, 19:46 Titel: TuS verhandelt mit potenziellem Investor |
|
|
|
Quelle: Rhein-Zeitung, online
http://www.rhein-zeitung.de/sport/regionalsport/regiona...._arpage,2.html#articletop
TuS Koblenz - Nach dem Rückzug von Walterpeter Twer als Mitgesellschafter bei TuS Koblenz arbeitet der Fußball-Verein fieberhaft daran, neue Geldgeber zu finden und damit den Fortbestand in der Dritten Liga zu sichern.
Der Verleger unserer Zeitung und Aufsichtsrats-Vorsitzende hatte sich dazu entschlossen, seine 49 Prozent der Anteile an der TuS Koblenz GmbH in Höhe von 1,6 Millionen Euro für einen Euro an den Klub zurückzugeben, um der TuS die Möglichkeit zu geben, sich neu aufzustellen. Gleichzeitig bleibt der Mittelrhein-Verlag dem Verein in der kommenden Saison als Sponsor erhalten.
"Wir sind Herrn Twer für diesen Schritt sehr dankbar", sagt TuS-Präsident Werner Hecker, "wir haben somit die Chance, die fehlenden Mittel im Rahmen der Lizenzierung über andere Geldgeber zu akquirieren." Konkret: Die Verantwortlichen sind dabei, einen potenziellen Investor zu suchen, der die 49 Prozent Anteile erwirbt und damit einen nicht unerheblichen Teil zur Rettung der TuS beiträgt. Laut Twer klafft mit Blick auf die Finanzierung der anstehenden Spielzeit in der Kasse ein Loch von 1,6 Millionen Euro. Um die Lizenz-Bedingungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu erfüllen, bleibt noch bis zum 1. Juni Zeit - die Verhandlungen mit möglichen Interessenten stehen demnach unter enormem Zeitdruck.
Offenbar stehen die Chancen aber gar nicht so schlecht, in Koblenz das drohende Aus im Profifußball abwenden zu können. Schon seit geraumer Zeit laufen Gespräche mit einem möglichen Geldgeber, der nicht abgeneigt scheint, der TuS zu helfen. "Wir sind schon länger in Kontakt, weil wir ja ohnehin auf der Suche nach weiteren Sponsoren sind", sagt Hecker und fügt an: "Ich bin zuversichtlich, dass die Verhandlungen zu einem positiven Ende führen." Bei dem möglichen Partner handelt es sich um ein in der Region ansässiges Großunternehmen. Zu Namen und Details wollte sich Hecker nicht äußern.
Der 60-Jährige steht mit den Verantwortlichen des Vereins in den kommenden Wochen vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. Nach dem Rückzug von Twer rückt Hecker vorerst kommissarisch an die Spitze des Aufsichtsrats - zumal die TuS Koblenz e.V. dann formal 100 Prozent der Anteile an der TuS Koblenz GmbH besitzt.
Vorrangige Aufgabe ist dabei, die wirtschaftlichen Bedingungen zu erfüllen und die Voraussetzungen zu schaffen, um vom DFB die Lizenz für die neue Spielzeit zu erhalten. Gleichzeitig stehen derzeit aber auch Verhandlungen mit Geschäftsführer Wolfgang Loos an, dessen Vertrag am 30. Juni endet. Der Verbleib von Loos ist nach wie vor offen. Im Rahmen der Lizenzierung ist aber zwingend erforderlich, dass ein als GmbH geführter Drittligist dem DFB einen Geschäftsführer meldet. "Ich gehe davon aus, dass wir diese Vorgabe erfüllen", sagt Hecker, "und ich gehe davon aus, dass dieser Geschäftsführer Wolfgang Loos sein wird." Loos selbst hält sich dazu bedeckt: "Zu meiner persönlichen Situation möchte ich mich derzeit nicht äußern."
Sollten sich beide Parteien in den kommenden Tagen oder Wochen über eine weitere Zusammenarbeit einig werden, wird Loos im Anschluss versuchen, den von allen Seiten geschätzten Trainer Petrik Sander zu einem Verbleib in Koblenz zu bewegen - was nicht einfach werden wird. Der Vertrag des Coaches läuft ebenfalls am Saisonende aus, Sander knüpft sein Weitermachen in Koblenz an die Vorgabe, dass der aufstrebende, aber zu dünn bestückte Kader mit zwei bis drei etablierten Akteuren verstärkt wird.
Von unserem Redakteur
Sven Sabock _________________ Lass die andern Deutschland sein, wir sind einfach Koblenz, denn hier sind wir daheim....... |
|