TUS_Ahrtal Kapitän der 1.

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Verfasst am: 15.11.2010, 09:30 Titel: TuS schießt sich zurück ins Mittelfeld |
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Mit einem 3:0 gegen Sandhausen haben die Blau-Schwarzen die erste Drucksituation der Saison beeindruckend gemeistert und den Sprung ins Tabellenmittelfeld geschafft.
„Das war ein enorm wichtiger Sieg“, war Marcus Steegmann die Erleichterung förmlich anzusehen. Nahezu alle Konkurrenten in der Abstiegszone hatten tags zuvor gepunktet, noch dazu waren die Koblenzer zuletzt schleichend in Richtung der unteren Gefilde gerutscht. Mit dem deutlichen Erfolg sind erst einmal alle Zweifel gewichen, die TuS liegt wieder auf Kurs. 20 Punkte, Platz neun, sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz – das kann sich am Ende des 16. Spieltags sehen lassen.
Steegmann selbst hatte daran einen gehörigen Anteil. Nachdem der 31-Jährige in der Vorwoche beim 0:0 in Saarbrücken noch einen Elfmeter verschossen hatte, zeigte er sich gegen Sandhausen nervenstark und traf in der 31. Minute vom Punkt. „Der Trainer hat gesagt, ich soll selbst entscheiden, ob ich schieße“, gab es für den Angreifer kein Zögern. Sein satter Schuss unter die Latte brachte das 2:0. Zuvor hatte Lukas Nottbeck nach einer Viertelstunde mit einem sattem Volleyschuss aus 18 Metern das 1:0 erzielt und damit den Grundstein zum Erfolg gelegt.
Eigentlich war die Partie nach den beiden frühen Toren schon durch, weil die Gäste kein gleichwertiger Kontrahent waren. „Wir hatten mehr Gegenwehr erwartet“, berichtete Thomas Gentner später. Der Linksverteidiger lieferte im Übrigen einen blitzsauberen Auftritt ab, was möglicherweise auch daran lag, dass sein Bruder Christian aus Stuttgart angereist war und auf der Tribüne saß. „Das gibt schon einen Extra-Schub“, gestand Thomas Gentner ein.
Zum Mann des Tages wurde indes Steegmann, der in der 57. Minute eine Vorlage von Thomas Klasen zum 3:0 verwertete und sich die ungleichen Kräfteverhältnisse damit auch im Ergebnis widerspiegelten. „Wir haben endlich auch mal die Chancen besser genutzt, das hat uns die nötige Sicherheit gegeben“, nannte der Routinier den Schlüssel zum Erfolg. Noch dazu, so wusste Steegmann, „haben wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“. Letztlich hätten es sogar noch ein paar mehr sein können, ja müssen.Trainer Petrik Sander durfte sich am Ende neben dem Ergebnis vor allem darüber freuen, dass sein taktischer Winkelzug mit Dennis Brinkmann aufgegangen war. Der TuS-Kapitän rückte aus dem Mittelfeld immer wieder in die Viererkette ein, um das Innenverteidiger- Duo Haben/Bender zu unterstützen. Neben dem souverän agierenden Haben gab's vom Coach ein Sonderlob für Bender.
Weil Ole Kittner in der kommenden Woche beim FC Bayern II wieder mitmischen darf, steht dem Trainer in der Abwehr sogar eine Härtefall-Entscheidung bevor. Dafür wird im Mittelfeld ein Platz frei, Christian Pospischil ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.
Quelle:Rheinzeitung.de |
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