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TuS: Nervenkrieg bis zum Schluss

 
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Koblenzer
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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 09:47    Titel: TuS: Nervenkrieg bis zum Schluss Antworten mit Zitat

TuS: Nervenkrieg bis zum Schluss

Sport Welche Rolle spielt die Stadt Koblenz bei der Suche nach rettenden Bürgschaften?

...

Während der Mittelrhein-Verlag rasch für Klarheit sorgte, um der TuS mit einer Bürgschaft von insgesamt 600 000 Euro eine Überlebenschance zu eröffnen, löste die ablehnende Haltung der Stadt große Enttäuschung aus: „Wir waren ganz sicher, dass wir die Bürgschaft von den Stadtwerken bekommen“, so ein regelmäßiger Teilnehmer der TuS-Krisenrunden. „Schließlich wären die Bürgschaften nicht mit einem hohen Risiko verbunden: Denn wir waren uns immer einig, dass wir in der Regionalliga mit dem geplanten Etat auskommen müssen und diese Bürgschaften auf keinen Fall gezogen werden dürfen.“

Am Abend des Fronleichnamtages jedoch teilte der Oberbürgermeister den TuS-Verantwortlichen für sie überraschend mit, eine städtische Bürgschaft in Höhe von 250 000 Euro werde es nicht geben. Für die Vereinsverantwortlichen ein herber, existenzbedrohender Rückschlag.

Wie aber war es zur Diskussion um eine städtische Bürgschaft gekommen? In der außerordentlichen Hauptversammlung von TuS Koblenz am Mittwoch vergangener Woche hatte TuS-Präsident Professor Werner Hecker von einem morgendlichen Telefongespräch mit der Stadtspitze berichtet: „Ich habe heute Morgen mit dem OB telefoniert und habe ihn gebeten, eine noch fehlende Bürgschaft über 250 000 Euro über die Stadtwerke Koblenz uns zukommen zu lassen. Er war darüber nicht sehr ,amused‘, wie man sich vorstellen kann. Aber, er hat gesagt: ,Okay, ich geh da ran!'“

In öffentlichen Erklärungen räumte Hofmann-Göttig ein: „Es wurde darüber nachgedacht. Nachdem ich immer wieder aufgefordert wurde, eine solche (Bürgschaft, Anmerkung der Red.) zu geben, erschien es mir verantwortlich, nicht einfach ungeprüft abzuwinken.“ Er selbst aber habe sich stets gegen städtische Bürgschaften ausgesprochen. In einer „Eil-Sondersitzung“ der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke sei ein solches Ansinnen dann einstimmig abgelehnt worden, bei seiner Enthaltung. bur

RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 28. Juni 2011, Seite 15.
_________________
100 Jahre TuS Koblenz 1911
und Tschüss,
kein Forum, kein Stadion mehr???


Zuletzt bearbeitet von Koblenzer am 28.06.2011, 11:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Waeller59
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Beiträge: 2374

BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich OB wäre, würde ich den MRV so einen vor den Bug geben, dass die auf monate Schlagseite hätten.
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Silver Surfer
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Beiträge: 400

BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 11:19    Titel: Re: TuS: Nervenkrieg bis zum Schluss Antworten mit Zitat

Koblenzer hat Folgendes geschrieben:
er hat gesagt: ,Okay, ich geh da ran!'“

In öffentlichen Erklärungen räumte Hofmann-Göttig ein: „Es wurde darüber nachgedacht. Nachdem ich immer wieder aufgefordert wurde, eine solche (Bürgschaft, Anmerkung der Red.) zu geben, erschien es mir verantwortlich, nicht einfach ungeprüft abzuwinken.“ Er selbst aber habe sich stets gegen städtische Bürgschaften ausgesprochen. In einer „Eil-Sondersitzung“ der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke sei ein solches Ansinnen dann einstimmig abgelehnt worden, bei seiner Enthaltung.


Was will die RZ ständig dem OB an den Kragen?! Im Artikel schreiben sie, dass der OB ein Okay gegeben hat, aber das Okay heißt auch "ich versuche es" und nicht "bin einverstanden".

Der OB hats versucht, aber es wurde einstimmig abgelehnt. Was will man dann noch dem OB vorwerfen?
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Dr. Socrates
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Wohnort: Koblenz

BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Cäptn Silver: Die RZ wird nie aufhören dem OB Vorwürfe zu machen únd sich selbst in ein tolles Licht zu stellen. Mögen die Anschuldigungen auch noch so abstrus sein. Der "durchschnittliche Leser" blickt eh nicht mehr durch.

Gruß Doc
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rancher
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Ausschluss

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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Bleibt dennoch die Frage, bzw. die Enttäuschung, warum die Bürgschaft von der Stadt nicht gewährt wurde, vor allem wenn es aus dem TuS-Krisenstab heißt:

"Schließlich wären die Bürgschaften nicht mit einem hohen Risiko verbunden: Denn wir waren uns immer einig, dass wir in der Regionalliga mit dem geplanten Etat auskommen müssen und diese Bürgschaften auf keinen Fall gezogen werden dürfen.“
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TUS-Käppi
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BeitragVerfasst am: 30.06.2011, 02:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bürgschaften von Stadt und Land stand doch EU-Recht entgegen oder hab' ich da was falsch im Ohr? Egal wie: die Stadt hat sich von Anfang des Milanmärchens an nicht eben großartig kooperativ gezeigt; als Twer gäbe ich denen auch langen Hafer, bornierten Unternehmermackern spuckt man als Politikhansel eben nie ungestraft in die Suppe. Kann man auch mal so sehen. Auf Dauer wird man als Politiker bei sowas schlecht aussehen, die Medien sitzen am längeren Hebel, das Publikum glaubt das, was die raustun und wer guckt sich im Netz ein Bürgermeistertagebuch an?
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