chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 27.11.2007, 14:02 Titel: TuS nähert sich den eigenen Vorgaben |
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Breiter Kader als Basis
TuS nähert sich den eigenen Vorgaben
Koblenz - 1,357. Diese Zahl ist eigentlich ganz ordentlich, aber für Uwe Rapolder ist 1,5 der Maßstab. 1,5, das ist jener Wert, den der Trainer von TuS Koblenz anpeilt, um mit dem Verein ohne Ängste und Nervenbelastung durch die Saison zu kommen.
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Wechselhaft wie die gesamte TuS: Marko Lomic, der sich zuletzt deutlich verbessert hat.
Soll heißen: Ein Schnitt von 1,5 Zählern pro Spiel garantiert nach 34 Spieltagen stolze 51 Punkte, mit denen man fern der Abstiegsplätze durchs Ziel laufen würde - in der Vorsaison hätte das sogar zu Platz acht gereicht. Nach nunmehr 14 Runden steht eben jener Wert von 1,357 zu Buche, der die Koblenzer mit 19 Punkten auf Platz zehn ausweist. Maßgeblichen Anteil daran hat der 2:0-Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden, der die TuS in allen Belangen nach vorne gebracht hat. Fußball hat eben auch mit Mathematik zu tun.
Nun sind die Koblenzer aber weit davon entfernt, berechenbar zu sein. Schon mehrfach in dieser Hinrunde schien die TuS auf dem Weg zu mehr Kontinuität in Sachen Spielweise und Punktausbeute. Zum Beispiel nach dem 3:0 gegen Fürth und dem 2:2 bei 1860 München, dem ein 0:5 gegen Borussia Mönchengladbach folgte. Dass die TuS seinerzeit trotz der Klatsche gar nicht so miserabel auftrat, wie es das Ergebnis vermuten lässt, ist bekanntermaßen für die Tabelle nicht relevant.
Ziel: Mehr Konstanz
Nun, nach dem 2:0 in Wiesbaden wird Rapolder den nächsten Versuch unternehmen, seinem Kader zu mehr Konstanz zu verhelfen - der TuS ist es in dieser Saison noch nicht gelungen, mit einer Serie ihren sichtbaren Aufwärtstrend mit Punkten zu untermauern. Immerhin, so findet Mittelfeldspieler Manuel Hartmann, "zeigt sich das Potenzial der Mannschaft auch langsam in der Tabelle". Was vor allem, wie in Wiesbaden zu beobachten, in erster Linie an der Breite des Kaders liegt. Anders als in den Vorjahren, sind die Koblenzer in der Lage, Verletzungen zu kompensieren. Man stelle sich vor, zum Beispiel ein Evangelos Nessos hätte der TuS nach dem Aufstiegsjahr wie derzeit ein halbes Jahr gefehlt. Zwei Tore, drei Vorlagen hatte der unermüdliche Teamarbeiter in diesem Zeitraum zum Mannschaftsergebnis beigesteuert, ehe ihm vor der Winterpause langsam die Kräfte ausgingen. Ein Phänomen, das sinnbildlich für die gesamte TuS stand, die sich mit letzter Kraft in die Winterpause schleppte. Nach furiosem Auftakt gab's vor dem Hinrunden-Abschluss vier Niederlagen in Folge.
Nun, da die Koblenzer noch drei Partien austragen müssen, stehen die Chancen ungleich besser als im Vorjahr, um mit mehr als 20 Punkten Weihnachten feiern zu können. "Im Moment sind wir nur zwei Punkte hinter unserem Richtwert zurück", rechnete Rapolder in Wiesbaden vor. Dass er dabei ernst statt selbstzufrieden drein schaute, zeigt, dass er seiner begabten Mannschaft, die sich bislang als Wundertüte präsentiert hat, wohl noch nicht recht über den Weg traut. Mit einem Dreier gegen Hoffenheim wäre die Skepsis ein Stück weit verflogen. Ganz nebenbei läge die TuS dann bei einem Wert von 1,46.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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