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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 21.01.2008, 11:15 Titel: TuS Koblenz - Hertha BSC Berlin 0:0 |
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TuS Koblenz - Hertha BSC Berlin 0:0
TuS beginnt mit der Feinarbeit
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Gelungener Härtetest für TuS Koblenz: Fatmir Vata im Duell mit Herthas Raffael
Koblenz - Am Ende wurden die Beine schwer, aber das Ergebnis war respektabel. Mit einem Unentschieden gegen Hertha BSC Berlin zeigte Fußball-Zweitligist TuS Koblenz, dass er zwei Wochen vor dem Rückrundenstart auf dem richtigen Weg ist.
Bis zum 3. Februar und dem Spiel gegen Mainz 05 kann noch viel passieren, aber die Anzeichen verdichten sich, dass bei TuS Koblenz weite Teile der Rückrunden-Startelf bereits gefunden sind. Dies war die wesentliche Erkenntnis nach dem 0:0 des Fußball-Zweitligisten im Testspiel gegen Bundesligist Hertha BSC Berlin. Eine Partie, in der beide Mannschaften vornehmlich darum bemüht waren, geordnet aufzutreten, und in der die TuS über 90 Minuten ein ebenbürtiger Gegner war.
"Ach, das kann sich alles noch ändern", gab sich TuS-Trainer Uwe Rapolder anschließend noch ziemlich unverbindlich, "im Prinzip habe ich im Moment 15 Spieler, die ich von Beginn an einsetzen kann."
Zweitligist lässt im Test gegen Hertha BSC Berlin keinen Klassenunterschied erkennen
Verständlich, dass sich der Coach noch nicht öffentlich festlegen will, schließlich geht im Trainingslager in Bad Bertrich ab Mittwoch der Kampf um die Plätze in die entscheidende Phase. Nach den Eindrücken aus der Partie gegen Berlin sind die Neu-Koblenzer Gabriel Fernandez und Njazi Kuqi zwei der Anwärter, die sich auf Augenhöhe mit den Kollegen bewegen. Vor allem der Argentinier mit der Nummer 20 deutete in der ersten Halbzeit an, dass er mit seinem linken Fuß den "tödlichen Pass" in die Spitze spielen kann. Zudem hatte er nach Flanke von Du-Ri Cha in der 34. Minute die beste TuS-Chance, traf aus acht Metern den Ball aber nicht voll.
Aber gerade dem 30-Jährigen dürften die anstehenden Tage von Bad Bertrich gut tun, um die richtige Mischung zwischen Risiko und klaren Aktionen zu finden. Bisweilen wählte der Argentinier auf dem Weg nach vorn die komplizierte Lösung - nach gerade einmal zwei Wochen im neuen Trikot sind Abstimmungsprobleme nachvollziehbar.
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Auch Neuzugang Njazi Kuqi (gegen Malik Fathi) steckte in den Zweikämpfen nicht zurück und wurde gegen die Hauptstädter am Ende mit einem achtbaren 0:0 belohnt. Fotos: Thomas Frey
Gleiches gilt für Kuqi, der freilich ein völlig anderer Spielertyp ist. Der kantige Angreifer setzte seinen Körper geschickt ein, um Bälle zu sichern, kam gegen die Herthaner aber nicht in torgefährliche Situationen. "Man hat insgesamt gesehen, dass die Jungs Gas geben", sagte Rapolder, "es waren gute Ansätze da." Zumindest in der Rückwärtsbewegung trifft das uneingeschränkt zu. Die Koblenzer erlaubten der Hertha während der gesamten 90 Minuten kaum eine klare Chance. "Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die eigentlich zu den Top-Teams in der Bundesliga gehört", meinte TuS-Angreifer Fatmir Vata, "insofern können wir sehr zufrieden sein."
Dabei musste Kapitän Anel Dzaka einmal mehr reichlich Defensivarbeit leisten, nachdem er durch Goran Sukalos Oberschenkelverletzung dessen Position im zentralen Mittelfeld eingenommen hat. Gut möglich, dass er sich vorerst mit diesem Arbeitsplatz anfreunden muss, die Genesung des Slowenen zieht sich länger als geplant hin. "Goran trainiert noch nicht mit der Mannschaft, insofern wird es bis zum Mainz-Spiel langsam knapp", so Rapolder.
Rapolder zufrieden
Wirklich bange sein muss ihm deshalb freilich nicht. Dank der taktischen Grundlagen stimmen die Abläufe in der Mannschaft, wenn auch die letzte Konsequenz fehlte. "Wir hatten am Ende sicher auch etwas müde Beine", ließ Vata wissen, "aber das ist in dieser Phase der Vorbereitung normal." Vielleicht war das gestern auch der Grund für die überschaubare Zahl an Tormöglichkeiten. Auch daran wird in Bad Bertrich gefeilt, unter Rapolders Sammelbegriff "Tore schießen" steht den TuS-Kickern ein angenehmer Schwerpunkt ihrer Arbeit bevor.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 21.01.2008, 11:16 Titel: |
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TuS-Mittelfeldspieler nach 0:0 im Interview
Hartmann: Es gibt noch Luft nach oben
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Kann mit seiner Entwicklung bei der TuS zufrieden sein: Mittelfeldspieler Manuel Hartmann. Foto: Th. Frey
Koblenz - Er zählte bei TuS Koblenz zu den positiven Überraschungen in der Hinrunde und ist gleich in seiner ersten Zweitliga-Saison mehr als nur eine Alternative auf der Sechser-Position vor der Abwehr. Im Testspiel gegen Hertha BSC Berlin genoss Manuel Hartmann erneut das Vertrauen von Trainer Uwe Rapolder - und leitete aus der Mittelfeldzentrale etliche Offensivaktionen ein.
Herr Hartmann, Sie haben 90 Minuten gegen die Hertha durchgespielt - ein gutes Omen für die Rückrunde?
Das wäre schön, denn bisher ist es in der Vorbereitung für mich gut gelaufen. Stammspieler möchte natürlich jeder werden, aber ich habe bisher ja schon mehr erreicht, als ich dachte. Wenn man aus der Regionalliga kommt und in 15 von 17 Spielen in der Zweiten Liga auf dem Platz steht, dann sollte man zufrieden sein. Ich habe mich jetzt in Koblenz akklimatisiert und möchte mich in der Rückrunde weiterentwickeln und mein Potenzial voll ausschöpfen. Nach oben gibt es für mich sicher noch Luft, und Zeit habe ich mit 24 Jahren auch noch.
Auf der Position des Sechsers ist die Konkurrenz im TuS-Kader groß, nicht nur wegen Goran Sukalo.
Natürlich ist die Konkurrenz groß, aber Konkurrenz belebt ja das Geschäft. Ich habe bisher eher einen defensiven Sechser gespielt und für den Angriff vielleicht zu wenig getan. Heute habe ich die Bälle mehr gefordert und war wohl etwas offensiver als sonst. Ich gehe davon aus, dass wir alle von einem gut besetzten Kader profitieren. Und wenn ich auf der Bank sitzen sollte, ist das für mich kein Problem.
Wie werten Sie das Unentschieden gegen die Hertha - ein 0:0 der besseren Sorte?
Wir haben immerhin gegen einen Erstligisten gespielt, deshalb ist das 0:0 ein gutes Ergebnis für uns. Bei Hertha BSC haben zwar ein paar Stammspieler gefehlt, aber bei denen, die gespielt haben, konnte man doch sehen, was sie können. Wichtig ist in meinen Augen, dass es kein Spiel auf ein Tor war, sondern dass wir richtig gut mitgehalten haben. Wir haben wieder einmal zu Null gespielt, der Ball ist gut gelaufen, was fehlte, war die letzte Konsequenz im Abschluss.
Ein eigenes Tor für die TuS durften Sie bislang nicht bejubeln...
Doch, aber leider nur in der Vorbereitung im Sommer. Da hatte ich viermal getroffen, in der Spielen der Hinrunde jedoch nicht. Wenn ich jetzt in der Vorbereitung nicht treffe, ist das also nicht schlimm. Vielleicht gelingt mir ja dann in der Rückrunde ein Tor.
Das Gespräch führte Edgar Benz
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-3.html |
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