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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 20.03.2008, 10:13 Titel: TuS-Kicker wollen Klassenverbleib schnell sichern |
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TuS-Kicker wollen Klassenverbleib schnell sichern
Der Trend ist der Freund der Koblenzer
Koblenz - Spielverlagerung, Verschieben in der Abwehr, den Ballführenden unter Druck setzen, mit wenigen Kontakten zum Abschluss kommen: Trotz der zuletzt starken Bilanz von drei Siegen aus den letzten vier Spielen lässt es Trainer Uwe Rapolder bei TuS Koblenz alles andere als ruhig angehen. Taktische Arbeit steht auf dem Programm - und seine lernwilligen Schützlinge sind eifrig bei der Sache.
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Rückhalt der TuS: Torwart Dennis Eilhoff präsentierte sich zuletzt in starker Form. Im Liga-Endspurt warnt der 25-Jährige davor, die Zügel schleifen zu lassen.
"Wir sind noch nicht am Ziel", sagt Torwart Dennis Eilhoff, "es fehlen noch ein paar Punkte, um auf der sicheren Seite zu sein." 33 Zähler haben die Koblenzer nach dem jüngsten 1:0 bei der SpVgg Greuther Fürth nun schon beisammen, bei einem Sieg gegen 1860 München könnte die TuS die "Löwen" auf dem achten Platz ablösen. Mehr noch: Vermutlich würden schon zwei Erfolge reichen, um die existenziellen Sorgen los zu sein. Eine erfreuliche Aussicht, zumal Eilhoff festhält, "dass wir nun bewiesen haben, dass wir auch gegen eine Spitzenmannschaft der Liga gewinnen können". Was in Fürth zweifellos auch an dem Schlussmann lag, der mit einer blitzsauberen Leistung neues Selbstvertrauen tanken konnte.
Der Trend ist also derzeit der Freund der Koblenzer, die auf dem besten Weg sind, weitgehend sorgenfrei durch die Saison zu kommen. Eine Gewissheit dafür gibt es laut Eilhoff aber längst nicht. "Es darf keinen Unterschied machen, ob wir 22 oder 33 Punkte haben. Es gibt keinen Grund, sich auf die faule Haut zu legen", sagt der 25-Jährige und fügt ein mahnendes Beispiel an: "2003 hätten wir mit Arminia Bielefeld einen Sieg aus den letzten sechs Spielen gebraucht - und wir sind abgestiegen."
Personelle Lage entspannt sich
Dieses Horror-Szenario wird in Koblenz wohl nicht eintreten, zumal sich derzeit die personelle Lage leicht entspannt. Mittelfeldmann Goran Sukalo ist an seinem lädierten Oberschenkel zwar noch nicht völlig beschwerdefrei, trainiert aber mit der Mannschaft. Gleiches gilt für Branimir Bajic, der in Fürth wegen einer Verletzung am Zeh passen musste, am Sonntag gegen 1860 München aber vermutlich wieder mitmischen kann. Statt des befürchteten Bruchs hat der Bosnier lediglich eine Blessur an der Kapsel. Gut möglich, dass der gelernte Innenverteidiger ins Mittelfeld rückt, um dort den gelb-gesperrten Anel Dzaka zu vertreten.
Und dann gibt's auch noch eine Art Neuzugang für die Koblenzer: Nach seinem Kreuzbandriss ist Philipp Langen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und will sich nun Zug um Zug heranarbeiten.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 22.03.2008, 13:24 Titel: |
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Vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München
Rapolder arbeitet an den Details
Koblenz - Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen will TuS Koblenz die Gunst der Stunde nutzen und sich im Kampf um den Klassenverbleib vorzeitig (fast) aller Sorgen entledigen. Voraussetzung dafür: ein weiterer "Dreier" gegen den Tabellennachbarn vom TSV 1860 München.
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Der Oberschenkel als Achillesferse: TuS-Mittelfeldspieler Goran Sukalo (sitzend) kommt nach seiner Verletzung einfach nicht in die Gänge - trotz der heilenden Hände von TuS-Physiotherapeut Rainer Kowalsky (knieend) und Mannschaftsarzt Peter Billigmann (links).
Es liegt in der Natur und dem Wesen eines Trainers, dass er höchst selten zufrieden ist. Da macht Uwe Rapolder keine Ausnahme. Wobei der Chefcoach von TuS Koblenz an seinem Personal in diesen Tagen nur Kleinigkeiten auszusetzen hat. Vielmehr hat der 49-Jährige gerade nach dem 1:0 vor Wochenfrist bei der SpVgg Greuther Fürth den Eindruck gewonnen, dass die Leistungen der TuS in der medialen Aufarbeitung nicht die entsprechende Würdigung erhalten haben. "Ich kann nicht nachvollziehen, dass es vereinzelt so dargestellt worden ist, als würden wir nur mit Glück zu unseren Punkten kommen", ärgert sich Rapolder über manchen Fernsehbericht, in dem die TuS weithin als Defensiv-Bollwerk dargestellt wurde. "Das Gegenteil ist doch der Fall", erklärt der Coach, "wir haben auswärts das Spiel über weite Strecken kontrolliert - letztlich war unser 3-5-2 ein Offensivkonzept."
Image der grauen Maus
Die überregionalen Einschätzungen hängen möglicherweise auch mit dem Image der grauen Maus zusammen, das den Koblenzern noch ein Stück weit anhaftet - der Weg hin zu einer bundesweit anerkannten Marke ist lang und steinig. Einen weiteren Schritt dazu kann die TuS am Ostersonntag gegen den TSV München setzen, mit einem Sieg würde sich die Elf sogar auf den achten Rang hieven. Wobei die erfreuliche Platzierung eher ein angenehmer Randaspekt ist, vielmehr reizt die stolze Marke von 36 Punkten - eine Zahl, die fast schon zum Klassenverbleib reichen dürfte. Um sich diesem Ziel zu nähern, sieht Rapolder im Vergleich zum Fürth-Spiel nur Kleinigkeiten, die es besser zu machen gilt. Zum Beispiel das Defensivverhalten. "Wir haben immer wieder Phasen im Spiel, in denen wir vorne zu spät den Gegner anlaufen", erklärt der Coach, "daran müssen wir arbeiten."
Lob für die Gäste
Anders ausgedrückt: Gegen 1860 wird die Maßgabe an die TuS-Kicker sein, über 90 Minuten den Gegner möglichst fern vom eigenen Tor zu halten, um dann auch kürzere Wege zum gegnerischen Kasten zu haben. Ein Plan, der sich erfahrungsgemäß aber nur schwer umsetzen lässt, zumal Rapolder voll des Lobes über die Gäste ist: "Ich hatte 1860 eigentlich ganz weit vorne erwartet, aber sie hatten enormes Verletzungspech." Ungeachtet dessen zählen die "Löwen" mit 17 Punkten in der Fremde zu den Top-Teams der Liga. "Wir müssen zu Hochform auflaufen, um den 60ern beizukommen", ergänzt Rapolder, der im Vorfeld an der entsprechenden Strategie feilt. Vermutlich wird er wieder zum gewohnten 4-2-3-1-System zurückkehren, sicher ist das aufgrund diverser Unwägbarkeiten aber nicht. Möglicherweise darf sich auch Gabriel Fernandez neu beweisen, nachdem der Argentinier in Fürth durch seine schlampig vergebene Großchance fast zum Buhmann geworden wäre. "Ich bin sicher, dass bei ihm der Knoten aufgeht", stärkt Rapolder den filigranen Offensivmann. Schließlich verleihen Schöngeister jedem Verein die besondere Note.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.03.2008, 11:17 Titel: |
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TuS avanciert zum zweitbesten Rückrunden-Team
Eigentore begünstigen Koblenzer Höhenflug
Koblenz - TuS Koblenz ist auf dem besten Weg, die bislang sorgenfreie Saison abzurunden. Nach dem Erfolg gegen 1860 München hat das Team von Trainer Uwe Rapolder schon 36 Punkte auf dem Konto - neun Spieltage vor dem Saisonende ist der Abstiegskampf kein Thema mehr.
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Antreiber und Abräumer zugleich: Manuel Hartmann (rechts, im Duell mit Münchens Lars Bender) lieferte gegen die 60er eine starke Leistung ab und krönte seinen Auftritt mit dem Treffer zum 3:1-Endstand.
Goran Sukalo, in der Hinrunde vielleicht der Top-Akteur in Reihen von TuS Koblenz, hat 2008 noch kein Spiel über 90 Minuten absolviert. Abwehr-Routinier Branimir Bajic fehlt seit zwei Wochen wegen einer schmerzhaften Verletzung am Zeh, und gegen 1860 München fiel am Ostersonntag in Anel Dzaka auch noch die Seele des TuS-Spiels wegen der fünften Gelben Karte aus. Was den Rest des Koblenzer Kaders indes nicht daran hinderte, das Herz in beide Hände zu nehmen und die Erfolgsgeschichte der TuS in Liga zwei im Allgemeinen und die der Rückrunde im Besonderen fortzuschreiben. Trotz - oder vielleicht gerade wegen dieses Handicaps.
Mit dem 3:1 gegen die "Löwen" avanciert die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder jedenfalls hinter Hoffenheim zum zweitbesten Rückrunden-Team. 36 Punkte nach 25 Spieltagen haben zur Folge, dass Trainer und Spieler der TuS spätestens nach dem Erfolg gegen die Münchner für den Begriff Abstieg in ihrem Wortschatz keine Verwendung mehr haben.
Rapolder: "Charakter gezeigt"
Wobei sich die TuS-Akteure in jüngster Zeit nicht mehr allein damit zu begnügen scheinen, ihre Spiele "einfach so" zu gewinnen. Nein, Partien der TuS bieten darüber hinaus großen Unterhaltungswert, die jüngsten Koblenzer Erfolge beanspruchen zu Recht einen Stammplatz im Kuriositätenkabinett. Erst der Siegtreffer in Fürth in der dritten Minute der Nachspielzeit. Noch verrückter wurde es gegen 1860. Binnen sieben Minuten bescherten die Gäste der TuS durch zwei blitzsaubere Eigentore eine 2:1-Führung, nachdem sie in einer starken Anfangsphase zunächst ins Koblenzer Tor getroffen hatten. Doch innerhalb dieser sieben Minuten brachten sich die "Löwen" um den Erfolg und servierten diesen den Platzherren sozusagen auf dem Silbertablett.
"Natürlich wurde unser Erfolg heute durch den Spielverlauf und auch durch das nötige Glück begünstigt", gab Rapolder gerne zu. "15 Minuten lang", so der Koblenzer Trainer weiter, "haben wir kein Bein auf die Erde bekommen". Doch dann habe seine Mannschaft „Charakter gezeigt. Der TuS-Coach half ein wenig mit auf dem Weg zum Erfolg, indem er in Abwehr und Mittelfeld umstellte, Linksverteidiger Frank Wiblishauser als zweiten "Sechser" neben Manuel Hartmann postierte und Marko Lomic zurück in die Viererkette beorderte. Hartmann und Wiblishauser avancierten fortan neben den überaus zuverlässigen Innenverteidigern Andreas Richter und Matej Mavric zur TuS-Lebensversicherung. Mangelnde Durchschlagskraft im TuS-Sturm wusste die Münchner Abwehr locker zu kompensieren, indem sie die Koblenzer Tore gleich selber besorgte. Erst verlängerte Markus Thorandt einen Lomic-Freistoß per Kopf ins eigene Gehäuse (17.), sieben Minuten später benötigte Kollege Gregg Berhalter zwei Versuche fürs zweite Münchner Unglück an diesem Tage. Erst sprang sein Kopfball gegen die Latte des eigenen Kastens, von dort an das Bein des „Löwen-Abwehrchefs und von dort ins Tor. "Das ist verrückt, aber so ist Fußball", bewies der US-Boy anschließend, dass er zudem über ein breites Repertoire an Floskeln verfügt.
Platz für ein weiteres Kuriosum?
36 Punkte nach 25 Spielen, da wäre es natürlich ein schlechter Witz, in Koblenz weiterhin an dem vor Saisonbeginn gesteckten Ziel von 40 Punkten festzuhalten. So wollen die TuS-Akteure auch fürderhin lieber mit gutem Fußball glänzen "und so viele Punkte wie eben möglich holen"“, wie Wiblishauser angriffslustig zum Besten gab.
Dessen Trainer Uwe Rapolder sieht sich in der komfortablen Position, für das folgende Spiel am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach die Parole ausgeben zu können, "dem Tabellenführer zu zeigen, was wir können". Das ist nach jüngsten Erkenntnissen eine ganze Menge. Was auch das eher zurückhaltende Koblenzer Publikum zu honorieren wusste. Szenenapplaus, Ovationen in einer souverän absolvierten zweiten Halbzeit mit dem weiteren Treffer von Hartmann zum 3:1-Endstand und einigen sehenswerten Spielzügen unterstrichen die Eingangsfeststellung: TuS-Spiele haben ihren Unterhaltungswert. Und vielleicht ist ja in Gladbach noch Zeit und Platz für ein weiteres Kuriosum ...
Klaus Reimann - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/03/25/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.03.2008, 11:18 Titel: |
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TuS Koblenz - TSV 1860 München 3:1 (2:1)
Die TuS-Spieler in der Einzelkritik
Dennis Eilhoff: Die Glanztaten in Fürth haben dem TuS-Torwart sichtbar Selbstvertrauen gegeben. Strahlte gegen 1860 die nötige Ruhe aus, eine souveräne Vorstellung des 25-Jährigen.
Du-Ri Cha: Hielt sich mit Vorstößen über die rechte Seite zurück und beschränkte sich darauf, die Kreise von Münchens Daniel Bierofka einzuengen - was über weite Strecken gelang.
Matej Mavric: Einer der stärksten Koblenzer. Hatte in der Innenverteidigung lediglich ein, zwei Absprache-Probleme mit Andreas Richter, als Münchens di Salvo nach der Pause zweimal frei zum Kopfball kam.
Andreas Richter: Vom Notnagel zur Stammkraft: Der 30-Jährige hat sich in der Rückrunde Zug um Zug zurück in die Stammelf gearbeitet - und ließ auch gegen die "Löwen" wenig anbrennen.
Marko Lomic: Mit nunmehr neun Vorlagen der beste Vorbereiter bei der TuS. Seine Hereingaben führten zu den beiden ersten Treffern, daneben glänzte der trickreiche Serbe durch Ballsicherheit.
Frank Wiblishauser: Kam auf der linken Außenbahn ganz schlecht in die Partie. Wurde dann ins defensive Mittelfeld beordert, wo er neben Manuel Hartmann dem TuS-Spiel zu mehr Ordnung verhalf.
Manuel Hartmann: Bester Koblenzer gegen 1860. Lief im Mittelfeld viele Bälle ab, gab darüberhinaus den Takt in der Offensive vor. Krönte die Leistung mit dem 3:1.
Gabriel Fernandez: Der Argentinier arbeitet daran, sich ins TuS-Spiel einzufügen. Senkte im Vergleich zu den letzten Auftritten die Fehlerquote, indem er verstärkt den einfachen Ball spielte.
Fatmir Vata: Die rechte Seite ist nicht sein Lieblingsrevier. Zum Ende hin besser, als er mehr im Zentrum zum Einsatz kam.
Ardijan Djokaj: Zu Beginn in vorderster Linie im Einsatz, später dann mehr über links. Hätte in der Schlussphase eigentlich das 4:1 machen müssen.
Njazi Kuqi: Insgesamt glücklos. Aber: Der Finne steckte nie auf und ging weite Wege.
Martin Forkel: Kam in der 56. Minute für Vata. Solider Auftritt ohne Fehler.
Sascha Traut: 20 Minuten im Einsatz. Auf der rechten Seite um Impulse bemüht.
Brenny Evers: Bekam kurz vor Schluss fünf Minuten Einsatzzeit.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/03/25/sport/r/tus-2.html |
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