Mael Im Kader der 1.

Anmeldedatum: 29.01.2009 Beiträge: 475 Wohnort: Bendorf
|
Verfasst am: 09.05.2011, 10:20 Titel: TuS ist trotz Niederlage stolz |
|
|
|
Koblenz 0:1 in Wehen – Duell um Platz drei
Wiesbaden. Die Koblenzer Schicksalsgemeinschaft in kurzen Hosen trotzt allen Widrigkeiten – daran ändert auch das 0:1 beim SV Wehen Wiesbaden nichts. Obwohl die Zukunft des Fußball-Drittligisten am seidenen Faden hängt, bewies die TuS-Elf von Petrik Sander einmal mehr Moral und war drauf und dran, sogar in Unterzahl einen Punkt zu ergattern. „Natürlich tut diese Niederlage weh, aber ich bin stolz auf die Mannschaft“, lobte der Trainer den unermüdlichen Eifer seiner Schützlinge.
Bis zum Platzverweis von Abwehrchef Ole Kittner in der 27. Minute (Sander: „An der Roten Karte gibt es nichts zu deuteln“) hatte die TuS alles im Griff, ehe die Gastgeber anschließend das Tor des Tages durch Francis Kioyo (70.) erzwangen. Die TuS ist damit seit fünf Runden ohne Sieg. „Diesen Abwärtstrend haben die Jungs eigentlich nicht verdient“, findet Sander, der vor dem Saisonkehraus gegen Regensburg das Ziel ausgegeben hat, die 50-Punkte-Marke zu knacken. Am 25. Mai steht noch das Rheinlandpokal-Finale gegen Trier auf dem Programm – wie es dann mit der TuS weitergeht, ist offen.
Auf der anderen Seite war der schwer erkämpfte Dreier für die Hessen Gold wert. Weil sowohl Offenbach (1:2 in Heidenheim) als auch Erfurt (3:4 in Ahlen) patzten, ist Wehen der einzige Verfolger von Dynamo Dresden im Rennen um Relegationsplatz drei. Die Elf von Trainer Gino Lettieri muss am letzten Spieltag in Bremen gewinnen und hoffen, dass Dresden bei Kickers Offenbach über ein Unentschieden nicht hinauskommt. „Wir werden dann wissen, ob wir einen langen oder kurzen Urlaub haben“, gibt sich Lettieri gelassen.
Dagegen haben die Sachsen ihr Schicksal selbst in der Hand. „Wir waren zum ersten Mal die Gejagten und haben dem Druck sehr gut standgehalten“, freute sich Trainer Ralf Loose über das ungefährdete 2:0 gegen Wacker Burghausen. Die Bayern um Trainer Mario Basler sind dadurch auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. sab
RZ Koblenz und Region vom Montag, 9. Mai 2011, Seite 22. _________________ Lass die andern Deutschland sein, wir sind einfach Koblenz, denn hier sind wir daheim....... |
|