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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 29.03.2008, 16:39 Titel: TuS fährt dezimiert zum Liga-Primus |
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Koblenzer müssen in Gladbach etatmäßigen Angriff ersetzen
TuS fährt dezimiert zum Liga-Primus
Koblenz - Die Pflicht ist (fast) erfüllt, jetzt soll die Kür folgen. TuS Koblenz tritt am Sonntag mit reichlich Selbstvertrauen bei Tabellenführer Borussia Mönchengladbach an - wenn da nur nicht die massiven Verletzungsnöte wären.
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Der Torjäger ist zum Zuschauen verurteilt: Eine Wadenverletzung bremst TuS-Angreifer Ardijan Djokaj. Foto: Thomas Frey
Matej Mavric: Entzündung am Steißbein. Ardijan Djokaj: Zerrung an der Wade. Njazi Kuqi: Zerrung am Oberschenkel. Goran Sukalo: Oberschenkel-Probleme. Rüdiger Ziehl: Bänderanriss im Knie. Das ist die Liste der Profis von TuS Koblenz, die sich derzeit bei Peter Billigmann die Klinke in die Hand geben. Billigmann ist TuS-Mannschaftsarzt und in dessen Praxis ist fast noch mehr los als auf dem Trainingsplatz.
Zugegeben, eine etwas zugespitzte Sicht der Lage rund um den Kader von Trainer Uwe Rapolder, der in dieser Woche gerade mal 16 Kicker bei den Übungsstunden begrüßen konnte - etliche davon sind obendrein nicht auf der Höhe ihres Leistungsstands. Insofern kommt es der TuS eigentlich ganz und gar nicht gelegen, dass am Sonntag (14 Uhr) das Punktspiel bei Borussia Mönchengladbach ansteht, bekanntermaßen souveräner Tabellenführer der Zweiten Liga.
Nun reichen 16 Spieler zwar, um eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen. Aber es ist fast so etwas wie das letzte Aufgebot, was die Koblenzer beim Altmeister auf den Platz bringen, allein, weil langsam die Alternativen ausgehen. Und gerade der Ausfall des Rückrunden-Sturmduos Djokaj/Kuqi bringt Rapolder ins Grübeln. "Hinten konnten wir die Verluste bislang gut kompensieren", sagt der Coach, "aber vorne geht uns jetzt doch einiges an Torgefahr ab."
Das Ganze in Zahlen: Djokaj ist mit sieben Treffern Top-Torschütze der TuS, für Kuqi stehen zwei Erfolge zu Buche. "Wir können die vordere Reihe natürlich mit Fatmir Vata und Anel Dzaka besetzen, aber da haben wir ja nun einmal vergleichsweise wenig Tore erzielt", so der Trainer.
Verständlich also, dass Rapolder im Vorfeld der Partie aus mehreren Gründen eher das Augenmerk darauf legt, eine Elf auf den Platz zu bringen, "die möglichst lange die Null hält". Ohnehin, so fügt der Fußball-Lehrer an, "haben wir seit 13 Runden die beste Abwehr der Liga, diese Stärken werden wir einbringen müssen."
Womit die psychologische Komponente der bevorstehenden 90 Minuten zum Tragen kommt. Die Mönchengladbacher müssen im Rennen um den Aufstieg einen "Dreier" einfahren, um die Konkurrenz auf sicherer Distanz zu halten. Obendrein fordern die erwarteten 40 000 Besucher stets eine stürmische Borussia, die mit Macht auf das Koblenzer Tor anrennt. "Insofern können wir ja nur gewinnen", weiß der TuS-Coach. Anders ausgedrückt: Der Tabellenachte kann sich nach vier Siegen aus den letzten fünf Spielen einigermaßen entspannt der Herausforderung in Mönchengladbach stellen.
Eher kontraproduktiv ist in diesem Zusammenhang übrigens die Erinnerung an das Hinspiel, als die Koblenzer trotz einer eigentlich passablen Leistung mit 0:5 untergingen - nach dem Platzverweis von Branimir Bajic brach es in der letzten Viertelstunde über die TuS herein. "Wir wollen das Spiel dieses Mal natürlich positiver gestalten", gibt Rapolder die Richtung vor. Was ja eigentlich kein Kunststück ist, "aber auch ein 0:4 wäre sicher nicht positiver als das Hinspiel." Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 01.04.2008, 09:36 Titel: |
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Bajics Eigentor beschert Gladbach glücklichen Sieg
Die TuS verliert in letzter Minute
Mönchengladbach - Gut gespielt, viel Lob eingeheimst, aber wohl das Glück verbraucht: Durch ein Eigentor von Branimir Bajic in der Nachspielzeit verlor TuS Koblenz bei Borussia Mönchengladbach mit 0:1 (0:0).
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90 Minuten lang stemmten sich die Koblenzer, hier Branimir Bajic (links) und Andreas Richter gegen Sascha Rösler (rechts), erfolgreich gegen die Gladbacher Angriffe. Dann kam die Nachspielzeit, und Bajic wurde zum großen Pechvogel. Foto: Thomas Frey
Darin bleiben sich die Koblenzer seit der Partie in Fürth treu: Wenn die TuS spielt, ist für den Unterhaltungswert gesorgt. Auf dieses Unterhaltungsmoment hätten die Mannen von Trainer Uwe Rapolder indes verzichten können: In der zweiten Minute der Nachspielzeit bei der Partie in Mönchengladbach schlug das Schicksal erbarmungslos zurück. Waren die Koblenzer in Fürth durch das Siegtor in Minute 94 und gegen 1860 München durch zwei Eigentore des Gegners noch stürmisch von Fortuna umarmt worden, so gesellte sich nun das Pech zur TuS. Einen Flankenball von Marko Marin "in die Schnittstelle der Abwehr" (O-Ton Rapolder) lenkte Branimir Bajic unhaltbar für Eilhoff ins eigene Tor.
Klar, dass ein Wort nach dem Schlusspfiff im Koblenzer Lager die Runde machte. "Bitter. Wir haben uns hier heute richtig gut verkauft und hätten den einen Punkt sicher verdient gehabt", merkte der erneut stark aufspielende Manuel Hartmann an.
In der Tat, gegen die über weite Strecken recht einfallslos auftretenden Gladbacher bot die forsch agierende TuS eine Stunde lang eine auch spielerisch ansprechende Vorstellung. Hinten wurden geschickt die Räume zugestellt, bei Ballbesitz sorgten Marko Lomic auf links und insbesondere der laufstarke Martin Forkel auf rechts für Angriffsschwung. Wenn dieser eingedenk der Gladbacher Offensivstärke auch arg gebremst daher kam. Doch immerhin verbuchten die Koblenzer in Durchgang eins die beste Chance, als Forkel über rechts kam, im Strafraum nach innen kurvte und mit links abzog. Sein
Schuss brachte Christofer Heimeroth im Gladbacher Tor aber nicht in Verlegenheit.
Der Borussia wiederum fiel wenig ein, um der massierten TuS-Defensive beizukommen. Lange Bälle auf Friend, in der Hoffnung, dass dieser den Ball für einen Mitspieler ablegen kann - kreatives Angriffsspiel sieht anders aus.
Erst mit der Einwechslung von Marin nach 55 Minuten wurden die Aktionen der Gastgeber etwas zwingender. "Es war klar, dass die Gladbacher den Druck verstärken würden. Zumal den Koblenzern die Antworten ausgingen. "Wir konnten in dieser Phase, so nach einer Stunde, wegen unserer personellen Nöte nicht nachlegen und unsere Konter nicht mehr fahren", bedauerte Rapolder.
Folglich fehlte es an Entlastung für die TuS-Defensive, die in den letzten zehn Spielminuten zusehends in Bedrängnis kam. Folglich blieb Rapolder Realist, auch wenn der Zeitpunkt des Gegentores ärgerlich war. "Natürlich ist so ein Gegentreffer in der Nachspielzeit immer unglücklich. Aber irgendwie war dieses Tor auch logisch. Wir hatten in der Schlussphase einige brenzlige Situationen zu überstehen." In Fürth habe man eben das nötige Quäntchen Glück gehabt, diesmal habe dieses Glück gefehlt. "So gleicht sich eben alles aus", resümierte Rapolder den knapp verpassten "Achtungserfolg" beim Tabellenführer.
Allerdings waren sich Trainer und Koblenzer Spieler darin einig: "Diese Niederlage wirft uns nicht um. Wir haben heute selbstbewusst aufgespielt und werden das auch in den kommenden Begegnungen tun", versprach Hartmann. Dann wird auch die Koblenzer Offensive wieder besser bestückt sein, und es kommt auch sicher wieder die Zeit, in der die TuS mit Treffern ins gegnerische Tor für gute Unterhaltung sorgen wird.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/03/31/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 01.04.2008, 09:37 Titel: |
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Marins Jubelspurt
Gladbachs Dribbler leitet die Entscheidung ein
Mönchengladbach - Die Erleichterung beim Tabellenführer über das späte Siegtor manifestierte sich in einem einzigen, unwiderstehlichen Sprint. Marko Marin spurtete über den halben Platz, stürmte auf Trainer Jos Luhukay zu und ließ sich in der Folgezeit von nahezu jedem auf der Gladbacher Bank herzen und drücken.
Sekunden zuvor hatte der Gladbacher Youngster mit einem scharfen Flankenball, den der Koblenzer Branimir Bajic per Kopf ins eigene Tor gelenkt hatte, Mannschaft und Fans in einen wahren Jubeltaumel versetzt. "Uns fällt ein Stein vom Herzen. Es war heute sicher nicht unser bestes Spiel. Aber gerade solche Partien musst du gewinnen, wenn du aufsteigen willst", bemühte Luhukay eine altbekannte Fußballweisheit.
Ausgerechnet Marin! Nach 55 Minuten ins Spiel gekommen, stiftete der kleingewachsene Dribbler viel Unruhe in der TuS-Abwehr. Das Spiel der Borussia war auf einmal weniger schematisch und für den Gegner schwerer auszurechen.
Was insbesondere in Durchgang eins nicht der Fall gewesen war. Da redete Gladbachs Mittelfeldspieler Sascha Rösler auch nicht lange drumherum. "Das war heute sicher nicht unser Tag. Wir haben es kaum einmal geschafft, die hervorragende Koblenzer Abwehr mit spielerischen Mitteln in Verlegenheit zu bringen." Auch Luhukay sparte nicht mit Lob für den Gegner. "Respekt vor Koblenz und der Arbeit von Uwe Rapolder. Sie haben uns das Leben heute sehr schwer gemacht."
Wie wichtig dieser Dreier für die Borussia war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Der Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz beträgt nunmehr acht Punkte. Was auch Luhukay mit einem Erstaunen registrierte. "Da gewinnst du so ein Spiel doch noch und vergrößerst sogar den Abstand."
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/03/31/sport/r/tus-2.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 01.04.2008, 12:17 Titel: |
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Sportlich läuft's, aber Lizenzierung macht Sorgen
Leichtigkeit nur auf dem Rasen
Mönchengladbach - Auf dem Papier eine Niederlage, auf dem Rasen ein hauchdünn verpasstes Remis, gefühlt ein Image-Gewinn - geht das eigentlich? Die Frage kann bei aller Widersprüchlichkeit mit einem "Ja" beantwortet werden. TuS Koblenz hat beim 0:1 in Mönchengladbach eine Stunde lang eine überzeugende Vorstellung geboten.
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Der TuS-Kapitän als Kämpfer: Anel Dzaka ist wieder im Aufwärtstrend.
Als Mannschaft stand die TuS den über weite Strecken uninspiriert werkelnden Gladbachern in nichts nach, als letztlich spielentscheidend erwies sich die individuelle Klasse eines Marko Marin.
Insbesondere im Mittelfeld boten die Koblenzer dem Tabellenführer erfolgreich die Stirn. Nicht zuletzt ein Verdienst des neuen "Sechser-Traumpaares" Manuel Hartmann und Frank Wiblishauser. Hartmann wächst bei der TuS in die Rolle eines Führungsspielers. Wiblishauser, als linker Verteidiger nur noch zweite Wahl, hat auf der Position vor der Abwehr augenscheinlich seine sportliche Heimat gefunden. Wobei Wiblishauser dank seiner technischen Fertigkeiten mehr ist als nur der Mann mit der Lizenz zum Grätschen. Der Bayer besticht durch ein gutes Auge und ein ebensolches Passspiel. "Beide haben gut harmoniert und richtig stark gespielt", lobte auch TuS-Trainer Uwe Rapolder.
Hartmann ist selber überrascht über die effektive Arbeit der neuen Koalition:"Der Frank ist ein abgezockter Profi, wir verstehen uns prima auf dem Platz. Trotzdem ist es erstaunlich, wie gut wir die Verletzungen von Rüdiger Ziehl und vor allem Goran Sukalo kompensieren können."
Auflagen und Bedingungen?
Die TuS ohne Sukalo - in der Hinrunde wäre das noch undenkbar gewesen. Vor dem Hintergrund des gerade laufenden Lizenzierungsverfahrens für die neue Spielzeit indes werden sich die TuS-Fans wohl oder übel damit abfinden müssen, möglicherweise einen Sukalo oder andere liebgewonnene Spieler in der nächsten Saison nicht mehr im TuS-Trikot zu sehen zu bekommen. Geschäftsführer Wolfgang Loos nimmt kein Blatt vor den Mund: "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich den einen oder anderen Transfer nicht ausschließen. Die Lizenz für die neue Saison scheint alles andere als ein Selbstläufer zu werden. Am 21. April gibt es Post von der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Dann werden die TuS-Verantwortlichen endgültig wissen, ob Auflagen und Bedingungen drohen, und wenn ja, welche.
Die Lizenz für die Zukunft macht auch deshalb gegenwärtig Mühe, weil alte Sünden schwer auf dem Klub lasten. "Die Vergangenheit holt uns hier jeden Tag ein", weiß Loos. So manches, an dem Verein und Fans sich heute erfreuen, ist noch gar nicht bezahlt. "Das belastet uns", bekennt der Geschäftsführer.
Fernab des DFL-Votums stehen zwei Dinge bereits fest: Es wird nächste Saison keine neuen Spieler bei der TuS geben, die Ablöse kosten. Ansonsten gilt das Motto: Kosten sparen, wo immer es geht. "Die DFL verlangt eine Liquiditätsberechnung, die den Spielbetrieb ohne Wenn und Aber gewährleistet." Daran arbeitet Loos derzeit mindestens so hart wie Trainer und Spieler am sportlichen Fortkommen.
Klaus Reimann - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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