chris Admin


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Verfasst am: 19.02.2008, 10:08 Titel: TuS arbeitet Baustellen ab |
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Vor dem Derby beim FCK:
TuS arbeitet Baustellen ab
Koblenz - Bei TuS Koblenz bahnt sich eine durchaus spannende Trainingswoche an. "Wir müssen eine Bilanz ziehen und schauen, wie wir weiterkommen", hat Trainer Uwe Rapolder bereits angekündigt, dass er im Hinblick auf die nächsten Partien vor allem das kämpferische Element bei seinem Kader stärken will. Denn, so der Coach: "Hacke und Spitze helfen uns in unserer Situation nicht weiter."
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Seine Qualitäten sind wieder gefragt: TuS-Verteidiger Joshua Grenier hat seine Chance genutzt.
Eine Aussage, die zeigt, dass nun für die Koblenzer die Zeit gekommen ist, zuvorderst an das Ergebnis und erst dann an die eigene Strategie zu denken. Kein Wunder, nach sechs Runden ohne Sieg ist es für die TuS-Kicker mal wieder an der Zeit, drei Punkte einzufahren. "Es geht dabei nicht nur um den Tabellenstand, sondern auch um unsere eigene Befindlichkeit", sagt Rapolder und meint damit den psychologischen Druck, der mit jeder Woche ohne Erfolgserlebnis zunimmt. "Vielleicht sollten wir uns einfach mal hinten reinstellen und den Gegner das Spiel machen lassen", nennt Mittelfeldmann Manuel Hartmann ein mögliches Rezept zur Besserung. Nicht minder plausibel klingt der Ansatz von Anel Dzaka: "Wir dürfen uns vor dem Tor nicht so viele Gedanken machen."
Dzaka muss es wissen, schließlich klebt ihm seit dem Rückrundenauftakt das Pech an den Schuhen. Gegen Mainz hatte er den vermeintlichen Siegtreffer auf dem Fuß, in Augsburg verpasste er den Ausgleich. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn der TuS-Kapitän auch gegen den FC St. Pauli gänzlich erfolglos geblieben wäre. Immerhin, Dzaka kann sich an seiner Maßflanke aufrichten, die er Njazi Kuqi zum 1:1 serviert hat.
"In Kaiserslautern zu spielen macht immer Spaß"
Bleibt die Frage, wie sich die Erkenntnisse vom Wochenende auf die anstehenden Einheiten auswirken. Gerade im Hinblick auf die Partie in Kaiserslautern gilt es, die Zweikampfführung zu verbessern, ohne dabei die bisherigen Stärken völlig außer Acht zu lassen.
So gesehen kommt der TuS die zusätzliche Zeit bis zur Partie auf dem Betzenberg durchaus gelegen, wobei sich zumindest bei Rapolder das Prickeln vor dem Rheinland-Pfalz-Derby in Grenzen hält. "In Kaiserslautern zu spielen macht immer Spaß", sagt der TuS-Coach, die besondere Brisanz des Duells gegen seinen Vorgänger Milan Sasic lässt ihn indes kalt. "Ach", schmunzelt Rapolder, "so etwas ist doch eher etwas für die Medien, wir müssen uns um unsere Dinge kümmern." Und da gibt's im Moment Baustellen genug.
Rhein-Zeitung - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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