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Sasic auf dem Sprung zum FCK?

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 12.02.2008, 11:10    Titel: Sasic auf dem Sprung zum FCK? Antworten mit Zitat

Ex-TuS-Trainer aus­sichts­reichs­ter Kandidat

Sasic auf dem Sprung zum FCK?

Kai­sers­lau­tern - Alles deutet darauf hin: Milan Sasic wird neuer Trainer des 1. FC Kai­sers­lau­tern. Der ehemalige Coach der TuS Koblenz scheint das Rennen zu machen in einer Kan­dida­ten-Rangliste, die nach der Ent­las­sung von Kjetil Rekdals mit zwölf Namen begonnen hatte.

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Demnächst beim 1. FC Kai­sers­lau­tern an der Sei­ten­linie? Milan Sasic gilt bei den Pfälzern als aus­sichts­reichs­ter Bewerber auf den vakanten Trai­ner­pos­ten.

Am Ende des Abends waren wohl nur noch zwei Namen im Topf. Die Namen: Frantisek Straka und - Milan Sasic. Einer von diesen beiden Herren wird wohl Trainer beim 1. FC Kai­sers­lau­tern werden, wobei Sasic nach Infor­matio­nen unserer Zeitung als aus­sichts­reichs­ter Anwärter auf die Nachfolge des am Samstag beur­laub­ten Kjetil Rekdal gilt. Dem Vernehmen nach hat der Ex-Coach von TuS Koblenz gestern mit den Pfälzern ver­han­delt. Der Kroate passt offenbar am ehesten in das Raster der FCK-Oberen, die im Kampf um den Klas­sen­ver­bleib einen "harten Hund" suchen. "Ich bitte um Ver­ständ­nis, dass ich mich dazu nicht äußere", so Sasic am Abend gegenüber unserer Zeitung, "die Verant­wort­lichen sollen in Ruhe ihre Ent­schei­dung treffen."

Wobei in der Lauterer Chefetage vor allem ein Mann gesucht wird, der bei den Profis durch­greift, wie Manager Fritz Fuchs durch­bli­cken ließ. Im SWR gab er Auszüge aus einer "Brandrede" wieder, die er am Sonntag vor der Mann­schaft gehalten hat: "Ihr hattet einen für Euch guten Trainer, aber Ihr habt ihm nichts zurück­gezahlt. Jetzt kommt einer, der Euch an der Gurgel packt."

"Feu­erwehr­mann" Neururer sagt ab

Einer, auf den diese Beschrei­bung fast im wahrsten Sinne des Wortes zutrifft, ist eigent­lich Werner Lorant. Doch "Werner Beinhart" war nie ein ernst­haf­tes Thema bei den "Roten Teufeln", wie Fuchs einräumte: "Vor ein paar Jahren wäre er der richtige Mann in dieser Situation gewesen, jetzt, glaube ich, ist er es nicht mehr." Gestern Mittag meldete sich dann einer ab, der offen­sicht­lich zu dem finalen Kan­dida­ten­trio gehört hatte: "Ich habe Kai­sers­lau­tern alles Gute gewünscht, aber nicht mit mir", ließ Peter Neururer verlauten, der in der Branche immer noch als die Inkar­nation des "Feu­erwehr­manns" gilt. Er habe die Ver­hand­lun­gen abge­bro­chen, weil der Club sich nicht an Ter­min­abspra­chen gehalten habe.

Damit war Sasic in die "Pole Position" gerückt, zumal die Zeichen- und Spu­ren­sucher rund um den Bet­zen­berg absolut keine Einigkeit zu erzielen ver­moch­ten, wer denn der dritte Kandidat sein könnte, von dem Fuchs gespro­chen hatte. Frantisek Straka, Jörg Berger und Horst Ehr­man­traut wurden am häu­figs­ten genannt, daneben hatte der FCK-Manager auch den Namen Lorenz-Günther Köstners fallen lassen, ebenfalls erfah­rener Zweitliga-Coach ohne aktuelle Anstel­lung.

Für den 49-jährigen Sasic spricht neben seinen Detail­kennt­nis­sen der Zweiten Liga auch die Tatsache, dass er sofort das Him­mel­fahrts­kom­mando auf dem Bet­zen­berg antreten kann, während Straka noch beim tsche­chi­schen Erst­ligis­ten Ceske Bude­jovice unter Vertrag steht. "Es ehrt mich natürlich, dass man in Kai­sers­lau­tern meine Arbeit regis­triert hat", so der Kroate, der sich der Her­aus­for­derung stellen würde: "Der FCK ist immer noch eine der besten Adressen im deutschen Fußball." Die Profis wurden gestern erst einmal von Inte­rims­coach Alois Schwartz trainiert.

Rhein-Zeitung - Foto: Thomas Frey

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 12.02.2008, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Aufstiegsexperte Sasic soll Rote Teufel retten

Kai­sers­lau­tern - Auf­stiegs­experte Milan Sasic soll den vier­mali­gen deut­schen Meister 1. Kai­sers­lau­tern vor dem Absturz in die Dritt­klas­sig­keit retten.

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Milan Sasic soll den 1. FC Kai­sers­lau­tern retten.

Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer wurde am 12. Februar ver­pflich­tet und gleich der Öffent­lich­keit vor­gestellt.

Über die Laufzeit des Kontrakts machten die Pfälzer vorerst keine Angaben. Nach der Absage von Peter Neur­urer galt Sasic, der sich bei der benach­bar­ten TuS Koblenz durch den Auf­stieg von der Ober­liga bis ins Unter­haus einen Namen gemacht hat, als Wunsch­kan­didat des FCK.

„Der Club befin­det sich in einer Situa­tion, die ich als Trainer eher als Her­aus­for­derung ansähe, als dass sie mir Angst mache”, hatte Sasic bereits vor seiner Ver­pflich­tung gesagt. „Sasic hat in Koblenz her­vor­ragende Arbeit geleis­tet. Dem traue ich das hier bei uns absolut zu”, sagte FCK-Team­mana­ger Fritz Fuchs. Sasic' Ein­stel­lung decke sich „hun­dert­pro­zen­tig mit meiner”, so Fuchs weiter.

Der Ex-Profi, der selbst erst seit Anfang dieses Jahres seinen Posten beim FCK innehat, war zusam­men mit Frank Aehlig aus­erko­ren, den Nach­fol­ger des am 9. Febraur ent­las­senen Kjetil Rekdal zu finden. Sasic ist nun der elfte Trainer seit 1997 bei den Lau­terern.

Der von 2002 bis zum 23. April 2007 in Diens­ten der Koblen­zer ste­hende Sasic nahm sofort die Trai­nings­arbeit beim Tabel­len-16. auf. Bereits beim Bene­fiz­spiel zuguns­ten der Bran­dop­fer in Lud­wigs­hafen gegen den FSV Lud­wigs­hafen-Oggers­heim konnte er sich ein noch genau­eres Bild von der Mann­schaft ver­schaf­fen. Sasic bleibt für seine Ret­tungs­mis­sion nicht viel Zeit. An diesem Sonntag steht das schwere Aus­wärtss­piel beim Auf­stiegs-Aspi­ran­ten SpVgg Greuther Fürth auf dem Pro­gramm. Nach nur drei Siegen aus 19 Spielen und gerade mal 16 Punkten benöti­gen die Lau­terer jeden Zähler.

Positiv äußerte sich bereits der ehe­malige FCK-Profi Stefan Kuntz über Sasic, mit dem er in der Saison 2005/2006 in Koblenz zusam­men­arbei­tete. „Er ist gerad­linig und ehrlich. Er sorgt für Dis­ziplin - auf und außer­halb des Platzes”, wurde er in Medien zitiert. Das ist laut Team­mana­ger Fuchs auch nötig. „Die Stim­mung war mir zu gut. Ich habe ihnen gesagt: Das schöne Leben ist vorbei. Ihr bekommt einen vor­gesetzt, der es im Gebälk ordent­lich kra­chen­lässt”, hatte Fuchs den Profis noch vor der Sasic-Ver­pflich­tung angekün­digt.

Denn der einen Tag nach der 1:2-Pleite gegen den TSV 1860 München geschasste Kjetil Rekdal, den die finan­ziell nicht gerade auf Rosen gebet­teten Pfälzer ange­sichts eines Drei­jah­res­ver­tra­ges ebenso noch auf der Gehalts­liste haben wie dessen Vor­gän­ger Wolf­gang Funkel und Wolf­gang Wolf, soll die Spieler an der langen Leine gehal­ten haben. Sasic will nun die Zügel anzie­hen.

dpa-infocom

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/02/12/sport/fussball/t/rzo401039.html
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