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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 23.11.2007, 13:10 Titel: RZ-Berichte zum Spiel in Wiesbaden |
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An den taktischen Grundlagen gearbeitet
TuS frischt das Einmaleins auf
Koblenz - Vor der heutigen Partie beim SV Wehen Wiesbaden hat TuS Koblenz die taktischen Grundlagen noch einmal aufgefrischt und sich personell verstärkt: Zur Rückrunde soll der Argentinier Gabriel Fernandez das Offensivspiel beleben.
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TuS-Kapitän Anel Dzaka (rechts, gegen Offenbachs Moses Sichone) muss sich nun strecken, in Gabriel Fernandez wurde ein Konkurrent für die Offensive verpflichtet.
Nun ist es ja nicht so, dass die Fußballer von TuS Koblenz das kleine Einmaleins verlernt haben. Jene taktischen Grundlagen, die Trainer Uwe Rapolder einfordert, um erfolgreich durch die Saison zu kommen. Weil das komplette Kollektiv zuletzt aber Wissenslücken erkennen ließ, hat der Coach die Länderspielpause genutzt, um die wesentliche Dinge aufzuarbeiten. Mit dem Anspruch, dass heute beim SV Wehen Wiesbaden Zählbares für die TuS herausspringen soll.
"Manches muss man eben periodisch wiederholen", sagt Rapolder, "wir haben an etlichen Aspekten gearbeitet." Zum Beispiel an den Spielzügen, die bis zu einem gewissen Grad automatisiert werden sollen, am geordneten Defensivverhalten und nicht zuletzt an den individuellen Fehlern, die die TuS in dieser Saison schon manchen Punkt gekostet haben. Nimmt man die Trainingseindrücke als Maßstab, scheint der Ansatz des Fußball-Lehrers gefruchtet zu haben. Wobei die jüngsten Probleme der TuS eigentlich nur bedingt in diesem Bereich gelegen haben. Der Transfer hin zum Wettkampf funktionierte nicht, noch dazu fehlte das letzte Feuer bei den Koblenzern. Ein Umstand, der Rapolder nach dem 0:0 gegen Paderborn geärgert hat, den er aber auch nicht zu hoch hängen will. "Jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, dass es solche Tage gibt, an denen es aus den verschiedensten Gründen nicht geht", hat er der Mannschaft den Auftritt längst verziehen, fügt aber auch an: "Bei Selbstgefälligkeiten wird man in dieser Klasse sehr schnell bestraft." Die Konsequenz daraus für die Partie in der neuen "Brita-Arena": Für die Koblenz wird es vor allem darum gehen, ihre Grundlagen-Kenntnisse auf den Platz zu bringen, das Ganze gepaart mit der nötigen Zweikampfhärte.
"Über 20" bis Weihnachten?
Ganz nebenbei gibt es zum Auftakt des Hinrunden-Endspurts auch noch reichlich Punkte zu verteilen, im Idealfall sind es zwölf. "Über 20" sollten es für Rapolder an Weihnachten schon sein, aus den abschließenden vier Runden müsste die TuS demnach noch mindestens fünf holen. Angesichts der bisherigen Spielweise eine schwierige, aber durchaus lösbare Aufgabe.
Zwischenzeitlich hat Rapolder damit begonnen, erste Korrekturen am Kader vorzunehmen. Rund vier Wochen hat der Argentinier Gabriel Fernandez bei der TuS vorgespielt und sich dabei einen Vertrag verdient. Der 30-Jährige ist ab dem 1. Januar spielberechtigt und mit einem Kontrakt bis Juni 2009 wieder in die Heimat gedüst, um dort seine privaten Dinge zu regeln. "Er wird uns weiterbringen", ist Rapolder von den Fähigkeiten des Offensivmannes überzeugt. Aus dem Mittelfeld heraus zum Abschluss zu kommen zählt zu den Stärken von Fernandez, der zuletzt in Ecuadors Liga bei CS Emelec unter Vertrag stand. Dort war er bis zum Oktober aktiv, insgesamt stehen für den Routinier über 300 Ligaspiele zu Buche. Zwischenzeitlich hatte er sein Glück auch beim SC Bastia in Frankreich versucht, ehe er nun in Koblenz den zweiten Anlauf in Europa startet. "So ein Spielertyp hat uns gefehlt, er bringt viel kreative Qualität mit", sagt Rapolder.
Eine Personalie, die auch TuS-Kapitän Anel Dzaka mit Interesse verfolgen wird, deckt sich doch die Stellenbeschreibung von Fernandez nahezu eins zu eins mit seiner eigenen. Nachdem er zuletzt eher unglücklich agiert hatte, bleiben dem "Zehner" der TuS nun vier Spiele, um sich einen Bonus für die Rückrunde zu erspielen. Der Auftakt dazu könnte heute erfolgen, falls es Dzaka gelingt, sein Gedächtnis auszuschalten: In allen vier Partien mit der TuS hat er gegen Wehen den Platz als Verlierer verlassen müssen.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 26.11.2007, 10:48, insgesamt einmal bearbeitet |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.11.2007, 10:45 Titel: |
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TuS holt in Wiesbaden zweiten Auswärtssieg
Rapolders Joker stechen prächtig
Wiesbaden - Zweitligist TuS Koblenz hat nach zuletzt mageren Vorstellungen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Beim Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden siegte die TuS mit 2:0.
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Abheben zum Höhenflug: Martin Forkel (weißes Trikot) und die TuS Koblenz haben mit dem Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden einen großen Schritt aus der bedrohten Zone geschafft.
Der Bann ist gebrochen. Nachdem es gegen den SV Wehen bis dato nur Niederlagen gehagelt hatte, scheint Zweitligist TuS Koblenz der neu benamte SV Wehen Wiesbaden besser zu liegen. Mit dem Erfolg bei den Hessen landeten die Koblenzer ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Ein Erfolg, der von der Bank kam. Erzielten doch die Einwechselspieler Kenan Sahin und Du-Ri Cha die Tore zum verdienten 2:0-Erfolg. "Ein verdienter Sieg, heute haben wir das Glück mal gezwungen", freute sich TuS-Trainer Uwe Rapolder über den Sieg und sein glückliches Händchen.
In einer flotten und abwechslungsreichen ersten Halbzeit waren es zunächst die Koblenzer Fans, die partout die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollten. Mit einer Aktion indes, wie sie unsinniger kaum sein konnte. Im TuS-Block brannten bengalische Feuer - drei verletzte TuS-Fans waren die unmittelbare Folge. Eine saftige Geldstrafe für den Verein dürfte noch dazukommen.
Feuer im Angriff
Feuer im Angriff der TuS-Elf war erstmals nach elf Minuten zu spüren. Kapitän Anel Dzaka hatte das 1:0 auf dem Fuß, verzog aber nach Vorarbeit von Pektürk knapp. Gegenüber der Partie gegen Paderborn gingen die TuS-Akteure bei den Hessen wesentlich konzentrierter zu Werke. Die Innenverteidigung mit Matej Mavric und Branimir Bajic war zumeist Herr der Lage, im Mittelfeld waren Goran Sukalo und Dzaka um spielerische Linie bemüht.
Die TuS agierte ballsicher, nur beim Anspiel in die Spitze haperte es. Was nicht zuletzt auch an der enorm aggressiven Wehener Abwehrreihe lag. Dennoch verzeichneten die Gäste ein klares Chancenplus. Die beste Möglichkeit bis zur Pause hatte Fatmir Vata, dessen Kopfball so eben noch zur Ecke abgefälscht wurde (31.).
Auf der Gegenseite stand das TuS-Tor nur zweimal im Brennpunkt. In Minute zwei verfehlte Patrick Bick mit einem 16-Meter-Schuss das Tor nur knapp. Kurz vor der Pause rettete Dennis Eilhoff reaktionsschnell bei einem Schuss von Ronny König.
Ein guter Griff
Nicht minder schnell reagierte Uwe Rapolder nach gut einer Stunde Spielzeit, als sich Manuel Hartmann nach einem Zweikampf im Mittelfeld eine Platzwunde am Kopf zuzog. Zur allgemeinen Verwunderung schickte der TuS-Trainer für den defensiven Mittelfeldmann in Kenan Sahin einen Stürmer aufs Feld (64.). Ein guter Griff des Fußball-Lehrers. Denn gerade mal drei Minuten später erzielte der in dieser Saison nicht gerade mit üppiger Spielzeit bedachte Sahin den Führungstreffer für die Koblenzer. Ardijan Djokaj hatte schön aufgelegt, der Türke eiskalt vollendet. "Der Trainer hat mir die Chance gegeben. Und ich habe gezeigt, dass ich der Mannschaft helfen kann", meinte Sahin kurz und knapp.
Nun sahen sich die Wehener gefordert. Doch zwei Chancen für den SVWW nach dem 0:1 - das war's dann auch schon. Bei den Koblenzern indes setzte sich die Erfolgsgeschichte der Einwechselspieler fort.
Du-Ri Cha, nach 77 Minuten für Pektürk im Spiel, kam nur vier Minuten später erstmals in dieser Spielzeit in den Genuss, ein selbst erzieltes Tor bejubeln zu dürfen. Nach präziser Lomic-Flanke war der Südkoreaner aus fünf Metern per Kopf zur Stelle. Die Partie war gelaufen - der TuS war der Sieg nicht mehr zu nehmen.
Klaus Reimann - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/07/11/24/sport/r/tus-1.html?a |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.11.2007, 10:46 Titel: |
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2:0-Erfolg in Wehen ein Befreiungsschlag - Triumph der "Sorgenkinder"
TuS legt Grundlage für eine gute Saison
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Vorbereiter Marko Lomic (rechts) und Vollstrecker Kenan Sahin vereint. Foto: Frey
WIESBADEN. 2:0 in Wehen - der Erfolg beim Aufsteiger hat für TuS Koblenz das Zeug zum Befreiungsschlag. 19 Punkte nach 14 Spielen sind jedenfalls eine gute Grundlage für ein weiteres, positives Wirken.
Vom angenehmen Ergebnis bis zum schönen Erlebnis ist es im Fußball zumeist nur ein kleiner Schritt. So vermochte das 2:0 von TuS Koblenz beim Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden so allerhand zu bewirken. Gegen Paderborn noch lethargisch und uninspiriert, drehten die TuS-Akteure bei den Hessen mächtig auf und verdienten sich den zweiten Auswärtsdreier in dieser Spielzeit voll und ganz.
Ausgelassene Tanzeinlagen vorm TuS-Fanblock und kollektive Erleichterung folgten dem langersehnten Erfolgserlebnis. 19 Punkte nach 14 Spieltagen, die halbe Miete für das Minimalziel Klassenverbleib ist nahezu eingefahren. Und bei zwei noch ausstehenden Heimspielen in der Hinrunde könnte diese Bilanz noch vergoldet werden bis zum Weihnachtsfest.
Nachhaltiger Erfolg, gepaart mit ansehnlichem Fußball - wer höheren Ansprüchen genügen will, benötigt nicht zuletzt ein ruhiges Umfeld, in dem diese Ziele gedeihen können. Ruhe, die sie bei der TuS jetzt haben angesichts des veritablen Punktepolsters zu den unteren Tabellenregionen.
Zumal in Wiesbaden sogar die Sorgenkinder dem Trainer zur Abwechslung mal ihre angenehmen Seiten offerierten. So freute sich Uwe Rapolder ganz besonders über die gelungenen Kurzauftritte seiner Einwechselspieler Kenan Sahin und Du-Ri Cha, die mit ihren Toren den Sieg sicherstellten. "Kenan hat sehr engagiert trainiert, nachdem ich ihm vor Wochen ordentlich den Kopf gewaschen und ihm gesagt habe, was wir von ihm erwarten", so Rapolder. Und Cha habe "dieses Erfolgserlebnis einfach mal gebraucht", ergänzte der Coach.
Beeindruckend an diesem regnerischen Abend in der "Brita"-Arena war aber auch der Auftritt von Linksverteidiger Marko Lomic. Hatten die Vorstellungen des launischen Serben in letzter Zeit eher Anlass zum kollektiven Kopfschütteln geboten, so scheinen auch bei dem talentierten Linksfuß die Einzelgespräche gefruchtet zu haben. Doch Rapolder ist da vorsichtig: "Ich hoffe, dass der Marko jetzt endlich in Koblenz angekommen ist". Was Lomic mit weiteren guten Darbietungen bestätigen könnte.
Damit würde er der Mannschaft verleihen, was ihr in dieser Spielzeit bis dato noch abgegangen ist: Konstanz. Rapolder ist da guter Dinge: "Der Sieg gegen Wehen ist schon in gewisser Weise befreiend. Ich hoffe, dass wir diese positive Entwicklung jetzt fortsetzen können." Allerdings weiß der Trainer um den Hang zum Übermut im Team und hebt gleichsam den Zeigefinger: "Natürlich müssen wir aufpassen, weiter mutig, aber eben auch diszipliniert unser Spiel spielen."
Schenkt man Gerüchten im Umfeld der TuS Glauben, dann müssen die Koblenzer zudem aufpassen, dass ihnen nicht Teile des Personals abspenstig gemacht werden. So soll der glorreiche 1. FC Köln Interesse an Goran Sukalo, dem wohl beständigsten TuS-Akteur, und auch an Lomic bekundet haben. Aber mal ehrlich, warum - wenn überhaupt - sollten die beiden ausgerechnet zum FC wechseln? Wo sich doch jeder Sportler mit einem solchen Schritt stets verbessern möchte...
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.11.2007, 10:47 Titel: |
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Angreifer lässt mahnenden Trainer-Worten Treffer folgen
Kenan Sahin meldet sich zurück
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TuS-Angreifer Ardian Djokaj in luftiger Höhe, Wehens Dejan Simac (links) als interessierter Beobachter: Die Koblenzer waren in Wehen jederzeit Herr der Lage und krönten die konzentrierte Leistung mit dem 2:0-Erfolg. Foto: Thomas Frey
Doppelte Freude im Lager von TuS Koblenz: Nach dem 2:0 beim SV Wehen Wiesbaden hat sich die Mannschaft von TuS-Trainer Uwe Rapolder nicht nur im Mittelfeld der Tabelle etabliert, sondern nebenbei Problembewältigung der ganz besonderen Art betrieben.
WIESBADEN. Eine kurze Drehung und hinein ins Glück: So schnell kann es im Fußball manchmal gehen, um aus dem Schattendasein eines Bankdrückers wieder in den Blickpunkt zu rücken. Kenan Sahin von TuS Koblenz ist so ein Beispiel. Gerade mal 32 Minuten durfte der 23-Jährige bis dato in der aktuellen Saison mitmischen, pendelte ansonsten zwischen Ersatzbank und Tribüne. Am Freitag nun hatte es Sahin einem Geistesblitz von Uwe Rapolder zu verdanken, dass er sich nun nachhaltig ins Gedächtnis des Trainers rufen konnte. Denn: Als die TuS in Wiesbaden nach der Verletzung von Manuel Hartmann wechseln musste, kam nicht wie erwartet ein Defensivmann oder womöglich Noureddine Daham als Offensivkraft. Nein, Sahin durfte unvermittelt ran und war nur vier Minuten nach seiner Hereinnahme zur Stelle. Sein 1:0 in der 67. Minute war der Grundstein für den zweiten Koblenzer Auswärtssieg der Saison, der die TuS ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle gehievt hat.
"Wenn ich reinkomme, will ich natürlich auch der Mannschaft helfen", gab Sahin später zu Protokoll. Diesen Eindruck hatte Rapolder zuletzt wohl eher selten gehabt, weshalb er den wankelmütigen Sahin zwischenzeitlich mal zur Seite genommen und ihn daran erinnert hatte, dass es mit ein bisschen Kicken nicht getan ist. In Wiesbaden hat das Gespräch nun Früchte getragen, Sahin zeigte nicht nur wegen seines Treffers, dass er Besserung gelobt. "Natürlich waren die letzten Wochen nicht unbedingt so einfach für mich", so der Deutsch-Türke später, "aber man muss Profi genug sein, um den Blick nach vorne zu richten."
Doch damit nicht genug. Es passte am Freitagabend ins Bild, dass auch Du-Ri Cha etwas fürs Selbstvertrauen tun konnte. Wie Sahin kam auch der Koreaner von der Bank, wie Sahin traf auch Cha unmittelbar nach seiner Einwechslung ins Wehener Tor - vielleicht hat TuS-Trainer Uwe Rapolder den Wink des Schicksals richtig gedeutet und noch schnell einen Lottoschein ausgefüllt.
Nun war der Koblenzer Erfolg zwar das Ergebnis glücklicher Umstände, aber dennoch völlig verdient. Die TuS investierte während der gesamten 90 Minuten mehr ins Spiel als die Gastgeber und hatte folglich auch die besseren Chancen. Es schien, als hätte Rapolders Elf endlich verstanden, dass man gerade in der Fremde erst einmal die Reihen schließen muss - und sich die Tormöglichkeiten dann fast zwangsläufig ergeben. Zuletzt in Freiburg hatte das nur in der ersten Halbzeit geklappt, beim Auswärts-Auftritt in Offenbach hatten die zwingenden Aktionen nach vorne gefehlt. Nun, in der schmucken "Brita Arena" in Wiesbaden, hatte sich die Verbesserung der beiden Faktoren als Erfolgsrezept herauskristallisiert.
"Wichtig war, dass wir kompakt gestanden haben", sah Rechtsverteidiger Martin Forkel die defensive Stabilität als Grundlage dafür, dass die Koblenzer nun etwas entspannter in die drei ausstehenden Partien vor der Winterpause blicken können. Eigentlich müsste dieser Satz gar nicht betont werden, bildet er doch in aller Regel die Grundlage für das fußballerische Handeln. Aber: Unter Druck die Reihen geschlossen zu halten und individuelle Fehler zu minimieren, ist den Koblenzern in dieser Saison nur selten geglückt.
Angesichts der erfreulichen Tatsachen konnte Manuel Hartmann denn auch die Platzwunde am Auge leichter verschmerzen, die er sich im Duell mit Wehens Angreifer Ronny König zugezogen hat. "Wir kommen jetzt langsam an die Punktzahl heran, die wir uns vorgenommen haben", freute sich der 23-Jährige.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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Verfasst am: Titel: |
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chris Admin


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Verfasst am: 26.11.2007, 10:48 Titel: |
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Koreaner freut sich über erstes Tor im TuS-Trikot
Du-Ri Cha: Ich bin einfach glücklich
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Gelungener Arbeitstag: Du-Ri Cha erzielte seinen ersten Saisontreffer. Foto: Th. Frey
WIESBADEN. Du-Ri Cha hat sein Lächeln wiedergefunden. Mit großen Hoffnungen war der Südkoreaner zu Beginn der Saison nach Koblenz gekommen, die Unbeständigkeit blieb bislang aber sein steter Begleiter in der Hinrunde. Konsequenz: Der 27-Jährige muss sich strecken, um auf der rechten Außenbahn einen Stammplatz zu erobern. Tore sind bekanntlich immer eine gute Empfehlung, nach seinem ersten Saisontreffer in Wiesbaden hofft Cha auf einen Schub.
Herr Cha, Trainer Uwe Rapolder hat offenbar ein gutes Händchen bei den Einwechslungen gehabt. Wie haben Sie es gesehen?
Ja, das kann man sicher so sagen. Kenan Sahin und ich haben ein wichtiges Tor geschossen. Ich bin einfach glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte.
Ist das für Sie ein Argument, jetzt auch mehr Spielanteile zu fordern?
Ich habe ja zuletzt gegen Paderborn von Beginn an gespielt, aber leider eine hundertprozentige Torchance nicht verwertet. Wenn man Spielzeit bekommt, muss man eben sehen, dass man sie nutzt. Ob ich in Zukunft mehr spiele, wird der Trainer entscheiden.
Ihnen haftet ein wenig das Image des "Chancentods" an. Das konnten Sie ja jetzt widerlegen.
Es ist immer schön, wenn man reinkommt und dann auch ein Tor macht, gerade bei so einem engen Spielstand. Das ist gut für die Mannschaft und natürlich auch für mich.
Mit dem Sieg in Wehen steht die TuS nun im gesicherten Mittelfeld. Geht der Blick noch nach unten oder schielt die TuS auch nach oben?
Wir schauen noch nach unten. Wir wollen uns erst einmal von der unteren Tabellenregion absetzen, von daher war der Sieg ganz wichtig. Das hätten wir eigentlich schon im Heimspiel gegen Paderborn erledigen müssen. Der Dreier gibt uns auch ein Stück mehr Selbstvertrauen.
Das Gespräch führte Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-3.html |
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WunderVomOberwerth Alte Herren


Anmeldedatum: 21.09.2007 Beiträge: 2058 Wohnort: 4 Ever Koblenz
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Verfasst am: 27.11.2007, 20:29 Titel: Koblenz feiert Auswärtssieg in Wiesbaden |
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Koblenz feiert Auswärtssieg in Wiesbaden
Wiesbaden - Koblenz feierte den ersten Auswärtssieg seit drei Spielen und verbesserte sich mit 19 Zählern auf Platz zehn. Neuling SV Wehen Wiesbaden hat den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst und ist in der 2. Fußball-Bundesliga jetzt bereits seit sechs Spielen ohne Sieg.
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Marco Lomic (l) kämpft mit dem Wehener Benjamin Siegert um den Ball.
Das Team von Trainer Christian Hock unterlag der TuS Koblenz mit 0:2 (0:0) und rangiert mit 20 Punkten auf Rang acht. Die eingewechselten Kenan Sahin (67.) und Du-Ri Cha (81.) trafen für die Gäste.
In einer schwachen ersten Halbzeit sorgten vor 8379 Zuschauern fast ausschließlich einige Koblenzer Fans für Aufregung. Die Gäste-Anhänger zündeten mehrere Feuerwerkskörper, wodurch sich drei Koblenzer verletzten und behandelt werden mussten. In der niveauarmen Partie erspielten sich die Gäste Feldvorteile und die besseren Möglichkeiten. Spielmacher Anel Dzaka (11., 31.) und Goran Sukalo verfehlten jedoch mit ihren Schüssen das Wehener Tor knapp.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Koblenz in der weiterhin unterdurchschnittlichen Partie mehr vom Spiel. Abwehrchef Matej Mavric (57.) verfehlte nach einem Freistoß das Tor per Knopf nur knapp. Zehn Minuten später machte es der eingewechselte Sahin besser und erzielte aus zwölf Metern die verdiente Führung. Der in der 77. Minute eingewechselte Cha erhöhte neun Minuten vor dem Ende per Kopf auf 2:0.
Beim SVW gefielen Angreifer Ronny König und Verteidiger Kristjan Glibo. Auf Seiten der Gäste boten Mavric und Ardian Djokaj eine überdurchschnittliche Leistung.
Quelle: Rhein-Zeitung _________________ YOU'LL NEVER WALK ALONE
"Wir brauchen kein neues Stadion, wir brauchen bessere Stimmung." (Jens Jeremies) |
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