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RZ-Berichte zum Spiel in Freiburg

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 11:07    Titel: RZ-Berichte zum Spiel in Freiburg Antworten mit Zitat

Koblenzer vor kniff­liger Aufgabe beim Tabel­len­zwei­ten SC Freiburg

TuS pflegt Körper und Geist

KOBLENZ. Die Profis von TuS Koblenz sind in diesen Tagen nicht zu beneiden: Nach den stra­paziö­sen 120 Pokal-Minuten unter der Woche gegen Arminia Bielefeld steht eine nicht minder knifflige Aufgabe an: Die Mann­schaft von Trainer Uwe Rapolder muss beim Tabel­len­zwei­ten SC Freiburg antreten, der an der hei­mischen Dreisam eine blüten­weiße Weste hat. Fünf Spiele, fünf Siege, 9:2-Tore - diese Bilanz sagt einiges über die Güte aus, die die Breis­gauer unter ihrem neuen Trainer Robin Dutt an den Tag legen.

"Wir haben dort nichts zu verlieren", sagt denn auch TuS-Mit­tel­feld­mann Goran Sukalo, bei dem seit Don­ners­tag weniger die Arbeit mit dem Ball als vielmehr die Pflege von Körper und Geist im Vor­der­grund stand. "Wichtig ist, dass wir das Spiel gegen Bielefeld schnell aus den Köpfen bekommen", lautete die Dienst­anwei­sung von TuS-Trainer Uwe Rapolder, der betont: "So bitter das Pokal-Aus auch ist, das Abschnei­den in der Liga ist für uns wichtiger."

Um nach der Kür für die Pflicht gerüstet zu sein, hat der Coach seinen Kader am Tag nach der Pokal-Partie im Mann­schafts­hotel in Bad Ems um sich ver­sam­melt: "Die gute Luft dort wird uns helfen." Nach einem weiteren Training gestern geht's heute in Richtung Freiburg. Rapolder hat wenig Grund, seine Mann­schaft vom Mittwoch zu verändern, zudem hat keiner seiner Akteure größere Blessuren davon­getra­gen. Dumm deshalb, dass Branimir Bajic noch ein Spiel Sperre abbrummen muss. Gegen Bielefeld wurde der Innen­ver­tei­diger auf die Position vor der Abwehr versetzt, für ihn dürfte Manuel Hartmann in die Startelf rutschen.

Auf Hartmann und seine Kollegen wird jede Menge Arbeit zukommen, um die flinken SC-Kicker zu stoppen. "Wichtig ist, dass wir möglichst lange hinten die Null halten", sagt TuS-Angreifer Fatmir Vata, der auf der Gegen­seite für Ent­las­tung sorgen soll. Mehr noch: Um in Freiburg Zählbares zu ergattern, werden die Koblenzer an ihrer Chan­cen­aus­wer­tung arbeiten müssen, um "das Glück zu zwingen", wie Rapolder sagt.

In Sachen Belastung geht's den Breis­gau­ern übrigens nicht viel besser als der TuS, auch die Frei­bur­ger waren am Mittwoch beim HSV im Pokal-Einsatz. So gesehen kommt im Vorfeld auch den Masseuren beider Clubs eine wichtige Bedeutung zu. (sab)

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html


Zuletzt bearbeitet von chris am 05.11.2007, 13:33, insgesamt einmal bearbeitet
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chris
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BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Koblenzer Auf­hol­jagd im Breisgau wird nicht belohnt

TuS scheitert an Pitroipa

- FOTO -
Schulmäßig schirmt der Freiburger Torschütze Henrich Bencik (vorn) den Ball gegen seinen Koblenzer Kontrahenten Matej Mavric ab. Foto: dpa

FREIBURG. Zurück­gele­gen, zurück­gekom­men - doch am Ende im Frei­bur­ger Angriffs­wir­bel die Ori­entie­rung verloren. TuS Koblenz durfte beim 2:4 (0:0) in Freiburg nur mal kurz am Aus­wärts­punkt schnup­pern. Nach 78 Minuten hatte die Elf von Trainer Uwe Rapolder die 2:0-Führung der Breis­gauer dank Ardijan Djokaj ega­lisiert. Aber ange­trie­ben von einem großar­tigen Jonathan Pitroipa setzten die Platz­her­ren zu einem ful­minan­ten Endspurt an und über­hol­ten die TuS noch auf der Ziel­gerade.

TuS-Trainer Uwe Rapolder tat sich ansch­ließend schwer bei der Bewertung einer Partie, die er als "Spiel der großen Emotionen" einstufte. "Natürlich bin ich ent­täuscht. Aber ich weiß auch, dass die Mann­schaft sich heute gut verkauft hat." Noch in der Kabine verteilte der Coach Lob und Tadel an seine Mannen. Lob für den "großen Kampf­geist nach dem 0:2". Mahnende Worte wegen der "schlech­ten Orga­nisa­tion" bei den Gegen­tref­fern.

Emotional wurde es freilich erst in Durchgang zwei.Schlaf­the­rapie dürfte schon eher der Ober­begriff für das gewesen sein, was beide Mann­schaf­ten in Halbzeit eins boten. Die Frei­bur­ger schlä­fer­ten sich und das Publikum mit unin­spi­rier­tem Quer­geschiebe ein. Und für das bisschen, was die TuS an Offen­siv­bemühun­gen an den Tag legte, lohnte das Wach­blei­ben auch nicht. Zumindest die Koblenzer Defensive stand gut und ließ kaum Chancen zu.

Doch nach der Pause hatte das Auslaufen nach dem Pokal­inter­mezzo ein Ende. Freiburg kam als erste Mann­schaft wieder im Ligaall­tag zurecht. Vor allem Pitroipa, in Halbzeit eins Allein­unter­hal­ter mit beschränk­tem Spielwitz, fand zu lang ver­mis­ster Effek­tivität. Klasse, wie er TuS-Abwehr­spie­ler Andreas Richter narrte und dann den Ball auf Henrich Bencik ablegte, der mühelos zum 1:0 vollenden konnte (52.).

Noch bevor die Koblenzer zu reagieren ver­moch­ten, versetzte Pitroipa höchst­per­sön­lich den Gästen den nächsten Dämpfer. Auf Flanke von Dennis Aogo gelang dem Mann aus Burkina Faso per Kopf das 2:0 (64.).

Doch zum Glück hatte die TuS, was die indi­vidu­elle Klasse betrifft, ein Pendant zu Pitroipa auf­zubie­ten. Nur zwei Minuten nach Treffer Nummer zwei für die Breis­gauer nährte Djokaj die Koblenzer Hoff­nun­gen auf einen Über­raschungs­coup. Nach einem langen Ball von Du-Ri Cha war Djokaj zur Stelle und schob aus zehn Metern ein.

Das Spiel nahm Fahrt auf. Die TuS witterte ihre Chance, endlich ging's mal zügig nach vorne. Und mit dem gleichen Rezept - langer Ball auf Djokaj - gelang sogar der Ausgleich. Diesmal war Matej Mavric der Absender, Linksfuß Djokaj vollen­dete mit dem Außenrist aus 16 Metern (78.).

Doch aus dem erhofften Punkt­gewinn wurde nichts, Freiburgs Pitroipa hatte noch ein Ass im Ärmel. Während Djokajs drittem Treffer wegen Abseits­stel­lung zurecht die Aner­ken­nung versagt blieb (84.), bedeutete im Gegenzug Pitroipas Vorarbeit das 3:2 für die Breis­gauer durch Mirnes Mesic. Ein Fern­schuss Aogos besie­gelte die TuS-Nie­der­lage (89.).

Bei den Frei­bur­gern, zumindest bis heute Abend Tabel­len­füh­rer, also alles im Lot? Denkste! "Zwei Gegentore nach langen Bällen - das kann nicht sein. Da kann ich mich doch nicht über eine Tabel­len­führung freuen", grantelte SCF-Trainer Robin Dutt. Daran änderte auch der ful­minante Endspurt seiner Mannen nur wenig. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns", resü­mierte Dutt. Ein Satz, der auch von Uwe Rapolder hätte sein können.

Klaus Reimann

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Kuriose Partie: Koblenz holt Zwei-Tore-Rückstand auf

Djokajs Dop­pel­pack reicht nicht

FREIBURG. Die ersten der 13 600 Zuschauer in Freiburg wurden bereits unruhig. Die zweite Halbzeit lief schon, und dem hei­mischen SC fiel nicht viel ein. Querpässe im Nie­mands­land kommen bei den Fans eben nicht gut an. Die Unzu­frie­den­heit der hei­mischen Anhänger war Teil des Plans von TuS Koblenz, um beim dortigen SC irgendwie einen Punkt zu entführen.

- FOTO -
Den Ball im Blick hat Ardijan Djokaj (links mit dem Frei­bur­ger Karim Matmour). Zwei reguläre Treffer und ein Abseits­tor gelangen dem Mon­tene­gri­ner im Trikot der TuS Koblenz - diesmal war's zu wenig für einen Aus­wärts­punkt.

Mit einem Mal wurde aus dem müden Kick jedoch ein packendes Spiel, in dem die TuS als Verlierer vom Platz gehen musste. 4:2 hieß es am Ende für den SC Freiburg. Doppelt bitter: Nachdem die Elf von Trainer Uwe Rapolder ein 0:2 aufgeholt hatte, kassierte sie in der Schluss­phase noch zwei Treffer.

"Höchst ärgerlich", beschrieb denn auch TuS-Mit­tel­feld­mann Manuel Hartmann den Verlauf der Partie, die für ihn und seine Kollegen gar nicht so schlecht begonnen hatte. Die TuS schuf häufig Überzahl im Mit­tel­feld und konnte die spiel­star­ken Offen­siv­kräfte des SC eini­ger­maßen in Schach halten. Da störte es auch nur bedingt, dass den Blau-Schwarzen nach vorne wenig gelang - die Haus­her­ren hatten in den ersten 45 Minuten nicht eine zwingende Chance.

Weil ein Spiel aber bekann­ter­maßen 90 Minuten dauert, über­schlu­gen sich nach dem Frei­bur­ger 1:0 durch Henrich Bencik (52.) urplötz­lich die Ereig­nisse. Der SC Freiburg drehte mächtig auf, die TuS hatte Mühe, die Ordnung zu halten. Was vor allem an Jonathan Pitroipa lag, der mit seinen kurzen Haken und schnellen Antritten der Koblenzer Abwehr etliche Rätsel aufgab. Das 1:0 hatte er vor­berei­tet, das 2:0 (64.) selbst erzielt - die Party an der Dreisam konnte beginnen.

Denkste. Während sich die Haus­her­ren ihrer Sache wohl zu sicher waren, ließ Ardijan Djokaj gleich zweimal seine Klasse auf­blit­zen. Zunächst spitzelte er nur zwei Minuten nach dem 2:0 einen langen Ball von Matej Mavric zum 2:1 ins Netz, ehe er in der 78. Miunute mit einem sehens­wer­ten Treffer sogar den Ausgleich erzielte. Völlige Ruhe im Stadion, nur die mit­gereis­ten TuS-Fans waren komplett aus dem Häuschen. Und die Koblenzer Anhänger wären wohl völlig durch­gedreht, wenn Schieds­rich­ter Aytekin den dritten Treffer von Djokaj anerkannt hätte - aber der Abseits­pfiff durch­kreuzte den Koblenzer Jubel. Eine richtige Ent­schei­dung, der Mon­tene­gri­ner stand in der Tat im Abseits.

Doch damit nicht genug. Es sollte aus Sicht der TuS noch schlimmer kommen. Längst waren alle tak­tischen Fesseln gelöst, was den Haus­her­ren in die Karten spielte. Wieder einmal trat Wir­bel­wind Pitroipa an, Sturm­kol­lege Mesic vollen­dete zum 3:2. Ein ver­rück­tes Spiel. Und jetzt hatten die Frei­bur­ger so richtig Lust aufs Tore­schießen, kurz vor dem Ende traf Aogo sogar noch zum 4:2. "Bitter", sagte Hartmann, "wir hätten in der Tabelle einen Schritt nach vorne machen können".

Das gelang der TuS nicht, weil sich nach der Pause die Unkon­zen­triert­hei­ten häuften. Zum Schluss agierten die Koblenzer sogar mit vier Stürmern, was aber auch nicht mehr half. Daham, Pektürk und Bogavac waren gekommen, am Ende jubelten aber die Haus­her­ren. "Wir müssen nun sehen, dass wir uns die Punkte gegen Paderborn wie­der­holen", gab Kapitän Anel Dzaka das Motto für die nächste Partie aus. Da steht ein ähnliches Szenario bevor. Der SC Freiburg hat der TuS schon mal Anschau­ungs­unter­richt gegeben und gezeigt, wie man ein Geduldss­piel gewinnt - wenn auch ein höchst kurioses.

Sven Sabock

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html
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BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

So haben sie gespielt

Die TuS in der Ein­zel­kri­tik

Dennis Eilhoff: Der TuS-Torwart war bei allen vier Frei­bur­ger Treffern machtlos - ein bitterer Nach­mit­tag für den 25-Jährigen, der alles hielt, was zu halten war.

Martin Forkel: Kon­zen­trier­ter Beginn, machte in der ersten Halbzeit die rechte Seite zu. Hatte nach dem Frei­bur­ger 1:0 Mühe gegen die ständig rochie­ren­den SC-Offen­siv­kräfte.

Matej Mavric: Hatte in der ersten Halbzeit Freiburgs Bencik im Griff, sah aber später beim 2:0 durch Pitroipa nicht gut aus. Konnte im all­gemei­nen Durchein­ander in der Schluss­phase nicht für Sta­bilität sorgen.

Andreas Richter: Eigent­lich ein Spiel nach dem Geschmack des Innen­ver­tei­digers. Konnte bei unzäh­ligen Flanken in den Strafraum seine Kopf­ballstärke demons­trie­ren - am Boden ließ ihn Freiburgs Pitroipa vor dem 1:0 schlecht aussehen.

Frank Wib­lis­hau­ser: Unauffäl­lige Partie auf der linken Seite. Kon­zen­trier­ter Auftritt, im Vergleich zum Mittwoch-Spiel gegen Bielefeld um einiges ver­bes­sert.

Goran Sukalo: Lieferte sich etliche packende Kopf­ball­duelle mit Freiburgs Stopper Pavel Krmas. Hatte während der Partie zwei Treffer auf dem Kopf, war dabei aber auch zweimal im Pech.

Manuel Hartmann: Schloss vor der Pause im defen­siven Mit­tel­feld die Löcher, hielt Sukalo den Rücken frei. Musste aus tak­tischen Gründen raus, um Platz für einen Angreifer zu schaffen.

Du-Ri Cha: Deutlich ver­bes­sert. Stand nach dem Offenbach-Spiel wieder in der Startelf und deutete mit einigen beherzten Antritten an, dass er sich aus seinem Tief her­aus­arbei­ten will.

Anel Dzaka: Kein gelun­genes Spiel für den TuS-Kapitän. Lief viel, konnte aber nicht viele Bälle behaupten.

Ardijan Djokaj: Besser geht's nicht. Zwei Auswärts-Tore erzielt, aber dennoch keinen Punkt geholt - ärgerlich für den Linksfuß.

Fatmir Vata: Nicht so effektiv wie am Mittwoch gegen Bielefeld, wurde aber auch kaum in Szene gesetzt.

Tayfun Pektürk: Wurde nach einer Stunde für Dzaka ein­gewech­selt, aber der TuS-Jungspund fand keine rechte Bindung mehr zum Spiel.

Noureddine Daham: Kam nach 70 Minuten, blieb aber blass.

Dragan Bogavac: In den letzten vier Minuten im Einsatz.

(sab)

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-3.html
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