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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 03.11.2007, 11:07 Titel: RZ-Berichte zum Spiel in Freiburg |
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Koblenzer vor kniffliger Aufgabe beim Tabellenzweiten SC Freiburg
TuS pflegt Körper und Geist
KOBLENZ. Die Profis von TuS Koblenz sind in diesen Tagen nicht zu beneiden: Nach den strapaziösen 120 Pokal-Minuten unter der Woche gegen Arminia Bielefeld steht eine nicht minder knifflige Aufgabe an: Die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder muss beim Tabellenzweiten SC Freiburg antreten, der an der heimischen Dreisam eine blütenweiße Weste hat. Fünf Spiele, fünf Siege, 9:2-Tore - diese Bilanz sagt einiges über die Güte aus, die die Breisgauer unter ihrem neuen Trainer Robin Dutt an den Tag legen.
"Wir haben dort nichts zu verlieren", sagt denn auch TuS-Mittelfeldmann Goran Sukalo, bei dem seit Donnerstag weniger die Arbeit mit dem Ball als vielmehr die Pflege von Körper und Geist im Vordergrund stand. "Wichtig ist, dass wir das Spiel gegen Bielefeld schnell aus den Köpfen bekommen", lautete die Dienstanweisung von TuS-Trainer Uwe Rapolder, der betont: "So bitter das Pokal-Aus auch ist, das Abschneiden in der Liga ist für uns wichtiger."
Um nach der Kür für die Pflicht gerüstet zu sein, hat der Coach seinen Kader am Tag nach der Pokal-Partie im Mannschaftshotel in Bad Ems um sich versammelt: "Die gute Luft dort wird uns helfen." Nach einem weiteren Training gestern geht's heute in Richtung Freiburg. Rapolder hat wenig Grund, seine Mannschaft vom Mittwoch zu verändern, zudem hat keiner seiner Akteure größere Blessuren davongetragen. Dumm deshalb, dass Branimir Bajic noch ein Spiel Sperre abbrummen muss. Gegen Bielefeld wurde der Innenverteidiger auf die Position vor der Abwehr versetzt, für ihn dürfte Manuel Hartmann in die Startelf rutschen.
Auf Hartmann und seine Kollegen wird jede Menge Arbeit zukommen, um die flinken SC-Kicker zu stoppen. "Wichtig ist, dass wir möglichst lange hinten die Null halten", sagt TuS-Angreifer Fatmir Vata, der auf der Gegenseite für Entlastung sorgen soll. Mehr noch: Um in Freiburg Zählbares zu ergattern, werden die Koblenzer an ihrer Chancenauswertung arbeiten müssen, um "das Glück zu zwingen", wie Rapolder sagt.
In Sachen Belastung geht's den Breisgauern übrigens nicht viel besser als der TuS, auch die Freiburger waren am Mittwoch beim HSV im Pokal-Einsatz. So gesehen kommt im Vorfeld auch den Masseuren beider Clubs eine wichtige Bedeutung zu. (sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 05.11.2007, 13:33, insgesamt einmal bearbeitet |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 05.11.2007, 13:31 Titel: |
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Koblenzer Aufholjagd im Breisgau wird nicht belohnt
TuS scheitert an Pitroipa
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Schulmäßig schirmt der Freiburger Torschütze Henrich Bencik (vorn) den Ball gegen seinen Koblenzer Kontrahenten Matej Mavric ab. Foto: dpa
FREIBURG. Zurückgelegen, zurückgekommen - doch am Ende im Freiburger Angriffswirbel die Orientierung verloren. TuS Koblenz durfte beim 2:4 (0:0) in Freiburg nur mal kurz am Auswärtspunkt schnuppern. Nach 78 Minuten hatte die Elf von Trainer Uwe Rapolder die 2:0-Führung der Breisgauer dank Ardijan Djokaj egalisiert. Aber angetrieben von einem großartigen Jonathan Pitroipa setzten die Platzherren zu einem fulminanten Endspurt an und überholten die TuS noch auf der Zielgerade.
TuS-Trainer Uwe Rapolder tat sich anschließend schwer bei der Bewertung einer Partie, die er als "Spiel der großen Emotionen" einstufte. "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber ich weiß auch, dass die Mannschaft sich heute gut verkauft hat." Noch in der Kabine verteilte der Coach Lob und Tadel an seine Mannen. Lob für den "großen Kampfgeist nach dem 0:2". Mahnende Worte wegen der "schlechten Organisation" bei den Gegentreffern.
Emotional wurde es freilich erst in Durchgang zwei.Schlaftherapie dürfte schon eher der Oberbegriff für das gewesen sein, was beide Mannschaften in Halbzeit eins boten. Die Freiburger schläferten sich und das Publikum mit uninspiriertem Quergeschiebe ein. Und für das bisschen, was die TuS an Offensivbemühungen an den Tag legte, lohnte das Wachbleiben auch nicht. Zumindest die Koblenzer Defensive stand gut und ließ kaum Chancen zu.
Doch nach der Pause hatte das Auslaufen nach dem Pokalintermezzo ein Ende. Freiburg kam als erste Mannschaft wieder im Ligaalltag zurecht. Vor allem Pitroipa, in Halbzeit eins Alleinunterhalter mit beschränktem Spielwitz, fand zu lang vermisster Effektivität. Klasse, wie er TuS-Abwehrspieler Andreas Richter narrte und dann den Ball auf Henrich Bencik ablegte, der mühelos zum 1:0 vollenden konnte (52.).
Noch bevor die Koblenzer zu reagieren vermochten, versetzte Pitroipa höchstpersönlich den Gästen den nächsten Dämpfer. Auf Flanke von Dennis Aogo gelang dem Mann aus Burkina Faso per Kopf das 2:0 (64.).
Doch zum Glück hatte die TuS, was die individuelle Klasse betrifft, ein Pendant zu Pitroipa aufzubieten. Nur zwei Minuten nach Treffer Nummer zwei für die Breisgauer nährte Djokaj die Koblenzer Hoffnungen auf einen Überraschungscoup. Nach einem langen Ball von Du-Ri Cha war Djokaj zur Stelle und schob aus zehn Metern ein.
Das Spiel nahm Fahrt auf. Die TuS witterte ihre Chance, endlich ging's mal zügig nach vorne. Und mit dem gleichen Rezept - langer Ball auf Djokaj - gelang sogar der Ausgleich. Diesmal war Matej Mavric der Absender, Linksfuß Djokaj vollendete mit dem Außenrist aus 16 Metern (78.).
Doch aus dem erhofften Punktgewinn wurde nichts, Freiburgs Pitroipa hatte noch ein Ass im Ärmel. Während Djokajs drittem Treffer wegen Abseitsstellung zurecht die Anerkennung versagt blieb (84.), bedeutete im Gegenzug Pitroipas Vorarbeit das 3:2 für die Breisgauer durch Mirnes Mesic. Ein Fernschuss Aogos besiegelte die TuS-Niederlage (89.).
Bei den Freiburgern, zumindest bis heute Abend Tabellenführer, also alles im Lot? Denkste! "Zwei Gegentore nach langen Bällen - das kann nicht sein. Da kann ich mich doch nicht über eine Tabellenführung freuen", grantelte SCF-Trainer Robin Dutt. Daran änderte auch der fulminante Endspurt seiner Mannen nur wenig. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns", resümierte Dutt. Ein Satz, der auch von Uwe Rapolder hätte sein können.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 05.11.2007, 13:32 Titel: |
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Kuriose Partie: Koblenz holt Zwei-Tore-Rückstand auf
Djokajs Doppelpack reicht nicht
FREIBURG. Die ersten der 13 600 Zuschauer in Freiburg wurden bereits unruhig. Die zweite Halbzeit lief schon, und dem heimischen SC fiel nicht viel ein. Querpässe im Niemandsland kommen bei den Fans eben nicht gut an. Die Unzufriedenheit der heimischen Anhänger war Teil des Plans von TuS Koblenz, um beim dortigen SC irgendwie einen Punkt zu entführen.
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Den Ball im Blick hat Ardijan Djokaj (links mit dem Freiburger Karim Matmour). Zwei reguläre Treffer und ein Abseitstor gelangen dem Montenegriner im Trikot der TuS Koblenz - diesmal war's zu wenig für einen Auswärtspunkt.
Mit einem Mal wurde aus dem müden Kick jedoch ein packendes Spiel, in dem die TuS als Verlierer vom Platz gehen musste. 4:2 hieß es am Ende für den SC Freiburg. Doppelt bitter: Nachdem die Elf von Trainer Uwe Rapolder ein 0:2 aufgeholt hatte, kassierte sie in der Schlussphase noch zwei Treffer.
"Höchst ärgerlich", beschrieb denn auch TuS-Mittelfeldmann Manuel Hartmann den Verlauf der Partie, die für ihn und seine Kollegen gar nicht so schlecht begonnen hatte. Die TuS schuf häufig Überzahl im Mittelfeld und konnte die spielstarken Offensivkräfte des SC einigermaßen in Schach halten. Da störte es auch nur bedingt, dass den Blau-Schwarzen nach vorne wenig gelang - die Hausherren hatten in den ersten 45 Minuten nicht eine zwingende Chance.
Weil ein Spiel aber bekanntermaßen 90 Minuten dauert, überschlugen sich nach dem Freiburger 1:0 durch Henrich Bencik (52.) urplötzlich die Ereignisse. Der SC Freiburg drehte mächtig auf, die TuS hatte Mühe, die Ordnung zu halten. Was vor allem an Jonathan Pitroipa lag, der mit seinen kurzen Haken und schnellen Antritten der Koblenzer Abwehr etliche Rätsel aufgab. Das 1:0 hatte er vorbereitet, das 2:0 (64.) selbst erzielt - die Party an der Dreisam konnte beginnen.
Denkste. Während sich die Hausherren ihrer Sache wohl zu sicher waren, ließ Ardijan Djokaj gleich zweimal seine Klasse aufblitzen. Zunächst spitzelte er nur zwei Minuten nach dem 2:0 einen langen Ball von Matej Mavric zum 2:1 ins Netz, ehe er in der 78. Miunute mit einem sehenswerten Treffer sogar den Ausgleich erzielte. Völlige Ruhe im Stadion, nur die mitgereisten TuS-Fans waren komplett aus dem Häuschen. Und die Koblenzer Anhänger wären wohl völlig durchgedreht, wenn Schiedsrichter Aytekin den dritten Treffer von Djokaj anerkannt hätte - aber der Abseitspfiff durchkreuzte den Koblenzer Jubel. Eine richtige Entscheidung, der Montenegriner stand in der Tat im Abseits.
Doch damit nicht genug. Es sollte aus Sicht der TuS noch schlimmer kommen. Längst waren alle taktischen Fesseln gelöst, was den Hausherren in die Karten spielte. Wieder einmal trat Wirbelwind Pitroipa an, Sturmkollege Mesic vollendete zum 3:2. Ein verrücktes Spiel. Und jetzt hatten die Freiburger so richtig Lust aufs Toreschießen, kurz vor dem Ende traf Aogo sogar noch zum 4:2. "Bitter", sagte Hartmann, "wir hätten in der Tabelle einen Schritt nach vorne machen können".
Das gelang der TuS nicht, weil sich nach der Pause die Unkonzentriertheiten häuften. Zum Schluss agierten die Koblenzer sogar mit vier Stürmern, was aber auch nicht mehr half. Daham, Pektürk und Bogavac waren gekommen, am Ende jubelten aber die Hausherren. "Wir müssen nun sehen, dass wir uns die Punkte gegen Paderborn wiederholen", gab Kapitän Anel Dzaka das Motto für die nächste Partie aus. Da steht ein ähnliches Szenario bevor. Der SC Freiburg hat der TuS schon mal Anschauungsunterricht gegeben und gezeigt, wie man ein Geduldsspiel gewinnt - wenn auch ein höchst kurioses.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 05.11.2007, 13:33 Titel: |
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So haben sie gespielt
Die TuS in der Einzelkritik
Dennis Eilhoff: Der TuS-Torwart war bei allen vier Freiburger Treffern machtlos - ein bitterer Nachmittag für den 25-Jährigen, der alles hielt, was zu halten war.
Martin Forkel: Konzentrierter Beginn, machte in der ersten Halbzeit die rechte Seite zu. Hatte nach dem Freiburger 1:0 Mühe gegen die ständig rochierenden SC-Offensivkräfte.
Matej Mavric: Hatte in der ersten Halbzeit Freiburgs Bencik im Griff, sah aber später beim 2:0 durch Pitroipa nicht gut aus. Konnte im allgemeinen Durcheinander in der Schlussphase nicht für Stabilität sorgen.
Andreas Richter: Eigentlich ein Spiel nach dem Geschmack des Innenverteidigers. Konnte bei unzähligen Flanken in den Strafraum seine Kopfballstärke demonstrieren - am Boden ließ ihn Freiburgs Pitroipa vor dem 1:0 schlecht aussehen.
Frank Wiblishauser: Unauffällige Partie auf der linken Seite. Konzentrierter Auftritt, im Vergleich zum Mittwoch-Spiel gegen Bielefeld um einiges verbessert.
Goran Sukalo: Lieferte sich etliche packende Kopfballduelle mit Freiburgs Stopper Pavel Krmas. Hatte während der Partie zwei Treffer auf dem Kopf, war dabei aber auch zweimal im Pech.
Manuel Hartmann: Schloss vor der Pause im defensiven Mittelfeld die Löcher, hielt Sukalo den Rücken frei. Musste aus taktischen Gründen raus, um Platz für einen Angreifer zu schaffen.
Du-Ri Cha: Deutlich verbessert. Stand nach dem Offenbach-Spiel wieder in der Startelf und deutete mit einigen beherzten Antritten an, dass er sich aus seinem Tief herausarbeiten will.
Anel Dzaka: Kein gelungenes Spiel für den TuS-Kapitän. Lief viel, konnte aber nicht viele Bälle behaupten.
Ardijan Djokaj: Besser geht's nicht. Zwei Auswärts-Tore erzielt, aber dennoch keinen Punkt geholt - ärgerlich für den Linksfuß.
Fatmir Vata: Nicht so effektiv wie am Mittwoch gegen Bielefeld, wurde aber auch kaum in Szene gesetzt.
Tayfun Pektürk: Wurde nach einer Stunde für Dzaka eingewechselt, aber der TuS-Jungspund fand keine rechte Bindung mehr zum Spiel.
Noureddine Daham: Kam nach 70 Minuten, blieb aber blass.
Dragan Bogavac: In den letzten vier Minuten im Einsatz.
(sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-3.html |
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