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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 13.11.2007, 11:08 Titel: RZ-Berichte zum Spiel gegen Paderborn |
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Mit Heimsieg im Tabellen-Mittelfeld festsetzen:
Verlockende Aussicht für die TuS
Koblenz - TuS Koblenz steht heute um 18 Uhr vor einer unangenehmen Aufgabe: Gegen den Tabellenletzten SC Paderborn erwartet alle Welt einen Heimsieg. Grund genug für Trainer Uwe Rapolder, vor einer überzogenen Erwartungshaltung zu warnen.
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Der TuS-Kapitän zieht auf und davon: Anel Dzaka (am Ball) kann mit seinen Kollegen einen wichtigen Schritt ins Mittelfeld der Tabelle setzen - wenn das heutige Heimspiel gegen den SC Paderborn gewonnen wird.
Eigentlich blickt Uwe Rapolder derzeit nur beiläufig auf die Tabelle. Sagt er zumindest. Stattdessen wird der Trainer von TuS Koblenz nicht müde zu betonen, dass es vielmehr darum geht, eine eigene Spielphilosophie zu entwickeln, in der die Punkte dann nur das schmückende Beiwerk sind. Vor der heutigen Partie gegen den SC Paderborn (18 Uhr) hat er es dann doch etwas genauer getan, was aber vor allem an den Gästen liegt. Die stehen nämlich noch ohne Sieg abgeschlagen am Tabellenende und haben bislang lediglich ein paar Komplimente bekommen. Und weil obendrein die übrigen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller allesamt verloren haben, liegt die vordergründige Rechnung auf der Hand: Mit drei Punkten gegen Paderborn würde die TuS nicht nur die Gäste dem Abstieg ein Stück näherbringen, sondern obendrein ein solides Polster erwirtschaften.
Rapolder spricht von "positivem Druck"
Eine verlockende, aber eben auch gefährliche Herangehensweise. "Wir haben vor der Winterpause fast nur noch direkte Tabellennachbarn, insofern können wir unsere Situation noch um einiges verbessern", sagt Rapolder und spricht von "positivem Druck": "Es muss uns bestärken, dass wir bislang in der Liga solide dastehen."
Auf den Rasen übertragen, wünscht sich der Trainer einen ähnlich konzentrierten Auftritt wie gegen Greuther Fürth. Ein Spiel, in dem die Koblenzer wenig Chancen des Gegners zuließen, um dann konsequent den Weg nach vorne zu suchen. Das sollte auch gegen Paderborn möglich sein, wobei auch der Faktor Geduld ein wichtiger Begleiter sein wird. "Es kann ein sehr unangenehmes Spiel werden", weiß Rapolder, der seinen Kickern aber jegliche Beklemmungen nimmt: "Im Vorjahr ging es gegen 1860 oder Aue gegen den Abstieg, so gesehen ist es im Moment um einiges beruhigender."
"Cha braucht einfach ein Erfolgserlebnis"
Gerade in den Heimspielen hat der TuS-Trainer seine Elf bislang sehr offensiv ausgerichtet, was gegen Osnabrück zu Beginn kräftig danebengegangen war. Ein Beleg dafür, dass sich die Koblenzer mit zwei "Sechsern" am wohlsten fühlen, um darüberhinaus in der Offensive variabel agieren zu können. "Wichtig ist, dass wir im zentralen Mittelfeld die nötige Stabilität haben, dann können wir auch den nötigen Druck aufbauen", sagt Rapolder, der durchblicken lässt, dass Branimir Bajic nach seiner Rot-Sperre wie schon im DFB-Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld auf die Position vor der Abwehr versetzt werden könnte. Daneben grübelt er noch, wie die Pärchen auf den Außenbahnen aussehen könnten. Links ist Ardijan Djokaj nach seinen starken Auftritten ohnehin gesetzt, rechts bekommt vermutlich Du-Ri Cha die Gelegenheit, seinen Aufwärtstrend zu bestätigen. Rapolder: "Cha braucht einfach ein Erfolgserlebnis, er muss es aber auch erzwingen."
Das Glück zu zwingen bleibt ohnehin der große Wunsch im Lager der TuS, nachdem bislang etliche Punkte liegen gelassen wurden. Im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen - das wird heute einmal mehr die Herausforderung für die Koblenzer Fußballer sein. Die Partie gegen den Tabellenletzten wird nicht zuletzt auch im Kopf entschieden, wobei Rapolder seiner Elf den Rücken stärkt: "Ich vertraue der Mannschaft, sie hat sich die nötige Stabilität erarbeitet, um ihren Weg zu gehen."
Sven Sabock - Foto: Wolfgang Heil
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 14.11.2007, 12:29, insgesamt einmal bearbeitet |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.11.2007, 12:29 Titel: |
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Unentschieden gegen Schlusslicht SC Paderborn
Enttäuschende Nullnummer in Koblenz
Koblenz - Was für eine enttäuschende Leistung in einem rundum enttäuschendem Spiel: Mit einem 0:0 gegen Tabellenschlusslicht SC Paderborn hat eine schwerfällig spielende Mannschaft von TuS Koblenz leichtfertig die Chance vergeben, sich deutlich von den Abstiegsplätzen der Zweiten Fußball-Bundesliga abzusetzen.
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Mit langem Bein bemüht sich der Ex-Koblenzer Emil Noll im Trikot des SC Paderborn um Ballkontrolle; TuS-Verteidiger Joshua Grenier (rechts) schaut zu.
TuS-Mittelfeldspieler Goran Sukalo sah's eher pragmatisch: "Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir kein Tor gemacht haben. Aber wir haben uns auch keins gefangen. Darauf können wir aufbauen." Na denn!
"Mit unserer Kickerei hatten wir den Sieg auch nicht verdient"
TuS-Trainer Uwe Rapolder redete dagegen Tacheles: "Mit unserer Kickerei hatten wir den Sieg auch nicht verdient. Das war heute ein spielerischer Rückschritt." So kamen auch überhaupt keine Missverständnisse auf: Es war ein trostloser Abend am Koblenzer Oberwerth. Das Stadion liegt bekanntlich in einer Wasserschutzzone - aber nichts und niemand schützte die 7348 zahlenden Zuschauer an diesem nasskalten Abend vor einem Ereignis, das nur in Ansätzen an ein professionelles Fußballspiel erinnerte.
Schwer zu sagen, was in Durchgang eins mehr frustrierte, die geballte Ereignislosigkeit auf dem Rasen oder der dauerhafte Regen. Merkwürdig verunsichert suchte die TuS vergebens nach geeigneten Mitteln, das engmaschig gestrickte Defensivnetz der Gäste zu durchdringen.
Statt schnell über die Flügel zu spielen, suchten die Koblenzer allzu oft den Weg weit und hoch durch die Mitte. Wer weiß, dass dort der klein gewachsene Fatmir Vata seinen Arbeitsplatz hat, kann erahnen, wie sinnentleert eine solche Vorgehensweise war. Nur gelegentlich wurde die um sich greifende Lethargie von nennenswerten Aktionen unterbrochen. Zwei Torchancen durfte die TuS für sich reklamieren, zweimal vergab der ansonsten recht lustlos spielende Du-Ri Cha. In der 23. Minute scheiterte er nach Vata-Pass an Paderborns Torwart Lukas Kruse, kurz vor dem Wechsel setzte der Südkoreaner einen 18-Meter-Schuss knapp neben das Tor.
Gäste witterten Chance
Die Gäste aus Ostwestfalen, im ersten Durchgang ohne große Ambitionen, den Rasen in des Gegners Hälfte in Mitleidenschaft zu ziehen, witterten wohl die Chance, in Koblenz zu ihrem ersten Saisonerfolg zu kommen. Paderborn war die Mannschaft mit den besseren Torchancen in den zweiten 45 Minuten. Was schon alles über die Anstrengungen der TuS-Spieler sagt, ihrem Offensivspiel so etwas wie Struktur zu verleihen. Benjamin Schüssler (58. und 78.) hatte zweimal die Chance zum 1:0 für die Gäste.
Auf TuS-Seite vergab Tayfun Pektürk (76.) die einzige TuS-Chance in Halbzeit zwei. Nach 90 Minuten durften sich die Zuschauer freuen: Wenn schon nicht vom Dauerregen, so befreite der Schlusspfiff die Fans zumindest von der Ereignislosigkeit auf dem Rasen.
Klaus Reimann - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 15.11.2007, 10:30 Titel: |
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Gegen Paderborn spielerisches Armutszeugnis ausgestellt
Koblenz wählt die falschen Mittel
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Da fliegen die (Rasen-)Fetzen: Sowohl die TuS Koblenz (obenauf mit Goran Sukalo) als auch der SC Paderborn (Andrew Sinkala bei einer artistischen Einlage) mühten sich vergeblich und brachten in der Nähe des gegnerischen Tores nur wenig Kunstvolles zustande. Foto: Thomas Frey
KOBLENZ. Fußball-Zweitligist TuS Koblenz steht in den zehn Tagen bis zum nächsten Spiel beim SV Wehen Wiesbaden einiges an Arbeit bevor. Das 0:0 gegen den SC Paderborn lässt sich in der Tabelle durchaus verschmerzen, das Auftreten der Koblenzer stimmte indes nachdenklich.
Zwischendurch war es Matej Mavric, der stellvertretend für die Kollegen den geballten Zorn des Trainers zu spüren bekam. Weil die Geräuschkulisse auf den Rängen mit der eines Advents-Gottesdienstes vergleichbar war, wurde annähernd das gesamte Stadion Ohrenzeuge des Anpfiffs, den sich der Slowene von Uwe Rapolder einhandelte. Wieder einmal hatte Mavric genau das getan, was der TuS-Coach von seinen Defensivkräften eigentlich überhaupt sich sehen will: den Ball irgendwohin in die unendliche Tiefe des Raumes gespielt. Die Szenen wiederholten sich, das Ergebnis zeichnete sich früh ab. Am Ende stand für Fußball-Zweitligist TuS Koblenz ein 0:0 gegen den SC Paderborn.
"Im Fußball ist es wie im richtigen Leben. Man bekommt nur das, was man verdient", verpackte Rapolder philosophisch, dass es für die TuS an diesem Abend wohl ein bisschen zu viel des Guten gewesen wäre, für den müden Auftritt gegen den bis dato Tabellenletzten mit einem Dreier belohnt zu werden. Man könnte anfügen, dass Fußball zum Glück auch kein Eiskunstlauf ist. Statt einer schwachen B-Note gab's nämlich einen Punkt, der den Koblenzern vordergründig sogar weiterhilft.
Nach dem 13. Spieltag stehen für die TuS nun 16 Zähler auf dem Konto, die bedrohliche Region ist derzeit immerhin fünf Punkte entfernt. Kurzum: Die Koblenzer haben es als Tabellenelfter in den ausstehenden vier Runden bis Weihnachten weiterhin selbst in der Hand, die Grundlage für eine solide Saison zu legen.
Auch kämpferische Mittel fehlten
"Die Tabelle ist ohnehin nur eine Momentaufnahme", sagt Rapolder, der aber auch weiß, dass mit Spielen wie dem gegen Paderborn bis zur Winterpause nicht mehr viel Zählbares hinzukommen wird. Deshalb zeichnet sich vor der anstehenden Partie beim SV Wehen Wiesbaden ab, dass der Trainer in der taktischen Arbeit wohl wieder einiges auffrischen wird, was eigentlich schon in den Köpfen der Spieler eingeschliffen schien. Spieleröffnung, Flügelspiel, Laufwege - statt Feinarbeit müssen die Grundlagen noch einmal wiederholt werden.
Wie so ziemlich jeder Trainer hätte auch der Übungsleiter der TuS seinen Mannen durchaus das spielerische Armutszeugnis verziehen. Wenn, ja wenn es die Koblenzer irgendwie geschafft hätten, den Hebel umzulegen. Aber auch das klappte gegen Paderborn nicht. Statt das Beste aus der Situation zu machen und sich in die Zweikämpfe und auf die "zweiten Bälle" zu stürzen, spulten die Blau-Schwarzen in überschaubarem Tempo ihr Pensum ab.
"Wenn es schon spielerisch nicht läuft, muss man wenigstens mehr Leidenschaft an den Tag legen", drückte Rapolder das eigentliche Dilemma aus. Es fehlten die Szenen, an denen man sich hochziehen kann, weil zu wenige Pässe ihren Adressaten fanden. Aggressive Körpersprache? Fehlanzeige. "Wir wollten gewinnen, aber wir haben die falschen Mittel gewählt", zeigte sich der in die Startelf zurückgekehrte Branimir Bajic durchaus selbstkritisch, während sein Nebenmann Goran Sukalo anmerkte, "dass es eben manchmal solche Spiele gibt, in denen nichts läuft". Die gibt's, sie sollten nur nicht zur Regel werden.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 15.11.2007, 10:31 Titel: |
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TuS Koblenz-Keeper im RZ-Gespräch
Torwart Eilhoff: "Wir sind im Niemandsland"
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Dennis Eilhoff hielt das TuS-Tor zum zweiten Mal in dieser Saison sauber. Foto: T. Frey
KOBLENZ. Wenn ein Spiel torlos endet, dann sollte zumindest der Torhüter zufrieden sein. Und so sah Dennis Eilhoff das 0:0 zwischen TuS Koblenz und dem SC Paderborn mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Herr Eilhoff, war es ein Punktverlust oder ein Punktgewinn?
So wie es gelaufen ist, hatten wir den Sieg nicht verdient. Natürlich bin ich froh, dass wir zu null gespielt haben - das ist wenigstens etwas. Wir hatten uns fest vorgenommen, drei Punkte zu holen, aber dafür hat die Leistung einfach nicht gereicht.
Woran lag es, dass Ihre Mannschaft nicht ins Spiel gekommen ist?
Paderborn hat sehr kompakt gestanden, damit sind wir nicht zurechtgekommen. Manchmal entwickelt sich dann so ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften neutralisieren. Am Ende kannst du froh sein, dass auf dem schweren Boden nicht doch ein Ball rein geht und du das Spiel sogar noch verlierst.
Die TuS bleibt mit 16 Punkten im Mittelfeld. Eine trügerische Sicherheit?
Wir befinden uns sozusagen im Niemandsland der Tabelle, dürfen uns jedoch auf keinen Fall auf die faule Haut legen. Wir treffen jetzt auf Gegner, die mit uns auf Augenhöhe sind. In diesen Spielen müssen wir unbedingt punkten, am besten gleich im nächsten Spiel in Wiesbaden.
Das Gespräch führte Edgar Benz
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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