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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 04.04.2008, 10:53 Titel: RZ-Berichte zum Spiel gegen Offenbach |
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Bei Erfog gegen Offenbach ist Klassenverbleib sicher
TuS will die letzten Zweifel ausräumen
Koblenz - Uwe Rapolder redet nicht lange um den heißen Brei herum. Mit Blick auf den Klassenverbleib hat der Trainer von TuS Koblenz schon in der Winterpause die Losung "je früher, desto besser" ausgegeben - und bereits heute Abend soll es so weit sein. "Wenn wir gegen Kickers Offenbach gewinnen, dürften wir eigentlich durch sein", sagt Rapolder. Die Koblenzer hätten dann bereits 39 Zähler auf dem Konto, bei noch sieben ausstehenden Partien könnte die bislang sorgenfreie Saison ohne großes Zittern beendet werden.
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Den Ball im Blick: TuS-Linksverteidiger Marko Lomic ist heute im Heimspiel gegen Kickers Offenbach wieder als Vorlagengeber gefordert.
Noch ist es allerdings nicht so weit, zumal die Gäste aus Offenbach keine Veranlassung haben, klaglos die Punkte abzugeben. "Wir werden hochkonzentriert sein müssen", nimmt der TuS-Coach seine Elf in die Pflicht, "das wird alles andere als ein Spaziergang." Wobei es aber diverse positive Tendenzen gibt, die die Koblenzer im Vorfeld für sich reklamieren können.
Selbstvertrauen: Trotz des jüngsten 0:1 bei Tabellenführer Mönchengladbach hat sich die Mannschaft anno 2008 fast jede Woche ein bisschen mehr gefestigt. Die Koblenzer haben in der Rückrunde schon 14 Punkte eingefahren, ganz nebenbei konnten sich einige Reservisten wieder in den Fokus spielen. "Richter, Forkel oder auch Wiblishauser", sagt Rapolder über seine Routiniers, "sie haben ihre Chancen genutzt und bilden jetzt das Rückgrat der Mannschaft." Logische Folge: das Trio wird auch gegen den OFC von Beginn an auf dem Platz stehen."
Stabilität: Acht Gegentreffer in der Rückrunde sind ein Spitzenwert in der Liga, nur Hoffenheim hat bislang weniger Tore kassiert. Verantwortlich dafür ist auch Torwart Dennis Eilhoff, der zuletzt kontinuierlich stark gehalten hat und Souveränität ausstrahlt. Nicht zu vergessen die "Doppel-Sechs", in der Manuel Hartmann als Taktgeber vor der Abwehr fungiert. "Wenn man die letzten 14 Spiele nimmt, haben wir sogar die beste Abwehr der Liga", rechnet Rapolder vor.
"Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert"
Tabellenkonstellation: Bei derzeit elf Punkten Abstand nach unten können die Koblenzer ohne Versagensängste den Weg nach vorne suchen - das sollte die nötige innere Ruhe geben, um die auswärtsschwachen Hessen aus den Angeln zu heben. "Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert", lobt Rapolder, der derzeit auch den ein oder anderen U 23-Akteur aus dem eigenen Nachwuchs in Augenschein nimmt. Einziges Manko: Der Koblenzer Offensive geht derzeit die letzte Torgefahr ab, in der vordersten Linie fehlt mitunter die Konsequenz beim Abschluss. "Da muss mehr kommen", fordert der Trainer.
Ein Erfolg und der damit fast sichere Klassenverbleib würden dem Trainer auch bei Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen als Argumentationshilfe dienen. "Ich sondiere den Markt", sagt Rapolder, der unter anderem nach jungen Akteuren Ausschau hält, die in der Bundesliga derzeit kaum zum Zuge kommen. "Wenn ein Akteur die Möglichkeit hat, Spielpraxis zu sammeln, geht er auch in die Zweite Liga", weiß der TuS-Coach, "wir müssen bei unseren Planungen kreativ sein." In Zeiten knapper Kassen ein durchaus vernünftiger Ansatz.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 07.04.2008, 11:11, insgesamt einmal bearbeitet |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 06.04.2008, 12:19 Titel: |
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TuS Koblenz nur 1:1 gegen Offenbach
Vata-Freistoß rettet den Punkt
Koblenz - Die Koblenzer Himmelsstürmer haben wieder Bodenhaftung: Nach spielerisch magerer Vorstellung reichte es für die TuS gegen Kickers Offenbach nur zu einem 1:1.
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Zähes Ringen um Ball und Punkte: Fatmir Vata (vorne) gelang zumindest noch der Ausgleich für Koblenz. Foto: Thomas Frey
Der Erbauung von Gladbach folgte die Ernüchterung. Gegen Kickers Offenbach musste sich die TuS Koblenz mit einem 1:1 begnügen - und die Fans mit einer spielerisch schwachen Vorstellung ihrer zuvor so hochgelobten Mannschaft. "Wir müssen mit dem Remis zufrieden sein, weil wir heute einfach nicht zwingend genug gespielt haben", meinte der fehlerlose TuS-Torsteher Dennis Eilhoff. Den Offenbachern habe man angemerkt, "dass sie noch jeden Punkt brauchen".
Bei der heimstarken Borussia noch für ihren couragierten Auftritt und die zur Schau gestellte Fußball-Kultur gepriesen, rechnete ein jeder gegen die Offenbacher Kickers mit der Bestätigung des spielerischen Aufwärtstrends.
Doch weit gefehlt. Von gesteigertem Selbstbewusstsein und Kombinationssicherheit keine Spur. Allen positiven Vorzeichen zum Trotz agierten die Koblenzer in der Offensive viel zu überhastet - und damit zwangsläufig auch unpräzise. Genügend Gelegenheit für TuS-Trainer Uwe Rapolder, seinem Bewegungsdrang Raum und Platz zu verschaffen. Gleich mehrfach sprang der verärgerte Coach von seinem Stuhl auf. Steter Grund: Erneut hatten seine Mannen unter Umgehung jeglichen Spielversuchs mit hohen Bällen das Mittelfeld überbrückt. Vorne sollte dann just der kleingewachsene Fatmir Vata diese Bälle auch noch vernünftig verarbeiten.
Die Folge war eine unübersehbare Planlosigkeit im TuS-Spiel. Dagegen ließen die Offenbacher den Ball mitunter ganz ordentlich laufen und traten den Gegenbeweis ihrer Auswärtsschwäche auch in Zahlen an. In der 34. Minute kam Verteidiger Martin Hysky am Strafraum frei zum Schuss, Eilhoff konnte den abgefälschten Ball per Fußabwehr noch parieren, doch im Nachschuss durfte Anastasios Agritis zum 1:0 für die Hessen einschieben. Zudem haderten die Offenbacher mit Schiedsrichter Marc Seemann, der den Kickers einen Elfmeter verweigerte, als Andreas Richter Stürmer Suat Türker zu Fall gebracht hatte.
Rapolder erkannte das Mittelfeldvakuum, nahm Martin Forkel heraus und Stürmer Noureddine Daham rein (40.). Anel Dzaka rückte mehr in die Zentrale, sollte mithelfen, das aus dem Ruder gelaufene TuS-Spiel zu steuern.
Mit der Aufgabe indes war der Bosnier nicht lange beschäftigt. Nach 54 Minuten nahm Rapolder seinen Kapitän nach einer eher durchwachsenen Leistung vom Feld. Ein klarer Fingerzeig. Für Dzaka kam Kämpfernatur Rüdiger Ziehl. Vermisste der TuS-Coach die Leidenschaft im Spiel seiner Mannschaft?
Nun, die TuS spielte in Durchgang zwei nicht besser, aber engagierter. Und erfolgreicher. Weil im Spiel nichts zusammenlief, musste eine Standardsituation herhalten für den Koblenzer Ausgleich. Vata schlenzte einen Freistoßball aus 18 Metern unhaltbar in den Winkel (57.).
Der Partie fehlte weiterhin die Klasse, aber zumindest. gab's Torchancen. Offenbach werkelte weiter munter an der Verbesserung der schlechten Auswärtsbilanz, einen Schuss von Oualid Mokhtari hielt Eilhoff klasse (68.). Auf der Gegenseite verzog Ardijan Djokaj nach schöner Lomic-Vorarbeit nur knapp (73.). Am Ende durften sich insbesondere Gerechtigkeitsfanatiker am 1:1 erfreuen.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/04/05/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 07.04.2008, 10:27 Titel: |
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TuS-Kapitän zum wiederholten Male ausgewechselt
Dzaka zeigt sich selbstkritisch
Koblenz - Mund abputzen und den einen Punkt mitnehmen: So lässt sich das 1:1 von TuS Koblenz gegen Offenbach zusammenfassen, in dem die Elf von Trainer Uwe Rapolder nicht an die letzten starken Auftritte anknüpfen konnte. Auffällig: Nach 54 Minuten nahm der Trainer den Publikumsliebling Anel Dzaka vom Platz.
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Eifrig, aber glücklos: TuS-Kapitän Anel Dzaka (Nummer 10) stürzt sich nach wie vor in jeden Zweikampf, schafft es derzeit aber nicht, dem Koblenzer Offensivspiel entscheidende Impulse zu verleihen.
So ähnlich muss es wohl sein, wenn eine Boy-Group ihren großen Auftritt hat. Da schlappten also die müden Kicker von TuS Koblenz aus den Katakomben des Stadions Oberwerth und wurden von einem lauten Gekreische empfangen. Im Mittelpunkt des Ganzen stand wieder einmal jener Mann, der sich in den letzten dreieinhalb Jahren in die Herzen der Fans gespielt hat. "Anel", schrillte es immer wieder von den zahlreichen verzückten Mädels vor der Haupttribüne, "ein Foto". Und der TuS-Kapitän ließ sich natürlich nicht lumpen: Hier eine Unterschrift auf ein T-Shirt, dort ein Lächeln in die reihum gezückten Foto-Handys. Keine Frage, der Koblenzer "Zehner" steht bei den Anhängern hoch im Kurs, das 1:1 gegen Offenbach war bei den Teenies am Freitag nur ein Randaspekt.
Uwe Rapolder konnte die Jubelarien um den Koblenzer Vorzeige-Fußballer offenbar nicht ganz teilen - was man durchaus nachvollziehen konnte. Nach 54 Minuten hatte der TuS-Trainer den 27-Jährigen nach einem unter dem Strich schwachen Auftritt vom Platz genommen, zweifellos mehr als eine gewöhnliche Auswechslung. "Er hat großen Anteil daran, dass die TuS da steht, wo sie jetzt steht", sagte Rapolder später - ehe das Aber kam: "In der Summe muss von ihm mehr kommen."
"Ich weiß, dass ich mehr kann"
Keine Frage, der Coach weiß, was er an seinem "Zehner" hat, unter Artenschutz stellt er Dzaka indes nicht (mehr). "Ich habe ihm immer den Rücken gestärkt", so Rapolder, der von dem Koblenzer Publikumsliebling freilich auch mehr als von anderen verlangt. Wie wichtig der Kapitän für die TuS ist, zeigt allein schon dessen Vielseitigkeit. Ob im defensiven Mittelfeld, als hängende Spitze oder auf der Außenbahn - der Bosnier hat in dieser Saison schon so ziemlich überall gespielt. Und Dzaka nimmt die diversen Versetzungen klaglos hin. "Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft, das ist das Entscheidende", betont er immer wieder.
Möglicherweise ist zwischen all den Positionswechseln die Form auf der Strecke geblieben. In den letzten vier Partien musste Dzaka stets vorzeitig vom Feld. Nur ein Indiz dafür, dass es in dieser Saison nicht so recht läuft - trotz vier Toren und drei Vorlagen. "Ich weiß, dass ich mehr kann", räumt der Kapitän selbstkritisch ein. Verbale Attacken sind ohnehin nicht sein Ding. Klar sei er frustriert, dass er ausgewechselt wurde, "aber der Trainer wollte eben noch einen frischen Mann für die Offensive bringen". Das war am Freitagabend Rüdiger Ziehl, der nicht eben als filigraner Vorlagengeber gilt ...
"Der eine Punkt ist für uns ganz wichtig"
Sei's drum: Es spricht für Dzaka, dass er wieder einmal das Kollektiv in den Vordergrund rückte. "Der eine Punkt ist für uns ganz wichtig", lobte er die Steigerung der TuS nach der Pause. Dass zuvor wenig zusammengelaufen war, lag freilich vor allem an den untauglichen Mitteln, mit denen die Koblenzer den OFC aus den Angeln heben wollten. Hohe Bälle auf den klein gewachsenen Fatmir Vata trieben Trainer Uwe Rapolder mehrfach die Zornesröte ins Gesicht. Mittendrin in der allgemeinen Konzeptlosigkeit: Anel Dzaka, der derzeit zu sehr mit seiner eigenen Leistung beschäftigt ist, statt seiner Rolle als Führungspersönlichkeit bei der TuS gerecht werden zu können.
Vielleicht fehlt es aber einfach nur an einem Erfolgserlebnis. Wie zum Beispiel gleich zu Beginn der Partie, als Dzaka nach einer Hereingabe von Ardijan Djokaj nur um Zentimeter am 1:0 vorbeirutschte. Es wird dem Koblenzer Kapitän gut getan haben, dass die Fans hernach trotzdem lauthals "ihren" Anel feierten.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 07.04.2008, 10:28 Titel: |
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TuS Koblenz - Kickers Offenbach 1:1 (0:1)
Die TuS-Spieler in der Einzelkritik
Dennis Eilhoff: Der TuS-Torwart sah vor dem Eckball, der zum 0:1 führte, schlecht aus - Eilhoff trat über das Leder. Aber: Ursache war ein Platzfehler, ansonsten war der 25-Jährige bei den wenigen Chancen der Gäste auf dem Posten.
Du Ri-Cha: Weil die TuS in der Abwehr nur mit einer Dreierkette agierte, beschränkte sich der Koreaner als rechtes Glied der Abwehrformation überwiegend auf seine Defensiv-Aufgaben. Geringe Fehlerquote, ordentlich.
Branimir Bajic: Bester Koblenzer gegen Offenbach. Glänzte durch gutes Stellungsspiel, war im Abwehrzentrum jederzeit Herr der Lage.
Andreas Richter: Hatte anfangs gegen OFC-Stürmer Suat Türker Probleme, fand dann aber seinen Rhythmus. Mühte sich nach der Pause um mehr Präzision im Spielaufbau.
Frank Wiblishauser: Kam in der ersten Halbzeit kaum in die Zweikämpfe, konnte dem Koblenzer Spiel entsprechend wenig Impulse verleihen. Nach der Versetzung auf die linke Defensivseite deutlich besser.
Manuel Hartmann: Es kann für den 24-Jährigen nicht immer so glänzend laufen wie in den vergangenen Wochen. Hatte einige Stockfehler in seinen Aktionen.
Martin Forkel: Ein durchwachsener Auftritt des Flügelspielers. Konnte auf der rechten Seite wenig Impulse setzen, wurde schon vor der Pause ausgewechselt.
Marko Lomic: Der Serbe hat wohl die filigranste Ballbehandlung in der TuS-Elf. Schaufelte allerdings etliche unplatzierte Bälle entweder ohne Druck in den Strafraum oder hinter das Tor.
Anel Dzaka: Der TuS-Kapitän müht sich, aber dem "Zehner" gelingt derzeit nicht viel. Hatte gleich in der ersten Minute Pech, als er um Zentimeter am 1:0 vorbeirutschte.
Fatmir Vata: In der ersten Halbzeit als Ballverteiler häufig zu hektisch. Anschließend besser, allein sein Freistoßtreffer war das Eintrittsgeld wert.
Ardijan Djokaj: Wurde auf dem Weg zum Tor gleich dreimal von einer falschen Abseitsentscheidung des Schiedsrichters gestoppt. Noch der gefährlichste TuS-Angreifer.
Noureddine Daham: Kam nach 40 Minuten ins Spiel, konnte seine Einwechslung nur bedingt rechtfertigen.
Rüdiger Ziehl: Nach seiner Einwechslung als solider Zweikämpfer unterwegs.
Gabriel Fernandez: Durfte zwölf Minuten mitspielen.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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Verfasst am: Titel: |
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chris Admin


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Verfasst am: 07.04.2008, 11:08 Titel: |
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Lethargie statt Leidenschaft
Sand im Getriebe beim Remis gegen Offenbach
KOBLENZ. Wenigstens in dem Punkt sind sich die TuS-Akteure dann doch noch einig geworden. Dem Freistoßtor von Fatmir Vata zum 1:1 gegen Kickers Offenbach war ein Disput zwischen dem kleinen Albaner und Marko Lomic vorausgegangen. Ursprünglich wollte Lomic seinem Kollegen Vata das Erstrecht auf einen Freistoßkick "abkaufen", indem er dem Stürmer anbot, er könne dann ja den nächsten schießen. Zum TuS-Glück setzte sich Vata durch und bescherte seinen Farben mit seinem zweiten, direkt verwandelten Freistoß in dieser Spielzeit zumindest einen Teilerfolg.
Ansonsten schienen sich die TuS-Spieler über 90 Minuten hinweg nicht darüber im Klaren zu sein, wie sie des Gegners durchaus verwundbarer Abwehr beikommen sollten. Eine weitgehende Mittelfeldbrache führte zu einem veritablen Systemausfall im Spielaufbau der Koblenzer. Weit und hoch statt passgenau und flach, so sahen die recht überschaubaren Angriffsversuche der Gastgeber über weite Strecken aus. Folglich gefiel TuS-Coach Uwe Rapolder die Art und Weise überhaupt nicht, mit der seine Akteure den von ihm gepriesenen und geforderten Systemfußball immer wieder ignorierten. "Unser Vertikalspiel war heute schlecht, wir standen viel zu defensiv. Außerdem waren wir einfach zu lethargisch", monierte der Übungsleiter.
Frank Wiblishauser, in Gladbach noch einer der stärksten TuS-Akteure, kam gegen Offenbach überhaupt nicht ins Spiel. Anel Dzaka, so scheint's, kommt erst gar nicht in diese Saison herein. Und weil "Mr. Zuverlässig" Manuel Hartmann diesmal auch noch etliche Stockfehler in sein Spiel einbaute, war's um das kreative Moment im Koblenzer Spiel - von fünf starken Anfangsminuten abgesehen - geschehen.
Über die Gründe vermochte auch Rapolder nur zu spekulieren. Als der in dem Punkt ziemlich ratlose Trainer auch noch auf den "schlechten Rasen" auf dem Oberwerth zu sprechen kam, war eigentlich schon alles gesagt. Genauso gut hätte er auch atmosphärische Störungen oder ein schlechtes Karma ins Feld führen können.
Immerhin habe seine Mannschaft Moral bewiesen und sei zum siebten Mal in dieser Spielzeit nach einem Rückstand nochmal zurückgekommen. Gleichwohl konnte Rapolder "eine gewisse Ernüchterung" nach dieser mageren Vorstellung nicht verhehlen.
Mager ist auch das Stichwort für den Auftritt von TuS-Kapitän Dzaka. Eifrig und mannschaftsdienlich wie eh und je, blieb der Bosnier - wie schon so oft in den vergangenen Wochen - spielerisch nahezu alles schuldig. Nach 54 Minuten war der Arbeitstag für Dzaka beendet. Rapolder nahm seinen "Zehner" vom Feld und wechselte Rüdiger Ziehl ein. Ein Kämpfer für eine auf dem Papier eher kreative Kraft. Dzaka nahm es äußerlich gelassen. Natürlich hätte er lieber weitergespielt. "Aber ich werde weiter an mir arbeiten und Gas geben", versprach der Kapitän. Es lief einfach nicht an diesem Tag. Nicht für ihn und nicht für die Mannschaft. Klaus Reimann
Quelle: Rhein-Zeitung - 07.04.2008 |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 07.04.2008, 11:09 Titel: |
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Andersen gefällt nur das Ergebnis nicht
Offenbachs Trainer sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg - Moses Sichone ereifert sich
KOBLENZ. Offenbachs Abwehrspieler Nico Bungert sagte es freiweg: "Ich habe auf der Anzeigentafel gesehen, dass es 1:0 für Hoffenheim stand, und gedacht, dass ein Punkt jetzt gut für uns wäre." Ein durchaus nachvollziehbares Kalkül, denn nach dem Remis in Koblenz haben die Kickers ihren Abstand zum 1. FC Kaiserslautern auf sechs Punkte ausbauen können. Keine Frage, das Unentschieden auf dem Oberwerth hilft den Hessen auf dem Weg zum Klassenverbleib zumindest ein kleines Stückchen weiter. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", meinte OFC-Präsident Dieter Müller.
Anders als sein Schützling gab sich Trainer Jörn Andersen später eher zurückhaltend: "Ich habe zwar mitbekommen, wie es in Lautern stand, aber nicht weiter da-rauf reagiert. Die Mannschaft sollte so weiterspielen wie bisher." Nur das Ergebnis sei wieder einmal enttäuschend gewesen. "Wir haben zum dritten Mal in Folge mit 1:0 geführt und trotzdem nicht gewonnen." Seit dem ersten Spieltag, als dem OFC ein Erfolg in Paderborn gelang, wartet man am Main auf einen Auswärts-Dreier, "aber einmal wird es uns in den verbleibenden vier Auswärtsspielen schon noch gelingen."
Ein wenig haderte Jörn Andersen auch mit Marc Seemann, der seiner Mannschaft nach einem vermeintlichen Foul an Suat Türker einen Elfmeter verweigert habe. "Wenn es der Schiedsrichter nicht sieht, dann pfeift er auch nicht", zeigte er jedoch mehr Verständnis für den Unparteiischen als Abwehrspieler Moses Sichone, der nicht nur gesehen hatte, "wie Suat umgehauen wurde", sondern auch die Freistoßentscheidung anzweifelte, die Fatmir Vatas Freistoßtor zum Koblenzer Ausgleich vorausgegangen war. "Der Ball ist auf meine Schulter gefallen. Ein Witz, so etwas zu pfeifen", erregte sich Sichone und trauerte drei Punkten nach, "die wir hier unbedingt holen wollten".
Zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen bemängelte zwar auch Anestis Agritis, aber das 1:1 bewertete er positiv. "Sehr zufrieden" fühle er sich sogar, gab der Torschütze des OFC zu Protokoll und kündigte einen Kampf um einen Stammplatz an: "Ich will meine Chance." Schließlich sind Tore bekanntermaßen nicht die schlechtesten Argumente. Edgar Benz
Quelle: Rhein-Zeitung - 07.04.2008 |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 08.04.2008, 09:15 Titel: |
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Spannung soll erhalten erhalten bleiben
TuS-Trainer Rapolder setzt Reizpunkte
Koblenz - Spätestens am Sonntagabend dürfte die verhaltene Ernüchterung im Lager von TuS Koblenz endgültig verflogen sein. Nach dem 1:1 gegen Kickers Offenbach bleibt in der Tabelle fast alles beim Alten, durch die glatte 0:3-Niederlage des SV Wehen Wiesbaden beim FSV Mainz 05 ist sogar Platz sieben nach wie vor in Reichweite.
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Will sich neu beweisen: Martin Forkel (links, im Duell mit Thorsten Judt) wurde gegen den OFC früh ausgewechselt.
Auch Uwe Rapolder wird das erfreut registriert haben, der Blick auf die Tabelle ist für den TuS-Trainer in der Regel aber nur ein Randaspekt. Vielmehr treibt den Coach im Nachklapp der Partie gegen den OFC um, dass er bei manchem Akteur im Kader eine Stagnation ausgemacht hat. "Ich hatte gehofft, dass sich der ein oder andere schneller entwickeln würde", sagte Rapolder, ohne dabei Namen nennen zu wollen. Möglicherweise meint er damit Gabriel Fernandez, der zwar eine starke Rückrunden-Vorbereitung abgeliefert hat, offenbar aber noch Eingewöhnungs-Probleme hat. Dass Rapolder zu Beginn der zweiten Halbzeit den technisch versierten Argentinier zunächst auf der Bank ließ und stattdessen den Zweikämpfer Rüdiger Ziehl ins Rennen schickte, ist ein Indiz dafür, dass der TuS-Coach mit den jüngsten Leistungen des Technikers nicht wirklich zufrieden ist.
Die Einstellung stimmt
"Ich wünsche mir einfach, dass jeder von den Spielern versucht, seine Schwächen abzustellen und gleichzeitig an seinen individuellen Möglichkeiten arbeitet", sagt Rapolder mit Blick auf die nächsten Wochen, in denen er wohl noch häufiger derlei Reizpunkte setzen wird, um seine Kicker zu kitzeln. Denn: Der Verweis auf den Abstiegskampf inklusive Existenzangst greift nicht mehr. Vielmehr kann sich die TuS in den ausstehenden sieben Partien darauf konzentrieren, die aktuelle Platzierung zu verteidigen - eine durchaus angenehme Situation. "Es ist mir lieber, die Spannung aufrechterhalten zu müssen als unter richtigem Druck zu stehen", so Rapolders Prämisse.
Fest steht: Die Einstellung stimmt. Obwohl am Freitag vieles Stückwerk war, riss sich die Mannschaft nach der Pause zusammen und verdiente sich den Punkt. "Wir haben gegen Offenbach Moral gezeigt", merkte Martin Forkel an. Der Mittelfeldmann ließ sich im Übrigen seinen Frust nicht anmerken, obwohl die Partie für ihn persönlich eher ein Rückschritt war. Der 28-Jährige wurde schon nach 40 Minuten ausgewechselt, "ich muss das akzeptieren", sagt Forkel zähneknirschend. Ihm dürfte es vor der Partie in Osnabrück sicher nicht an Trainingseifer mangeln.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 08.04.2008, 09:16 Titel: |
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Einwurf
Vom Fan zur Nummer eins
Sven Sabock blickt auf den 27. Spieltag zurück
0:3 im Kellerduell. 22 Punkte nach 27 Runden, dabei nur 20 Tore erzielt: Dies ist die Schreckensbilanz des SC Paderborn, der bereits sieben Spieltage vor Schluss die traurige Gewissheit hat, ab sofort für die Dritte Liga planen zu müssen. Rein rechnerisch ist für den Tabellenletzten freilich noch alles möglich - aber wie sollen jetzt fünf Siege gelingen, wenn es bis dato nur zu vier Erfolgen gereicht hat? Nein, man muss kein allzu großer Experte sein, um sich auf den ersten Zweitliga-Absteiger der Saison 2007/2008 festzulegen.
Anders sieht es da schon um den FC Carl Zeiss Jena aus, der plötzlich wieder berechtigte Hoffnung hat, eine Chaos-Saison inklusive zweier Trainer-Entlassungen doch noch zu einem guten Ende zu führen. Drei Siege in Folge haben den Abstand auf das rettende Ufer von elf auf sechs Punkte schrumpfen lassen. Und die Thüringer spielen noch gegen alle direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller. Totgesagte leben bekanntlich länger ...
Während also in Jena die Hoffnung lebt, wird in St. Pauli gefeiert - und zwar richtig. Verständlich, denn selbst im Freudenhaus der Liga gibt's nicht alle Tage ein 5:0 zu bejubeln. In der Vorwoche noch ausgerechnet in Paderborn vorgeführt, meldeten sich die Kiez-Kicker eindrucksvoll zurück.
Ganz nebenbei gab's am Millerntor auch noch die Episode um Benedikt Pliquett. Den jungen Mann kannten bislang freilich nur die eingefleischten St. Pauli-Anhänger. Noch in der Vorwoche stand er nämlich mitten im Fanblock, ehe er am Sonntag nicht ganz überraschend befördert wurde: Weil Torwart Patrik Borger zuletzt chronisch schwächelte, ist Pliquett nun die Nummer eins beim Hamburger Kult-Klub. Verständlich, dass er nach seinem fehlerfreien Debüt gegen Freiburg zwischen den Pfosten ein paar Tränen verdrückte. Die Reeperbahn ist eben ein Platz für große Gefühle.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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