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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 02.02.2008, 14:55 Titel: RZ-Berichte zum Spiel gegen Mainz |
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TuS-Koblenz: Im Derby haben Details große Bedeutung
Koblenz - Uwe Rapolder ist leicht verschnupft, aber dennoch gut gelaunt. Von Vorstart-Nervosität ist beim Trainer von TuS Koblenz nichts zu spüren, eher von Vorfreude. Vorbei ist die Zeit des Testens, vorbei sind die bisweilen öden Tage des Trainingslagers.
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Vorsichtiger Blick nach oben: Vor dem Rückrundenauftakt der Zweiten Liga ist TuS-Trainer Uwe Rapolder guter Dinge, den Verein im Profi-Fußball zu etablieren - er warnt aber auch vor einer überzogenen Erwartungshaltung.
Es wird wieder ernst für den Fußball-Zweitligisten, noch dazu steht am Karnevalssonntag das stimmungsvolle Derby gegen den FSV Mainz 05 auf dem Programm. Was gibt's Schöneres zum Aufgalopp ins neue Jahr?.
Dass Rapolder vergleichsweise gelassen auf den Rückrundenauftakt blickt, liegt vor allem an den erfreulichen Eindrücken aus den letzten Übungseinheiten. Zuletzt wurde die Mannschaft sogar vorzeitig aus der Klausur in Bad Bertrich entlassen. Körperlich sind die Grundlagen geschaffen, bis zum Sonntag kommt der mentalen Ebene die entscheidende Bedeutung zu. "Wichtig ist, dass alle klar im Kopf sind", sagt Rapolder und meint damit jene Tugenden, die nach seiner Meinung gegen den Tabellenzweiten entscheidend sein werden: Leidenschaft, taktische Disziplin, Fehlerminimierung, Konzentration.
Weil das bekanntermaßen Aspekte sind, denen auch Rapolders Trainerkollege Jürgen Klopp große Bedeutung beimisst, zeichnet sich ein Spiel ab, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. "Wir werden nicht noch einmal ins offene Messer laufen", blickt der TuS-Coach nur kurz auf das 4:1 der Mainzer zum Saisonauftakt, als die Koblenzer praktisch mit wehenden Fahnen am Bruchweg untergegangen waren. Dieses Szenario ist am Sonntag eher nicht zu erwarten. Die TuS ist in den letzten fünf Spielen vor der Winterpause viermal ohne Gegentreffer geblieben und hat sich gerade in der Rückwärtsbewegung verbessert.
Insofern wird der Koblenzer Chefcoach den schmalen Grat zwischen Risikobereitschaft und Sicherheitsdenken finden müssen. "Es ist nicht unsere Art auf Unentschieden zu spielen, so etwas geht meistens schief", sagt Rapolder, der aber auch weiß, dass sich alle Mannschaften nach einer Pause "erst einmal suchen und finden müssen". Verständlich, wer will schon mit einer Niederlage und den unschönen Nebenwirkungen ins neue Jahr starten.
Insofern kann ein kleines Detail vielleicht zum entscheidenden Vorteil für die Koblenzer werden. In Mainz wurde nämlich unter der Woche die Beschaffenheit des Balls zum Thema gemacht. "Jeder Ball hat seine Eigenheiten, doch der unterscheidet sich am dramatischsten von allen anderen", kann 05-Trainer Klopp dem Spielgerät nicht viel abgewinnen. Angesichts der bisweilen kuriosen Flugeigenschaften des Leders geht der 05-Trainer sogar noch einen Schritt weiter und fordert einen einheitlichen Liga-Ball. Aber: Um auch in diesem Bereich eine Gleichheit der Waffen zu schaffen, wurde in Mainz mit baugleichen Modellen geprobt. Vor dem Derby wollen alle Beteiligten nichts dem Zufall überlassen.
(sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/on/08/02/02/sport/fussball/t/rzo398355.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 05.02.2008, 16:00, insgesamt einmal bearbeitet |
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8393 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 02.02.2008, 19:12 Titel: |
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Es gab auch im Sportteil eine m.E. schöne Geschichte über Ludwig Scherhag, immerhin ehemaliger Amateurnationalspieler bei der Tus, der später auch für die 05er gespielt hat. Und irgendwie aufschlussreich, warum er weder aufs Oberwerth geht, noch einen Sieg für die Tus tippt. Soviel zum Umgang mit ehemaligen Größen (das ist aber jetzt kein aktueller Vorwurf, sondern reicht weit zurück).
Ich bin halt persönlich ein bisschen involviert, weil ich den "Ludde" ganz gut kannte und mit ihm seinerzeit glorreich auf der besten aller Realschulen (Clemens-Brentano) die Mittlere Reife erlangt habe. In unserer Abschlussklasse waren mit Armin Diel und Willi Ritz weitere kommende Tus-Aktive und weil auch noch der Rot-Weiß-Heroe Peter Reuter (Gott hab ihn selig) dabei war, brauchten die 4 Jungs damals für die obligatorischen Matches zwischen 2 Klassen lediglich noch einen guten Torhüter und 6 weitere als "Füllmaterial" dienende Klassenkameraden, um alles an die Wand zu spielen.
Those were the Days, my friends.
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!
Nie wieder vierte Liga! |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 03.02.2008, 12:14 Titel: |
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Hier ist der Artikel:
Scherhag tippt auf die Mainzer
Traditionsduelle zwischen der TuS und dem FSV liegen lange zurück
KOBLENZ. Lang ist es her, dass das Team des Fußball-Zweitligisten FSV Mainz 05 zu einem Auswärtsspiel nach Koblenz musste. Weil TuS Koblenz fast 30 Jahre lang in der einen oder anderen Klasse unterhalb der 05er spielte, ist dieser Südwest-Klassiker der 50er, 60er, 70er in Vergessenheit geraten.
Der letzte namhafte Spieler, der in gemeinsamen Zeiten bei beiden Klubs aktiv war, ist heute 54 Jahre alt: Ludwig Scherhag, gebürtiger Koblenzer, 05-Spielmacher und Torschütze beim gewonnenen Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft 1982, Monate später als erster 05er Torschütze des Monats.
"Die älteren meiner Kameraden haben immer erzählt, dass die Spiele gegen Mainz einst die Highlights der Saison waren", erinnert sich Scherhag, der 1980 von TuS Neuendorf nach Mainz wechselte. "Mit einem aus der alten Mainzer Garde, Herbert Scheller, habe ich noch zusammen gespielt. Der kannte die alten Rivalitäten. Die habe ich nicht erlebt."
Den ersten Kontakt zu den 05ern, für die Scherhag bis 1984 in 111 Oberligaspielen 35 Tore schoss, hatte er in der Zweitliga-Aufstiegsrunde 1978. Neuendorf gewann beide Spiele gegen Mainz, Scherhag traf in beiden Spielen. Den Aufstieg verpassten beide Mannschaften. Zwei andere Duelle auf dem Koblenzer Oberwerth, beide lange vor Scherhags Zeiten, waren entscheidender. Im Jubiläumsjahr 1955 steckten die 05er ganz tief im Abstiegskampf. Drei Spiele standen noch an: Kaiserslautern auswärts, Neuendorf auswärts, Worms zu Hause. Drei Spitzenteams. Realistisch gesehen: null Punkte. Auf dem Betzenberg hatten die Mainzer Pech. Sie verschossen einen Elfer und verloren erst in der Schlussminute 1:2.
Und weil in Koblenz, wo es im Vorjahr im dichten Nebel eine 3:8-Packung gegeben hatte, garantiert nichts zu holen sein würde, bereiteten sich die Mainzer auf ein Endspiel gegen Worms vor. Tatsächlich begann das Spiel in Koblenz schlecht: Eigentor in der 1. Minute. Ausgerechnet der in Koblenz geborene Verteidiger Alfred Höfer überforderte seinen Torwart mit einem missglückten Rückpass. Wenig später das 0:2. Trainer Gerd Higi mahnte zur Schadensbegrenzung. Aber dann: Anschlusstreffer. Neuendorf wankte. Karl-Heinz Wettig, die große 05-Legende der 50er, machte ein Riesenspiel und glich zehn Minuten vor Schluss aus. Franz Mattes, der erfahrene Torjäger aus Weisenau, traf dann sogar noch per Fallrückzieher zum sensationellen 3:2.
Ein Jahr später revanchierten sich die Koblenzer mit einem glatten 4:0. So sah die Normalität aus in den 50ern. Aber nicht mehr lange. 1959 stieg die TuS ab. Das entscheidende Spiel: eine 3:4-Heimniederlage gegen Mainz 05. Die Entscheidung: ein Eigentor des Neuendorfer Stoppers Severin Sorger in der vorletzten Minute. Ein Jahr später waren die Koblenzer wieder da, aber der kaum schlagbare Angstgegner wurden sie nie wieder.
In den 80ern spielte Koblenz beim zweiten Zusammenbruch der 05er binnen weniger Jahre eine Rolle. Jürgen Jughard, der Vorsitzende und Mäzen der 05er, kam bei Koblenz auf der Autobahn ums Leben. Jughard hatte die 05er massiv verstärkt, unter anderem mit Scherhag, den er aus seiner Zeit im TuS-Vorstand kannte. Die Mainzer blieben auf einem gewaltigen Schuldenberg sitzen. "Für die Spieler war das ein schwerer Schlag", sagt Scherhag. "Einzelheiten kannte ja keiner. Wir hatten Erfolg, und darum ging es ja."
Im Stadion "Am Oberwerth" wird Scherhag an diesem Sonntag nicht sein. "Wenn, dann wäre ich im Mainzer Block", sagt er. "Ich habe zwar länger für Koblenz gespielt, aber Mainz 05 hat sich auch nach meiner aktiven Zeit noch vorbildlich verhalten." Scherhags Tipp: 2:0 für Mainz 05. Christian Karn
Für die Partie am Sonntag gibt es noch rund 1500 Karten an der Tageskasse.
Quelle: Rhein-Zeitung |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 04.02.2008, 11:07 Titel: |
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Hartmanns erstes Saisontor bügelt Eilhoff-Patzer aus
TuS mit Moral zum Remis
Koblenz - 1:1 zwischen TuS Koblenz und dem FSV Mainz 05. Eine Punkteteilung zum Rückrundenauftakt, mit der beide Seiten gut leben können.
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Packender Zweikampf zwischen dem Koblenzer Angreifer Noureddine Daham (links) und dem Mainzer Innenverteidiger und Torschützen Neven Subotic. Fotos: Tom Frey
Ein Punkt für jede Seite, gefolgt von einer um sich greifenden Zufriedenheit - da war dann schon mal Zeit für eine den tollen Tagen angemessene karnevalistische Einlage. Als TuS-Trainer Uwe Rapolder dem Mainzer Kontrahenten nach dem 1:1 alles Gute für den Rest der Saison wünschte und prophezeite, dass man sich in der kommenden Spielzeit wohl nicht mehr sehen werde, wollte der gut aufgelegte Mainzer Trainer Jürgen Klopp die Vorlage bewusst missverstehen und konterte: "Ihr schafft das schon, ihr steigt nicht ab", meinte "Kloppo" grinsend und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Die Punkteteilung zum Rückrundenauftakt tat der guten Laune und dem Selbstbewusstsein der Mainzer keinen Abbruch. "Als Aufstiegsanwärter haben wir den Anspruch, spitze zu sein. Gegen Fürth müssen wir jetzt zeigen, wie stark wir wirklich sind", blickte Markus Feulner schon auf die kommende Aufgabe.
Klopp: "Relativ gutes Spiel mit relativ viel Ballbesitz"
Gegen Koblenz blieb bei den 05ern vieles im Ansatz stecken. Klopps Wortwahl bei der Spielanalyse offenbarte dann auch eine Zufriedenheit mit Abstrichen. "Wir haben ein relativ gutes Spiel mit relativ viel Ballbesitz abgeliefert. Allerdings haben wir aus unseren vielen Offensivaktionen zu wenig gemacht."
Mainz offensiv zu harmlos
In der Tat bestand bei den Gästen ein akuter Mangel an torgefährlichen Aktionen. Neuerwerbung Isaac Boakye war im Sturmzentrum zumeist auf sich alleine gestellt, der Spielaufbau geriet so manches Mal ins Stottern. Kein Wunder, das Fehlen so spielstarker Kräfte wie Felix Borja oder Chadli Amri und der kurzfristige Ausfall von Miroslav Karhan waren nicht zu kompensieren.
So resultierte die Führung der Mainzer denn auch aus einer sich manifestierenden Mainz-Phobie bei TuS-Torsteher Dennis Eilhoff. Bei zwei, drei Gegentoren schon maßgeblich beteiligt, als die Koblenzer beim Saisonauftakt mit 1:4 am Bruchweg untergingen, patzte Eilhoff auch gestern wieder punktgenau.
Nach Eilhoff-Patzer kurze Schockstarre bei der TuS
05-Verteidiger Neven Su-botic hatte nach einem harmlosen Schüsschen gen TuS-Kasten schon wieder den Rückwärtsgang eingelegt, als die Mitspieler plötzlich jubelnd auf ihn einstürzten. Eilhoff hatte den Ball doch tatsächlich durch die fangbereiten Finger gleiten lassen (10.).
Nicht nur Uwe Rapolder befürchtete angesichts dieser Szene und mit Blick aufs Hinspiel erneut Schlimmes. Doch die TuS fand nach etwa zehnminütiger Schockstarre ins Spiel zurück. "Da haben wir Moral bewiesen", konstatierte Rapolder. Mainz presste zwar weiter gut und ließ der TuS kaum Raum zur Entfaltung, doch eine feine Einzelleistung war es, die Koblenz zurück in die Partie brachte.
Mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für die Koblenzer münzte Manuel Hartmann die gute Moral in Zählbares um. "Der Trainer hat mich ermutigt, mal was zu wagen, einen Spieler aussteigen zu lassen und draufzuhalten", beschrieb Hartmann die Szene nach 35 Minuten, als der Mittelfeldmann eben genau das beherzigte und aus 18 Metern unhaltbar für 05-Torwart Daniel Ischdonat einschoss.
Zufriedenheits-Abstriche bei beiden Teams
Nichts nutzte den Mainzern zum guten Schluss der Umstand, die Spielanteile in Durchgang zwei noch weiter zu ihren Gunsten ausgebaut zu haben. Die beste Chance hatten sogar die Koblenzer, doch Anel Dzakas Schuss aus fünf Metern strich knapp übers Tor der 05er (75.).
Blieb noch eine erwähnenswerte Szene. Als TuS-Verteidiger Branimir Bajic in der Nachspielzeit Gelb-Rot sah, tobte Rapolder am Spielfeldrand und war auch eine halbe Stunde später kaum zu beruhigen: "Das war völlig überflüssig und schadet der Mannschaft nur." Abstriche bei der Zufriedenheit gab's also nicht nur bei den Mainzern.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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Verfasst am: Titel: |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 04.02.2008, 11:08 Titel: |
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So haben sie gespielt
TuS Koblenz in der Einzelkritik
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Rundum misslungener Rückrunden-Auftakt für Dennis Eilhoff: Nach dem Patzer beim 0:1 wurde er dann bei einem Zusammenprall in der Luft mit dem Mainzer Daghfous kräftig durchgeschüttelt. Diagnose nach dem Spiel: eine Zerrung des Halswirbelmuskels und ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma. "Dennis kann aber am Mittwoch wieder ins Training einsteigen", so TuS-Mannschaftsarzt Billigmann.
Dennis Eilhoff: Schon wieder ein Patzer des TuS-Torstehers gegen Mainz. Erstaunlich aber, wie Eilhoff sein Malheur wegsteckte und in der Folgezeit fehlerlos hielt.
Du-Ri Cha: Obgleich er dort nicht mehr spielen wollte, scheint der Südkoreaner rechts hinten in der Abwehrkette seine Position gefunden zu haben. Gute Vorstellung.
Matej Mavric: Aufmerksam im Abwehrzentrum, nicht immer mit der nötigen Konstruktivität, wenn es um den Spielaufbau geht.
Branimir Bajic: Eine tadellose Leistung des Manndeckers - bis zur Nachspielzeit. Bei einem überflüssigen Foul handelte sich der Bosnier die Gelb-Rote Karte ein.
Marko Lomic: Verbuchte erneut viele gute Szenen auf der linken Außenbahn. Hat in der Winterpause offensichtlich an seinen Defensivschwächen gearbeitet.
Anel Dzaka: Großes Laufpensum des TuS-Kapitäns. Wegen des Fehlens von Sukalo musste Dzaka auf der Position des "Sechsers" ran. Im Spiel-aufbau daher nicht wie gewohnt präsent.
Manuel Hartmann: Zweifellos stärkster TuS-Akteur. Schoss ein schönes Tor, das dem Ex-Stuttgarter zudem viel Selbstvertrauen für seine Offensiv-aktionen gab.
Sascha Traut: Neben Hartmann zweite positive Überraschung dieser Begegnung. Der einstige Karlsruher traute sich auf rechts einiges zu und hatte viele gelungene Aktionen.
Ardijan Djokaj: Der Techniker blieb diesmal etwas unter seinen Möglichkeiten. Wurde von seinen Mitspielern auf der linken Außenbahn aber auch etwas vernachlässigt.
Fatmir Vata: Operierte zunächst zu sehr in der Spitze, fehlte daher als Anspielstation im vorderen Mittelfeld. Mit zunehmender Spieldauer ließ sich Vata zurückfallen und fand besser ins Spiel.
Noureddine Daham: Nicht die erhoffte Verstärkung in der Sturmspitze. Behauptete zu selten den Ball und sammelte zu viele Abspielfehler.
Gabriel Fernandez: Der Argentinier kam nach 50 Minuten und zeigte einige gute Ansätze, tauchte dann aber im offensiven Niemandsland der TuS unter.
Rüdiger Ziehl: Verstärkte das Mittelfeld, um den Punkt zu sichern. Kämpferisch gewohnt stark.
Njazi Kuqi: Stürmer mit Koordinationsdefiziten. Nur bedingt eine Sturm-Alternative. (rei)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 04.02.2008, 11:09 Titel: |
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Karhan verletzt - Daghfous rechts - Gunkels fünfte Gelbe
Die Mainzer: Gesamteindruck okay, aber ausbaufähig
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Isaac Boakye (links, im Duell mit Matej Mavric) hatte gute Szenen in Ballannahme, -behauptung, und -verarbeitung. Der Zugang wirkte bisweilen allerdings auch etwas passiv. Foto: Schulz
Mainz - Der Stadionsprecher verkündete die veränderte Lage erst unmittelbar vor dem Anpfiff. Zu diesem Zeitpunkt saß Miroslav Karhan fluchend in der Kabine - Oberschenkelverhärtung, kein Spiel möglich. "Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist", sagte Karhan später entsprechend schlecht gelaunt. "ich weiß nur, dass da plötzlich beim Aufwärmen ein Schmerz war und nichts mehr ging."
Der kurzfristige Ausfall des Slowaken, wenige Minuten vor dem Rückrundenstart auf dem Koblenzer Oberwerth - ein weiterer schwerer Rückschlag für die Zweitligafußballer des FSV Mainz 05: Nikolce Noveski, Tim Hoogland, Felix Borja und Chadli Amri musste Jürgen Klopp aus diversen Gründen ohnehin schon ersetzen, mit Karhan fehlte dem 05-Coach der sechste Stammspieler und Leistungsträger. Nejmeddin Daghfous kam dadurch zu seinem ersten Einsatz im rechten Mittelfeld in der Startformation der 05er. "Das Gute daran war, dass ich überhaupt keine Zeit hatte, mir große Gedanken zu machen", sagte der junge Offensivmann später. "Die Aufgabe war ja klar." Schon in zwei Testspielen hatte Klopp den 21-Jährigen in weiser Voraussicht auf dieser Position üben lassen.
Daghfous erledigte Aufgabe im rechten Mittelfeld ordentlich
Daghfous erledigte seine Aufgabe ordentlich. Der bisherige Stürmer kämpfte sich in diese Rolle hinein, und spielte den Part solide hinunter. Im Endeffekt hatte der Newcomer sogar mehr gute Szenen und gewonnene Zweikämpfe als Markus Feulner, der auf der linken 05-Mittelfeldseite trotz großen Bemühens kaum etwas zustande brachte und sich immer wieder in Zweikämpfen unterlegen sah. "Ich hätte mir gewünscht, dass ich mehr zum Tor hinkomme", sagte Daghfous später selbstkritisch. "Ich denke aber, das war fürs erste Mal ganz okay. In Zukunft muss ich versuchen, die Gelegenheiten besser zu erkennen und zu nutzen."
Da ist Stefan Markolf schon einen Schritt weiter. Zum Rückrundenauftakt stand der 24-Jährige erwartungsgemäß in der ersten elf. Klopp hatte sich lange Zeit gelassen mit der Entscheidung. Markolf erfuhr erst am Morgen des Spieltages definitiv, dass er den Platz von Marco Rose einnehmen sollte. Markolf brauchte eine gewisse Anlaufzeit. Im Gesamteindruck präsentierte sich der Linksverteidiger im Spiel nach vorne ballsicherer und zielstrebiger. In der Rückwärtsbewegung fehlte Markolf anfangs die klare Linie. Das besserte sich. Doch bereits nach drei Minuten ließ sich der 05-Abwehrmann im Strafraum von Sascha Traut aufs Übelste verladen - zum Glück für die 05er war kein Koblenzer schnell genug mitgekommen.
Markolf "ohne den richtigen Zug zum Tor"
"Meine Leistung war ausbaufähig", zog der 05-Profi ein Fazit. Sein eigenes Spiel habe etwas dem der ganzen Mannschaft geglichen. Ganz ordentlich, aber ohne den richtigen Zug zum Tor. "Am Anfang, da haben wir Ball und Gegner sehr gut laufen lassen", bilanzierte Markolf, "nach der Führung haben wir jedoch den Faden verloren. Und später hat uns dann oft die Geduld gefehlt, im richtigen Moment zuzustechen."
Eine Tatsache, auf der die 05-Verantwortlichen jedoch nicht groß herum reiten wollten. "Wir spielen hier mit einem Aufgebot, dass so sicherlich nicht geplant war", sagte der Manager. Christian Heidel war recht zufrieden mit diesem ersten Auftritt nach der Winterpause. "Da weiß man ja nie so genau, wo man steht. Vor allen Dingen nicht mit dieser Aufstellung." Bisher habe man am Bruchweg die Personalsituation nicht als Ausrede zugelassen, meinte der 05-Manager. Nur, außer Acht lassen darf man das Verletzungspech halt auch nicht. "Aber auch die Leistung heute wieder spricht für die Breite unseres Kaders", sagte Heidel. Er wolle TuS Koblenz nicht zu nahe treten, aber auch diese Mainzer Notelf habe die Gastgeber doch über 90 Minuten klar dominiert.
Im Heimspiel am Wochenende gegen die Fürther fehlt nun auch noch Daniel Gunkel, der in Koblenz die fünfte Gelbe Karte kassierte. Heidel hofft, dass dafür andere zurückkommen ins Team. Wie Felix Borja, dessen Gelbsperre vorbei ist. "Ich freue mich darauf, Borja und Boakye nebeneinander spielen zu sehen", so Heidel, der vom Debüt des Neuzugangs sehr angetan war. "Isaac Boakye hat mir heute auch sehr gut gefallen. So einen haben wir gebraucht."
Jörg Schneider
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-3.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 05.02.2008, 15:59 Titel: |
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Nach dem Duell: Trainer loben Kampfgeist, kritisieren Offensive
Derby ohne Durchschlagskraft
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Einer von unzähligen Zweikämpfen auf dem Koblenzer Oberwerth: TuS-Kapitän Anel Dzaka (vorne) behauptet das Leder gegen den Mainzer Nejmeddin Daghfous. Foto: Thomas Frey
Koblenz - Was bleibt hängen nach dem Rheinland-Pfalz-Derby zwischen TuS Koblenz und dem FSV Mainz 05? Das 1:1 auf dem Oberwerth lässt sich wohl erst in ein paar Wochen ernsthaft bewerten - zumindest gibt es etliche Anzeichen dafür, dass beide Mannschaften noch nicht ihr eigentliches Niveau gefunden haben.
Am Ende führten alle Betrachtungen irgendwie immer wieder zu einem Ergebnis: Egal, ob Koblenzer oder Mainzer, sie allesamt kamen zu dem Schluss, dass das 1:1 ein Ergebnis war, "mit dem man leben kann". Was bleibt den Beteiligten auch anderes übrig, nach einem Spiel, in dem sich beide Reihen über weite Strecken neutralisiert haben, wie es im Trainerjargon so schön heißt. Eine gefühlte Überlegenheit für die Gäste aus Mainz, aber die Statistik wies 55,2 zu 44,8 Prozent Ballbesitz für die Koblenzer aus. Ein bisschen Zahlenspielerei, die letztlich wenig aussagt.
"Es war nicht einfach", sagte TuS-Kapitän Anel Dzaka stellvertretend für das Gros der Spieler und sprach damit vor allem die Schwierigkeit an, aus dem Mittelfeld heraus konstruktiv in die vorderste Linie zu kommen. Ein Kernproblem, das sowohl die TuS-Kicker als auch die 05er selten lösen konnten. Weil auf beiden Seiten der Schwerpunkt des Handelns darin bestand, dem Gegner das Leben schwer zu machen, fehlte im Umkehrschluss die nötige Konzentration, um aus dem Spiel heraus zu zwingenden Torchancen zu kommen.
Während das auf Mainzer Seite vor allem mit dem Fehlen etlicher Offensivkräfte (Soto, Borja, Amri, Karhan) zu erklären ist, liegt darin seit geraumer Zeit das Kernproblem der Koblenzer. Seit nunmehr sechs Runden - bei fünf Unentschieden - ist die TuS nun schon ohne Niederlage und hat sich im Mittelfeld der Tabelle eingenistet, kurioserweise haben dafür aber fünf Tore gereicht.
Rapolder fehlt vor allem der ballsichere Angreifer
"Wir werden in diesem Bereich weiter arbeiten müssen", sagte Uwe Rapolder, der im Moment vor allem feststellen muss, dass ihm in der vordersten Reihe ein ballsicherer Angreifer fehlt. Noureddine Daham fehlt derzeit das Selbstvertrauen, um die Bälle "abzuklemmen", wie es der TuS-Trainer nennt, Winterzugang Njazi Kuqi hat noch nicht die rechte Bindung zum Spiel gefunden. Zwischenzeitlich musste dort auch Fatmir Vata aushelfen - aber der TuS-Routinier hat seine Stärken vor allem als hängende Spitze.
Immerhin, es spricht für beide Mannschaften, dass sie trotz der Probleme gepunktet haben und damit im Geschäft bleiben. "Wir haben das auf den Platz gebracht, was möglich war", hielt 05-Trainer Jürgen Klopp fest und bescheinigte damit seiner zweiten Reihe eine ordentliche Leistung, wohlwissend, dass die Mainzer mehr Torgefahr entwickeln müssen. Die nächsten Gegner sind übrigens Greuther Fürth und Borussia Mönchengladbach ...
Derweil hat sich bei der TuS noch eine weitere Baustelle aufgetan, was Rapolder gar nicht schmeckt. Im anstehenden Spiel in Augsburg muss er auf seinen Abwehrchef Branimir Bajic verzichten, der sich ohne Not in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte eingehandelt hat. "Wir haben jetzt einen relativ engen Kader und sollten uns nicht selbst schwächen", schimpfte der TuS-Trainer. Aber: In Joshua Grenier und Andreas Richter stehen zwei etablierte Innenverteidiger in den Startlöchern, die ebenfalls das Vertrauen des Trainers genießen. "Ich habe keine Probleme damit, jemanden aus der zweiten Reihe zu bringen", so der Coach, der schlussendlich wie sein Kollege Klopp das Unentschieden als Punktgewinn wertete: "Viel mehr war dieses Mal nicht drin." Was gibt's Schöneres als allseits zufriedene Gesichter nach einem Derby?
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/derby-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 05.02.2008, 16:00 Titel: |
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Einwurf: 90 Prozent reichen nicht
Sven Sabock blickt auf den 18. Spieltag zurück
1:1 in Köln, 1:1 in Mönchengladbach, 1:1 in Freiburg, 1:1 in Koblenz. Auch wenn sich hier und da hinter dem Ergebnis zumindest ansatzweise eine gewisse Dramatik verbirgt, können wir getrost festhalten: Zum Rückrundenauftakt ist in der Zweiten Liga tabellarisch nicht viel passiert.
Dass sich Greuther Fürth als Nutznießer der zahlreichen Unentschieden nach dem 2:0 gegen Aue auf den dritten Platz nach vorne geschoben hat, ist allenfalls als Momentaufnahme zu werten.
Wenn uns denn der Aufgalopp ins neue Jahr überhaupt etwas lehrt, dann vor allem eines: Selbst die Aufstiegsfavoriten der Liga gewinnen ihre Spiele nicht im Vorbeigehen - weder zu Hause noch in der Fremde. 90 Prozent reichen eben nicht, das werden in dieser Woche vor allem die Trainer in Köln (Daum) und Mönchengladbach (Luhukay) ihren Schützlingen predigen. Ganz zu schweigen vom Katzenjammer bei den Münchner "Löwen", die wohl in Gedanken schon beim Pokal-Derby gegen den großen Nachbarn vom FC Bayern waren. Anders ist das 0:3 gegen den FC Augsburg wohl nicht zu erklären. Der Aufgalopp ins neue Jahr dürfte aber vor allem dem breiten Mittelfeld der Tabelle Mut machen: Es geht auch was gegen die Großen der Liga.
E-Mail an den Autor: Sven.Sabock@Rhein-Zeitung.net
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/derby-2.html |
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