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RZ-Berichte zum Spiel gegen Aachen

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 11:23    Titel: RZ-Berichte zum Spiel gegen Aachen Antworten mit Zitat

Rapolder zuver­sicht­lich vor Partie gegen Aachen

Mit "Dreier" in die Win­ter­pause

Koblenz - Die Aussicht ist ver­lockend, die Umsetzung ein rea­lis­tisches Ziel: TuS Koblenz will die Hinrunde der Zweiten Liga mit drei Punkten gegen Alemannia Aachen beenden und damit ein solides Fundament für die Rückserie legen.

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Noch eine Hürde müssen die Akteure von TuS Koblenz über­sprin­gen, dann geht's in die verdiente Win­ter­pause. Gegen Alemannia Aachen wird aller­dings Martin Forkel (weißes Trikot) wegen Waden­pro­ble­men ver­mut­lich ausfallen.

Es scheint, als wäre Uwe Rapolder hin- und her­geris­sen. Wie er gestern in der absch­ließen­den Pres­sekon­ferenz vor der Win­ter­pause so dasaß, konnte man dem Trainer von TuS Koblenz durchaus anmerken, dass er sich im Kreis der Familie mal auf ein paar freie Tage ohne Fußball freut. Drei Punkte gegen Alemannia Aachen wären für die Erholung aller Betei­lig­ten sicher hilfreich, weshalb die Akteure heute ab 18 Uhr noch einmal ange­hal­ten sind, im letzten Heimspiel des Jahres gegen den schwächeln­den Bun­des­liga-Absteiger an ihre Grenzen zu gehen.

Kader "gut in Schuss"

Wobei es dazu eigent­lich gar keines Kraf­tak­tes bedarf, wenn man die jüngsten Partien als Maßstab nimmt: Je länger die Hinrunde dauert, desto besser hat sich die neu zusam­men­gestellte Mann­schaft gefunden und setzt die Ideen des Coaches um. Was auch darin sichtbar wurde, dass die Gesamt­leis­tung nach per­sonel­len Umstel­lun­gen nicht gelitten hat.

"Es ist nicht so, dass wir uns in die Pause schleppen müssen", hält der Trainer denn auch ande­rer­seits zufrieden fest, "der Kader ist kör­per­lich eigent­lich gut in Schuss." Was durchaus hilfreich ist vor der heutigen Aufgabe, die eine schlep­pend ange­lau­fene Hinrunde abrunden soll. Rapolders Hoffnung: "Wenn wir uns obendrein noch ein, zwei Plätze ver­bes­sern, würde das über Weih­nach­ten den Blick auf die Tabelle doch erheblich erleich­tern."

Sukalo "ein wichtiger Faktor"

Natürlich war es in diesem Zusam­men­hang nicht unbedingt hilfreich, dass in den letzten Tagen abseits des Platzes Irri­tatio­nen ent­stan­den sind. "Ach", sagt Rapolder relativ gelassen, "eigent­lich gibt es doch wenige Vereine, in denen es keine Unruhe gibt, wir kon­zen­trie­ren uns auf unsere Arbeit." Ent­spre­chend hat er sich in diesen Tagen darum bemüht, den Fokus auf die Trai­nings­arbeit zu richten, "schließ­lich sind sport­liche Erfolge für einen Verein immer die besten Argumente." Nicht zuletzt wird die fuß­bal­leri­sche Zwi­schen­bilanz bei dem ein oder anderen Gespräch in der Win­ter­pause hilfreich sein, wenn es darum geht, laut Rapolder "kleinere Ein­schnitte" im Kader vor­zuneh­men. Soll heißen: Der Trainer denkt nicht wirklich daran, Leis­tungs­trä­ger abzugeben, "die sport­liche Leistung muss aber im Ver­hält­nis zum Verdienst stehen." Bei Goran Sukalo scheint das ganz offen­sicht­lich der Fall zu sein, einmal mehr hat sich der Coach für einen Verbleib des zentralen Mit­tel­feld­man­nes aus­gespro­chen. "Wir hatten ein gutes Gespräch", so Rapolder über den andern­orts begehrten Sukalo, "für uns steht die sport­liche Ent­wick­lung der Mann­schaft absolut im Vor­der­grund, und er ist dabei ein wichtiger Faktor."

Zusammen mit Geschäfts­füh­rer Rüdiger Ster­zen­bach wird der Coach in der Win­ter­pause den "Ist-Zustand" ana­lysie­ren und den TuS-Kader nach Mög­lich­keit "opti­mie­ren". Das hört sich nicht unbedingt nach einem aus­gie­bigen Weih­nachts­urlaub für den Trainer an, der bis zum Rück­run­den­auf­takt wohl auch einige Arbeit abseits des Platzes zu erledigen hat. Immerhin: Nach den 90 Minuten gegen Aachen bleiben die Bälle erst einmal zwei Wochen im Schrank, nach der Weih­nachts­feier am Sonntag soll Ruhe bei der TuS einkehren. Wenn dann noch 24 Punkte unter dem Tan­nen­baum liegen, dürfte das dem Betriebs­klima mehr als zuträg­lich sein.

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html


Zuletzt bearbeitet von chris am 15.12.2007, 19:12, insgesamt einmal bearbeitet
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chris
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BeitragVerfasst am: 15.12.2007, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

TuS Koblenz - Alemannia Aachen 0:0

Aachens Torsteher halten alles

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Nur selten mussten sich die Koblenzer am eigenen Strafraum ver­tei­digen, so wie hier beim Freistoß von Laurentiu Reghe­campf. Anel Dzaka, Manuel Hartmann, Marko Lomic und Du-Ri Cha (von links) stemmen sich gemeinsam dagegen. Foto: Thomas Frey

Koblenz - Kein Sieg, keine Tore - und dennoch hat TuS Koblenz beim 0:0 zum Hin­run­den­abschluss gegen Alemannia Aachen nicht ent­täuscht. Spie­lerisch wusste die Rapolder-Elf durchaus zu über­zeu­gen.

Zwei bestens auf­gelegte Gäste-Torhüter, Abschluss­pech, aber auch etwas Unver­mögen ver­hin­der­ten einen gelun­genen Hin­run­den­abschluss bei TuS Koblenz. Beim 0:0 gegen Alemannia Aachen bot die TuS den 11 242 Zuschau­ern allerhand. Eine spie­lerisch anspre­chende Vor­stel­lung, Enga­gement und Lei­den­schaft - nur keine Tore. "Die Chancen hätten für fünf Spiele gereicht", bedauerte der neue TuS-Geschäfts­füh­rer Rüdiger Ster­zen­bach das Null­sum­men­spiel. Trainer Uwe Rapolder sah das 0:0 durchaus kritisch: "Das war heute nicht das erste Mal, dass wir Spiel­domi­nanz und Chan­cen­plus nicht in einen Dreier haben münden lassen. Das war kein Pech, wir müssen das Tor machen."

Ein Spiel, das sich erfreu­lich ent­wickelte, begann mit einem Schock. Bereits nach elf Minuten musste die TuS auf Goran Sukalo ver­zich­ten. Der Slowene hatte sich einen Mus­kel­faser­riss zugezogen. Für ihn kam Tayfun Pektürk.

Erfreu­licher war da schon das Comeback von Alassane Ouedraogo, der nach über­stan­denem Kreuz­ban­driss auf der rechten Offen­siv­seite auflief. In den ersten 45 Minuten merkte man Ouedraogo die lange Spiel­pause aller­dings deutlich an. Seine besten Szenen hatte der Rechtsfuß noch in der Rück­wärts­bewe­gung. Weil es aber weiter vorwärts gehen soll in Koblenz, nahm Rapolder Ouedraogo zur Pause raus und schickte Nou­red­dine Daham aufs Feld.

Ansonsten ist die Geschichte der ersten Hälfte schnell erzählt. Die TuS war spiel­bestim­mend, agierte beim Spiel in die Spitze aller­dings häufig zu durch­sich­tig. Dennoch gab's beste Mög­lich­kei­ten. An die unglück­selige 13. Minute dürfte sich Fatmir Vata noch lange erinnern. Die Aachener hatten nach einer Ecke fata­ler­weise auf Abseits gespielt, Vata stand allein vor Ale­man­nias Torsteher Thorsten Stuckmann. Doch der Keeper meisterte aus kürzester Dis-tanz sowohl Kopfball als auch Nach­schuss des Albaners.

Nach 33 Minuten hätte Du-Ri Cha um ein Haar per Kopf getroffen, doch erneut war Stuckmann auf dem Posten. Dem Gäste-Tormann kam auch in der 41. Minute eine tragende Rolle zu. Als Stuckmann den enteilten Vata im Fünf-Meter-Raum umriss, entschied Schieds­rich­ter Lutz Wagner auf Elfmeter für die TuS - und Rot für Stuckmann.

Die folgende Szene war dann sym­pto­matisch für den Vor­run­den­ver­lauf von Anel Dzaka. Der ein­gewech­selte Kristian Nicht hatte keine Mühe, den Strafstoß des TuS-Kapitäns zu parieren.

Mit Daham kam nach dem Wechsel mehr Ziel­stre­big­keit in die Koblenzer Offen­sivak­tio­nen. Überhaupt rückte die TuS-Elf in Überzahl weiter nach vorne, übte so noch mehr Druck auf die Aachener Defensive aus. Und die bekam dann auch so ihre Probleme, wobei Vata sein Pri­vat­duell mit den Aachener Keepern fort­setzte. In der 60. Minute lenkte Nicht einen Vata-Schuss aus sechs Metern gerade noch über den Balken.

Aachens einzige Chance in Halbzeit zwei war ein Schuss von Marius Ebbers, der aller­dings neben das Tor ging (61.). Ansonsten spielte nur die TuS, drängte auf den Führungs­tref­fer. Aber Nicht behielt den Überblick, ent­schärfte auch einen satten 25-Meter-Schuss von Cha (71.). Was sonst so in den Alemannen-Strafraum segelte, hauten und köpften die kom­pro­miss­losen Innen­ver­tei­diger aus der Gefah­ren­zone. Bemüht, aber letztlich glücklos musste sich die TuS mit dem Remis zum Hinrunden-Kehraus zufrie­den­geben.

Klaus Reimann

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Erklärungs­ver­suche nach dem 0:0 gegen Aachen

TuS lässt erneut Punkte liegen

Koblenz - Wenn man den Ball selbst vom Elf­meter­punkt nicht im Tor unter­bringt, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende über ein 0:0 nicht hin­aus­kommt. So einfach ließ sich der Hinrunden-Abschluss von TuS Koblenz gegen Alemannia Aachen zusam­men­fas­sen - eine Partie, die fast cha­rak­teris­tisch für den bis­heri­gen Sai­son­ver­lauf stand.

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Nou­red­dine Daham als Sinnbild für die Koblenzer Offensive: Der Angreifer brachte beim 0:0 gegen Aachen nach der Pause frischen Schwung, traf vor dem geg­neri­schen Tor aber mehrfach die falsche Ent­schei­dung.

Viel­leicht haben einige aus dem Koblenzer Betreu­erstab schon geahnt, was passieren würde. Anel Dzaka legte sich den Ball auf den Elf­meter­punkt, rund um die Bank der TuS wandte sich manch einer mit einem flauen Gefühl in Richtung Haupt­tribüne. Dort gab's statt Torjubel aller­dings nur entsetzte Gesichter zu sehen. Wie sich später her­aus­stel­len sollte, war die größte Chance im absch­ließen­den Hin­run­den­spiel gegen Aachen vertan, mit einem 0:0 geht's für die TuS in die Win­ter­pause.

Das nackte Ergebnis wäre eigent­lich recht erfreu­lich gewesen, schließ­lich kickte die Alemannia im Vorjahr noch eine Etage weiter oben und verfügt auch in dieser Saison über eine über­durch­schnitt­liche Zweitliga-Elf. Aber davon war später keine Rede mehr, vielmehr mussten alle Koblenzer Betei­lig­ten zum wie­der­hol­ten Mal in dieser Hinrunde kon­sta­tie­ren, dass zwei Punkte lie­gen­gelas­sen wurden.

Dzaka: "Wir hätten den Sieg verdient gehabt"

Klar, dass hernach auch Kapitän Dzaka in den all­gemei­nen Tenor ein­stimmte. "Wir hätten den Sieg verdient gehabt", merkte der Zehner zu Recht an und war dabei ziemlich geknickt. Sch­ließ­lich hatte er höchst­per­sön­lich vom Punkt nicht getroffen, noch dazu war der Elfmeter eini­ger­maßen unplat­ziert geschos­sen. "Ich hatte mich eigent­lich ziemlich sicher gefühlt", gab er ansch­ließend zu Protokoll, "es tut mir leid für die Mann­schaft, dass der Ball nicht rein­gegan­gen ist."

Die Situation in der 41. Minute passte irgendwie zur Hinrunde von Dzaka, in der ihm häufig das Pech an den Schuhen klebte. Auch gegen Aachen betrieb der 26-Jährige viel Aufwand, kam aus dem Spiel heraus nicht in tor­gefähr­liche Szenen. Zu Dzakas Ehren­ret­tung sei angefügt, dass er nach dem frühen Aus von Goran Sukalo im defen­siven Mit­tel­feld aushelfen musste, ent­spre­chend weit war der Weg bis zum Aachener Tor. So konnte Dzaka nach der Null­num­mer lediglich von einer guten Hinserie der Koblenzer berichten, "wenn wir gewonnen hätten, wäre sie sehr gut gewesen."

Du-Ri Cha: "Wir hatten Pech"

Mit gemisch­ten Gefühlen ver­abschie­dete sich auch Du-Ri Cha in den Weih­nachts­urlaub. Selten war die Chance so groß wie am Freitag, seinen zweiten Sai­son­tref­fer zu erzielen. Gleich drei Mal hätte er damit auch seinen Ruf als "Chan­cen­tod" wider­legen können, zumal sein berühmter Vater Bum-Kun Cha auf der Tribüne Platz genommen hatte. "Man will natürlich immer zeigen, dass man sich ver­bes­sert hat", so der Koreaner, der dies aber kurio­ser­weise auf der unge­lieb­ten Position als rechter Ver­tei­diger andeutete. "Wir hatten Pech und Aachen obendrein zwei gute Torleute", resü­mierte Cha.

So kann man es natürlich sehen, anders­herum wird auch den TuS-Akteuren die Häufung dieser For­mulie­rung durchaus zu denken geben. Dass ange­sichts dieser Mängel vor dem geg­neri­schen Tor dennoch 22 Punkte zu Buche stehen, zeigt das enorme Potenzial, das in der TuS-Mann­schaft anno 2007/2008 schlum­mert.

Sven Sabock - Foto: Thomas Frey

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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