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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.12.2007, 11:23 Titel: RZ-Berichte zum Spiel gegen Aachen |
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Rapolder zuversichtlich vor Partie gegen Aachen
Mit "Dreier" in die Winterpause
Koblenz - Die Aussicht ist verlockend, die Umsetzung ein realistisches Ziel: TuS Koblenz will die Hinrunde der Zweiten Liga mit drei Punkten gegen Alemannia Aachen beenden und damit ein solides Fundament für die Rückserie legen.
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Noch eine Hürde müssen die Akteure von TuS Koblenz überspringen, dann geht's in die verdiente Winterpause. Gegen Alemannia Aachen wird allerdings Martin Forkel (weißes Trikot) wegen Wadenproblemen vermutlich ausfallen.
Es scheint, als wäre Uwe Rapolder hin- und hergerissen. Wie er gestern in der abschließenden Pressekonferenz vor der Winterpause so dasaß, konnte man dem Trainer von TuS Koblenz durchaus anmerken, dass er sich im Kreis der Familie mal auf ein paar freie Tage ohne Fußball freut. Drei Punkte gegen Alemannia Aachen wären für die Erholung aller Beteiligten sicher hilfreich, weshalb die Akteure heute ab 18 Uhr noch einmal angehalten sind, im letzten Heimspiel des Jahres gegen den schwächelnden Bundesliga-Absteiger an ihre Grenzen zu gehen.
Kader "gut in Schuss"
Wobei es dazu eigentlich gar keines Kraftaktes bedarf, wenn man die jüngsten Partien als Maßstab nimmt: Je länger die Hinrunde dauert, desto besser hat sich die neu zusammengestellte Mannschaft gefunden und setzt die Ideen des Coaches um. Was auch darin sichtbar wurde, dass die Gesamtleistung nach personellen Umstellungen nicht gelitten hat.
"Es ist nicht so, dass wir uns in die Pause schleppen müssen", hält der Trainer denn auch andererseits zufrieden fest, "der Kader ist körperlich eigentlich gut in Schuss." Was durchaus hilfreich ist vor der heutigen Aufgabe, die eine schleppend angelaufene Hinrunde abrunden soll. Rapolders Hoffnung: "Wenn wir uns obendrein noch ein, zwei Plätze verbessern, würde das über Weihnachten den Blick auf die Tabelle doch erheblich erleichtern."
Sukalo "ein wichtiger Faktor"
Natürlich war es in diesem Zusammenhang nicht unbedingt hilfreich, dass in den letzten Tagen abseits des Platzes Irritationen entstanden sind. "Ach", sagt Rapolder relativ gelassen, "eigentlich gibt es doch wenige Vereine, in denen es keine Unruhe gibt, wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit." Entsprechend hat er sich in diesen Tagen darum bemüht, den Fokus auf die Trainingsarbeit zu richten, "schließlich sind sportliche Erfolge für einen Verein immer die besten Argumente." Nicht zuletzt wird die fußballerische Zwischenbilanz bei dem ein oder anderen Gespräch in der Winterpause hilfreich sein, wenn es darum geht, laut Rapolder "kleinere Einschnitte" im Kader vorzunehmen. Soll heißen: Der Trainer denkt nicht wirklich daran, Leistungsträger abzugeben, "die sportliche Leistung muss aber im Verhältnis zum Verdienst stehen." Bei Goran Sukalo scheint das ganz offensichtlich der Fall zu sein, einmal mehr hat sich der Coach für einen Verbleib des zentralen Mittelfeldmannes ausgesprochen. "Wir hatten ein gutes Gespräch", so Rapolder über den andernorts begehrten Sukalo, "für uns steht die sportliche Entwicklung der Mannschaft absolut im Vordergrund, und er ist dabei ein wichtiger Faktor."
Zusammen mit Geschäftsführer Rüdiger Sterzenbach wird der Coach in der Winterpause den "Ist-Zustand" analysieren und den TuS-Kader nach Möglichkeit "optimieren". Das hört sich nicht unbedingt nach einem ausgiebigen Weihnachtsurlaub für den Trainer an, der bis zum Rückrundenauftakt wohl auch einige Arbeit abseits des Platzes zu erledigen hat. Immerhin: Nach den 90 Minuten gegen Aachen bleiben die Bälle erst einmal zwei Wochen im Schrank, nach der Weihnachtsfeier am Sonntag soll Ruhe bei der TuS einkehren. Wenn dann noch 24 Punkte unter dem Tannenbaum liegen, dürfte das dem Betriebsklima mehr als zuträglich sein.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 15.12.2007, 19:12, insgesamt einmal bearbeitet |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 15.12.2007, 19:11 Titel: |
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TuS Koblenz - Alemannia Aachen 0:0
Aachens Torsteher halten alles
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Nur selten mussten sich die Koblenzer am eigenen Strafraum verteidigen, so wie hier beim Freistoß von Laurentiu Reghecampf. Anel Dzaka, Manuel Hartmann, Marko Lomic und Du-Ri Cha (von links) stemmen sich gemeinsam dagegen. Foto: Thomas Frey
Koblenz - Kein Sieg, keine Tore - und dennoch hat TuS Koblenz beim 0:0 zum Hinrundenabschluss gegen Alemannia Aachen nicht enttäuscht. Spielerisch wusste die Rapolder-Elf durchaus zu überzeugen.
Zwei bestens aufgelegte Gäste-Torhüter, Abschlusspech, aber auch etwas Unvermögen verhinderten einen gelungenen Hinrundenabschluss bei TuS Koblenz. Beim 0:0 gegen Alemannia Aachen bot die TuS den 11 242 Zuschauern allerhand. Eine spielerisch ansprechende Vorstellung, Engagement und Leidenschaft - nur keine Tore. "Die Chancen hätten für fünf Spiele gereicht", bedauerte der neue TuS-Geschäftsführer Rüdiger Sterzenbach das Nullsummenspiel. Trainer Uwe Rapolder sah das 0:0 durchaus kritisch: "Das war heute nicht das erste Mal, dass wir Spieldominanz und Chancenplus nicht in einen Dreier haben münden lassen. Das war kein Pech, wir müssen das Tor machen."
Ein Spiel, das sich erfreulich entwickelte, begann mit einem Schock. Bereits nach elf Minuten musste die TuS auf Goran Sukalo verzichten. Der Slowene hatte sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Für ihn kam Tayfun Pektürk.
Erfreulicher war da schon das Comeback von Alassane Ouedraogo, der nach überstandenem Kreuzbandriss auf der rechten Offensivseite auflief. In den ersten 45 Minuten merkte man Ouedraogo die lange Spielpause allerdings deutlich an. Seine besten Szenen hatte der Rechtsfuß noch in der Rückwärtsbewegung. Weil es aber weiter vorwärts gehen soll in Koblenz, nahm Rapolder Ouedraogo zur Pause raus und schickte Noureddine Daham aufs Feld.
Ansonsten ist die Geschichte der ersten Hälfte schnell erzählt. Die TuS war spielbestimmend, agierte beim Spiel in die Spitze allerdings häufig zu durchsichtig. Dennoch gab's beste Möglichkeiten. An die unglückselige 13. Minute dürfte sich Fatmir Vata noch lange erinnern. Die Aachener hatten nach einer Ecke fatalerweise auf Abseits gespielt, Vata stand allein vor Alemannias Torsteher Thorsten Stuckmann. Doch der Keeper meisterte aus kürzester Dis-tanz sowohl Kopfball als auch Nachschuss des Albaners.
Nach 33 Minuten hätte Du-Ri Cha um ein Haar per Kopf getroffen, doch erneut war Stuckmann auf dem Posten. Dem Gäste-Tormann kam auch in der 41. Minute eine tragende Rolle zu. Als Stuckmann den enteilten Vata im Fünf-Meter-Raum umriss, entschied Schiedsrichter Lutz Wagner auf Elfmeter für die TuS - und Rot für Stuckmann.
Die folgende Szene war dann symptomatisch für den Vorrundenverlauf von Anel Dzaka. Der eingewechselte Kristian Nicht hatte keine Mühe, den Strafstoß des TuS-Kapitäns zu parieren.
Mit Daham kam nach dem Wechsel mehr Zielstrebigkeit in die Koblenzer Offensivaktionen. Überhaupt rückte die TuS-Elf in Überzahl weiter nach vorne, übte so noch mehr Druck auf die Aachener Defensive aus. Und die bekam dann auch so ihre Probleme, wobei Vata sein Privatduell mit den Aachener Keepern fortsetzte. In der 60. Minute lenkte Nicht einen Vata-Schuss aus sechs Metern gerade noch über den Balken.
Aachens einzige Chance in Halbzeit zwei war ein Schuss von Marius Ebbers, der allerdings neben das Tor ging (61.). Ansonsten spielte nur die TuS, drängte auf den Führungstreffer. Aber Nicht behielt den Überblick, entschärfte auch einen satten 25-Meter-Schuss von Cha (71.). Was sonst so in den Alemannen-Strafraum segelte, hauten und köpften die kompromisslosen Innenverteidiger aus der Gefahrenzone. Bemüht, aber letztlich glücklos musste sich die TuS mit dem Remis zum Hinrunden-Kehraus zufriedengeben.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 17.12.2007, 15:45 Titel: |
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Erklärungsversuche nach dem 0:0 gegen Aachen
TuS lässt erneut Punkte liegen
Koblenz - Wenn man den Ball selbst vom Elfmeterpunkt nicht im Tor unterbringt, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende über ein 0:0 nicht hinauskommt. So einfach ließ sich der Hinrunden-Abschluss von TuS Koblenz gegen Alemannia Aachen zusammenfassen - eine Partie, die fast charakteristisch für den bisherigen Saisonverlauf stand.
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Noureddine Daham als Sinnbild für die Koblenzer Offensive: Der Angreifer brachte beim 0:0 gegen Aachen nach der Pause frischen Schwung, traf vor dem gegnerischen Tor aber mehrfach die falsche Entscheidung.
Vielleicht haben einige aus dem Koblenzer Betreuerstab schon geahnt, was passieren würde. Anel Dzaka legte sich den Ball auf den Elfmeterpunkt, rund um die Bank der TuS wandte sich manch einer mit einem flauen Gefühl in Richtung Haupttribüne. Dort gab's statt Torjubel allerdings nur entsetzte Gesichter zu sehen. Wie sich später herausstellen sollte, war die größte Chance im abschließenden Hinrundenspiel gegen Aachen vertan, mit einem 0:0 geht's für die TuS in die Winterpause.
Das nackte Ergebnis wäre eigentlich recht erfreulich gewesen, schließlich kickte die Alemannia im Vorjahr noch eine Etage weiter oben und verfügt auch in dieser Saison über eine überdurchschnittliche Zweitliga-Elf. Aber davon war später keine Rede mehr, vielmehr mussten alle Koblenzer Beteiligten zum wiederholten Mal in dieser Hinrunde konstatieren, dass zwei Punkte liegengelassen wurden.
Dzaka: "Wir hätten den Sieg verdient gehabt"
Klar, dass hernach auch Kapitän Dzaka in den allgemeinen Tenor einstimmte. "Wir hätten den Sieg verdient gehabt", merkte der Zehner zu Recht an und war dabei ziemlich geknickt. Schließlich hatte er höchstpersönlich vom Punkt nicht getroffen, noch dazu war der Elfmeter einigermaßen unplatziert geschossen. "Ich hatte mich eigentlich ziemlich sicher gefühlt", gab er anschließend zu Protokoll, "es tut mir leid für die Mannschaft, dass der Ball nicht reingegangen ist."
Die Situation in der 41. Minute passte irgendwie zur Hinrunde von Dzaka, in der ihm häufig das Pech an den Schuhen klebte. Auch gegen Aachen betrieb der 26-Jährige viel Aufwand, kam aus dem Spiel heraus nicht in torgefährliche Szenen. Zu Dzakas Ehrenrettung sei angefügt, dass er nach dem frühen Aus von Goran Sukalo im defensiven Mittelfeld aushelfen musste, entsprechend weit war der Weg bis zum Aachener Tor. So konnte Dzaka nach der Nullnummer lediglich von einer guten Hinserie der Koblenzer berichten, "wenn wir gewonnen hätten, wäre sie sehr gut gewesen."
Du-Ri Cha: "Wir hatten Pech"
Mit gemischten Gefühlen verabschiedete sich auch Du-Ri Cha in den Weihnachtsurlaub. Selten war die Chance so groß wie am Freitag, seinen zweiten Saisontreffer zu erzielen. Gleich drei Mal hätte er damit auch seinen Ruf als "Chancentod" widerlegen können, zumal sein berühmter Vater Bum-Kun Cha auf der Tribüne Platz genommen hatte. "Man will natürlich immer zeigen, dass man sich verbessert hat", so der Koreaner, der dies aber kurioserweise auf der ungeliebten Position als rechter Verteidiger andeutete. "Wir hatten Pech und Aachen obendrein zwei gute Torleute", resümierte Cha.
So kann man es natürlich sehen, andersherum wird auch den TuS-Akteuren die Häufung dieser Formulierung durchaus zu denken geben. Dass angesichts dieser Mängel vor dem gegnerischen Tor dennoch 22 Punkte zu Buche stehen, zeigt das enorme Potenzial, das in der TuS-Mannschaft anno 2007/2008 schlummert.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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