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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 31.10.2007, 10:39 Titel: RZ-Berichte zum Pokal-Spiel gegen Bielefeld |
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Trainer Rapolder trifft auf Ex-Club
TuS Koblenz winkt historischer Erfolg
Koblenz - Die Zeiten haben sich geändert: Nachdem Zweitligist TuS Koblenz in den vergangenen beiden Jahren denkbar knapp in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert war, winkt nun gegen Arminia Bielefeld erstmals in der Vereinsgeschichte der Einzug ins Achtelfinale.
"An einem guten Tag können wir gegen die Arminia gewinnen", glaubt TuS-Trainer Uwe Rapolder, der die Bielefelder Mannschaft bestens kennt. 2004 führte er die Ostwestfalen in die Bundesliga, nun will er seine Fußball-Philosophie in Koblenz umsetzen. "Die Zweite Liga ist vom Niveau der Ersten ein ganzes Stück nähergekommen", sieht der Trainer die TuS keinesfalls als krassen Außenseiter: "Wir müssen vor diesem Spiel nicht die Gesetzmäßigkeiten des Pokals bemühen."
Dass Rapolder verhalten optimistisch ist, liegt auch an der aktuellen Situation beider Vereine: Während die TuS den Sprung ins Mittelfeld geschafft hat, kämpfen die Gäste gegen den schleichenden Abwärtstrend. Die jüngste Maßnahme von Arminia-Trainer Ernst Middendorp: Vor der Partie auf dem Oberwerth ordnete er ein Geheimtraining an.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
Zuletzt bearbeitet von chris am 02.11.2007, 14:11, insgesamt einmal bearbeitet |
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Tom Hardt Wandelndes Lexikon


Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 4076 Wohnort: Irlich (Neuwied)
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Verfasst am: 31.10.2007, 16:36 Titel: |
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Tja wenn der Sven mich gefragt hätte wäre das nicht passiert.
1953/54 stand die TuS schon einmal im Viertelfinale.  _________________ Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein. |
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Tom Hardt Wandelndes Lexikon


Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 4076 Wohnort: Irlich (Neuwied)
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Verfasst am: 31.10.2007, 16:59 Titel: |
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So ich habe mal an die RZ einen Leserbrief verfasst. Mal sehen ob und wie die reagieren.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem ich ihrem Artikel in der RZ-Ausgabe vom heute Mittwoch den 30. Oktober 2007 gelesen habe möchte ich folgende Anmerkung machen.
Ein Erfolg gegen Arminie Bielefeld und der damit verbundene Einzug ins Achtelfinale kann auf keinen als historisch angesehen werden.
In der Saison 1953/54 stand die TuS sogar vor dem Einzug ins DFB-Pokal Finale. Als Südwestpokalsieger (in Zeiten der Oberliga wurden zuerst regionale Pokalsieger bzw. auch mehrere Teilnehmer ermittelt) hatte die Mannschaft den Sprung in die Endrunde um den Vereinspokal geschafft. Dort wartet im Viertelfinale der damalige Deutsche Rekordmeister 1.FC Nürnberg als Gegner. Die Mannschaft von der Norris wurde mit einem 1:2 nach Hause geschickt und die TuS stand im Halbfinale. Dieses wurde übrigens dann auf neutralem Platz ausgetragen. Als Gegner kam der Deutsche aktuelle Vizemeister nach Ludwigshafen. Auch die Schwaben hatten so ihre Probleme, mussten erst in die Verlängerung und später auch ins Wiederholungsspiel da die Partie, nach 120 Minuten 2:2 endete. Spiel Nummer zwei wurde in Frankfurt angepfiffen. Hier gewann der VfB mit 2:0 und holte sich später auch den Pott ins Neckarstadion.
Somit ist die Ausgabe vomn einem historischen Erfolg nicht zutreffend. Bleibt nur zu hoffen das die Schlagzeile weiter warmgehalten werden kann und vielleicht im April wieder aufgewärmt wird wenn es darum geht die Finalteilnehmer zu ermitteln.
Mit freundlichen Grüßen
Tom Hardt
Ich hätte ja auch noch die Saison 78/79 anführen können. Auch da stand die TuS bereits schon einmal in einem Achtelfinale.  _________________ Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein.
Zuletzt bearbeitet von Tom Hardt am 01.11.2007, 12:36, insgesamt einmal bearbeitet |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 01.11.2007, 12:22 Titel: |
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TuS Koblenz - Arminia Bielefeld 1:2: Rapolder gelassen
Koblenz - Bei TuS-Trainer Uwe Rapolder hielt sich die Enttäuschung über den verpassten Coup gegen seinen Ex-Klub Arminia Bielefeld in Grenzen. "Natürlich bin ich traurig, dass wir die Überraschung verpasst haben, aber mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden", sagte Rapolder, der im Mai 2005 nach seinem feststehenden Wechsel zum 1. FC Köln und 14 recht erfolgreichen Monaten bei der Arminia entlassen worden war: "Wir müssen nun das Positive, dass wir einem Erstligisten Paroli geboten haben, am Sonntag mit zum SC Freiburg nehmen.
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Koblenzer Trainergespann: Cheftrainer Uwe Rapolder (vorn), Co- Trainer Mario Basler (l) und Co- Trainer Uwe Koschinat (r) verfolgen das Spiel.
Arminia Bielefelds Trainer Ernst Middendorp ließ dem Zittersieg im DFB-Pokal die verbale Abfuhr gegenüber allen Kritikern folgen. "Wie lange ich in Bielefeld Trainer bin - ich glaube, das entscheide ich allein", erklärte der eigenwillige Coach nach dem 2:1 (1:1, 1:1) n.V. der Ostwestfalen beim Zweitligisten TuS Koblenz und dem mühsamen Einzug ins Cup-Achtelfinale.
Nach dem Befreiungsschlag der in der Fußball-Bundesliga seit sechs Spielen sieglosen Arminia beschwor Middendorp vielmehr das Wir-Gefühl. "Es gibt keine Grupppen. Wir sind ein Team - und ich bin Teil davon - auch wenn das vielfach bezweifelt wird", sagte Middendorp: "Viele glauben, dass die Mannschaft keinen Charakter hat, aber die Spieler haben das Gegenteil bewiesen." Das sah auch Arminias Geschäftsführer Reinhard Saftig so. "Die Mannschaft hat in einer schwierigen Situation eine gute Moral bewiesen und gut gekämpft", sagte Saftig: "Alle anderen Diskussionen sind überflüssig."
Drei Tage nach seinem 49. Geburtstag konnte sich Middendorp vor allem bei Doppeltorschütze Christian Eigler bedanken, dass sich die Situation in Bielefeld nicht weiter zugespitzt hat. Erst brachte der Stürmer die Arminia nach 160 Sekunden mit 1:0 in Führung, 39 Sekunden nach Wiederanpfiff der Verlängerung sorgte er mit dem 2:1 für die Entscheidung. "Wer die Tore macht, ist egal", meinte Eigler bescheiden und hofft nun auch auf Besserung in der Liga. "Wir können am Samstag bei Bayer Leverkusen mit etwas breiterer Brust auftreten", erklärte Eigler, warnte aber zugleich: "Letztlich darf man diesen Sieg nicht überbewerten."
Zumal die Bielefelder trotz der Blitz-Führung nur knapp an einer Blamage vorbeischrammten. Zunächst sorgte Matej Mavric (39.) per Kopf vor 9352 Zuschauern im Stadion Oberwerth für den 1: 1-Ausgleich. Kurz vor dem Ende der ersten Verlängerungs-Halbzeit traf der frühere Bielefelder Fatmir Vata mit einem Freistoß die Latte. (sid)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/fussball/t/rzo374508.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 02.11.2007, 14:10 Titel: |
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1:2 nach Verlängerung gegen Bielefeld:
Spiel verloren, Moral gestärkt
Koblenz - 1:2 verloren, aber Zuversicht in die eigene Stärke gewonnen. So zumindest interpretierten sie im TuS-Umfeld das Ausscheiden der Koblenzer aus dem Pokalwettbewerb.
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Kniete sich wirklich rein: TuS-Stürmer Fatmir Vata (rechts) versucht in dieser Szene auf etwas eigentümliche Art und Weise, sich gegen den Bielefelder Mittelfeldspieler Rüdiger Kauf durchzusetzen.
Da ist der Pokal nunmal gnadenlos ergebnisorientiert: Wer 120 Minuten bravourös gekämpft und einer klassenhöheren Mannschaft dauerhaft die Stirn geboten hat, am Ende aber verliert, kann sich für sämtliche Lobpreisungen nichts kaufen. So ging es TuS Koblenz am Mittwochabend. 120 Minuten auf Augenhöhe mit der Bielefelder Arminia, doch dann in der Verlängerung den besten Mann in der Gäste-Elf, Stürmer Christian Eigler, einmal aus den Augen verloren - das war's dann.
Auf der anderen Seite: Wer sich 120 Minuten gegen eine unterklassige Mannschaft redlich müht, spielerisch indes seine Erstligatauglichkeit über weite Strecken gut zu verbergen versteht, am Ende aber trotzdem obsiegt, lobt sich gern selbst für so viel "Charakterstärke". Die hatte zumindest Arminen-Coach Ernst Middendorp in seiner nah an der Selbstgefälligkeit gezimmerten Spielanalyse bei seiner Elf ausgemacht. Erst gewann seine zuletzt so arg gescholtene Mannschaft mal wieder ein Pflichtspiel, hernach siegte bei Middendorp die Genugtuung.
Rapolder: "Wirklich alles versucht"
Arminia sei "als Team unterwegs" gewesen, habe sich als Einheit außerordentlich lauf- und charakterstark gezeigt. "Eigenschaften, die uns hier und dort abgesprochen werden", ergänzte Middendorp. Ein Seitenhieb auf die offenbar auch vereinsintern wachsende Kritikerschar im Allgemeinen und möglicherweise auf Bielefelds Sportdirektor Reinhard Saftig im Besonderen. Eben jenen Saftig verwies Middendorp kurz nach dem Sieg auf dem Oberwerth im Übrigen lautstark der Kabine.
Derart tiefenpsychologische Einblicke in sein Seelenleben gewährte Uwe Rapolder nicht. Musste er auch gar nicht. Der TuS-Trainer hatte allen Grund, mit sich und seiner Mannschaft im Reinen zu sein. Obgleich nur noch Zaungast im Pokalgeschehen, tröstete der Fußball-Lehrer sich und seine Mannen damit, dass "wir über 120 Minuten heute wirklich alles versucht haben, es uns in den entscheidenden Momenten aber nicht gelungen ist, das Glück zu zwingen".
Das galt insbesondere für die Zeit zwischen der 20. und 45. Minute. Da hatte die TuS den Gegner "im Sack", vergaß es allerdings, diesen auch zuzumachen. Nach dem Wechsel und auch in der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Die Bielefelder legten zwar die reifere Spielanlage an den Tag und machten gegen Ende auch den frischeren Eindruck, hochkarätige Möglichkeiten indes, die einen Arminen-Sieg zwingend nahegelegt hätten, verzeichneten die Gäste nicht.
Pokaldramatik beschränkte sich auf Zwei-Minuten-Sequenz
Pokaldramatik beschränkte sich dann auf eine Zwei-Minuten-Sequenz. In Minute 105 setzte der gegen seinen Ex-Club wie aufgedreht spielende Ex-Bielefelder Fatmir Vata einen Freistoß an die Latte. Zwei Minuten später schlenzte Eigler den Ball unhaltbar für TuS-Torsteher Dennis Eilhoff zum siegbringenden 2:1 in die Maschen.
Nicht die Niederlage, eher schon der Kräfteverschleiß ist es, der Uwe Rapolder mit Blick auf das Meisterschaftsspiel am Sonntag in Freiburg Sorgen bereitet: "Das Problem liegt darin, die Müdigkeit aus den Knochen zu kriegen." Die Erklärung dafür, wie es funktioniert, dass eine Mannschaft den Kopf selbstbewusst hoch tragen kann, obwohl sie dem Pokal Ade gesagt hat, schickte Rapolder gleich hinterher: "Wir müssen das Positive aus dieser Begegnung mitnehmen. Wir haben 120 Minuten dagegengehalten." Für den Ligaalltag kann das eine wertvolle Erkenntnis sein.
Klaus Reimann - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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