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RZ-Berichte zum Pokal-Spiel gegen Bielefeld

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 10:39    Titel: RZ-Berichte zum Pokal-Spiel gegen Bielefeld Antworten mit Zitat

Trainer Rapolder trifft auf Ex-Club

TuS Koblenz winkt his­tori­scher Erfolg

Koblenz - Die Zeiten haben sich geändert: Nachdem Zweit­ligist TuS Koblenz in den ver­gan­genen beiden Jahren denkbar knapp in der ersten Runde des DFB-Pokals geschei­tert war, winkt nun gegen Arminia Bielefeld erstmals in der Ver­eins­geschichte der Einzug ins Ach­tel­finale.

"An einem guten Tag können wir gegen die Arminia gewinnen", glaubt TuS-Trainer Uwe Rapolder, der die Bie­lefel­der Mann­schaft bestens kennt. 2004 führte er die Ost­west­falen in die Bun­des­liga, nun will er seine Fußball-Phi­loso­phie in Koblenz umsetzen. "Die Zweite Liga ist vom Niveau der Ersten ein ganzes Stück näher­gekom­men", sieht der Trainer die TuS kei­nes­falls als krassen Außen­sei­ter: "Wir müssen vor diesem Spiel nicht die Gesetz­mäßig­kei­ten des Pokals bemühen."

Dass Rapolder verhalten opti­mis­tisch ist, liegt auch an der aktuellen Situation beider Vereine: Während die TuS den Sprung ins Mit­tel­feld geschafft hat, kämpfen die Gäste gegen den schlei­chen­den Abwärt­strend. Die jüngste Maßnahme von Arminia-Trainer Ernst Mid­den­dorp: Vor der Partie auf dem Oberwerth ordnete er ein Geheim­trai­ning an.

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html


Zuletzt bearbeitet von chris am 02.11.2007, 14:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Tom Hardt
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BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Tja wenn der Sven mich gefragt hätte wäre das nicht passiert.
1953/54 stand die TuS schon einmal im Viertelfinale. Very Happy
_________________
Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein.
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Tom Hardt
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BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

So ich habe mal an die RZ einen Leserbrief verfasst. Mal sehen ob und wie die reagieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich ihrem Artikel in der RZ-Ausgabe vom heute Mittwoch den 30. Oktober 2007 gelesen habe möchte ich folgende Anmerkung machen.

Ein Erfolg gegen Arminie Bielefeld und der damit verbundene Einzug ins Achtelfinale kann auf keinen als historisch angesehen werden.

In der Saison 1953/54 stand die TuS sogar vor dem Einzug ins DFB-Pokal Finale. Als Südwestpokalsieger (in Zeiten der Oberliga wurden zuerst regionale Pokalsieger bzw. auch mehrere Teilnehmer ermittelt) hatte die Mannschaft den Sprung in die Endrunde um den Vereinspokal geschafft. Dort wartet im Viertelfinale der damalige Deutsche Rekordmeister 1.FC Nürnberg als Gegner. Die Mannschaft von der Norris wurde mit einem 1:2 nach Hause geschickt und die TuS stand im Halbfinale. Dieses wurde übrigens dann auf neutralem Platz ausgetragen. Als Gegner kam der Deutsche aktuelle Vizemeister nach Ludwigshafen. Auch die Schwaben hatten so ihre Probleme, mussten erst in die Verlängerung und später auch ins Wiederholungsspiel da die Partie, nach 120 Minuten 2:2 endete. Spiel Nummer zwei wurde in Frankfurt angepfiffen. Hier gewann der VfB mit 2:0 und holte sich später auch den Pott ins Neckarstadion.

Somit ist die Ausgabe vomn einem historischen Erfolg nicht zutreffend. Bleibt nur zu hoffen das die Schlagzeile weiter warmgehalten werden kann und vielleicht im April wieder aufgewärmt wird wenn es darum geht die Finalteilnehmer zu ermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Tom Hardt


Ich hätte ja auch noch die Saison 78/79 anführen können. Auch da stand die TuS bereits schon einmal in einem Achtelfinale. Very Happy
_________________
Fußball ist ein einfaches Spiel, nur die Anwesenheit des Gegners verkompliziert die Sache ungemein.


Zuletzt bearbeitet von Tom Hardt am 01.11.2007, 12:36, insgesamt einmal bearbeitet
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chris
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BeitragVerfasst am: 01.11.2007, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

TuS Koblenz - Arminia Bielefeld 1:2: Rapolder gelassen

Koblenz - Bei TuS-Trainer Uwe Rapol­der hielt sich die Ent­täu­schung über den ver­pass­ten Coup gegen seinen Ex-Klub Arminia Bie­lefeld in Grenzen. "Natür­lich bin ich traurig, dass wir die Über­raschung ver­passt haben, aber mit der Leis­tung der Mann­schaft bin ich zufrie­den", sagte Rapol­der, der im Mai 2005 nach seinem fest­ste­hen­den Wechsel zum 1. FC Köln und 14 recht erfolg­rei­chen Monaten bei der Arminia ent­las­sen worden war: "Wir müssen nun das Posi­tive, dass wir einem Erst­ligis­ten Paroli geboten haben, am Sonntag mit zum SC Frei­burg nehmen.

- FOTO -
Koblenzer Trai­ner­gespann: Chef­trai­ner Uwe Rapol­der (vorn), Co- Trainer Mario Basler (l) und Co- Trainer Uwe Koschi­nat (r) ver­fol­gen das Spiel.

Arminia Bie­lefelds Trainer Ernst Mid­den­dorp ließ dem Zit­ter­sieg im DFB-Pokal die verbale Abfuhr gegenü­ber allen Kri­tikern folgen. "Wie lange ich in Bie­lefeld Trainer bin - ich glaube, das ent­scheide ich allein", erklärte der eigen­wil­lige Coach nach dem 2:1 (1:1, 1:1) n.V. der Ost­west­falen beim Zweit­ligis­ten TuS Koblenz und dem müh­samen Einzug ins Cup-Ach­tel­finale.

Nach dem Befreiungsschlag der in der Fußball-Bun­des­liga seit sechs Spielen sieg­losen Arminia beschwor Mid­den­dorp viel­mehr das Wir-Gefühl. "Es gibt keine Grupp­pen. Wir sind ein Team - und ich bin Teil davon - auch wenn das viel­fach bezwei­felt wird", sagte Mid­den­dorp: "Viele glauben, dass die Mann­schaft keinen Cha­rak­ter hat, aber die Spieler haben das Gegen­teil bewie­sen." Das sah auch Armi­nias Geschäfts­füh­rer Rein­hard Saftig so. "Die Mann­schaft hat in einer schwie­rigen Situa­tion eine gute Moral bewie­sen und gut gekämpft", sagte Saftig: "Alle anderen Dis­kus­sio­nen sind über­flüs­sig."

Drei Tage nach seinem 49. Geburts­tag konnte sich Mid­den­dorp vor allem bei Dop­pel­tor­schütze Chris­tian Eigler bedan­ken, dass sich die Situa­tion in Bie­lefeld nicht weiter zuge­spitzt hat. Erst brachte der Stürmer die Arminia nach 160 Sekun­den mit 1:0 in Führung, 39 Sekun­den nach Wie­deran­pfiff der Ver­län­gerung sorgte er mit dem 2:1 für die Ent­schei­dung. "Wer die Tore macht, ist egal", meinte Eigler beschei­den und hofft nun auch auf Bes­serung in der Liga. "Wir können am Samstag bei Bayer Lever­kusen mit etwas brei­terer Brust auf­tre­ten", erklärte Eigler, warnte aber zugleich: "Letzt­lich darf man diesen Sieg nicht über­bewer­ten."

Zumal die Bielefelder trotz der Blitz-Führung nur knapp an einer Blamage vor­bei­sch­ramm­ten. Zunächst sorgte Matej Mavric (39.) per Kopf vor 9352 Zuschau­ern im Stadion Ober­werth für den 1: 1-Aus­gleich. Kurz vor dem Ende der ersten Ver­län­gerungs-Halb­zeit traf der frühere Bie­lefel­der Fatmir Vata mit einem Frei­stoß die Latte. (sid)

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/fussball/t/rzo374508.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

1:2 nach Ver­län­gerung gegen Bielefeld:

Spiel verloren, Moral gestärkt

Koblenz - 1:2 verloren, aber Zuver­sicht in die eigene Stärke gewonnen. So zumindest inter­pre­tier­ten sie im TuS-Umfeld das Aus­schei­den der Koblenzer aus dem Pokal­wett­bewerb.

- FOTO -
Kniete sich wirklich rein: TuS-Stürmer Fatmir Vata (rechts) versucht in dieser Szene auf etwas eigentüm­liche Art und Weise, sich gegen den Bie­lefel­der Mit­tel­feld­spie­ler Rüdiger Kauf durch­zuset­zen.

Da ist der Pokal nunmal gnadenlos ergeb­nis­ori­entiert: Wer 120 Minuten bravourös gekämpft und einer klas­sen­höhe­ren Mann­schaft dauerhaft die Stirn geboten hat, am Ende aber verliert, kann sich für sämtliche Lob­prei­sun­gen nichts kaufen. So ging es TuS Koblenz am Mitt­wocha­bend. 120 Minuten auf Augenhöhe mit der Bie­lefel­der Arminia, doch dann in der Ver­län­gerung den besten Mann in der Gäste-Elf, Stürmer Christian Eigler, einmal aus den Augen verloren - das war's dann.

Auf der anderen Seite: Wer sich 120 Minuten gegen eine unter­klas­sige Mann­schaft redlich müht, spie­lerisch indes seine Erst­liga­taug­lich­keit über weite Strecken gut zu verbergen versteht, am Ende aber trotzdem obsiegt, lobt sich gern selbst für so viel "Cha­rak­ter­stärke". Die hatte zumindest Arminen-Coach Ernst Mid­den­dorp in seiner nah an der Selbst­gefäl­lig­keit gezim­mer­ten Spie­lana­lyse bei seiner Elf aus­gemacht. Erst gewann seine zuletzt so arg geschol­tene Mann­schaft mal wieder ein Pflicht­spiel, hernach siegte bei Mid­den­dorp die Genug­tuung.

Rapolder: "Wirklich alles versucht"

Arminia sei "als Team unterwegs" gewesen, habe sich als Einheit außer­ordent­lich lauf- und cha­rak­ter­stark gezeigt. "Eigen­schaf­ten, die uns hier und dort abge­spro­chen werden", ergänzte Mid­den­dorp. Ein Sei­ten­hieb auf die offenbar auch ver­einsin­tern wachsende Kri­tiker­schar im All­gemei­nen und mög­licher­weise auf Bie­lefelds Sport­direk­tor Reinhard Saftig im Beson­deren. Eben jenen Saftig verwies Mid­den­dorp kurz nach dem Sieg auf dem Oberwerth im Übrigen lautstark der Kabine.

Derart tie­fen­psy­cho­logi­sche Einblicke in sein See­len­leben gewährte Uwe Rapolder nicht. Musste er auch gar nicht. Der TuS-Trainer hatte allen Grund, mit sich und seiner Mann­schaft im Reinen zu sein. Obgleich nur noch Zaungast im Pokal­gesche­hen, tröstete der Fußball-Lehrer sich und seine Mannen damit, dass "wir über 120 Minuten heute wirklich alles versucht haben, es uns in den ent­schei­den­den Momenten aber nicht gelungen ist, das Glück zu zwingen".

Das galt ins­beson­dere für die Zeit zwischen der 20. und 45. Minute. Da hatte die TuS den Gegner "im Sack", vergaß es aller­dings, diesen auch zuzu­machen. Nach dem Wechsel und auch in der Ver­län­gerung neu­tra­lisier­ten sich beide Teams über weite Strecken. Die Bie­lefel­der legten zwar die reifere Spiel­anlage an den Tag und machten gegen Ende auch den fri­sche­ren Eindruck, hoch­karätige Mög­lich­kei­ten indes, die einen Arminen-Sieg zwingend nahe­gelegt hätten, ver­zeich­neten die Gäste nicht.

Pokal­dra­matik beschränkte sich auf Zwei-Minuten-Sequenz

Pokal­dra­matik beschränkte sich dann auf eine Zwei-Minuten-Sequenz. In Minute 105 setzte der gegen seinen Ex-Club wie auf­gedreht spielende Ex-Bie­lefel­der Fatmir Vata einen Freistoß an die Latte. Zwei Minuten später schlenzte Eigler den Ball unhaltbar für TuS-Torsteher Dennis Eilhoff zum sieg­brin­gen­den 2:1 in die Maschen.

Nicht die Nie­der­lage, eher schon der Kräf­tever­schleiß ist es, der Uwe Rapolder mit Blick auf das Meis­ter­schaftss­piel am Sonntag in Freiburg Sorgen bereitet: "Das Problem liegt darin, die Müdigkeit aus den Knochen zu kriegen." Die Erklärung dafür, wie es funk­tio­niert, dass eine Mann­schaft den Kopf selbst­bewusst hoch tragen kann, obwohl sie dem Pokal Ade gesagt hat, schickte Rapolder gleich hinterher: "Wir müssen das Positive aus dieser Begegnung mitnehmen. Wir haben 120 Minuten dage­gen­gehal­ten." Für den Ligaall­tag kann das eine wertvolle Erkennt­nis sein.

Klaus Reimann - Foto: Thomas Frey

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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