Der Wendler Spieltagsbeauftragter ;-)


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Verfasst am: 28.01.2011, 19:23 Titel: Rund um das Spiel gegen Erfurt |
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Sander wagt einen zaghaften Blick nach oben
Koblenz - Der Anfang ist gemacht, die nächsten Schritte sollen folgen: Nach dem 3:2 bei Rot Weiss Ahlen stehen für Fußball-Drittligist TuS Koblenz in Erfurt und Regensburg zwei weitere Auswärtsaufgaben auf dem Programm. Und die Zuversicht ist groß, dass die jüngsten Erfolge ihre Fortsetzung finden. Seit sechs Runden ist die Elf von Trainer Petrik Sander nun schon ohne Niederlage, zuletzt gab's drei Siege in Folge.
„Das kann sich sehen lassen“, freut sich Sander vor allem über die Souveränität, die seine Schützlinge zuletzt an den Tag gelegt haben. Inzwischen, so scheint es, bringt die die Mannschaft zunehmend jene Qualität auf den Platz, die zu Saisonbeginn nur phasenweise zu sehen war. Entsprechend groß ist das Selbstvertrauen, und für den Fußball-Lehrer ergibt sich eine prima Gelegenheit, die Entwicklung des einzelnen und des Kollektivs voranzutreiben. „Die Spieler sind in solchen Situationen viel aufnahmefähiger“, erklärt Sander, der mit den Kickern mehr als eine Stunde lang per DVD-Studium die Partie in Ahlen seziert hatte.
Ergebnis der Analyse: In etlichen Fällen haben die Spieler durch falsche Entscheidungen gute Möglichkeiten ausgelassen. „Wir müssen einfach mehr an der Präzision arbeiten, in den anderen Bereichen kann man der Mannschaft kaum einen Vorwurf machen“, so der TuS-Trainer.
Die Herausforderung wird nun sein, das Ganze auch in Erfurt umzusetzen. Bei einem Gegner, der zu den heimstärksten Drittligisten zählt und seit August im heimischen Steigerwald-Stadion ohne Niederlage ist. „Wir können auch dort bestehen“, ist Sander sicher, „es gibt überhaupt keinen Grund, in Ehrfurcht zu erstarren.“ Die Wucht der Angriffe einzudämmen wird die wesentliche Pflicht der Koblenzer sein – um dann im Vorwärtsgang die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Und ganz nebenbei ergibt sich eine Konstellation, von der zu Saisonbeginn kaum jemand im Lager der TuS geträumt hätte. Mit einem Sieg würde die Sander-Elf die Thüringer in der Tabelle überholen und sich vordere Drittel schieben. „Natürlich schauen wir nach unten, aber wir schielen auch ein bisschen in die andere Richtung“, sagt der Trainer.
Ein bemerkenswerter Satz, der so noch nicht gefallen ist. Die Blau-Schwarzen finden offenbar so langsam Gefallen an dem Gedanken, dass ein bisschen mehr geht in dieser Saison als lediglich irgendwie über dem Strich zu stehen. Zum Beispiel könnte Platz vier, der zur direkten Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt, ein lohnenswertes Ziel sein. Offen thematisiert wird das freilich (noch) nicht, dafür birgt die Dritte Liga einfach zu viele Unwägbarkeiten. Bislang spricht Sander lediglich davon „dass Stillstand Rückschritt bedeutet“. Anders ausgedrückt: In Erfurt steht die Lernfähigkeit der TuS-Spieler einmal mehr auf dem Prüfstand. _________________ Einmal TuS, immer TuS. |
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