chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 29.02.2008, 10:09 Titel: Routiniers melden sich zurück |
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TuS: Richter und Ziehl als wertvolle Alternativen
Routiniers melden sich zurück
Koblenz - Siege sind eben doch durch nichts zu ersetzen. Weggewischt sind im Lager von TuS Koblenz die Zweifel, womöglich alles verlernt zu haben. Da predigte Trainer Uwe Rapolder über Wochen, dass seine Schützlinge nicht nur bis zum gegnerischen Strafraum ordentlich kombinieren, sondern auch den Tor-abschluss suchen sollen, ehe gerade noch rechtzeitig die Wende zum Guten gelang. Keine Frage, die drei Punkte in Kaiserslautern haben die Laune merklich verbessert.
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Der Mann für die Duelle in luftiger Höhe: TuS-Verteidiger Andreas Richter (rechts, im Zweikampf mit Lauterns Marcel Ziemer) meldete sich zuletzt eindrucksvoll zurück.
"Man muss doch nur auf die Tabelle schauen", sagt Andreas Richter im Nachklapp, "wir haben uns jetzt erst einmal ein bisschen Luft verschafft." In der Tat: Der ultimative Nervenkitzel mit den dazugehörigen Unwägbarkeiten ist vor dem Duell gegen Carl Zeiss Jena (Sonntag, 14 Uhr) vermieden, die Koblenzer können mit klarem Kopf statt mit zittrigen Knien an die Aufgabe herangehen. Was nicht zuletzt an einer stark verbesserten kämpferischen Leistung liegt. "Die Zweite Liga ist nun mal erst Kampf", stellt Richter fest - und steht praktisch sinnbildlich für diese Aussage. Der 30-Jährige ist nicht eben ein filigraner Techniker, aber das ist in der Innenverteidigung auch gar nicht das vordringliche Anforderungsprofil. Nein, Richter ist der Mann für die schlichten Momente, in denen im eigenen Strafraum aufgeräumt werden muss. Und, was nicht minder wichtig ist: Der Stopper ist zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Nachdem TuS-Trainer Uwe Rapolder in der Hinrunde im Abwehrzentrum zumeist auf das Duo Bajic/Mavric gesetzt hatte, sind die Aktien des Routiniers wieder gestiegen. Erst war Mavric gesperrt, jetzt ist Bajic verletzt, Richter hat die sich bietende Chance genutzt.
"Wir müssen nachlegen"
Ohnehin, so haben die letzten Wochen gezeigt, lagen die Koblenzer Defizite nicht in der Defensive, fünf Gegentore in den vergangenen sieben Runden sind ein deutlicher Beleg für die Stabilität in der Rückwärtsbewegung. In Kaiserslautern durfte sich in dieser Hinsicht übrigens auch Rüdiger Ziehl hervortun. Vor der Saison musste der 30-Jährige seinen Platz als "Sechser" an Manuel Hartmann abgeben, ehe seine Dienste nun wieder gefragt sind. "Wir müssen jetzt sehen, dass wir gegen Jena nachlegen, um uns weiter von der Abstiegszone abzusetzen", gibt Ziehl schon mal die Richtung für die Partie gegen die abstiegsbedrohten Thüringer vor.
Ob der Arbeiter in den Reihen der TuS dann erneut von Beginn an mitmischen darf, ist eine durchaus spannende Frage. Denn inzwischen hat sich der lange verletzte Goran Sukalo mit einem Kurzeinsatz zurückgemeldet und wird über kurz oder lang seinen Platz im zentralen Mittelfeld beanspruchen. Fast schon ein Luxusproblem für Trainer Rapolder.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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