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Ringen um Lizenz: TuS-Verantwortliche zur Anhörung vor DFB

 
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Koblenzer
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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 09:34    Titel: Ringen um Lizenz: TuS-Verantwortliche zur Anhörung vor DFB Antworten mit Zitat

Das Ringen um die Regionalliga-Lizenz wird für TuS Koblenz zur unendlichen Geschichte.

Nachdem der um die Existenz kämpfende Fußballverein am vergangenen Freitag seine abschließenden Unterlagen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht hatte, geht das Warten auf das mögliche Ja aus Frankfurt weiter.

Eigentlich war für den Montag eine Entscheidung erwartet worden, das abschließende Urteil über Wohl und Wehe des Klubs wird aber vermutlich am Donnerstag oder Freitag fallen. Am Donnerstag findet vor dem sogenannten Zulassungsbeschwerdeausschuss des DFB eine mündliche Anhörung statt, in der die Koblenzer Vereinsverantwortlichen noch einmal im Detail über die Sponsorenzusagen beziehungsweise Bürgschaften berichten sollen.

Möglicher Hintergrund: Offenbar kamen die Unterlagen der TuS in der Hektik des Freitags so kurzfristig beim DFB an, dass die Mitglieder des maßgeblichen Gremiums noch Klärungsbedarf sehen.

Die Koblenzer Verantwortlichen hatten am Freitagvormittag noch 600 000 Euro auftreiben können. "Wir müssen jetzt sehen, wie unsere Unterlagen beim DFB bewertet werden", hatte TuS-Chef Werner Hecker gesagt.

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Ringen-....sschuss-_arid,268417.html
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Kehla
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BeitragVerfasst am: 01.07.2011, 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hängepartie um TuS Koblenz nimmt kein Ende

Koblenz - Die Hängepartie um TuS Koblenz nimmt kein Ende. Nachdem der um die Existenz kämpfende Fußballverein in der Vorwoche seine Unterlagen für die Regionalliga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht hatte, geht auch nach der abschließenden Anhörung vor dem Zulassungsbeschwerdeausschuss das Warten auf die Lizenz weiter.
"Wir wissen nicht, wann eine Entscheidung verkündet wird", sagte TuS-Präsident Werner Hecker am Donnerstag unmittelbar nach der Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt. Die TuS-Verantwortlichen mussten von 14.30 bis 16.15 Uhr detailliert die Umstände schildern, unter denen die Sponsoring-Verträge und Bürgschaften am vergangenen Freitag auf den Weg gebracht worden sind.

Unstrittig ist, dass die vom DFB gewünschte Summe von rund 1,2 Millionen Euro ordnungsgemäß erbracht worden, einzig der zeitliche Ablauf sorgt für Diskussionsstoff. Demnach sind einige Papiere wohl erst nach der Frist um 14 Uhr in Frankfurt eingegangen. "Die Paragrafen bieten aber durchaus Spielraum für Interpretationen", sagt Hecker, der noch keine Prognose wagen wollte, wie das Verfahren endet: "Die Chancen stehen 50:50."

www.rhein-zeitung.de
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fohlenelfseinfrau
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BeitragVerfasst am: 01.07.2011, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

TuS muss sich weiter gedulden, darf aber hoffen

Fußball Entscheidung über Regionalliga-Lizenz steht auch nach der Anhörung vor dem DFB aus – Unterlagen waren zu spät in der Verbandszentrale

Von unserem Redakteur Sven Sabock

M Koblenz. Die Hängepartie um die Regionalliga-Lizenz für TuS Koblenz wird zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Nachdem der um seine Existenz kämpfende Fußballverein in der Vorwoche seine Unterlagen für die Regionalliga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht hat, geht auch nach der abschließenden Anhörung vor dem Zulassungsbeschwerdeausschuss das Warten auf die Lizenz weiter. Eigentlich war für den späten Nachmittag mit einer Entscheidung gerechnet worden, doch daraus wurde (wieder einmal) nichts. Nach dem letzten Stand der Dinge ist am heutigen Freitag mit einem abschließenden Urteil zu rechnen – sicher ist das in dieser nicht enden wollenden Affäre aber nicht. Die Indizien deuten gleichwohl darauf hin, dass die Dinge für die TuS ein gutes Ende nehmen und der Klub in der vierten Liga starten darf.

Frist um 52 Minuten überschritten

Die TuS-Verantwortlichen mussten bei dem 75-minütigen Termin detailliert die Umstände schildern, unter denen die Sponsoringverträge und Bürgschaften am vergangenen Freitag auf den Weg gebracht worden sind. Unstrittig ist, dass die vom DFB gewünschte Summe von rund 1,2 Millionen Euro erbracht worden ist, wie TuS-Präsident Werner Hecker nach der Anhörung bestätigte: „Der DFB hat unsere Unterlagen anerkannt.“

Zum Knackpunkt wird indes der zeitliche Ablauf. In einem Wettlauf mit der Zeit waren bis 12.30 Uhr alle Zusagen über die erforderlichen Gelder eingeholt worden, unter anderem auch eine maßgebliche Bürgschaft des Mittelrhein-Verlags über 600 000 Euro. Aber: Weil sich die anschließende Beurkundung bei der Sparkasse Koblenz hinzog, konnte die ultimative Frist von 14 Uhr nicht eingehalten werden. Nach Informationen unserer Zeitung sind die Unterlagen erst um 14.52 Uhr in der Zentralverwaltung des DFB per Fax eingegangen.

Bei einem Verband, der Termine und Fristen als heiliges Gut ansieht, wäre allein dieses Versäumnis Grund genug gewesen, der TuS die Lizenz zu verweigern. Der Verein machte allerdings von seiner Möglichkeit Gebrauch, Beschwerde gegen das aus seiner Sicht zu enge Zeitfenster einzulegen, weshalb die mündliche Verhandlung überhaupt erst möglich geworden ist.

„Wir haben in der Anhörung unsere Meinungen ausgetauscht“, berichtete Hecker, nach dessen Meinung die zahlreichen Paragrafen des DFB kein eindeutiges Urteil zulassen: „Es gibt durchaus Spielraum für Interpretationen.“ Neben Hecker vertraten Vorstandsmitglied Joachim Benner und der bei der TuS GmbH für die Finanzen zuständige Mitarbeiter Marco Weinand den gebeutelten Koblenzer Klub. Zudem fungierte ein Jurist aus der Kanzlei des renommierten Sportrechtsanwalt Christoph Schickhardt (Ludwigsburg) als Berater.

Die Hoffnung, dass die Delegation nach dem Ende der Sitzung um 16.15 Uhr mit einer Entscheidung den Heimweg antreten könnte, erfüllte sich nicht. Laut den DFB-Statuten darf der Zulassungsbeschwerdeausschuss auch nicht über Wohl und Wehe entscheiden, sondern muss den Vorgang zurück an den Spielausschuss geben – mit einer entsprechenden Empfehlung. Wie diese aussehen könnte, vermochte Hecker nicht zu sagen: „Die Chancen stehen 50:50.“

Dass der Verband nicht schon längst das Aus für die TuS verkündet hat, deutet darauf hin, dass man den Klub nach dem Rückzug aus der Dritten Liga nicht ins Bodenlose fallen lassen will. Vielmehr verdichten sich die Anzeichen, dass die DFB-Verantwortlichen eine salomonische Lösung anstreben. Im Anschluss an die Koblenzer waren auch die Klubchefs der Sportfreunde Lotte und des TSV Havelse eingeladen, die vom Urteil zur TuS unmittelbar betroffen sind.

DFB denkt über Aufstockung nach

Demnach sieht es ganz danach aus, dass Lotte die Versetzung in die Nord-Staffel erspart bleibt und der sportlich abgestiegene TSV Havelse nun doch als Nachrücker in der Nord-Staffel bleiben darf. Die West-Staffel, zu der dann die TuS sowie der SC Idar-Oberstein, Mainz 05 II und Eintracht Trier gehören, würde folglich aufgestockt und mit 19 Vereinen spielen, im Norden wäre Havelse der 18. Klub.

Selbst ein Nein zur Lizenz muss indes noch nicht das Ende für die TuS bedeuten. Als letzte Instanz könnte der Verein das DFB-Schiedsgericht anrufen. Doch dieser Schritt wird Hecker und Co. wohl erspart bleiben. Vielmehr sieht es danach aus, dass der sonst so strenge DFB ein Auge zudrückt und dem Neuaufbau in der Regionalliga nicht im Wege stehen will.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 1. Juli 2011, Seite 13
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Koblenzer
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BeitragVerfasst am: 01.07.2011, 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
DFB denkt über Aufstockung nach

Demnach sieht es ganz danach aus, dass Lotte die Versetzung in die Nord-Staffel erspart bleibt und der sportlich abgestiegene TSV Havelse nun doch als Nachrücker in der Nord-Staffel bleiben darf. Die West-Staffel, zu der dann die TuS sowie der SC Idar-Oberstein, Mainz 05 II und Eintracht Trier gehören, würde folglich aufgestockt und mit 19 Vereinen spielen, im Norden wäre Havelse der 18. Klub.


Die Lösung wird es werden,
alles Andere würde zu einem Gau für den DFB.
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BeitragVerfasst am: 01.07.2011, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

"dass der sonst so strenge DFB ein Auge zudrückt und dem Neuaufbau in der Regionalliga nicht im Wege stehen will."

Hä?

Gruß Doc
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Ralph
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BeitragVerfasst am: 01.07.2011, 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werte es als positves Zeichen, dass gestern 1:0 gewonnen wurde. Wink
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Manfred Breuckmann zum Thema Kommerzialisierung
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BeitragVerfasst am: 01.07.2011, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
der sportlich abgestiegene TSV Havelse nun doch als Nachrücker in der Nord-Staffel bleiben darf



Zum aller ersten Mal wäre ein sportlicher Absteiger doch kein Absteiger. Das ist doch verkehrte Welt Floet

Aber in angesichts der unmöglichen Saisonplannung des Vereins, vielleicht doch akzeptierbar. Andere Klubs werden es bestimmt anders sehen.


Egal! Hauptsache die TuS bekommt die Lizenz TuS-Schal
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