chris Admin


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Verfasst am: 28.03.2008, 15:14 Titel: Rapolder und Loose üben Spagat |
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TuS startet Planungen für neue Saison
Koblenz: Rapolder und Loose üben Spagat
Koblenz - Es gibt wahrlich unangenehmere Situationen, als nach 25 Spielen 36 Zähler auf dem Konto zu haben. Nicht wenige Klubs in der Liga dürften TuS Koblenz um die solide Ausgangslage vor dem Saisonendspurt beneiden, die der Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder noch etliche Möglichkeiten lässt.
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Einer von fünf Koblenzern, deren Vertrag am Saisonende ausläuft: Abwehrspieler Joshua Grenier. Foto: Th. Frey
"Wir müssen nicht mehr nach unten schauen", sagt der Coach vor dem schweren Gang zu Tabellenführer Borussia Mönchengladbach, "wir haben vielmehr die Chance, für eine Überraschung zu sorgen und damit bundesweit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen."
Die bislang mehr als solide sportliche Bilanz versetzt die Koblenzer zudem in die komfortable Situation, im Vergleich zur Konkurrenz die Planungen für die neue Spielzeit frühzeitig voranzutreiben. Wobei die TuS-Verantwortlichen wieder einmal vor dem Spagat stehen, "eine Mannschaft zusammenzustellen, die finanzierbar und sportlich konkurrenzfähig ist", wie Rapolder die übergeordnete Herausforderung umschreibt. Und, so fügt der Sportliche Leiter an: "Die Mannschaft soll natürlich im Kern erhalten bleiben."
Keine leichte Aufgabe also auch für TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos, zumal sich die Leistungen der Koblenzer Kicker auch bei anderen Klubs herumgesprochen haben dürften. "Ich stehe im täglichen Austausch mit dem Trainer", sagte der Manager gestern. Dessen vordringliche Aufgabe besteht zunächst darin, das Koblenzer Zahlenwerk in der Lizenzierung "abzurunden", wie er erklärte, um dann die Personalwünsche des Coaches abzuarbeiten.
Die Gespräche mit dem aktuellen Spielerkader dürften jedenfalls überschaubar sein. Gerade einmal fünf Verträge laufen zum Ende der Saison aus, neben den beiden Torleuten Dennis Eilhoff und Michael Gurski ist bislang die Zukunft von Philipp Langen, Joshua Grenier und Alassane Ouedraogo noch ungeklärt. Alle übrigen TuS-Kicker sind zumindest bis zum Ende der nächsten Spielzeit an den Verein gebunden.
Konkrete Verhandlungen hat es offenbar bislang keine gegeben. Im Fall von Eilhoff liegt das Heft des Handelns ohnehin nicht bei der TuS. Der Torwart ist bekanntermaßen von Bundesligist Arminia Bielefeld nur ausgeliehen und steht dort bis 2009 unter Vertrag. Laut "Sportbild" soll der 25-Jährige am 1. Juli wieder bei den Ostwestfalen anheuern, um als Nachfolger des in die Jahre gekommenen Mathias Hain aufgebaut zu werden. "Wir wissen davon jedenfalls nichts", sagte Loos. Und auch Eilhoff selbst hält sich zu dem Thema noch bedeckt. "Ich könnte mir vorstellen, dass ich bei der TuS bleibe", sagt der Schlussmann, der aber wohl auch abwarten will, was aus der abstiegsgefährdeten Arminia wird. Eilhoffs Maxime: "Für mich ist entscheidend, dass ich weiterhin Spielpraxis bekomme."
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/liga-3.html |
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