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Mika Alte Herren

Anmeldedatum: 17.03.2007 Beiträge: 2309
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Verfasst am: 18.02.2008, 12:33 Titel: Rapolder läutet die Zeitenwende ein |
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Rapolder läutet die Zeitenwende ein
Nach Koblenzer Remis gegen St. Pauli steht TuS-Spielanlage zur Debatte
TuS Koblenz fehlt das Erfolgserlebnis. Weil Siege aber vonnöten sind, will der Club nicht doch noch in den Abstiegsstrudel geraten, denkt Trainer Uwe Rapolder über alternative Wege zum Erfolg nach.
KOBLENZ. Wie das nackte Zahlenwerk die eher unerfreuliche Realität doch zu verhüllen versteht. Der Blick auf die Tabelle der 2. Liga suggerierte dem Betrachter am Freitagabend ein für TuS Koblenz anscheinend beruhigendes Bild. Die spät auf den Punkt gebrachte Mager-Vorstellung gegen den FC St. Pauli hatte den Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz sogar noch anwachsen lassen. Fünf Zähler rangiert die Mannschaft von Uwe Rapolder vor Aue und Kaiserslautern.
Doch das trügerische Punktepolster war Rapolder nicht mal eine Randnotiz wert. Bei dem TuS-Trainer, stets als Verfechter des gepflegten Konzeptfußballs verdächtig, ist eine bittere Erkenntnis gereift. Der Versuch, die Konkurrenz mit spielerischen Mitteln in die Schranken zu weisen, ist grandios gescheitert. Fünf Unentschieden in Folge daheim haben gezeigt: Wenn das Ergebnis nicht mehr stimmt, ist an den hehren Anspruch, den Fans Erlebnis-Fußball bieten zu wollen, schon gar nicht mehr zu denken.
Der Weg zum Erfolg soll demnächst ein anderer sein. Wie aber sieht er aus? Rapolders Erkenntnis aus dem Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag klingt wie der Rückgriff auf die Grundelemente des sportlichen Miteinanders: "Wir müssen zurück zu den Wurzeln, mit Solidarität und mannschaftlicher Geschlossenheit wieder zum Erfolg finden", kündigte der Coach einen Paradigmenwechsel an und erinnerte an die Anfänge seiner Trainertätigkeit zum Ende der vergangenen Spielzeit, als die TuS mit drei erzwungenen Siegen den Klassenverbleib gesichert hatte.
Eine fußballerische Zeitenwende, die auf dem Platz längst vollzogen wurde. Das zeigte die Hereinnahme des langen Njazi Kuqi als einzige Spitze gegen die Paulianer.
Ade Kombinationsfußball, willkommen kollektiver Kampfgeist samt Brechstange. Was am Boden gescheitert ist, soll nun in der Luft gelingen. Wenn man so will, hat der Erfolg dem Trainer sogar recht gegeben, wie Kuqis spätes Tor zeigt. Eine Halbzeit hatte der lange Finne gebraucht, bis er endlich registriert hatte, wie wichtig er auf einmal für das Koblenzer Spiel sein soll. Vom Notnagel zum Hoffnungsträger, so schnell kreiert der Fußball seine Heldengeschichten.
Ob das Heldenepos eine Fortsetzung findet, die nächsten beiden Partien gegen Teams aus der Abstiegszone werden es zeigen. In Lautern und gegen Jena steht der neue, alte TuS-Stil auf dem Prüfstand. Es geht hier nicht darum, die nach wie vor gute Ausgangsposition der Koblenzer zu dramatisieren. Doch sind schon ganz andere Mannschaften in Folge einer Unentschieden-Serie, die dann auch noch viel zu lange als Erfolgsstory verkauft wurde, in Bedrängnis geraten.
Womöglich bietet die Rückbesinnung auf alte Stärken ja auch die Chance, wieder eine TuS-Mannschaft zu erleben, die mehr Leidenschaft auf den Platz bringt als dies in den letzten Heimspielen der Fall war. Eine Leidenschaft, die auch den Fans wieder die Möglichkeit bietet, etwas von dem zurückzugeben, was Dzaka und Co. ihnen vorleben. Etwas mehr Emotionen hier wie dort würden das TuS-Spiel in jedem Falle beflügeln.
Quelle: Rhein-Zeitung |
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crackinator Kapitän der 1.


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 1086
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Verfasst am: 18.02.2008, 12:50 Titel: |
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Wow, was eine Erkenntnis, es ist ja auch 5 vor 12.
Das ist genau das was ich schon seit Wochen/Monaten predige, solange sich nichts ändert werden wir durchgereicht.
Hoffe das diese "Umstrukturierung" nicht brotlos bleibt, weil man sich ansonsten langsam aber sicher dem sportlichen aus in Liga 2 nähert.
Gut das Trainer und Mannschaft dies endlich einsehen, besser spät als nie. |
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8393 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 18.02.2008, 20:18 Titel: |
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cracki statt Mario!!!!!
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!
Nie wieder vierte Liga! |
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