Mika Alte Herren

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Verfasst am: 18.12.2007, 09:59 Titel: Rapolder hat neuformierte Koblenzer Mannschaft stabilisiert |
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Rapolder hat neuformierte Koblenzer Mannschaft stabilisiert
Hinrunden-Analyse der TuS: Fehlerminimierung als wesentlicher Grund für den Aufwärtstrend - Vor dem gegnerischen Tor fehlt die letzte Konsequenz
KOBLENZ. Die Tendenz stimmt, die Punktausbeute ist ausbaufähig: So oder so ähnlich könnte das Hinrunden-Fazit aus Sicht von TuS Koblenz ausfallen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen hat Trainer Uwe Rapolder seine Mannschaft in den Weihnachts-Urlaub entlassen - 22 Zähler sind eine solide Basis für die Rückrunde. Wobei deutlich wurde, dass die neuformierte Koblenzer Elf in den vergangenen Wochen immer besser in Tritt kam. Die bisherigen Stärken und Schwächen der TuS im Überblick.
Trainer: Uwe Rapolder hat die Messlatte hoch gelegt. "Wir wollen versuchen, uns an den ersten Acht zu orientieren", sagte der TuS-Coach vor der Saison und forderte gerade bei Heimspielen attraktiven Fußball. Was sich zunächst einigermaßen großspurig anhörte, hat sich im Verlauf der Hinrunde immer mehr bewahrheitet. Sieht man von der Pleite in St. Pauli ab, haben die Koblenzer lediglich gegen die Top-Teams der Liga verloren - und die Auftritte auf dem Oberwerth waren bis auf den Grusel-Kick gegen Paderborn (0:0) durch die Bank ansehnlich.
Torwart: Schlimmer geht's nimmer - so sah der Saison-Auftakt für Dennis Eilhoff aus, der beim 1:4 in Mainz völlig neben sich stand. Aber der 25-Jährige stabilisierte sich im Verlauf der Hinrunde. Eilhoff hielt zumeist, was zu halten war. Beim 0:0 in Aue gelang es ihm dann auch, mit einer Glanztat der TuS einen Zähler zu retten.
Abwehr: Sattelfest sieht anders aus. Dieser Leitsatz galt für die ersten Spieltage, als es den Koblenzern einfach nicht gelingen wollte, die persönlichen Fehler zu minimieren. Daneben wurden die Außenverteidiger-Positionen zum Experimentierfeld, auf dem sich zunächst kein Akteur hervortun konnte. Aber: Gerade Linksfuß Marko Lomic lief zum Ende der Hinrunde zu großer Form auf.
Mittelfeld: Es dauerte seine Zeit, bis das von Rapolder favorisierte System mit einer "Doppel-Sechs" die geplante Stabilität brachte. Goran Sukalo war dabei Denker und Lenker, neben ihm hat sich Neuzugang Manuel Hartmann erstaunlich schnell eingefügt. Die rechte Seite bleibt eine Baustelle, Du-Ri Cha kam erst langsam in Tritt.
Angriff: Variabel, aber nicht effektiv genug. Es macht Spaß zuzuschauen, wenn die Offensivkräfte den Ball zirkulieren lassen. Allein, die Chancenverwertung lässt zu wünschen übrig. Die Quote des lange verletzten Ardijan Djokaj (vier Treffer) kann sich sehen lassen, Fatmir Vata glänzte eher als Vorbereiter denn als Knipser. Kaum auszudenken, wo die TuS stehen würde, wenn sie einen Torjäger in ihren Reihen hätte...
Quelle: Rhein-Zeitung |
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