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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 07.05.2008, 11:28 Titel: Rapolder-Elf will es sportlich richten |
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TuS Koblenz in Hoffenheim - "Ein Sieg reicht"
Rapolder-Elf will es sportlich richten
Koblenz - Hinter den Kulissen kämpfen die Verantwortlichen von TuS Koblenz vehement gegen den Punktabzug durch die Deutsche Fußball Liga, Trainer und Mannschaft wollen sportlich Fakten schaffen.
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Sportlicher Kampf um den Klassenerhalt: TuS-Trainer Rapolder
Heute steht bei Aufstiegs-Kandidat TSG 1899 Hoffenheim die erste von drei verbleibenden Partien auf dem Programm, und Coach Uwe Rapolder hat vor allem eines im Sinn: "Wir müssen unter allen Umständen vermeiden, am letzten Spieltag in Aachen ein Endspiel zu haben."
Voraussetzung dafür ist zumindest ein Sieg in den nächsten beiden Begegnungen, wobei die Aufgabe heute auf den ersten Blick unlösbar scheint. Wenn die Millionentruppe aus dem Kraichgau erst einmal ins Rollen kommt, wird es für jeden Gegner schwer, die Hochgeschwindigkeits-Fußballer der TSG zu stoppen. Da spielt es fast keine Rolle, dass in Carlos Eduardo der teuerste Zweitliga-Spieler aller Zeiten gestern für drei Runden gesperrt wurde, nachdem er sich in Köln zu einer Tätlichkeit hatte hinreißen lassen.
"Wenn wir sportlich den Klassenverbleib schaffen, macht uns das noch stärker. Aber wir wollen auch Gerechtigkeit."
(TuS-Trainer Uwe Rapolder)
"Wenn es vereinzelt heißt, wir hätten uns durch unsere Zwei-Millionen-Transfers einen Vorteil verschafft, muss man doch nur einmal nach Hoffenheim schauen", bemühte Rapolder das Bild des David vor dem Duell gegen Goliath, "dort hat man vor der Saison mal eben 20 Millionen ausgegeben." Aber, so der Koblenzer Coach weiter: "Ich blicke völlig ohne Neid dorthin." Dennoch, aus dieser speziellen Konstellation erwächst auch der Reiz der Aufgabe.
Rapolder warnt jedoch davor, bei allen Bemühungen zu überdrehen, schließlich schwirrt auch das darauffolgende Heimspiel gegen Aue schon im Hinterkopf herum, in dem die Koblenzer mit Macht die sportliche Rettung anstreben. "Wir dürfen uns nicht vergaloppieren und nach der Erleichterung vom Wochenende ausruhen", mahnt der Coach ein gesundes Mittelmaß an. Kräfte einteilen und die nötigen Punkte holen, so die Maßgabe ans Personal. "Ein Sieg wird vermutlich reichen", glaubt Rapolder, der durchblicken lässt, dass er sich mit einem Punkt in Hoffenheim durchaus anfreunden könnte. Dabei wird er im Vergleich zum 2:0 gegen Wehen Wiesbaden die Start-elf wohl nur unwesentlich ändern, Ardijan Djokaj und Du-Ri Cha sind leicht angeschlagen.
(sab)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html _________________ "Genau so isses."
Christian Danner |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 08.05.2008, 11:46 Titel: |
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Koblenz bei Niederlage in Hoffenheim chancenlos
TuS: Nun muss ein Sieg her
Hoffenheim - Es wird verdammt eng für TuS Koblenz. Nach dem 1:3 (0:1) bei der TSG Hoffenheim benötigt die TuS am Sonntag gegen Aue einen Sieg, will sie den Klassenverbleib unter Dach und Fach bringen.
TSG 1899 Hoffenheim - TuS Koblenz 3:1 (1:0)
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Aus dem Gleichgewicht: Die TuS (links Gabriel Fernandez, hier gegen Luiz Gustavo) hatte in Hoffenheim keine Chance - und muss nun am Sonntag gegen Aue gewinnen. Foto: Th. Frey
Runter von der A6, geht es vorbei am Hundesportverein Sinsfeld, ausgedehnten Rapsfeldern - ländliche Idylle. Und dann taucht auch schon das Ortsschild Hoffenheim auf. Dahinter ein Weiler, der ohne seine TSG 1899 so unscheinbar wäre wie Franjo Pooth ohne Verona. So aber ist alles blau-weiß geschmückt, sogar das Rathaus zieren die Fähnchen in den TSG-Farben. Hier also schlägt neuerdings das Herz des deutschen Fußballs - Erstligafußballs gar? Gut möglich, denn beim ungefährdeten 3:1 (1:0) gegen TuS Koblenz machte der Aufsteiger deutlich, dass er das Zeug zum Durchmarsch von der Regionalliga ins Oberhaus hat.
Und die Koblenzer? Die blieben in Hoffenheim den Beweis ihrer Zweitligatauglichkeit über weite Strecken schuldig. Als hätte es den Acht-Punkte-Abzug und damit die akute Abstiegsgefahr nie gegeben, spielte die Elf von Trainer Uwe Rapolder auf wie eine Fußballmannschaft in der Sommerfrische. Hatte der Trainer im Vorfeld der Partie im Kraichgau ein paar Mal zu viel betont, dass es am Sonntag gegen Aue gelte, mit einem Sieg den Klassenverbleib unter Dach und Fach zu bringen?
Nach dieser Pleite und den gleichzeitigen Erfolgen von Lautern und Offenbach steht die TuS gegen die Erzgebirgler jetzt so richtig unter Druck. Wie vom Donner gerührt stand TuS-Coach Uwe Rapolder nach dem Schlusspfiff am Spielfeldrand, als aus dem Mund von Co-Trainer Mario Basler die Kunde vom Offenbacher Sieg in Freiburg kam. "Das war heute zu wenig", mäkelte Rapolder nur kurz - um sich dann sogleich wieder kämpferisch zu gebären: "Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen. Wir müssen die Herausforderung annehmen und gegen Aue siegen."
Entscheidet DFL-Vorstand schon am Donnerstag?
Auf eine Reduzierung des Punkteabzugs allein, möglicherweise schon am heutigen Donnerstag durch den DFL-Ligavorstand, mochte Rapolder nicht bauen. "Ich gehe zwar davon aus. Doch nach heutigem Stand der Dinge brauchen wir am Sonntag den Dreier."
Hoffenheim jedenfalls durfte sein in der Liga gefürchtetes Offensivspiel gegen die TuS nach Belieben aufziehen. Wenn die Fraktion um Demba Ba und Chinedu Obasi aus der Tiefe des Raumes anlief, wenn Sejad Salihovic seine scharf getretenen Flanken gen TuS-Strafraum schickte, drohte allzeit Gefahr für die gestresste TuS-Defensive. "Natürlich wollten wir heute was holen. Doch dabei haben wir viel zu drucklos agiert", erkannte Philipp Langen richtig.
Allein die Großzügigkeit, mit der die Platzherren selbst beste Chancen versiebten, hielt die TuS anfänglich am Leben. In Minute 43 aber war der Bann gebrochen, als Tobias Weis auf Vorarbeit des überragenden Obasi zum 1:0 für die TSG traf.
Rapolder reagierte auf die vielen Ballverluste im TuS-Spiel und brachte zur zweiten Hälfte Anel Dzaka und Fatmir Vata. Doch bevor sich die Gäste stabilisieren konnten, stand es schon 2:0. Obasi narrte Branimir Bajic, Demba Ba musste nur noch einschieben (53.). Der Anschlusstreffer durch einen Kofball von Matej Mavric (64.) gaukelte der TuS lediglich vor, einem Remis nahe zu sein. Hoffenheim setzte seinen Offensivstil unbeirrt fort und kam durch Obasi (85.) zum 3:1. Und im idyllischen Kraichgau reifen die Bundesligaträume.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html _________________ "Genau so isses."
Christian Danner |
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