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Rapolder-Elf will es sportlich richten

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 11:28    Titel: Rapolder-Elf will es sportlich richten Antworten mit Zitat

TuS Koblenz in Hof­fen­heim - "Ein Sieg reicht"

Rapolder-Elf will es sportlich richten

Koblenz - Hinter den Kulissen kämpfen die Verant­wort­lichen von TuS Koblenz vehement gegen den Punkt­abzug durch die Deutsche Fußball Liga, Trainer und Mann­schaft wollen sportlich Fakten schaffen.

- FOTO -
Sportlicher Kampf um den Klassenerhalt: TuS-Trainer Rapolder

Heute steht bei Aufstiegs-Kandidat TSG 1899 Hof­fen­heim die erste von drei ver­blei­ben­den Partien auf dem Programm, und Coach Uwe Rapolder hat vor allem eines im Sinn: "Wir müssen unter allen Umständen vermeiden, am letzten Spieltag in Aachen ein Endspiel zu haben."

Voraussetzung dafür ist zumindest ein Sieg in den nächsten beiden Begeg­nun­gen, wobei die Aufgabe heute auf den ersten Blick unlösbar scheint. Wenn die Mil­lio­nen­truppe aus dem Kraichgau erst einmal ins Rollen kommt, wird es für jeden Gegner schwer, die Hoch­geschwin­dig­keits-Fußballer der TSG zu stoppen. Da spielt es fast keine Rolle, dass in Carlos Eduardo der teuerste Zweitliga-Spieler aller Zeiten gestern für drei Runden gesperrt wurde, nachdem er sich in Köln zu einer Tät­lich­keit hatte hinreißen lassen.

"Wenn wir sportlich den Klas­sen­ver­bleib schaffen, macht uns das noch stärker. Aber wir wollen auch Gerech­tig­keit."

(TuS-Trainer Uwe Rapolder)

"Wenn es ver­ein­zelt heißt, wir hätten uns durch unsere Zwei-Millionen-Transfers einen Vorteil ver­schafft, muss man doch nur einmal nach Hof­fen­heim schauen", bemühte Rapolder das Bild des David vor dem Duell gegen Goliath, "dort hat man vor der Saison mal eben 20 Millionen aus­gege­ben." Aber, so der Koblenzer Coach weiter: "Ich blicke völlig ohne Neid dorthin." Dennoch, aus dieser spe­ziel­len Kon­stel­lation erwächst auch der Reiz der Aufgabe.

Rapolder warnt jedoch davor, bei allen Bemühun­gen zu über­dre­hen, schließ­lich schwirrt auch das dar­auf­fol­gende Heimspiel gegen Aue schon im Hin­ter­kopf herum, in dem die Koblenzer mit Macht die sport­liche Rettung anstreben. "Wir dürfen uns nicht ver­galop­pie­ren und nach der Erleich­terung vom Woche­nende ausruhen", mahnt der Coach ein gesundes Mittelmaß an. Kräfte einteilen und die nötigen Punkte holen, so die Maßgabe ans Personal. "Ein Sieg wird ver­mut­lich reichen", glaubt Rapolder, der durch­bli­cken lässt, dass er sich mit einem Punkt in Hof­fen­heim durchaus anfreun­den könnte. Dabei wird er im Vergleich zum 2:0 gegen Wehen Wiesbaden die Start-elf wohl nur unwe­sent­lich ändern, Ardijan Djokaj und Du-Ri Cha sind leicht ange­schla­gen.

(sab)

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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"Genau so isses."
Christian Danner
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chris
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BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Koblenz bei Nie­der­lage in Hof­fen­heim chan­cen­los

TuS: Nun muss ein Sieg her

Hoffenheim - Es wird verdammt eng für TuS Koblenz. Nach dem 1:3 (0:1) bei der TSG Hof­fen­heim benötigt die TuS am Sonntag gegen Aue einen Sieg, will sie den Klas­sen­ver­bleib unter Dach und Fach bringen.
TSG 1899 Hof­fen­heim - TuS Koblenz 3:1 (1:0)

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Aus dem Gleichgewicht: Die TuS (links Gabriel Fernandez, hier gegen Luiz Gustavo) hatte in Hoffenheim keine Chance - und muss nun am Sonntag gegen Aue gewinnen. Foto: Th. Frey

Runter von der A6, geht es vorbei am Hun­desport­ver­ein Sinsfeld, aus­gedehn­ten Raps­fel­dern - ländliche Idylle. Und dann taucht auch schon das Orts­schild Hof­fen­heim auf. Dahinter ein Weiler, der ohne seine TSG 1899 so unschein­bar wäre wie Franjo Pooth ohne Verona. So aber ist alles blau-weiß geschmückt, sogar das Rathaus zieren die Fähnchen in den TSG-Farben. Hier also schlägt neu­erdings das Herz des deutschen Fußballs - Erst­liga­fuß­balls gar? Gut möglich, denn beim unge­fähr­deten 3:1 (1:0) gegen TuS Koblenz machte der Auf­stei­ger deutlich, dass er das Zeug zum Durch­marsch von der Regio­nal­liga ins Oberhaus hat.

Und die Koblenzer? Die blieben in Hof­fen­heim den Beweis ihrer Zweit­liga­taug­lich­keit über weite Strecken schuldig. Als hätte es den Acht-Punkte-Abzug und damit die akute Abstiegs­gefahr nie gegeben, spielte die Elf von Trainer Uwe Rapolder auf wie eine Fuß­ball­mann­schaft in der Som­mer­fri­sche. Hatte der Trainer im Vorfeld der Partie im Kraichgau ein paar Mal zu viel betont, dass es am Sonntag gegen Aue gelte, mit einem Sieg den Klas­sen­ver­bleib unter Dach und Fach zu bringen?

Nach dieser Pleite und den gleich­zei­tigen Erfolgen von Lautern und Offenbach steht die TuS gegen die Erz­gebirg­ler jetzt so richtig unter Druck. Wie vom Donner gerührt stand TuS-Coach Uwe Rapolder nach dem Schluss­pfiff am Spiel­feld­rand, als aus dem Mund von Co-Trainer Mario Basler die Kunde vom Offen­bacher Sieg in Freiburg kam. "Das war heute zu wenig", mäkelte Rapolder nur kurz - um sich dann sogleich wieder kämp­ferisch zu gebären: "Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen. Wir müssen die Her­aus­for­derung annehmen und gegen Aue siegen."

Ent­schei­det DFL-Vorstand schon am Don­ners­tag?

Auf eine Redu­zie­rung des Punk­teab­zugs allein, mög­licher­weise schon am heutigen Don­ners­tag durch den DFL-Liga­vor­stand, mochte Rapolder nicht bauen. "Ich gehe zwar davon aus. Doch nach heutigem Stand der Dinge brauchen wir am Sonntag den Dreier."

Hof­fen­heim jeden­falls durfte sein in der Liga gefürch­tetes Offen­sivspiel gegen die TuS nach Belieben aufziehen. Wenn die Fraktion um Demba Ba und Chinedu Obasi aus der Tiefe des Raumes anlief, wenn Sejad Salihovic seine scharf getre­tenen Flanken gen TuS-Strafraum schickte, drohte allzeit Gefahr für die gest­resste TuS-Defensive. "Natürlich wollten wir heute was holen. Doch dabei haben wir viel zu drucklos agiert", erkannte Philipp Langen richtig.

Allein die Großzü­gig­keit, mit der die Platz­her­ren selbst beste Chancen ver­sieb­ten, hielt die TuS anfäng­lich am Leben. In Minute 43 aber war der Bann gebrochen, als Tobias Weis auf Vorarbeit des über­ragen­den Obasi zum 1:0 für die TSG traf.

Rapolder reagierte auf die vielen Ball­ver­luste im TuS-Spiel und brachte zur zweiten Hälfte Anel Dzaka und Fatmir Vata. Doch bevor sich die Gäste sta­bili­sie­ren konnten, stand es schon 2:0. Obasi narrte Branimir Bajic, Demba Ba musste nur noch ein­schie­ben (53.). Der Anschluss­tref­fer durch einen Kofball von Matej Mavric (64.) gaukelte der TuS lediglich vor, einem Remis nahe zu sein. Hof­fen­heim setzte seinen Offen­siv­stil unbeirrt fort und kam durch Obasi (85.) zum 3:1. Und im idyl­lischen Kraichgau reifen die Bun­des­liga­träume.

Klaus Reimann

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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