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Torlöwe Gast
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Verfasst am: 21.07.2007, 14:55 Titel: Pektürk will viel lernen |
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Technik und Tordrang sind die Vorzüge des Jüngsten von TuS Koblenz
Pektürk will viel lernen
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Neben etlichen erfahrenen Akteuren hat Fußball-Zweitligist TuS Koblenz auch ein hoffnungsvolles Talent unter Vertrag genommen. Tayfun Pektürk ist gerade mal 19 Jahre jung, bringt aber etliche Voraussetzungen mit, um sich als Profi durchzusetzen.
KOBLENZ. Wenn man Tayfun Pektürk auf dem Trainingsplatz beobachtet, fällt vor allem eines auf: Der Mann weiß etwas mit dem Ball anzufangen. Frei nach dem Motto: Mein Freund ist aus Leder. Pektürk ist nicht nur neu im Ensemble von Fußball-Zweitligist TuS Koblenz anno 2007, er ist auch gleichzeitig der Jüngste im aktuellen Profi-Kader. Seine Vorzüge im Stenogramm: beidfüßig, technisch gut geschult, vielseitig einsetzbar, zudem ausgestattet mit dem nötigen Drang zum Tor.
Gelernt hat er all das vor allem beim FC Schalke 04, wo er in den vergangenen beiden Jahren in der U 19, also der A-Jugend, aktiv war. Die Königsblauen gelten als eine der Top-Adressen auch im Nachwuchsbereich, 2006 waren die Schalker immerhin Deutscher Meister - mit Pektürk. Obendrein avancierte der aus Wermelskirchen stammende Stürmer in der abgelaufenen Saison trotz einer Verletzung mit 16 Treffern zum erfolgreichsten Torschützen.
Anders als Teamkollege Mesut Özil, der bereits zu Bundesliga-Einsätzen gekommen ist, war Pektürk beim Revierklub für die U 23-Elf vorgesehen. "Ich hätte dort bei den Profis mittrainieren und in der Oberliga spielen können", sagt der Neu-Koblenzer, der nun zwei Klassen höher sein Glück versucht. Ganz nebenbei hofft er auf höheren Weihen in der türkischen U 20-Auswahl. Pektürk ist mit zwei Pässen ausgestattet, in Stuttgart hat er bereits an einem Sichtungslehrgang teilgenommen. Pektürk: "Ich lasse das jetzt mal alles auf mich zukommen."
Weitaus konkreter sind da schon seine Pläne bei der TuS. "Ich will hier so viel wie möglich lernen", sagt der junge Mann, der nach der zehntägige Probezeit bei der TuS mit seinem ersten Profivertrag belohnt worden ist. Selbstbewusst, aber dennoch bescheiden gibt er sich im Kreis seiner neuen Kollegen. "Ich bin hier prima aufgenommen worden", erzählt der 19-Jährige, der vor allem im Test gegen Engers auf sich aufmerksam machen konnte. Gegen den Oberligisten agierte er als "Zehner", während er sich beim 1:0 in Elversberg in vorderster Reihe versuchen durfte. Dass dort vieles an ihm vorbeilief, lag freilich auch daran, dass das Spiel der TuS insgesamt stockte.
Die intensiven Belastungen dieser Tage steckt Pektürk anscheinend gut weg. Zweimal Training täglich, dazu die Testspiele, das Programm geht bei den Profis an die Substanz. "Natürlich hat man abends schwere Beine", gibt er freimütig zu, "aber das gehört ja zur Vorbereitung mit dazu". Und, so fügt er schmunzelnd hinzu: "Wenn man erst mal den Ball hat, merkt man es nicht mehr."
Sven Sabock
Quelle: RZ Online http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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