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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 19.04.2008, 13:05 Titel: Offene Fragen um die TuS-Torleute |
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Koblenzer Planungen mit Hindernissen - Eilhoff nach Bielefeld?
Offene Fragen um die TuS-Torleute
Koblenz - Wer steht in der kommenden Saison im Tor von Fußball-Zweitligist TuS Koblenz? Eine Frage, die derzeit völlig offen ist, weil die Verträge von beiden Keepern auslaufen - und die TuS im Fall von Dennis Eilhoff nur bedingt Einfluss auf eine mögliche Weiterverpflichtung hat.
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Wieder mittendrin statt nur dabei: TuS-Torwart Michael Gurski darf sich nach langem Reservisten-Dasein in den ausstehenden Zweitliga-Partien neu beweisen. Foto: Thomas Frey
Manch einer der TuS-Profis wird die Wasserwerksrunde bisweilen verfluchen. Welcher Fußballer läuft schon gerne ohne Ball, und sei es nur, um die lästige Pflicht zu erfüllen? Bei Michael Gurski sieht das schon ein wenig anders aus. Nach rund 14 Monaten kam der 29-jährige Torwart des Koblenzer Zweitligisten in dieser Woche endlich mal wieder in den Genuss nach einem Meisterschaftsspiel mit dem Stammpersonal auf dem Rundkurs unweit des Stadions die müden Muskeln zu lockern.
"Das ist eigentlich nur ein netter Randaspekt", sagt Gurski, dessen Reservistendasein aller Voraussicht nach vorerst ein Ende hat. Wenn nichts Gravierendes passiert, wird die Nummer zwei der TuS nach seinem Saison-Debüt gegen Freiburg auch in den ausstehenden fünf Begegnungen im Kasten stehen. Der nachvollziehbare Grund: Trainer Uwe Rapolder will Gurski unter Wettkampfbedingungen testen, um Rückschlüsse für die Planungen auf der Torwart-Position zu erhalten. Traut er Gurski den Status als unumstrittene Nummer eins zu, könnten sich die Koblenzer in den nächsten Wochen nach einem Nachwuchsmann umsehen. Im umgekehrten Fall wäre die Verpflichtung eines etablierten Schlussmannes die logische Konsequenz.
"Das ist natürlich schon eine spezielle Situation", weiß der Keeper, der angesichts dieser Chance und Herausforderung zugleich alle weitergehenden Fragen ausblendet. Zum Beispiel die, ob er womöglich seine Zukunft bei einem anderen Klub sieht. "Die TuS ist mein erster Ansprechpartner", lässt Gurski durchblicken, dass er nach fast vier Jahren in Koblenz gerne bleiben würde. Ein klares Bekenntnis ist ihm indes nicht zu entlocken - wohl auch, um die Position in den anstehenden Verhandlungen nicht zu schwächen. Maßgeblich dafür sind freilich ohnehin die Leistungen in den nächsten Wochen. Im Vergleich zum Freiburg-Spiel gibt es dabei noch reichlich Luft nach oben, was nach einer derart langen Wettkampfpause nachvollziehbar ist. "Ich muss einfach sehen, dass ich jetzt wieder meinen Rhythmus finde", sagt Gurski, der ebenso verständlich den Unsicherheiten nach der Pause keine größere Bedeutung zumisst. Positives Denken ist gefragt.
Klar, dass der Personalwechsel im Koblenzer Kasten gar nicht nach dem Geschmack von Dennis Eilhoff ist. Der 25-Jährige hielt zuletzt stark und strotzt spätestens seit seinen Glanztaten in der Partie in Fürth vor Selbstvertrauen. "Ich denke, dass ich im Moment einen Lauf habe", ist Eilhoff mit seiner derzeitigen Form durchaus zufrieden, "insofern hätte ich auch gerne die restlichen Partien absolviert". Aber beide Koblenzer Torleute zeichnet auch aus, dass sie sich dem Konkurrenten gegenüber loyal und kollegial verhalten.
Eilhoff bleibt letztlich auch gar nichts anderes übrig, er weiß, dass Trainer Rapolder zum Handeln gezwungen ist. "Man muss den Verein verstehen, wenn er alle Optionen auslotet", sagt die Nummer eins der TuS, "das ist eben auch das Schicksal eines Leihspielers." Genau in diesem Umstand liegt ein Stück weit das Dilemma aller Beteiligten. Die TuS kann im Fall von Eilhoff nur reagieren. Der Westfale steht bekanntermaßen noch bis 2009 bei Arminia Bielefeld unter Vertrag, zurzeit scheint völlig offen, was der Bundesligist plant. Momentan hütet dort der Südamerikaner Rowen Fernandez das Tor, die Verhandlungen mit Arminia-Ikone Mathias Hain ziehen sich hin. "Es liegt mir auch ein bisschen im Magen, dass dort noch keine Entscheidung getroffen worden ist", sagt Eilhoff. Sollte Bielefeld ohne ihn planen, kann er sich auch einen Verbleib in Koblenz vorstellen, "für mich ist letztlich entscheidend, dass ich spiele", so Eilhoffs Maxime.
Angesichts der diversen Unwägbarkeiten hat TuS-Trainer Uwe Rapolder wohl schon einen Plan B, sprich eine Torwart-Alternative, in der Tasche. Sein Name: David Yelldell. Dem Vernehmen nach wurde der aktuelle Schlussmann der Stuttgarter Kickers bereits beobachtet und von TuS-Torwarttrainer Peter Auer in einem Probetraining getestet.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 21.04.2008, 11:51 Titel: |
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Arminia Bielefeld fordert ausgeliehenen Torwart zurück
TuS Koblenz muss Eilhoff ziehen lassen
Koblenz - Am Wochenende ist bei Fußball-Zweitligist TuS Koblenz die erste Personalentscheidung für die neue Spielzeit gefallen. Weil Arminia Bielefeld den ausgeliehenen Dennis Eilhoff zurückbeordert, kehrt die Nummer eins der TuS am Ende der Saison zu seinem eigentlichen Arbeitgeber zurück.
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Streckt sich künftig wieder für Arminia Bielefeld: Nach zwei Jahren im TuS-Trikot wechselt Torwart Dennis Eilhoff zur kommenden Saison zurück zu seinem Stammverein, der ihn an die Koblenzer ausgeliehen hatte.
Plötzlich ging dann doch alles ganz schnell. Nach einer wochenlangen Hängepartie hat Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld am Wochenende Fakten geschaffen - mit unmittelbaren Auswirkungen für TuS Koblenz. In Ostwestfalen ist nunmehr die Personalie Mathias Hain vom Tisch. Nach acht Jahren erhält der Arminia-Torwart keinen neuen Vertrag mehr, stattdessen haben sich die Verantwortlichen dort entschlossen, mit Rowen Fernandez und Dennis Eilhoff in die neue Saison zu gehen. Der 25-Jährige ist von den Bielefeldern seit zwei Jahren nach Koblenz ausgeliehen, Eilhoff selbst und die TuS-Verantwortlichen hatten bei dieser Entscheidung kein Mitspracherecht. "Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass wir mit Fernandez und auch Eilhoff sowohl sportlich als auch von der Altersstruktur her optimal aufgestellt sind", heißt es in der Erklärung von Arminia-Geschäftsführer Detlev Dammeier.
Eine Entwicklung, die sich abgezeichnet hatte, auch für Eilhoff. "Es gab ja eigentlich nicht soviele Möglichkeiten", sagt der Torwart, "dass mich die Bielefelder nach zwei Jahren Ausleihe komplett ziehen lassen würden, war eher unwahrscheinlich." Theoretisch hätte die TuS einen Vorstoß wagen können, um Eilhoff auch weiterhin an den Verein zu binden. Dann wäre allerdings eine Ablöse fällig geworden, weil der Schlussmann noch ein Jahr Vertrag bei der Arminia hat. Schon allein aus diesem Grund blieb der klammen TuS nur die Rolle des Zuschauers. Diese und alle übrigen Modelle sind nun ohnehin Makulatur, nachdem sich Eilhoff mit seinen zuletzt starken Leistungen in Bielefeld empfohlen hat. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit des abstiegsbedrohten Bundesligisten wird der 25-Jährige am 1. Juli bei seinem Stammverein seinen Dienst antreten und sich dann mit Fernandez um den Status als Nummer eins im Tor duellieren.
"Eine große Herausforderung"
"Das ist natürlich eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle", sieht Eilhoff durchaus die Hoffnung auf einen Karrieresprung - und hofft in der Vorbereitung auf eine faire Chance. Insofern wird sich der Keeper neu beweisen müssen, während er in Koblenz zuletzt seinen Posten als Stammtorwart untermauert hatte. "Es ist natürlich auch ein bisschen schade, dass ich jetzt gehe", so der 25-Jährige, "schließlich hatte ich eine erfolgreiche Zeit in Koblenz." Das kann man durchaus so sehen. Nachdem Eilhoff vor der Rückrunde der vergangenen Saison Michael Gurski im Tor abgelöst hatte, leistete er mit etlichen starken Partien seinen Beitrag zum Klassenverbleib. In dieser Saison spielte er eine mittelprächtige Hinrunde, in der es ihm selten gelang, der TuS ein paar Punkte zu holen, ehe er sich in der laufenden Rückrunde von Woche zu Woche steigern konnte.
Unter dem Strich haben letztlich alle Parteien von der Ausleihe profitiert: Eilhoff konnte Spielpraxis sammeln, die TuS hatte für kleines Geld einen Torwart - und Arminia Bielefeld bekommt nun ein gereiftes Eigengewächs zurück. Eine "win-win-Situation", wie man neudeutsch sagt. "Ich denke, ich konnte der TuS ein bisschen helfen", drückt es Eilhoff eher bescheiden aus. Klar, dass er sich deshalb bis zum letzten Spieltag in Koblenz einbringen wird, wenn auch nun als Nummer zwei. Wie schon zuletzt gegen Freiburg wird Gurski aller Voraussicht nach in den ausstehenden fünf Partien im TuS-Tor stehen, um sich für eine Weiterbeschäftigung zu empfehlen. Anders als bei Eilhoff haben Trainer Uwe Rapolder und Geschäftsführer Wolfgang Loos in dieser Personalie jeglichen Handlungsfreiraum. Sollten sich alle Beteiligten zeitnah zu einer Entscheidung durchringen, könnte womöglich sogar Eilhoff doch noch zu einem Einsatz kommen. Ansprüche will der scheidende Torwart nicht stellen, sagt aber: "Ich habe ein Fünkchen Hoffnung."
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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