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Torlöwe Gast
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Verfasst am: 08.12.2007, 11:22 Titel: Neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer |
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Neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer - professionellere Strukturen
TuS Koblenz baut auf Sterzenbach
Koblenz -
Namhafter Neuzugang bei TuS Koblenz: Professor Dr. Rüdiger Sterzenbach, erfolgreicher Unternehmer und ehemals Präsident des Landessportbunds, wird ehrenamtlicher Geschäftsführer beim Fußball-Zweitligisten. Sein vorrangiges Ziel: die professionellen Strukturen in und um den Verein zu stärken und auszubauen.
Als leidenschaftlicher Kämpfer für die Sache des Sports machte sich Rüdiger Sterzenbach als LSB-Präsident einen Namen.
Nicht nur sportlich geht's voran beim Zweitligisten TuS Koblenz. Mit einer, um in der Fußballersprache zu bleiben, namhaften Verstärkung tut der Verein den nächsten Schritt, um sich dauerhaft im Profigeschäft zu etablieren. Professor Dr. Rüdiger Sterzenbach, erfolgreicher Unternehmer, Wirtschaftswissenschaftler und Sportfunktionär, steigt als ehrenamtlicher Geschäftsführer bei der TuS ein.
"Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe", sagt Sterzenbach im Gespräch mit unserer Zeitung, "die TuS liegt mir sehr am Herzen, nicht erst, seit sie diesen rasanten sportlichen Aufstieg genommen hat."
Im vergangenen Sommer hat sich der Wirtschaftsprofessor, der immer noch mit Leidenschaft seine Studenten in Heilbronn unterrichtet, von seinem Busunternehmen getrennt. Bis dahin hatte er mit rund 300 Fahrzeugen den Öffentlichen Nahverkehr in der Region zu weiten Teilen selbst organisiert und gilt als einer der erfolgreichsten Unternehmer im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Dem Sport ist Sterzenbach seit langen Jahren eng verbunden. Zunächst amtierte er als Vorsitzender der Sporthilfe Rheinland-Pfalz und wurde dann 1997 zum Präsidenten des Landessportbunds Rheinland-Pfalz (LSB) gewählt. Zu seinem Markenzeichen wurde die absolute Integrität; angesichts diverser Missstände und Fehlentwicklungen in der Sportorganisation gab er das Ehrenamt nach sieben Jahren ab, "um Ehrenmann zu bleiben", wie er selbst sagt.
Doch so ganz ohne Sport kann ein Rüdiger Sterzenbach eben nicht sein. Stammgast auf der TuS-Tribüne war er eh seit langem, logisch, dass er inzwischen auch Vereinsmitglied ist. Durch die persönliche Freundschaft zum Aufsichtsrats-Mitglied der TuS, Walterpeter Twer, kam Sterzenbach, der in Dernbach bei Dierdorf lebt, nun zu seinem neuen Amt.
"Die inneren Strukturen des Vereins haben mit der rasanten sportlichen Entwicklung nicht Schritt gehalten", ist ihm aufgefallen, "das ist ja auch ganz natürlich." Jetzt, da vieles darauf hindeutet, dass sich die TuS sportlich im Profilager festsetzt, ist es Zeit, den nächsten "Quantensprung" (Sterzenbach) anzugehen. Seine guten Kontakte in der Wirtschaft, in der Politik und im Sport will Sterzenbach nutzen, um die Professionalisierung der TuS weiter voranzutreiben.
"Viele Unternehmer haben anscheinend noch gar nicht erkannt, welches Juwel unserer regionalen Identität hier entstanden ist", sagt Sterzenbach. "Früher sind wir nach Köln oder Kaiserslautern gefahren, um Profifußball zu sehen, heute haben wir das vor der Haustür." Da liegt für ihn ein Potenzial, noch mehr Unterstützung für den besten Fußballverein im Rheinland an Land zu ziehen.
Bei der Landesregierung, mit der er trotz unterschiedlicher politischer Ausrichtung "in meiner Zeit beim LSB sehr gute Erfahrungen gemacht" hat, will Sterzenbach ausloten, in welchem Umfang die TuS auf Unterstützung rechnen kann.
Dass er seine neue Aufgabe ehrenamtlich übernimmt, also auf jede Bezahlung verzichtet, ist für den Professor Ehrensache - und für alle, die ihn kennen, selbstverständlich. "Zum Glück bin ich finanziell unabhängig", sagt Sterzenbach, "ich nehme im Sport nur Ehrenämter an."
Wohin soll also der Weg von TuS Koblenz gehen? "Wir streben an, dass die TuS auf Dauer eine feste Größe in der Zweiten Liga wird", sagt Sterzenbach - und kann sich den Zusatz nicht verkneifen: "...und mehr. Auch im Fußball möchte ich am liebsten bei den Ersten sein."
Beim gestrigen Auswärtsspiel der TuS in Aue fehlte der neue Geschäftsführer übrigens. Aber er hatte eine gute Entschuldigung: Professor Dr. Rüdiger Sterzenbach feierte seinen 61. Geburtstag
Quelle: RZ-Online
http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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