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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.01.2008, 13:33 Titel: Nessos kämpft um die Karriere |
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Knieverletzung des Griechen heilt nur langsam
Nessos kämpft um die Karriere
Koblenz - Während sich die Kollegen von Fußball-Zweitligist TuS Koblenz auf die am 3. Februar beginnende Rückrunde vorbereiten, geht es für Evangelos Nessos derzeit einzig darum, seine Karriere als Profi fortsetzen zu können. Wegen einer Verletzung an der Patellasehne hat der 29-Jährige seit acht Monaten nicht mehr auf dem Platz gestanden, der Heilungsprozess verläuft schleppend.
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Ein Bild aus besseren Tagen: Mit seinen Vorstößen auf der rechten Außenbahn hat sich Evangelos Nessos (links, im Duell mit Paderborns René Müller) während der vergangenen drei Jahre in die Herzen der TuS-Fans gespielt. Seit acht Monaten ist er zum Zuschauen verurteilt.
Manchmal geht es ein bisschen besser, dann folgen wieder Wochen ohne jeden Fortschritt. Evangelos Nessos hat sich fast schon an die Schmerzen im linken Knie gewöhnt, die ihn nun schon seit fast einem Jahr verfolgen und seit April daran hindern, seinem Beruf als Fußball-Profi bei Zweitligist TuS Koblenz nachzugehen. Zwei Operationen hat der 29-Jährige bereits über sich ergehen lassen und hofft darauf, dass die lädierte Patellasehne irgendwann wieder einen geregelten Trainingsablauf zulässt. "Solange die Ärzte sagen, dass das Knie wieder in Ordnung kommt, gebe ich nicht auf", sagt der Grieche mit ungebrochenem Kampfgeist.
Was bleibt ihm auch anderes übrig, schließlich gibt es für einen Vollblut-Fußballer nichts Schlimmeres als untätig auf der Tribüne zu sitzen. Im Fall von Nessos ist der unbedingte Wille, der Mannschaft helfen zu wollen, vermutlich auch der Grund dafür, weshalb die Leidenszeit kein Ende nehmen will. Vor Jahresfrist zwangen ihn die Schmerzen im Trainingslager in Belek schon zu Auszeiten, um die entzündete Sehne nicht über Gebühr zu strapazieren. Aber der Leistungsträger biss die Zähne zusammen und schleppte sich mit Schmerzen von Spiel zu Spiel. Nicht selten ließ er sich vor den Partien eine Spritze geben. Spätestens in der Sommerpause hätte die überfällige Operation erfolgen sollen, aber der Körper verweigerte schon vorher seinen Dienst. Seit dem 15. April, als Nessos beim Koblenzer 1:4 in Karlsruhe verletzt ausscheiden musste, geht nichts mehr. "Ich bekomme jetzt die Quittung dafür, dass ich nicht schon vorher pausiert habe", ist sich der Grieche heute sicher.
Im November kam Tochter Melina zur Welt
Es folgten zwei Operationen und immer wieder neue Prognosen. Von acht bis zwölf Wochen Pause war zunächst die Rede, ein Zeitraum, der überschaubar schien. Doch daraus wurde nichts. Nessos trat in Düsseldorf beim renommierten Physiotherapeuten Bernd Restle seine Reha-Behandlung an, das Ganze zog sich ohne größere Fortschritte über vier Monate hin. "Manchmal macht der Kopf zu, dann ist es besser, auch mal ein paar Tage zu pausieren", erzählt der TuS-Kicker von der frustrierenden und mitunter eintönigen Zeit fern des Fußballplatzes. In diesen Tagen schöpft er gerade aus dem Kreis der Familie immer wieder neue Kraft, im November kam Tochter Zoe Melina zur Welt.
Dieses erfreuliche Ereignis war denn auch der Grund dafür, weshalb Nessos seitdem seine Übungen in Koblenz absolviert. Nah bei der Familie zu sein gibt ihm Mut. Und auch der engere Kontakt zu den TuS-Kollegen hilft in diesen frustrierenden Tagen. Ab und an schaut Nessos beim Training vorbei, bei seinen eigenen Aktivitäten muss der Ball noch außen vor bleiben. Stattdessen steht Muskelaufbau auf dem Programm, um den Bandapparat im Knie zu entlasten. Drei bis vier Stunden täglich geht das so. "Vielleicht kann ich jetzt demnächst die Belastung steigern, um dann mit dem Lauftraining anzufangen", hofft der Mann mit der 26 auf dem Rücken.
Termin bei Müller-Wohlfahrt
Ob und wann Zeugwart Gerd Rörig sein Trikot wieder aus dem Schrank holen muss, ist freilich völlig offen. Klarheit über die nächsten Wochen und vielleicht auch Monate bekommt er möglicherweise heute, wenn er einmal mehr bei keinem geringeren als dem Nationalmannschafts-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt vorstellig wird, der sich in München die lädierte Sehne anschauen will. "Selbst ein Kreuzband- oder ein Achillessehnen-Riss sind nicht so schlimm", hat Nessos inzwischen erfahren, "an der Patellasehne gibt es eben häufig irgendwelche Komplikationen."
Weil das so ist, schwirrt in dem ein oder anderen Moment auch mal der Gedanke durch den Kopf, dass es nichts wird mit der Rückkehr auf den Fußballplatz. "Natürlich muss man sich auch damit befassen", sagt der TuS-Grieche offen, "wenn irgendwann alles nicht mehr hilft, würde ich mich anderweitig orientieren." So weit ist es freilich noch lange nicht. "Die Ärzte sagen, dass das Knie wieder in Ordnung kommt, also kämpfe ich weiter", so Nessos. Nach acht Monaten Leidenszeit hat er indes auch gelernt, sich in Geduld zu üben und über die einfachen Dinge des Lebens zu freuen: "Ich schaue von Tag zu Tag."
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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Jörgi A-Jugend-Spieler

Anmeldedatum: 02.01.2008 Beiträge: 258 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 14.01.2008, 15:04 Titel: |
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Das ist für mich eine niederschmetternde Meldung
Schließlich ist Nessos einer meiner Lieblingsspieler. Ich kann nur hoffen, daß er seine Karriere nicht beendet  _________________ Ich habe von meinem Geld viel für Frauen, Autos und Alkohol ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst.
(George Best) |
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WunderVomOberwerth Alte Herren


Anmeldedatum: 21.09.2007 Beiträge: 2058 Wohnort: 4 Ever Koblenz
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Verfasst am: 16.01.2008, 20:34 Titel: |
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| Jörgi hat Folgendes geschrieben: | Das ist für mich eine niederschmetternde Meldung
Schließlich ist Nessos einer meiner Lieblingsspieler. Ich kann nur hoffen, daß er seine Karriere nicht beendet  | Dem kann ich nur zustimmen... Ich hoffe stark, daß er es wieder schafft, wieder zurück zu kommen Weiterhin gute Besserung Vangi  _________________ YOU'LL NEVER WALK ALONE
"Wir brauchen kein neues Stadion, wir brauchen bessere Stimmung." (Jens Jeremies) |
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