chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 28.07.2007, 10:32 Titel: Nächster Testspielgegner Eintracht pfeift aus letztem Loch |
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Erstligist klagt über verkorkste Vorbereitung
Nächster Tus-Testspielgegner Eintracht pfeift aus letztem Loch
FRANKFURT. Wer glaubt, dass am Samstag (17 Uhr) in Boppard ein gefestigter, vor Selbstvertrauen strotzender Erstligist gegen die TuS Koblenz auflaufen wird, ist falsch gewickelt. Für die Eintracht aus Frankfurt läuft die Vorbereitung auf die 45. Saison in der Fußball-Bundesliga - gelinde ausgedrückt - suboptimal. Genauer gesagt: Alles geht schief.
Viele Ausfälle, Verletzungspech, Testspielniederlagen, Unruhe im Umfeld - die Eintracht pfeift sportlich und personell aus dem letzten Loch. Die Nationalspieler Naohiro Takahara (Japan) und Mehdi Mahdavikia (Iran) fielen wegen des Asien-Cups fast die gesamte Vorbereitung aus, die Defensivspieler Aleksandar Vasoski (Nasenbeinbruch), Sotirios Kyrgiakos (Bauchmuskelzerrung), Chris (Innenbandabriss im Knie) und Patrick Ochs (Muskelfaserriss) und Stürmer Marcel Heller (Ermüdungsbruch) sind verletzt, sodass Trainer Friedhelm Funkel im Trainingslager im Emsland letztlich nur acht Spieler zur Verfügung standen.
"Wir sind in einer prekären Situation", klagte Eintracht-Vorstandboss Heribert Bruchhagen und veranlasste, dass die Eintracht einen Tag früher als geplant aus dem Trainingslager zurück nach Hessen reiste. Zudem sieht sich Bruchhagen gezwungen, auf dem Transfermarkt noch nach einem Mann für die Defensive zu fahnden. Das hätte viel früher geschehen müssen, schimpfen viele Fans. Die Eintracht steht schon unter Druck, bevor der erste Pflichtspiel-Ball überhaupt gespielt ist.
"Die Vorbereitung verlief alles andere als optimal", bestätigte Trainer Funkel. Testspielniederlagen gegen den Zweitligisten SV Wehen-Wiesbaden (0:2), den rumänischen Erstligisten Dinamo Bukarest (1:3) und zuletzt sogar gegen den Oberligisten SV Meppen (0:2) gaben dem 53-Jährigen den Rest. In Boppard wird Funkel auf viele seiner Stammkräfte verzichten müssen. Mit Glück spielen wenigstens Kapitän Ioannis Amanatidis, der japanische Neuzugang Junichi Inamoto, Mahdavikia oder Albert Streit. Dennoch: Funkels Tugend ist seit jeher, aus einer Schwäche eine Stärke zu machen. Und so verspricht der Coach: "Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten."
Jochen Dick
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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