chris Admin


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Verfasst am: 16.10.2007, 11:28 Titel: Langzeitverletzte arbeiten an der Rückkehr |
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Langzeitverletzte arbeiten an Rückkehr
Evers steckt wieder voller Tatendrang
Koblenz - Während sich Fußball-Zweitligist TuS Koblenz auf die nächste Partie bei Kickers Offenbach (Freitag, 18 Uhr) vorbereitet, sind einige Akteure noch zum Zuschauen verurteilt. Gleich vier TuS-Spieler plagen sich mit langwierigen Verletzungen herum, Trainer Uwe Rapolder hat wohl erst in der Winterpause seinen Kader wieder komplett beisammen.
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Brenny Evers (links) hofft, dass er nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber bald wieder mitmischen kann.
Wie geht's? Diese simple Frage kann Brenny Evers wohl langsam nicht mehr hören. Ähnlich ergeht es Evangelos Nessos, Philipp Langen oder auch Alassane Ouedraogo. Alle vier haben eines gemeinsam: Seit Wochen, zum Teil seit Monaten haben sie nicht mehr auf dem Platz gestanden. Und es wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen, bis die Langzeitverletzten im Kader von TuS Koblenz wieder aktiv ins Geschehen eingreifen können. Am erfreulichsten sieht es im Moment noch für Evers aus, der an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt war. Ein Abriss der einzelnen "Krankengeschichten":
Brenny Evers: Der Schock hat sich gelegt, der Niederländer hat seinen Kampfgeist wiedergefunden. Vor rund sechs Wochen wurde bei ihm das Pfeiffersche Drüsenfieber diagnostiziert, nachdem die Blutwerte nicht im Normbereich waren. "Ich hatte im Training schon nach zehn Minuten das Gefühl, als ob ich Blei in den Beinen hätte", erzählt der 28-Jährige, der den Virus wohl schon ein paar Wochen mit sich herumgeschleppt hatte. "Ich habe mich immer schnell schlapp und müde gefühlt", berichtet er von den Anfängen, ehe er unmittelbar vor der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern die Diagnose erhielt. Pech für Evers: Die Krankheit erwischte ihn just zu dem Zeitpunkt, als er sich nach durchwachsener Vorbereitung wieder an die Mannschaft herangearbeitet hatte. "Bei dieser Krankheit ist Vorsicht geboten, das ist nicht nur ein Schnupfen", sagt TuS-Mannschaftsarzt Peter Billigmann, der den Rechtsverteidiger aber auf einem guten Weg sieht. "In dieser Woche ist noch eine Untersuchung, dann wird man sehen, ob ich anschließend wieder mit dem Training beginnen kann", sagt Evers. Angesichts des schwer einzuschätzenden Krankheitsverlaufs sieht es danach aus, dass er noch glimpflich davongekommen ist. Derzeit absolviert er leichte Läufe, vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining muss Evers zunächst noch ein Aufbauprogramm absolvieren.
Evangelos Nessos: Der Heilungsverlauf des Griechen schreitet nur langsam voran. Im April hatte er in Unterhaching seinen letzten Einsatz, ehe die Schmerzen an der Patellasehne eine Operation zwingend erforderlich machten. Anschließend traten Komplikationen auf, in Köln wurde ein zweiter Eingriff vorgenommen. Seitdem ist der 29-Jährige in Düsseldorf bei Physiotherapeut Bernd Restle in Behandlung. Nachdem Nessos nun schon über fünf Monate pausieren muss, will er seine Verletzung in Ruhe auskurieren, ehe er wieder mitmischt. In den nächsten Wochen ist mit dem Flügelflitzer aber wohl nicht zu rechnen.
Philipp Langen: Es passierte vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln - im Trainingslager in Bad Bertrich. Die Diagnose: Kreuzbandriss. "Ich war anfangs ziemlich niedergeschlagen, aber da muss man durch", sagt das Koblenzer Eigengewächs mit dem Abstand von drei Wochen. Dass Langen optimistisch mit seinem Aufbauprogramm beginnt, liegt an der erfolgreich verlaufenen Operation. "Er liegt im Plan, er ist auf einem sehr guten Weg", sagt Billigmann über Langen, stellt aber klar: "So eine Sache dauert eben fünf bis sechs Monate." Obwohl es schwer fällt, muss sich Langen folglich in Geduld üben, der 21-Jährige wird erst in der Rückrunde wieder auf der Höhe sein. "Man darf nichts überstürzen", so Langen, der im Reha-Zentrum Koblenz erste Belastungs-Übungen mit dem lädierten Knie macht.
Alassane Ouedraogo: Er war neben Ralf Klingmann der Pechvogel der Vorsaison. Trainer Uwe Rapolder holte ihn zurück ins Team, ehe er sich vor der Partie in Rostock am 5. Mai einen Kreuzband-riss zuzog. Fünf Monate ist das nun her, der flinke Außenspieler ist laut "Doc" Billigmann im Zeitplan: "Bei ihm ist alles ohne Komplikationen verlaufen."
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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