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Koblenzer Zweitligist gewinnt Test beim SV Elversberg

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 18.07.2007, 13:27    Titel: Koblenzer Zweitligist gewinnt Test beim SV Elversberg Antworten mit Zitat

Ko­blen­zer Zweit­ligist gewinnt Test beim SV Elvers­ber­g

TuS glänzt für eine Stun­de

ELVERSBERG. Es ist noch ein gutes Stück hin bis zum 5. August und dem ersten Pflicht­spiel für Fuß­ball-Zweit­ligist TuS Koblenz. So langsam zeich­nen sich aber bereits die Kon­turen jener Elf ab, die ver­mut­lich im DFB-Pokal beim TSV Havelse das Ver­trauen von Trainer Uwe Rapol­der erhält.

Dies war eine der Erkennt­nis­se, die sich beim 1:0 der Koblen­zer gestern Abend beim Regio­nal­ligis­ten SV Elvers­berg auf­dräng­te. Oben­drein lie­ferte die TuS gerade in der Offen­sive über 60 Minuten eine sehens­werte Leis­tung ab.

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Routinier mit Torriecher: Fatmir Vata (Mitte) erzielte den Siegtreffer der TuS beim Regionalligisten Elversberg. Foto: Tom Frey

Im Tor durften sich einmal mehr Djordje Pantic und Michel Gurski ver­suchen, was aller­dings vor allem daran liegt, dass Dennis Eilhoff in diesen Tagen nur bedingt ein­satz­fähig ist. Eine Ent­zün­dung an der Achil­les­sehne lässt bei der Nummer eins der ver­gan­genen Rück­runde derzeit nur redu­zier­tes Trai­ning zu, bei stär­keren Belas­tun­gen treten immer wieder Schmer­zen auf. Während Eilhoff ebenso wie Joshua Grenier (Mus­kel­faser­riss) und Du-Ri Cha (Ober­schen­kel­ver­här­tung) gar nicht erst mit nach Elvers­berg gereist war, absol­vier­ten die übrigen ange­schla­genen TuS-Kicker Frank Wib­lis­hau­ser (Fer­sen­prel­lung), Andreas Richter (Mus­kel­ver­här­tung) und Kenan Sahin (Pro­bleme an der Patel­laseh­ne) am Rande der Partie ein Mini-Reha­pro­gram­m.

Ange­sichts der diver­sen Bles­suren war es aus Koblen­zer Sicht umso erfreu­licher, dass Marko Lomic nach aus­geheil­tem Mus­kel­faser­riss zumin­dest für 45 Minuten zum ersten Mal das TuS-Tri­kot über­strei­fen konnte. Und der Links­ver­tei­diger deutete in der hin­teren Vie­rer­kette gleich sein Poten­zial an: Der Serbe ist schnell, tech­nisch ver­siert und verfügt über viel Gefühl im Fuß. Zu sehen in der 13. Minute, als Fatmir Vata keine Mühe hatte, Lomics Flanke zum 0:1 zu ver­wer­ten. Zusam­men mit Martin Forkel, Bra­nimir Bajic und Matej Mavric scheint er hinten favo­risiert zu sein, glei­ches gilt für Goran Sukalo und das Offen­siv-Trio Anel Dzaka, Dragan Bogavac und Fatmir Vata.

In Elvers­berg durfte daneben auch Manuel Hart­mann im defen­siven Mit­tel­feld begin­nen, links vorne agierte Ardijan Djokaj. Wobei es gerade in den ersten 45 Minuten gar nicht so einfach war, den ein­zel­nen Spie­lern Posi­tio­nen zuzu­ord­nen, in der Offen­sive wurde immer wieder rochiert. Weil die Koblen­zer zudem den Ball flott durch die Reihen laufen ließen, wurden die Saar­län­der mehr­fach aus­gehe­belt. In der 31. Minute musste Jan Vel­kobor­sky nach einem Boga­vac-Schuss auf der Linie klären, kurz zuvor war ein abge­fälsch­ter Sukalo-Frei­stoß an den Pfosten getru­delt (29.).

Auf der anderen Seite kamen die Saar­län­der eigent­lich erst zu Chan­cen, als bei der TuS nach diver­sen Wech­seln die Raum­auf­tei­lung nicht mehr passte. Offen wurde das Spiel erst nach rund einer Stunde, bis dahin hatten die Koblen­zer alles im Griff. Wobei die Elvers­ber­ger alles andere als Lauf­kund­schaft dar­stell­ten, der Dorf­klub vor den Toren Neun­kir­chens hat sich mit Spie­lern wie Markus Fein­bier, Michael Zepek oder Mehmet Dra­gusha ver­stärkt, im Tor zählt Kevin Knödler ohnehin zu den besten Schluss­män­nern der Liga.

Das änderte nichts am Sieg der Koblen­zer, für die Sascha Traut in der 75. Minute die beste Mög­lich­keit in der zweiten Halb­zeit vergab. Und auch ein neues Gesicht gab's zu sehen: Im Trikot von Evan­gelos Nessos durfte für 45 Minuten der Bra­silia­ner Angelo Versari als rechter Ver­tei­diger vor­spie­len.

Sven Sabock

TuS Koblenz 1. Halb­zeit: Pantic - Forkel, Mavric, Bajic, Lomic - Sukalo, Hart­mann, Boga­vac, Djokaj - Dzaka, Vata.

TuS Koblenz 2. Halb­zeit: Gurski - Ver­sari, Evers, Bajic, Langen - Ziehl, Hart­mann, Forkel, Polo­zani - Pek­türk, Traut.

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 19.07.2007, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Test­spiel-Erfolg in Elvers­berg bestärkt Trainer von TuS Koblenz

Ra­pol­der: Tei­ler­folg in Tak­tik-Schu­lung

ELVERSBERG. Die Rich­tung stimmt, aber für Trainer und Spieler gibt's bis zum ersten Pflicht­spiel am 5. August noch viel zu tun: So lässt sich die Gemen­gelage bei Fuß­ball-Zweit­ligist TuS Koblenz zusam­men­fas­sen, der nach dem 1:0-Test­spie­ler­folg in Elvers­berg zurück ins Trai­nings­lager nach Bad Ber­trich gefah­ren ist.

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Torsicherung mit vereinten Kräften: Branimir Bajic (Nummer 5) und Artim Polozani (Nummer 9) hielten beim 1:0 in Elversberg den Koblenzer Kasten sauber. Foto: Thomas Frey

Zwi­schen­durch konnte Uwe Rapol­der auch mal richtig laut werden, aber hin­ter­her zeigte er sich dann doch eher milde. "Wenn man bedenkt, dass die Belas­tung im Moment doch sehr hoch ist", sagte der Trainer von Fuß­ball-Zweit­ligist TuS Koblenz nach dem 1:0 bei der SV Elvers­berg, "dann haben sich die Spieler doch ganz gut aus der Affäre gezo­gen." Vier Siege aus vier Test­spie­len lautet inzwi­schen die Bilanz aus zwei­ein­halb Wochen, ein nicht zu ver­ach­ten­der Moti­vati­ons­schub in diesen anstren­gen­den Tagen. Mit Erfol­gen lässt sich eben leich­ter lau­fen.

Anders­her­um: Rapol­der blickt neben den nackten Ergeb­nis­sen vor allem auf die Art und Weise, wie sich sein Kader auf dem Rasen anstellt. Und der Auf­tritt in Elvers­berg war durch­aus dazu ange­tan, opti­mis­tisch auf die nächs­ten Wochen und das erste Pflicht­spiel im DFB-Pokal am 5. August beim TSV Havelse zu bli­cken. Beson­ders sicht­bar ist das in der Vor­wärts­bewe­gung, wo das vom Trainer gefor­derte Kurz­pass-Spiel bereits kon­sequent bis in die Spitze prak­tiziert wird und gegen den wacke­ren Regio­nal­ligis­ten zu etli­chen Torab­schlüs­sen führ­te.

"Es macht richtig Spaß mit den Jungs", sagte denn auch ansch­ließend Fatmir Vata, der durch den Sieg­tref­fer etwas für das Selbst­ver­trauen tun durfte. Vata, immer­hin schon im reifen Fuß­ball-Alter von 35, schei­nen die Stra­pazen des Trai­nings­lagers in Bad Ber­trich offen­bar nichts aus­zuma­chen - viel­leicht auch des­halb, weil er am ehesten weiß, was sein lang­jäh­riger Trainer Rapol­der von der Mann­schaft sehen will. Inso­fern war es dann auch wenig ver­wun­der­lich, dass der Albaner fast wie ein Bruder im Geiste auch die Vorgabe für die kom­men­den Wochen umriss: "Wir müssen nun ver­suchen, uns ins­gesamt besser auf­ein­ander abzu­stim­men und auch über 90 Minuten kon­stan­ter auf­tre­ten."

So ähnlich sah es auch der Chef­coach, der vor allem in Sachen Tak­tik­schu­lung noch Hand­lungs­bedarf sieht. "Alle sind beim Trai­ning dabei, aber nur 13 Spieler ver­ste­hen unsere Idee vom Fuß­ball", sagte Rapol­der mit Blick auf die zweite Halb­zeit, in der der Kom­bina­tions­fluss nur noch bedingt zu sehen war. Was frei­lich auch darin begrün­det lag, dass etliche Akteure ver­letzt passen und Martin Forkel oder Bra­nimir Bajic somit über 90 Minuten ran muss­ten.

Den­noch: Der Leis­tungs­abfall nach der Pause wird den Coach in seinen Per­sonal­pla­nun­gen bestär­ken, sieben bis acht Spieler sind derzeit der Kon­kur­renz voraus. "Das Gerippe wird so aus­sehen", deutete der TuS-Coach an, dass die Elf aus der ersten Halb­zeit in Groß­tei­len sein Ver­trauen genießt. Gerade die hintere Reihe mit Martin Forkel, Matej Mavric, Bra­nimir Bajic und Marko Lomic kris­tal­lisiert sich in diesem Zusam­men­hang heraus, zumal sich die Kon­kur­ren­ten Andreas Rich­ter, Joshua Grenier und Frank Wib­lis­hau­ser mit Bles­suren her­umpla­gen.

Die­jeni­gen, die derzeit kör­per­lich auf der Höhe sind, stehen neben den kör­per­lichen Anstren­gun­gen auch vor der Her­aus­for­derung, die fuß­bal­leri­sche Idee von Rapol­der weiter zu ver­inner­lichen. "Wir müssen jetzt sehen, dass alle auf das gleiche tak­tische Niveau kom­men", sagte Rapol­der, bevor er in den Bus in Rich­tung Bad Ber­trich stieg, "aber dass 13 von 21 Spie­lern die Dinge ver­ste­hen und umset­zen, ist doch schon ein gutes Zei­chen."

Sven Sabock

Quelle: RZ-Online -
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