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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 18.07.2007, 13:27 Titel: Koblenzer Zweitligist gewinnt Test beim SV Elversberg |
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Koblenzer Zweitligist gewinnt Test beim SV Elversberg
TuS glänzt für eine Stunde
ELVERSBERG. Es ist noch ein gutes Stück hin bis zum 5. August und dem ersten Pflichtspiel für Fußball-Zweitligist TuS Koblenz. So langsam zeichnen sich aber bereits die Konturen jener Elf ab, die vermutlich im DFB-Pokal beim TSV Havelse das Vertrauen von Trainer Uwe Rapolder erhält.
Dies war eine der Erkenntnisse, die sich beim 1:0 der Koblenzer gestern Abend beim Regionalligisten SV Elversberg aufdrängte. Obendrein lieferte die TuS gerade in der Offensive über 60 Minuten eine sehenswerte Leistung ab.
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Routinier mit Torriecher: Fatmir Vata (Mitte) erzielte den Siegtreffer der TuS beim Regionalligisten Elversberg. Foto: Tom Frey
Im Tor durften sich einmal mehr Djordje Pantic und Michel Gurski versuchen, was allerdings vor allem daran liegt, dass Dennis Eilhoff in diesen Tagen nur bedingt einsatzfähig ist. Eine Entzündung an der Achillessehne lässt bei der Nummer eins der vergangenen Rückrunde derzeit nur reduziertes Training zu, bei stärkeren Belastungen treten immer wieder Schmerzen auf. Während Eilhoff ebenso wie Joshua Grenier (Muskelfaserriss) und Du-Ri Cha (Oberschenkelverhärtung) gar nicht erst mit nach Elversberg gereist war, absolvierten die übrigen angeschlagenen TuS-Kicker Frank Wiblishauser (Fersenprellung), Andreas Richter (Muskelverhärtung) und Kenan Sahin (Probleme an der Patellasehne) am Rande der Partie ein Mini-Rehaprogramm.
Angesichts der diversen Blessuren war es aus Koblenzer Sicht umso erfreulicher, dass Marko Lomic nach ausgeheiltem Muskelfaserriss zumindest für 45 Minuten zum ersten Mal das TuS-Trikot überstreifen konnte. Und der Linksverteidiger deutete in der hinteren Viererkette gleich sein Potenzial an: Der Serbe ist schnell, technisch versiert und verfügt über viel Gefühl im Fuß. Zu sehen in der 13. Minute, als Fatmir Vata keine Mühe hatte, Lomics Flanke zum 0:1 zu verwerten. Zusammen mit Martin Forkel, Branimir Bajic und Matej Mavric scheint er hinten favorisiert zu sein, gleiches gilt für Goran Sukalo und das Offensiv-Trio Anel Dzaka, Dragan Bogavac und Fatmir Vata.
In Elversberg durfte daneben auch Manuel Hartmann im defensiven Mittelfeld beginnen, links vorne agierte Ardijan Djokaj. Wobei es gerade in den ersten 45 Minuten gar nicht so einfach war, den einzelnen Spielern Positionen zuzuordnen, in der Offensive wurde immer wieder rochiert. Weil die Koblenzer zudem den Ball flott durch die Reihen laufen ließen, wurden die Saarländer mehrfach ausgehebelt. In der 31. Minute musste Jan Velkoborsky nach einem Bogavac-Schuss auf der Linie klären, kurz zuvor war ein abgefälschter Sukalo-Freistoß an den Pfosten getrudelt (29.).
Auf der anderen Seite kamen die Saarländer eigentlich erst zu Chancen, als bei der TuS nach diversen Wechseln die Raumaufteilung nicht mehr passte. Offen wurde das Spiel erst nach rund einer Stunde, bis dahin hatten die Koblenzer alles im Griff. Wobei die Elversberger alles andere als Laufkundschaft darstellten, der Dorfklub vor den Toren Neunkirchens hat sich mit Spielern wie Markus Feinbier, Michael Zepek oder Mehmet Dragusha verstärkt, im Tor zählt Kevin Knödler ohnehin zu den besten Schlussmännern der Liga.
Das änderte nichts am Sieg der Koblenzer, für die Sascha Traut in der 75. Minute die beste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit vergab. Und auch ein neues Gesicht gab's zu sehen: Im Trikot von Evangelos Nessos durfte für 45 Minuten der Brasilianer Angelo Versari als rechter Verteidiger vorspielen.
Sven Sabock
TuS Koblenz 1. Halbzeit: Pantic - Forkel, Mavric, Bajic, Lomic - Sukalo, Hartmann, Bogavac, Djokaj - Dzaka, Vata.
TuS Koblenz 2. Halbzeit: Gurski - Versari, Evers, Bajic, Langen - Ziehl, Hartmann, Forkel, Polozani - Pektürk, Traut.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 19.07.2007, 09:28 Titel: |
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Testspiel-Erfolg in Elversberg bestärkt Trainer von TuS Koblenz
Rapolder: Teilerfolg in Taktik-Schulung
ELVERSBERG. Die Richtung stimmt, aber für Trainer und Spieler gibt's bis zum ersten Pflichtspiel am 5. August noch viel zu tun: So lässt sich die Gemengelage bei Fußball-Zweitligist TuS Koblenz zusammenfassen, der nach dem 1:0-Testspielerfolg in Elversberg zurück ins Trainingslager nach Bad Bertrich gefahren ist.
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Torsicherung mit vereinten Kräften: Branimir Bajic (Nummer 5) und Artim Polozani (Nummer 9) hielten beim 1:0 in Elversberg den Koblenzer Kasten sauber. Foto: Thomas Frey
Zwischendurch konnte Uwe Rapolder auch mal richtig laut werden, aber hinterher zeigte er sich dann doch eher milde. "Wenn man bedenkt, dass die Belastung im Moment doch sehr hoch ist", sagte der Trainer von Fußball-Zweitligist TuS Koblenz nach dem 1:0 bei der SV Elversberg, "dann haben sich die Spieler doch ganz gut aus der Affäre gezogen." Vier Siege aus vier Testspielen lautet inzwischen die Bilanz aus zweieinhalb Wochen, ein nicht zu verachtender Motivationsschub in diesen anstrengenden Tagen. Mit Erfolgen lässt sich eben leichter laufen.
Andersherum: Rapolder blickt neben den nackten Ergebnissen vor allem auf die Art und Weise, wie sich sein Kader auf dem Rasen anstellt. Und der Auftritt in Elversberg war durchaus dazu angetan, optimistisch auf die nächsten Wochen und das erste Pflichtspiel im DFB-Pokal am 5. August beim TSV Havelse zu blicken. Besonders sichtbar ist das in der Vorwärtsbewegung, wo das vom Trainer geforderte Kurzpass-Spiel bereits konsequent bis in die Spitze praktiziert wird und gegen den wackeren Regionalligisten zu etlichen Torabschlüssen führte.
"Es macht richtig Spaß mit den Jungs", sagte denn auch anschließend Fatmir Vata, der durch den Siegtreffer etwas für das Selbstvertrauen tun durfte. Vata, immerhin schon im reifen Fußball-Alter von 35, scheinen die Strapazen des Trainingslagers in Bad Bertrich offenbar nichts auszumachen - vielleicht auch deshalb, weil er am ehesten weiß, was sein langjähriger Trainer Rapolder von der Mannschaft sehen will. Insofern war es dann auch wenig verwunderlich, dass der Albaner fast wie ein Bruder im Geiste auch die Vorgabe für die kommenden Wochen umriss: "Wir müssen nun versuchen, uns insgesamt besser aufeinander abzustimmen und auch über 90 Minuten konstanter auftreten."
So ähnlich sah es auch der Chefcoach, der vor allem in Sachen Taktikschulung noch Handlungsbedarf sieht. "Alle sind beim Training dabei, aber nur 13 Spieler verstehen unsere Idee vom Fußball", sagte Rapolder mit Blick auf die zweite Halbzeit, in der der Kombinationsfluss nur noch bedingt zu sehen war. Was freilich auch darin begründet lag, dass etliche Akteure verletzt passen und Martin Forkel oder Branimir Bajic somit über 90 Minuten ran mussten.
Dennoch: Der Leistungsabfall nach der Pause wird den Coach in seinen Personalplanungen bestärken, sieben bis acht Spieler sind derzeit der Konkurrenz voraus. "Das Gerippe wird so aussehen", deutete der TuS-Coach an, dass die Elf aus der ersten Halbzeit in Großteilen sein Vertrauen genießt. Gerade die hintere Reihe mit Martin Forkel, Matej Mavric, Branimir Bajic und Marko Lomic kristallisiert sich in diesem Zusammenhang heraus, zumal sich die Konkurrenten Andreas Richter, Joshua Grenier und Frank Wiblishauser mit Blessuren herumplagen.
Diejenigen, die derzeit körperlich auf der Höhe sind, stehen neben den körperlichen Anstrengungen auch vor der Herausforderung, die fußballerische Idee von Rapolder weiter zu verinnerlichen. "Wir müssen jetzt sehen, dass alle auf das gleiche taktische Niveau kommen", sagte Rapolder, bevor er in den Bus in Richtung Bad Bertrich stieg, "aber dass 13 von 21 Spielern die Dinge verstehen und umsetzen, ist doch schon ein gutes Zeichen."
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - |
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